Nachtrag: Höhere Festigkeit ohne Beeinträchtigung der Zähigkeit durch Feinkorngefüge: Hall Petch Beziehung.

Gruß Osmond

https://www.ifw-dresden.de/uploads/groups/imw_folder/lectures/Physikalische_Werkstoffeigenschaften/c13-fest1.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Kornfeinung

https://www.youtube.com/watch?v=0BMYkE60cXo

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Hallo,
Primärkristalle entstehen primär (zuerst), also aus der Schmelze . Sekundärkristalle entstehen skundär (als. zweites (2.) aus einer Festphase.

Gruß Osmond

https://www.sofatutor.com/latein/videos/ordnungszahlen-erster-zweiter-dritter

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Hallo,

Feinkorngefüge ist bei gleicher Härte zäher bzw. duktiker, weniger spröde. Grobkorn wirkt grundsätzlich versprödend. Nach dem Härten sollte ein Schraubenzieher oder sonst irgendein Schraubwerkzeug (Schraubenchlüssel, Inbus Schlüssel usw. angelassen werden, um Sprödbruch (verformungsloser Bruch wie bspw. bei Glas) zu vermeiden (Unfallgefahr).

Ein Schraubendreher/-zieher sollte also nicht maximale Härte aufweisen, da sonst (Sprödigkeit) bei starker Beanspruchung ein Abplatzen, Bruch erfolgen kann.

Daher soll bspw. bei 50CrV4 Stahl (1.2241/1.8159) ein Anlassen nach dem Härten (ca. 830 bis 860°C/Öl - ca. 58HRC Härteannahme ) auf ca. 230 bis 350°C erfolgen, um eine Härteminderung auf ca. 54 bis 50 HRC zu erreichen. Bei stärkster Belastung verformt sich die Schrauberspitze etwas, wird infolge Formverlust unbrauchbar, bricht aber noch nicht. Keine Unfallgefahr durch plötzlichen Sprödbruch.

Gruß Osmond

https://www.ausasteel.com/fichas/Federstahl-51CrV4-AUSA.pdf

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Hallo,

Tertiärzementit entsteht aus (Alpha) Ferrit beim Unterschreiten von Punkt P (0,02% C) im Fe-C Diagramm und kommt daher nur bei C armen Stählen (max. ca. St14 usw.) vor. Bei C10 oder St 37 gibts zwar ab und an auch Zementit an den Korngrenzenzwickeln, jedoch werden diese Korngrenzenkarbidausscheidungen korrekterweise eher als entarteter Perlit (getrennte (An-) Kristallisation von Ferrit und Zementit unterhalb PSK) angesehen.

Bei 0,35% C (C35) und bei 4%C (untereutektisches Gußeisen) ist kein Tertärzementt zu erwarten, da dieser an bereits vorhandenem Zementit ankristallisiert (Einsparung der Keimarbeit).

Gruß Osmond

https://de.wikipedia.org/wiki/Eisen-Kohlenstoff-Diagramm#Metallografische_Bezeichnung

http://www.metallograf.de/start.htm?/grundlagen/diagramm-fec.htm

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Hi,

Edelstahl bedeutet: besonders rein erschmolzener Stahl - also nicht nur hochlegierter Nirosta (nichtrostender) Stahl. Und bei den Nirosta Stählen gibts Sorten mit =/<0,015% C, bspw. den 1.4361 (X1 Cr Ni Si 18 15 4. Und der maximale C Gehalt liegt bei 2,6% bis etwa 3,4% C, bspw beim GX 340 Cr Mo 27 2 (Mangan Hartstahlguß).

Gruß Osmond

http://www.funcasa-mein.com/de/descargas/MEIN%20Tablas%20de%20materiales%20-%20Obra%20Civil.pdf

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Hallo, Ck45 ist ein Schalenhärter, eigentlich nur für Randschichthärten geeignet. Siehe ZTU Diagramm. Voll härtbar sind demnach etwa 3 mm Radius bzw. 6 mm Rundstab-Durchmesser. Schon bei Rundstäben mit 60 mm Durchm. sind im Kern voreutektoider Ferrit und Perlit sowie ein deutlicher Anteil von Zwischenstufe zu erwarten. Daher wird Ck45 als Vergütungsstahl (H + A) verwendet.

Hinweis: ein völliges Durchhärten ist bei Ck45 gefährlich, da der Rand zuerst unter Volumenzuwachs in Martensit umwandelt (Rand Druckspannung, Kern Zugspannung). Der später umwandelnde Kern steht dann unter Druckspannung und drückt den umgewandelten Rand nach außen (Zugspannung) - was häufig zu Härterissen führen kann.

Gruß Osmond

http://www.nitriertechnik.de/literatur/umwandlungstahl/ZTU_C45_gross.htm

http://www.metalle.uni-bayreuth.de/de/download/teaching_downloads/Prakt_Werkstofft_Halbz/H1_WB_von_Stahl_Stirnabschreck.pdf

https://www.wilhelm-jungermann.de/fileadmin/user_upload/Datenblaetter/C-Staehle/Werkstoffdatenblatt_0503.pdf

http://www.nitriertechnik.de/literatur/umwandlungstahl/C45Stirnabschreck.htm

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Hi, Eine Spannung beschreibt die anliegende bzw. ertragene Kraft, bezogen auf eine festgelegte Querschnittsfläche (meist: Ursprungsfläche).

Der E-Modul bezieht sich (üblicherweise) auf die proportionale Dehnung (Meßweg-Verlängerung), die ein Probekörper innerhalb seines elastischen (reversiblen) Bereiches erfährt (so was entfernt Ähnliches wie die "Federsteife" bzw. Federkonstante. Aus meßtechnischen Gründen wird meist die 0,2% (Streck-) Grenze festgelegt. Verallgemeinert kan der E-Modul als die theoretische Spannung beschrieben werden, bei der eine Werkstoffprobe eine Vedoppelung der Meßlänge, bezogen auf die urspr. Meßlänge der Probe erfährt. Da die Dehnung aber dimensionslos bleibt (mm/mm --> kürzt sich weg), bleibt es bei der "äußerlich" gleichen Dimension zwischen E-Modul und Spannung. Hinweis: Es gibt auch andere "Modul" Festlegungen wie bspw Ursprungs - Modul (Grauguß, Kunststoff) usw.

mfg Osmond

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Hi, in einem Elektromotor wird außer Strom auch ein Magnetfeld aufgebaut. Ein Elektromotor funktioniert nach de Rotor - Stator Prinzip. Und diese Stelle nimmt (vereinfacht dargestellt) in einem Magneten (innerhalb eines Kristallbereiches) das Atom (Stator) und seine Elektronen (Rotor) mit Drehung um den Atomkern sowie deren Spin (Eigendrehung) ein. Die Atome bzw. Elementarmagete (kleinste magnetischen Teilchen mit N-S Ausrichtung sind in den Magnetstoffen innerhalb Weißscher Bezirke polar ausgerichtet und durch Blochwände von anderen Weißschen Bezirken mit etwas anderer Polarisierung (magnetischer Ausrichtung) getrennt. Gruß Osmond

https://www.grund-wissen.de/physik/elektrizitaet-und-magnetismus/magnetismus.html

https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcR09bhIfaJgFxgDL0UwUgiojPWd1KnvTcEV4ki_qrfdiK51VCJG

https://www.youtube.com/watch?v=BC1_mxRc5rM

https://www.youtube.com/watch?v=cG5a-SvPntU

https://www.youtube.com/watch?v=QgwReDkpq6E

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Hallo, Grobkorn macht nicht hart, da ein Grobkorngefüge ja weniger Korngrenzen hat (Hall Petch Beziehung). Somit wird durch Grobkorn die Härte, Festigkeit, Streckgrenze herabgesetzt - gleichzeitig die Zerspanbarkeit verbessert. Allerdings wird durch Grobkorn die Senkung von Zähigkeitswerten wie: Dehnung, Einschnürung, Kerbschlagarbeit, Dauerfestigkeit bewirkt. Grobkorn wirkt also versprödend. Gruß Osmond

https://www.giessereilexikon.com/giesserei-lexikon/Encyclopedia/show/hall-petch-beziehung-268/

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https://www.youtube.com/watch?v=gHK9vj0VE7w

H

https://www.youtube.com/watch?v=43TCFXwDBrQ

https://www.youtube.com/watch?v=pIP0ztI2HEg

Hallo, wie wäre es mit diesen Liedern?

Alles beste Lieder aus den 60ern des letzten Jahrhunderts, dem Kambrium der Rock- und Pop Musik. Teilweise dürften dies Nuggets nur den wenigsten Liebhabern guter Mucke bekannt sein. .

Lieder Eurer Ahnen.

Gruß Osmond

https://www.youtube.com/watch?v=g-ZzDg-cFGg

https://www.youtube.com/watch?v=k3SicHl4dZA

https://www.youtube.com/watch?v=kewLgA3XQ1A

https://www.youtube.com/watch?v=_E1mQTl19q0

https://www.youtube.com/watch?v=wLU8lfy0slw

https://www.youtube.com/watch?v=QMrxNFad7og

https://www.youtube.com/watch?v=aawu-kPl5p8

https://www.youtube.com/watch?v=bLVfIStjzfs

https://www.youtube.com/watch?v=pC_uKF7UPvc

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Hallo, Al ist unedel und reagiert mit Säuren und mit Basen. Im Bereich von pH 4,5 bis 8 ist Al beständig, da sich wegen der hohen Affinität des Al zu O eine (fast) isolierende (hydratisierte) Aluminiumoxid Al2O3 bzw. Aluminiumhydroxid Al(OH)3 Deckschicht bilden kann. Zwingend notwendig natürlich dabei das Vorhandensein von Sauerstoff. Dann bildet sich eine isolierende Passivschicht aus, die nur einen sehr geringen Korrosionsstrom zuläßt (Stromdichte-Potential Kurve).

Korrosionsvorgang etwa so:

Oxidation:

Al --> Al+++ + 3e

Reduktion:

2H2O + O2 + 4e --> 4OH-

Bzw.

2H+ + 2e --> H2

Durch die isolierende Deckschicht bei der Korrosion erscheint das Al edel.

Siehe hierzu die Links. Gruß Osmond

http://www.ingenieur-buch.de/media/blfa_files/9783662438060-Leseprobe.pdf

Stromdichte potential Kurve: Bild 1.7

http://wewi.matthiasjasch.de/attachments/Korrosion.pdf

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Hallo, Nemesis hats ja schon erklärt. Als Eselsbrücke diene Dir folgender Merksatz:

Multiplikator 10: AlCuMoTaTiV

" " " 100: C, N, S, P (Nichtmetalle)

" " " 4: CroMoCoNiSiW

Be hat Multiplikator 1000.

Den Rest brauchst Du Dir nicht merken.

Gruß Osmond

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Hallo, vermutlich meinst Du die Martensitstruktur (Alpha Strich)? Da gehts um die Kurdjumow-Sachs bzw. auch: Bain-Transformation des Gamma (kfz) Austenites in den Alpha Martensit, dessen Struktur ja eigentlich schon vorliegt und bei der Umwandlung von Gamma zu Alpha nur um winzige Beträge verspannt wird. Zwei aneinanderliegende Gamma Mk (kfz) zeigen mit den beiden flächenzentrierenden sowie den beiden berührenden (sich den Platz teilenden) Eckatomen ja schon die tetragonale Struktur auf. Es wird also aus einem Gamma Mk durch geringfügige Verzerrung (Härtung) ein tetragonal verzerrter Alpha Mk (Alpha Strich). Vergleiche es, so Du willst, mit einem Trupp Soldaten, die in Habacht Stellung ("Stillgestanden!") dastehen und aufs Kommando "Augen - rechts!" gleichzeitig den Kopf drehen. Aus Gamma wird Alpha, bei geringer "Verzerrung". Hinweis: frisch entstandener Martensit ist noch einige 10 Sekunden bis Minuten "weich"/duktil bzw. verformbar/richtbar. Das Erbe der kfz Struktur. Siehe hierzu bitte die roten (tetragonal "verzerrten" Fe Atome innerhalb zweier kfz Kristalle im Bild, Link unten.

Durch Anlassen kann der Martensit Kohlenstoff in Form vonn Karbiden (Fe2C (Epsilon Karbid), Fe3C) ausscheiden, wodurch die tetragonale Verspannung gemildert bis aufgehoben wird (Kommando: "Rührt euch!"). Gruß Osmond

https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQ3OcWBncq6XXr29F43gonmWISAzDojTyMlA_-4pqPP-4GpAAfq-A

https://www.uni-saarland.de/fileadmin/user_upload/Professoren/fr84_ProfMuecklich/downloads/lehre/Kapitel3_Martensittransformation.pdf

https://www.youtube.com/watch?v=ShmYE4sx9lQ

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Hallo, keine Ahnung, was Deine Lehrer wollen. Bedenke aber, daß sich der E-Modul je nach Temperatur und auch nach Zeit verändert. Zudem weisen einige Werkstoffe eine starke E-Modulabhängigkeit von der Belastung auf, bspew. Grauguß.  Bei GG bspw. wird daher daher oft auch  Ursprungsmodul bestimmt.  Gruß Osmond

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Hallo, hier hilft ein Dreisatz. 0%C = 100% Ferrit, 0% Perlit. 0,8%C 0 100% Perlit, 0% (freier) Ferrit.  Demnach: 0,4%C = 50% Ferrit + 50% Perlit. Die geringe Löslichkeit des C im Ferrit längs PQ (Tertiärzementit) kann man vergessen, da metallographisch nicht exakt auf die Kommastelle bestimmbar. Bei unlegierten C-Stählen und langsamer Abkühlung aus Austenitisierungstemperatur kann daher bspw. bei Aufkohlprozessen oder bei Entkohlung  aus dem  Ferrit Perlit verhältnis auf den C Gehalt in die Tife geschlossen werden. Gruß Osmond  

http://www.ahoefler.de/maschinenbau/werkstoffkunde/eisen-kohlenstoff-diagramm/108-bestimmung-der-gefuegeanteile-und-phasenanteile.html

 

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Hallo, nulldimensionale Fehlstellen im Gitter sind: Leerstellen,  substituierte Fremdatome, Zwischengitteratome und  interstitiell eingelagerte  Fremdatome. Diese Punktfehler werden durch die thermische Beweglichkeit der Gitteratome oberhalb 0K erzeugt und sind nicht vermeidbar. Hinweis: durch Kaltumformung werden zusätzliche Gitterfehler wie Leerstellen, aber auch (eindimensionale) Versetzungen gebildet, wodurch die spezifische Dichte des Metalles sinkt.  Whisker sind nahezu defektfreie Einkristalle mit nur einer Schraubenversetzung als Gitterfehler. Gruß Osmond  

https://www.ingenieurkurse.de/werkstofftechnik-1/aufbau-fester-phasen/kristallsysteme/gittereigenschaften/gitterstoerungen/nulldimensionale-gitterstoerungen.html  

https://www.ingenieurkurse.de/fertigungslehre/umformen/formaenderung/vielkristalle/gitterfehler/punktfoermige-gitterfehler.html  

https://hps.hs-regensburg.de/heh39273/aufsaetze/g_fehler.pdf  

https://youtube.com/watch?v=-wt28t1dIz0

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