Wie soll ich den Cooper Test laufen?

3 Antworten

wenn du kein anfänger bist, dann weisst du ja ca. welchen schnitt du laufen kannst. machs also genau andersrum. rechne dir aus, wie weit du laufen möchtest (oder musst für die prüfung?), dann wärmst du gut auf !!! und läufst den schnitt, den du dir ausgerechnet hast. falls du noch reserven hast, kannst ja immer noch am schluss anziehen...

wenn es für eine prüfung ist (siehe wir müssen...), dann kannst recht entspannt sein, wenn du regelmässig läufst. dann sind die 6 runden in den vorgegebenen 12 min mit einem schnitt von 5min auf den km, bzw für die 400m runde 2min keine hexerei. das läuft jeder halbwegs trainierte jogger...

prinzipiell ist ein einigermassen gleichmässiger lauf am empfehlenswertesten. endspurt darf dann aber ruhig gemacht werden. je ungleichmässiger ein lauf ist, desto schwieriger ist eine gute zeit zu erreichen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Studium/Ausbildung?????? und dann keine Ahnung haben von Herzfrequenz??? Du bist wohl noch nie gelaufen.

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Wenn du ein halbwegs erfahrener Läufer bist und abschätzen kannst, dass du die geforderte Zeit drauf hast, solltest du versuchen alle Runden möglichst gleichmäßig zu laufen. Lass dich auf jeden Fall am Anfang nicht von den anderen mitreißen und laufe von Beginn an dein eigenes Tempo. Gegebenenfalls kannst du ja die letzten 1 oder 2 Runden noch etwas zulegen, sofern es dir möglich ist und sich das notentechnisch auszahlt.

Du solltest dich 10 Minuten langsam einlaufen, bevor du den Test startest. Und dann läufst du die 6 Runden des Tests in schnellem Tempo mit 80 % max. Herzfrequenz. Für lächerliche 10 Minuten laufen muss man sich nicht die Kräfte einteilen.

bei einer prüfung irgendwelche vorgaben von 80% max. herzfrequenz einhalten zu müssen - sorry. solche tipps halte ich für alles andere als hilfreich...

wobei das noch dazu völliger quatsch ist. woher hast du diese 80%....

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@gezchen

Weil ich Läufer bin und ein halbwegs trainierter Läufer 10 Minuten bei 80 % max. Herzfrequenz gut durchhalten kann. Wer Laufen trainiert, hat auch eine Pulsuhr und kennt seine Werte.

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@gezchen

Herzfrequenz bei verschiedenen Trainingsformen und WettkämpfenArt des Trainings oder WettkampfesHerzfrequenzbereich: 

in % des eigenen Maximalpulses normaler, lockerer Dauerlauf (Training der aeroben Grundlagenausdauer)65 % bis 80 % des individuellen Maximalpulses; (am besten 68 % bis 78 % des Maximalpulses)
mittelintensiver Dauerlauf 75 % bis 80 % des Maximalpulses Regenerationslauf 62 % bis 68 % des Maximalpulses langer, langsamer Dauerlauf 62 % bis höchstens 75 % des Maximalpulses (am besten 65 % bis 72 % des Maximalpulses)zügiger Dauerlauf 80 % bis 85 % des MaximalpulsesTempodauerlauf 82 % bis 90 % des MaximalpulsesSchwellenlauf 90 % (bis 88 %) vom Maximalpuls10-Km-
Renntempo 90 % bis 95 % des Maximalpulses
Halbmarathon-Renntempo90 % des Maximalpulses
Marathon-Renntempo 84 % bis 87 % des Maximalpulses

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@perledersuedsee

Nicht wiklich. Eine Pulsuhr in der Hand eines unerfahrenen Läufers verunsichert mehr als sie nutzt. Das geht los bei der Bestimmung der HFmax, dem Ableiten der Trainingszonen, den tagesaktuellen Schwankungen durch Temperatur, Hydrierung, Tageszeit, der Veränderung des Pulses im Laufe einer Einheit ebenfalls durch Temperatur, Dehydrierung, ... und so weiter ...

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@perledersuedsee

ich war hochleistungssportlerin (läuferin mit olympiateilnahme), mittlerweile schon ein wenig in die jahre gekommen und ich würde in 1000 jahren nicht auf die idee kommen mit 80% meiner max.frequenz zu laufen. ich laufe auf zeit. dabei würde ich mir ein polster dazurechnen und dann vor allem auf meinen körper horchen. die pulsuhr verwende ich seit den 80er jahren zur trainingskontrolle und die war immer nur ein hilfsinstrument für mich. was zählt, ist der körper, der mir vorgibt, obs mir gut geht oder nicht....

achja - nach meiner aktiven karriere habe ich die trainerlizenz erworben. ich denke also schon, dass ich weiss, wovon ich rede.

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@gezchen

Ich muss aufpassen, dass ich mich nicht zui sehr reinsteigere. :-)

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@gezchen

Naja, dann bist du wohl ziemlich in die Jahre gekommen. Ich kenne meine Herzfrequenz und meine Belastungsstufen. Ich verlasse mich nie nur auf mein Gefühl. Da macht das Training ja nicht wirklich Sinn. Und meine ganzen Läuferkollegen machen es nicht anders.

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@perledersuedsee

du perle der südsee. dann hast du und deine laufkollegen noch viel zu lernen. ich habe auch lang mit kenyanern trainiert. die kennen weder uhr und schon gar keine pulsuhr. ihr motto: listen to your body. und ich würde sagen ein "paar" olympiamedaillen und der eine oder andere weltrekord sprechen eine eigene sprache...

nebenbei: ich kenne meine herzfrequenzbereiche, meine aerobe und anaerobe schwelle immer noch. manchmal ist die pulsuhr hilfreich, manchmal ist die zeit hilfreich, aber gegen das körpergefühl zu trainieren einfach weils die pulsuhr anzeigt kann ganz schön schnell ins übertraining führen.

also relax einfach mal und trainier so wie du es für richtig hältst. meine athleten wissen schon, warum sie mit mir trainieren und nicht nach dem plan von einer maschine...

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