Wie schwer dar ein Treckingrad sein?

4 Antworten

Kommt darauf an, um was für ein Trekkingrad es sich handelt:

  • Starrgabel oder Federgabel?
  • Nabenschaltung oder Kettenschaltung?
  • Alurahmen oder Stahlrahmen?

Federgabel, Nabenschaltung und Stahlrahmen machen ein Rad schwerer. Davon abzuraten ist aber nicht unbedingt - es kommt vielmehr darauf an, was man mit dem Rad vorhat. Mit einer Ausnahme: Auf jeden Fall Finger weg von einer Federgabel bei billigen Rädern, d.h. bei Rädern unter ca. 1.500 Euro taugen die eigentlich nie was.

Das leichteste mir bekannte Trekkingrad war das Stevens Xenith, das mit voller StVZO Ausstattung, Gepäckträger und Schutzblechen gerade mal 9,9 kg gewogen hat:

https://www.stevensbikes.de/2010/index.php?bik_id=124&lang=de_DE

Das Modell, bzw. einen Nachfolger gibt es leider nicht mehr.

Gute Trekkingräder wiegen heute zwischen 12,5 kg und 14,5 kg, je nach Ausstattung (siehe oben). 17 kg ist aber in jedem Fall schon sehr schwer und spricht nicht für das Rad, denn erfahrungsgemäß heißt beim Rad "schwerer" noch lange nicht "stabiler" sondern eher, dass bei der Ausstattung gespart wurde, was sich unter anderem im höheren Gewicht bemerkbar macht.

Ich habe unten gelesen, dass das Rad unter 600 Euro kosten soll. Da wird es aber schwierig, was gutes und leichteres zu finden. Wichtig um Gewicht zu sparen wäre in dieser Preisklasse auf jeden Fall KEINE Federgabel und KEINE gefederte Sattelstütze. Die taugen in dieser Preisklasse sowieso überhaupt nichts und wiegen dafür um so mehr.

ich kann mehr als 700 nicht bezahlen...was empfehlen Sie mir ?

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@balayko

Ich empfehle, zu einem Händler in der Nähe zu gehen und dort ein Trekkingrad OHNE Federgabel und OHNE gefederte Sattelstütze zu verlangen.

700 Euro sind schon so viel, dass auch ein Fachhändler was passendes auf Lager haben sollte. Die Hersteller geben sich meistens nicht so viel, d.h. für den gleichen Preis bekommt man eigentlich überall vergleichbare Qualität und Ausstattung, egal welche Marke.

Von einem Online-Kauf rate ich auf jeden Fall ab. Da kann man vielleicht noch ein paar Euro sparen, aber das sollte man meiner Meinung nach trotzdem wirklich nur dann machen, wenn man schon ganz genau weiß, was man will.

Wichtiger als eine bestimmte Marke oder Modell ist auf jeden Fall, dass das Rad bei einer Probefahrt gut passt. Probefahrt gibt es nur beim Händler. Und wenn man beim Fachhändler kauft, hat man da auch gleich jemanden, der einem hilft, wenn doch mal was kaputt geht oder wenn es Probleme gibt, die z.B. auf Garantie gehen.

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Naja, die meisten Räder im unteren Preissegment liegen bei 16 - 18 kg. Für deutlich leichtere Räder muss man auch deutlich mehr Geld auf den Tisch legen.

Das meiste Mehrgewicht geht aus günstigen Federgabeln hervor, dann läppern sich viele Sachen zusammen wie Vorbau (verstellbar), Felgen, Reifen (Drahtreifen mit Pannenschutz), Gepäckträger, Kurbelgarnitur/Innenlager, Schaltwerk, Nabendynamo, Schutzbleche usw.

Für ein "naked bike" mit Kettenschaltung wäre es entschieden zu viel.

Für ein Rad mit Nabenschaltung und Straßenausstattung wäre es okay.

Es kommt also drauf an, wie das Rad ausgestattet ist.

nein, gewiss nicht. Ein vernünftiges Trekking Rad wiegt so 12 kg -- Beispiel wäre ein Giant FastTour SLR RS 1.

ich hab ein gutes von Winora gefunden...aber wiegt 17 kilo !

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@balayko

ist dann ein Eisenhaufen!

Sicher, dass das gut ist? Was ist denn da für eine Schaltung verbaut?

Das von mir genannte hat eine Shimano 105er, die ist gute Rennrad-Mittelklasse.

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shimano altus..mehr als 600 euro würde ich nicht bezahlen

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@balayko

Altus ist ganz am unteren Ende. Und dann eben der schwere Rahmen.

Um das Geld bekommst Du kein vernünftiges Rad. Sieht man ja.

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was empfehlst du mir ? unter 600 euro

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