Kaufberatung für ein Fahrrad (Gewicht?)

7 Antworten

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Bei 500 EUR kannst du leider nicht all zu viel erwarten.

Ich habe mir das Rad kurz angeschaut:

  • Die verbaute Lape entspricht nicht mehr dem Stand der Technik (aktuell sind ca. 50 Lux normal).
  • Die Federgabel ist nichts besonderes. Eine tatsächliche Dämpfung darfst du nicht erwarten.
  • Die Federsattelstütze bringt nicht viel, vor allem wenn sie nicht an das Körpergewicht angepasst wird (werden kann), aber 400g Mehrgewicht bringt
  • Die Laufräder haben eine "neuartige Einspeichung", die leider keine Stabilitätsvorteile (eher Nachteile) gegenüber einer normalen 32er Einspeichung bringt.
  • Der Aluminiumrahmen ist nichts besonderes - die gewölbte Form bringt eher Nachteile in der Bewegungsfreiheit - die Überstandshöhe ist sehr hoch, man könnte sich etwas zwischen den Beinen wehtun
  • Anbauteile tragen natürlich zur Gewichtsanhebung bei - daher sind 17kg bei dem Preis normal
  • veralteter Gewindestandard bei der Gabel-Vorbauklemmung
  • den lenker finde ich noch am besten von allen verbauten Teilen, auch wenn dieser bestimmt über 400g schwer sein wird
  • die rutschsicheren Pedale sind alles andere als rutschsicher, das Platikzeugs mit dem Gummi reibt sich ab, eine normale Bärentatze bringt einen viel sicheren Stand und kostet nur 20 EUR im Laden

Schaue dich mal im Netz nach gebrauchten Trekkingrädern um, die mal 1000+ EUR kamen und bis zu drei Jahre alt sind oder ein Ausverkauf gemacht wird. Dann bekommst du durchschnittlich eine bessere Qualität. Des Weiteren würde ich eine Shimano Alfine 8 oder 11 empfehlen. Die sind weitaus besser als die billigen Kettenschaltungen. Außerdem sind Nebenschaltungen robuster, auch wenn die Kette nicht geschmiert wird. Denn nur eine bestgewartete Ketten bringt der Kettenschaltung einen höheren Wirkungsgrad. Aber die wenigsten Räder im täglichen Gebrauch haben eine gereinigte Kette. Von daher ist eine Nabenschaltung vorzuziehen.

Die Wahl des Rahmenmaterials ist unwichtig, außer du möchtest allein für den Rahmen 1000 EUR oder mehr ausgeben. dann gibt es allerdings nur ein Material, das man nehmen sollte: Titan.

Als Leseempfehlung: Die Zeitschrift Trekkingbike, auf der Website dazu gibt es auch gebrauchte Räder. Aber auch Händler kaufen mitunter gebrauchte Räder an.

bei den Trekkingräder ist das vom Gewicht her eigentlich fast in Ordnung und für den Preis. Je teuerer das Fahrrad desto leichter ist es auch, weil einfach komplett bessere Materialien verbaut werden, die leichter sind, robuster sind. Du hast halt immer die komplette Lichtanlage, Gepäckträger... dabei was halt bei nem MTB oder bei nem Rennrad nicht ist.

 

zum Thema Aluminiumrahmen. es macht sicherlich wenig unterschied ob man jetzt ein Stahlrahmen oder ein Aluminiumrahmen für 299€ kauft, weil die beide gleich Schrott sind, wenn man aber etwas hochwertigeres kauft dann hat das Aluminium ganz klare Gewichtsvorteile, durch spezielle Tubingtechnicken, bei dem die Rohre in unterschiedlicher Form zusammengeführt werden können sehr dünne Wandstärken erreichtwerden. wenn man da dagegen klopft hört es sich an als ob man gegen eine getränkedose klopft und die rahmen halten dan trotzdem 120kg... aber da kostet das fahrrad halt auch 1000€ und du musst dir überlegen was du möchtest. Ein günstiges Fahrrad, das allerdings relativ schwer ist und (vorallem) auch schwer läuft weil die lager, die kette... von geringer qualität ist oder du gibst mehr aus uns bekommst ein leichtläufigeres Fahrrad mit besseren Teilen...

 

ich hab jetzt gerade mal nachgeschaut bei KTM die mache meiner meinung sehr gute und leichte räder gibt es ein rad für 550€ und das gewicht liegt bei 16,2 kg. Das für 1500€ hat immernoch ein gewicht von 13,5 kg. des leichteste voll ausgestattete rAD das ich kenne wieg 9 kg kostet aber auch 3000€ ich denke dass ich dann auch nciht nötig.

Für diese Kategorie Fahrrad sind die Kollegen von TREKKINGBIKE.com die Spezialisten. auf deren Homepage gibt es viele Tests und Tipps, auf was man beim Trekkingrad achten sollte, z.B. in der Kaufberatung hier:

http://www.trekkingbike.com/tbo/trekkingbike_artikel/show.php3?id=1022&nodeid=109&subnav=&PHPSESSID=6a64a8accafffe88e1afb47598dc7884

Generell sind die Eigenschaften

  • leicht UND
  • (für den Straßenverkehr) voll ausgestattet UND
  • max. 500 Euro teuer

für die meisten Hersteller schwer zu vereinbaren. Da wird oft auf sehr günstige Ausstattungsteile zurückgegriffen, die im Alltag dann schnell nerven. In dem Fall ist weniger mehr, denn was nicht da ist, kann auch nicht kaputt gehen. Lieber auf Kettenschaltung, Federgabel und gefederte Sattelstütze verzichten und dafür auf einen guten Sattel, dicke Reifen (beides für Fahrkomfort), evtl. Nabenschaltung und gute Bremsen (bei Shimano V-Brakes z.B. ab Deore-Gruppe) achten und länger Freude haben.

Viele Grüße

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