Wie qualifiziert arbeiten Juristen?

9 Antworten

Es gibt wie in jeden Beruf , Leite wo gewissenhaft arbeiten und ggf. voll in ihren Beruf aufgehen od eben nur da sind um Geld zu verdienen und eben auch was machen.

Das Problem ist, dass Gesetze Auslegungssache sind und Richter Halbgötter in Schwarz, mit wenig Kontrolle, nur die nächst höhere Instanz kann ihre Urteile ändern , bzw Aufheben od zurückverwiesen.

Nach 1945 um eine Gleichgeschaltete Justiz zu verhindern wurd ins GG die Unabhängigkeit der Richter aufgenommen.

Nur ja, das Gestz geht von einer voll integrieren Person aus , welche sich weder vom Hörensagen, noch von Persönlichen Argumenten , noch von Symbatie in der Urteilsfindung leiden lässt, so die Theorie des Gesetzes.

In der Praxis sind Richter auch Menschen mit Problemen, Einzelheiten etc.

Daher kommen oft unverständlich Urteile heraus, wo nur die nächste Instanz ggf. aufheben kann, Fall es noch Rechtsmittel gibt.

Es gibt zwar im StGB den Tatbestand der Rechtsbeugung aber hier einen Richter tatsächlich zu verurteilen kommt fast nie vor, es reicht nicht , dass er groppe Fehler gemacht hat, er muss Vorteile persönlicher Nachweisbar davon gehabt haben.

Und das ist fast nie der Fall.

Hier mal etwas zu reformieren, fehlt der politische Wille.

Erste Dummheit: Juristen sind von ihrer VerANTWORTung her nicht vergleichbar mit anderen Berufen. Denn nur sie sind befugt und zum Erledigen ihrer Aufgabe auch mit sehr viel Macht ausgestattet, um Fehlleistungen aller Gemeinschaftsmitglieder zu korrigieren und mit rascher und gründlicher Justierung neue zu verhindern.

Zweite Dummheit: Gesetze sind keine Auslegungssache ...!! Auch wenn Juristen nichts lieber behaupten ...!! Gesetze sind effektive Orientierungen für das Volk, damit Juristen bei Ungerechtigkeiten und Unrecht, bei Rechtsverletzungen oder beim Ignorieren von Rechten BeTEILigte rasch aufklären können und allfälliges Fehlverhalten bestrafen bzw. Wiedergutmachung angerichteter Schäden veranlassen. - §§ sind sehr knapp gehalten und so gefa§t, dass sie für möglichst viele gleichartige bzw. ähnliche Fälle gelten. Man kann ja nicht für jede Nuance menschlichen Schwachsinns eine Vorschrift basteln. Irgendwann kämen wir in einer solchen Welt nur noch zurecht, würden alle ständig Jura studieren. Oder ständig ein Handwägelchem mit drei Juristen und möglichst nur zwei Meinungen hinter sich herziehen ... §§ lassen sich sehr genau, sehr treffend und gerecht auf alle nur denkbaren Situationen anwenden, wei§ man, dass die oberste Leitlinie aller Juristenarbeit die Gerechtigkeit ist. Man kann sogar Gesetzeslücken gerecht schließen, ist einem klar, worum es letztlich geht. (Die „Salvatorik“ soll Menschen nicht zu Regeldeppen machen.) Hat man bereits die Definition für Gerechtigkeit mit unfa§barer Auslegungsproblematik ausgestattet, wird's schwierig. Einfach für Juristen, die dem Volk weismachen, nur sie könnten wissen, was Recht ist ... Herrlich. Bescheuert. Unfassbar! Aber nicht unfa§bar ... Und das alles bei so vielen investigativen Journalisten, die ihre Argusnasen in alles stecken ...

Wie schwierig damit vieles wird, zeigt die

Dritte Dummheit: Wir setzen „gerecht“ gleich mit „angemessen, fair“, ohne zu wissen, welche Zielsetzung hinter allen Bemühungen steckt, mit denen wir diesen Idealzustand kleinster und größter Menschengruppen erreichen. Dass wir zu doof dafür sind, liegt wohl daran, dass das Volk Juristen vertraut hat, wenn die meinten, Gerechtigkeit sei subjektiv. Angeblich weil subjektive Bewertungen objektive Beurteilungen erschweren. Das passiert ja nur, wenn einem nicht bewusst ist, dass es zum Erreichen von möglichst viel Gerechtigkeit gar nicht um Selbstbefriedigung geht, sondern um das Zufriedenstellen anderer. Als in jedem Falle ein Kompromiss her mu§, der von allen akzeptiert wird! Vornehmlich von den Partnern, die uns zum Erreichen irgendwelcher Etappenziele verbunden sind. Ein Etappenziele wäre beispielsweise eine neue Einbauküche. (Die alte löste sich in üble Bestandteile auf, weil die Justiz kurz nach dem Erwerb dem Hersteller Recht gab über einen großzügigen Vergleich, statt die absolut berechtigten Reklamationen gerecht zu beurteilen. Was das Gericht damit begründete, dass man nicht überall Spitzenleistungen erwarten könne für wenig Geld. Also auch akzeptieren muss, wenn der Einbaukühlschrank drei Wochen nach dem Einzug 50 Zentimeter tiefer gerutscht ist, weil die Befestigungen in den läpprigen Pressspanwänden nicht gehalten haben. Wer würde auch sowas von einer Qualitätsküche erwarten?

Vierte Dummheit: Das Volk vertraut Juristen viel zu sehr. Weil man uns, als wir klein und dumm waren, erzählt hat, Richter würden böse Menschen ins Gefängnis stecken. Damit sind Richter per se gute Menschen. Wieviel Dummes sich damit entwickeln kann, sehen wir gleich, wenn Schlauerfuchs verrät, woher er wei§, was ihn folgende Feststellung verbreiten lie§:

Es gibt zwar im StGB den Tatbestand der Rechtsbeugung aber hier einen Richter tatsächlich zu verurteilen kommt fast nie vor, es reicht nicht , dass er groppe Fehler gemacht hat, er muss Vorteile persönlicher Nachweisbar davon gehabt haben.
Und das ist fast nie der Fall.

Meines Wissens ist die Zahl angezeigter und verurteilter Rechtsbeugungen, die ja nicht selten Rechtsbrüche sind, deshalb so gering, weil nur vorsätzliches Missachten der Gesetze strafbar ist, und Juristen ziemlich fit sind beim Verschwindenlassen gerichtstauglicher Beweise. So beugen sie beispielsweise laufend Recht, weil sie die Protokollvorschriften nicht korrekt anwenden. Nach diesen müssten sie alles Wesentliche der Verhandlung aufzeichnen. Und weil nichts Unwesentliches geschieht, sogar viel mehr wesentlich ist als Rechtsuchende wissen, denen nicht klar ist, dass auch die fittesten, den Gerichten zugeleitete Schriftsätze vor der Verhandlung Makulatur sind, wenn der Inhalt nicht in der Verhandlung auf den Tisch kommt, genauestens protokolliert wird und es auch tatsächlich in die Gerichtsakte schafft, steckt in den Gerichtsakten fast zwangsläufig jede Menge „Teufelsschei§e“.

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@Traktor

Im 1. Semester lernen Jurastudenten, dass Recht und Gerechtigkeit nicht das selbe ist.

Gesetze sind normen , nach denen eine Gesellschaft bereit ist zu leben.

Aber mit den heutigen Berufspolitikern werden Gesetze sehr abstrakt.

Und deren Auslegung ist Sache des Rechtssystem, natürlich hat diese Fehler wir sollten von skandinavischen Länder das sogenannte Ombutsmann Verfahren übernehmen.

Auch ist DRiG von 1949 nicht mehr zeitgemäß, offensichtlich falsche Urteil sollten im Nachhinein korrigierbar sein , was sie defacto nicht sind da die Hüften für Wiederaufnahme Verfahren sehr hoch sind.

Auch sind Richter nicht unbedingt das was das Gesetz für sie meint ..

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@Schlauerfuchs

Ich weiß nicht, warum Du das alles erzählst. Offensichtlich hast Du wenig oder gar kein Interesse, wahrzunehmen, was ich hier in die Öffentlichkeit streue, um sehr vielen Menschen ihr angstvoll zugeklemmtes „rechtes Auge“ zu öffnen. Deshalb möchte ich meinem Kommentar,, auf den Du reagiert hast, noch was wichtiges anhängen. Sozusagen unter die vierte Dummheit ...

Vieles kann ja beim Übertragen handschriftlicher Aufzeichnungen bzw. beim Nachbearbeiten durch Richter unter den Tisch fallen. Und selbst wenn alles klappt, muss das noch kein faires Urteil bedeuten. Gerichtsakten können ja auch verschwinden ... Anwälte haben keine Verhandlungsprotokolle in ihren Akten.

Einer meiner Geschädigten, die meine Unterstützung wollten, saß zwei Jahre in U-Haft. Unschuldig. Weil er sich erlaubt hatte, nach fünf Jahre dauernden, ergebnislosen Ermittlungen wegen vermeintlicher Steuerhinterziehung seine Originalakten zurückzuverlangen, die man bei den Polizeieinsätzen beschlagnahmt hatte. Immerhin ein Lastwagen voll! Als man ihm danach mitgeteilt hatte, dass nichts mehr von dem, was man aus seinem weltweit agierenden Wirtschaftsimperium an sich genommen hatte, auffindbar sei, protestierte er an höchster Stelle zusammen mit den Anwälten seiner Rechtsabteilung. Ergebnis: Inhaftierung wegen des Verdachtes auf Subventionsbetrug ... Doch auch diese Anschwärzung ließ sich durch nichts untermauern. Sodass er schlussendlich ein Feststellungsurteil in den Händen hielt, das ihm Ersatz für alles zusprach, was über die Arbeit der Staatskanaille an Schäden entstanden war. Nicht wenig bei einigen tausend Mitarbeitern, dessen CEO fehlt, und die sich alle einen neuen Job suchen mussten. Und das alles, obwohl der Betroffene Volljurist war ... Und noch ist ...

Sowas zeigt verdammt viel Routine beim Abspulen des alltäglichen Machtmissbrauches von Juristen gegen Nichtjuristen. Auch mein eigener Fall, der dann aufgrund ungeheuerer Fehlleistungen unseres Rechtssystems Auslöser für die Gründung einer Rechtshilfeorganisation wurde, bei der sich tausende Betroffene gemeldet hatten, zeigte erstaunlich viel Routinekompetenz.

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@Traktor

Ja zu Kaiser's Zeiten hätten wir Geschworenene

Die USA haben sie heute noch, der Richter passt auf, ob die Verfahrensregeln eingehalten werden .Das wäre auch etwas für die BRD, nur politisch kommt dann immer wir haben Schöffen.

Aber das ist bei weiten nicht das gleiche wie eine Juri.

Auch sollte man wie bei Verwaltungsgericht für alle Gerichtstypen das Amtsermittlungsverfahren einführen und nicht das Substitaritätsprinzip.

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@Schlauerfuchs

Überlegungen zu Verbesserungen der herrschende Zustände in unserer Rechtswirtschaft unter künftiger Einbeziehung von Juristen sind überflüssig. Mithilfe der KI wird schon in wenigen Jahren das Volk selbst für Gerechtigkeit sorgen und Prozesse unter BeTEILigung interessierten Volkes selbst abwickeln. Auf korrekt Rechtssystematik achtet dann auch die KI.

Ich kann allen Juristen nur empfehlen, sich intensiv um eine alternative Erwerbsquelle umzuschauen. Die Rechtswirtschaft hat unsere Gesellschaft mit so viel Frust, Ärger, Zorn, Wut, Hass aufgeblasen, dass nicht wenige Juristen sogar das Weite suchen sollten so schnell wie möglich. „Selbstentsorgungsklappen für Juristen“ an leerstehenden Baugruben sind schnell aufgestellt ...

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Und wieder ein Seitenhieb auf Juristen, statt der Richter sind jetzt die Anwälte an der Reihe?

Nur weil du wahrscheinlich eine Niederlage zu verkraften hast ergibt das denunzieren sämtlicher Verantwortlicher keinen Sinn.

Anwälte vertreten die Interessen ihrer Mandanten - bei besonderer Blödheit derer hat selbst der beste Jurist keine Chance.

Danke, dass Du mit dieser überaus intelligenten Antwort gezeigt hast, welche Art von Sukkurs die Arbeit der Juristen unterstützt, die ich eben in einem Kommentar für den Guteantworter DerHans kurz skizziert habe für einen Bereich, der unsere Gesellschaft mit Massen-Rechtsunfällen beschäftigt und extrem belastet.

Fitte Juristen arbeiten übrigens nie mit dummen Übertreibungen und Vermutungen.

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@Traktor

Du hast KEINE Ahnung wie "fitte" Juristen arbeiten. Es gibt nicht "DEN " Fall / DIE Strategie.

Du suhlst dich in absurden Vorurteilen- nicht mehr und nicht weniger.

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@LouPing

Woher willst Du wissen, was ich wei§? Sag nur, Du hättest eine Standleitung zum Allmächtigen ... (Das würde ich dir glatt abnehmen.) DEN FALL gibt es immer. Und dass es EINE STRATEGiE gibt, die garantiert hilft, die Chance auf mehr Gerechtigkeit signifikant zu erhöhen, kannst Du hier in den Kommentaren zu meiner Frage nachlesen, zu der dir auch nichts eingefallen ist, um die enthaltene Belastungsbotschaft zu mildern.

Ich frage andere gerne, was sie wissender, erfahrener, intelligenter, wahrheitsgemäß erinnerungsfähiger und zuverlässiger vorausschauender macht als mich,

  • und ernte regelmäßig peinliches Schweigen.
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Zitat: "Anwälte vertreten die Interessen ihrer Patienten"

Offensichtlich glaubst Du auch noch an den Weihnachtsmann.. Du musst nicht alles glauben, was in der Zeitung steht. Es gibt keine gesetzliche Vorschrift, die dies von Dir verlangt.

Anwälte sind keine selbstlosen Wohltäter, Sie vetreten in erster Linie ihre eigenen Interessen. Sie tun es für Geld. Dies verraten Sie Dir allerdings nicht und deshalb kannst Du das nicht wissen.

Anwälte beziehen ihr Honorar für jegliches Taetigsein für einen Mandanten - unabhängig davon, ob dies dem Mandanten oder gar der Gegenpartei nützt.

Angesichts dieser Misere hat an meinem Wohnort ein Richter nach seiner Pensionierung es sich nicht nehmen lassen, eine Pressekonferenz einzuberufen, um auf das weitverbreitete Geschäftsmodell von Anwälten hinzuweisen, das darin besteht, Mandanten zum eigenen Vorteil in aussichtslose Gerichtsverfahren hineinzuziehen.

Sag bloß, dass Du das alles nicht gewusst hast?

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@Novosibirsk

Soso - deshalb musste die Autoversicherung des Unfallverursachers meiner Frau eine 6 stellige Summe zahlen - die Anwälte meiner Frau bekamen unabhängig davon nur ihre wesentlich kleinere "Provisionen".

Meine Frau sollte die Gewinn-Summe so schnell wie möglich den beiden überschreiben!

Sie vetreten in erster Linie ihre eigenen Interessen. Sie tun es für Geld. Dies verraten Sie Dir allerdings nicht und deshalb kannst Du das nicht wissen.

Was ein pauschaler Blödsinn.

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@LouPing

Wei§ der Teufel, welcher Hintergrund dir zu diesen Informationen im Kopf herumgegangen ist. Hier geht es um die Qualität juristischer Arbeit.

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@Novosibirsk

Welcher Richter war das, der die Pressekonferenz initiiert hat?

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@Traktor

Meine Erfahrungen bezüglich der Qualität der Arbeit sind ausgezeichnet, du hingegen ziehst den Berufszweig grundsätzlich in den Schmutz - und das leider auch mit fehlenden Fakten.

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@Traktor

Es ist schon ca. 5 bis 20 Jahre her. Meine Tochter, die als Praktikantin bei einer Tageszeitung beschäftigt war, wurde zu dieser Pressekonfernz geschickt.
Nachdem sie dann einen entsprechenden Artikel verfasst hatte, meldete sich die Standesvertretung der Rechtsanwälte und bat um ein Gespräch mit meiner Tochter.
Dieses fand dann auch in den Redaktionsräumen statt.
Das Ergebnis dieses Gespräches war dann am folgenden Tag in der gleichen Tageszeitung zu lesen unter der Überschrift: "Rechtsanwälte wollen keine Abzocker sein."

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@LouPing

Alle, die diesen Kommentar lesen, sehen ihm an, wie hilflos deine Beteuerungen sind und dass dir Argumente und Tatsachen fehlen, mit denen ich nachweisen kann, dass unser Rechtssystem zur vermutlich gewaltigsten Katastrophe für unser Zusammenleben geraten ist.

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@Traktor

DU bist - ALLE? **lacht**

Komm mal auf den Teppich und bleibe sachlich.

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@LouPing

ZItat; "die Autoversicherung des Unfallverursachers musste meiner Frau eine 6 stellige Summe zahlen."
Schon wieder nicht verstanden. Du schließt aus Deiner Froschperspektive aus einer einzelnen Stichprobe auf eine viel größere Grundgesamtheit und glaubst tatsächlich, dass dieser von Dir zitierte EInzelfall repräsentativ wäre.
Statistisch ist diese Aussage vollkommnen unsinnig, denn es liegt hier eine Irrtumswahrheinlichkeit von 100 % vor.

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@Novosibirsk

Na dann überrasche mich mal mit zu deinen Behauptungen passenden Statistiken.
Bisher bietest du rein subjektive Eindrücke - die Gründe dürften persönliche negative Erfahrungen sein.

Die Erfolgsquote bezogen auf den Gewinn für die Mandanten ist bei unseren "Familienanwalt" beachtlich.

Die Verlierer sehen das natürlich anders. :-)

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@LouPing

Du hast es immer noch nicht verstanden.
Die Ausgangsfrage des FS ist: "Gibt es qualifizierte, neutrale, objektive, von unabhängigen Stellen, keinesfalls von Juristen geführte Erhebungen über die Qualität juristischer Arbeit?
Deine Antwort hierauf ist, dass Du einen Anwalt kennst, mit dem Du zufrieden bist.
Mit dieser Antwort hast Du gezeigt, dass Du die Frage überhaupt nicht verstanden hast.
Genauso gut hättest Du auch anworten können, dass Du gestern mit einem Juristen zusammen im Zoo gewesen bist und dort viel Spaß hattest.

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@LouPing

Warum sollte das, was Du hier reingestänkert hast, irgendeine Statistik interessieren?

Wieviel Recht Juristen unterschlagen, macht folgende Aufklärung deutlich, die Juristen gestaltet haben für die Wikipedia-Internet-Enzyklopädie zum „Artikel“ KFZ-Haftpflichtversicherung:

Nicht erstattet wird der zeitliche Aufwand, mit dem sich der Geschädigte mit der Abwicklung des  Schadensfalls befasst.

Das steht ja nicht nur in den Regalen der Wikipedianer. Das wird seit langem praktiziert. Fragt man nach den Rechtsvorschriften für diesen Unfug, findet sich keine. Und weil das schadensersatzausfüllende Gesetz auch diesen Schaden ersatzpflichtig macht, werden mit dieser rechtswidrigen Auslegung des Rechts jährlich ungefähr zwei Millionen Anspruchsberechtigte um einiges Geld gebracht ... (Ich schätze annähernd eine Milliarde Euro!) Nicht nur das. Müssten Assekuranzen für den Aufwand Geschädigter aufkommen, den die leisten, um sich nach fremdverschuldete Schäden zu entlasten, würden Schadensbearbeiter vorsichtiger werden beim Fordern aller nur denkbaren Beweise. Zumal Anspruchsberechtigte die Kosten für gewünschte Gutachten sogar im Voraus verlangen können vom Ersatzpflichtigen, wenn sie von Anfang an auf's richtige Köpfchen drücken ...

Macht man sich dieses gewaltige Unrecht bewusst, dass sich aus massenhaften, alltäglichen, routiniert erledigten Einzelfall-Ungerechtigkeiten speist, fängt man an zu begreifen, warum immer mehr Individuen unserer Gesellschaft auf Ellenbogen in Teufelskreisen herumkriechen und Nochaufrechtgehenden zu Stolperfallen werden.

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@Traktor

Grundsätzlich bat ich dich schon des öfteren deine denunzierenden Aussagen hier zu belegen - bisher leider erfolglos.

Du schiebst Frust auf einen Berufsstand und machst für deinen Misserfolg per se ALLE verantwortlich.

Ich nenne sowas "Kleingeist".

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@Novosibirsk

Dir entgeht völlig das der FS seit Wochen Frust schieb und seine persönlichen Misserfolge als Basis für die Arbeit der Juristen sieht. Du schlitterst fröhlich in die Falle.

Nur weil ich dagegenhalte und die Arbeit vieler Juristen positiv bewerte habe ich die Frage nicht verstanden? Oder findest du andere Meinung grundsätzlich blöde?

Mache dich bitte nicht lächerlich. :-D

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@LouPing

Du willst doch lediglich Deine Vorurteile von einer heilen Welt hier abladen. Die Realität interessiert Dich doch gar nicht.

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@Novosibirsk

Deine Realität - beim durchlesen deiner Beiträge wurde mir klar wo es hängt. Die Opferrolle nach dem schwarz/ weiß Schema F wird dir auf Dauer nicht helfen.

Meine Realität ist da schon viel bunter. :-)

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Wie soll das denn gehen. Ich kann doch nur eine "Arbeit" beurteilen, wenn ich selbst vom Fach bin.

Welche Juristen meinst du denn, Anwälte, Notare, Staatsanwälte, Richter ? es gibt zig Berufe zu denen ein Jura-Studium nötig ist

Wenn ich nicht näher erwähnte, welche Juristen ich meine, ist bei dieser Frage anzunehmen, dass ich alle meine.

Du meinst, Autofahrer ohne Ausbildung zum KFZ-Meister könnten nicht beurteilen, ob die Arbeit der Werkstatt gut oder schlecht war? Interessant. Auch das Meiste andere, was Menschen füreinander tun und dafür Geld kassieren, lässt sich im Hinblick auf Qualität sehr gut beurteilen. Es gibt sogar Unternehmen, die mit hervorragenden Beurteilung sehr viel Geld verdienen ...

Wie ich sehe, nennst Du dich Wikinger. Hat das irgendwas damit zu tun, wie Du Fragen beantwortest?

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@wikinger66

Nett, dass Du allen zeigst, wie peinlich dir ist, was Du zuvor losgeworden bist, und wie sehr dich das ärgert.

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Juristen sind Menschen wie alle anderen auch. Selbstverständlich haben auch sie Vorlieben UND Vorurteile.

Wirklich? Und? Tragen sie auch Unterhosen?

Sieh mal, Zahnärzte, Klempner, Bäcker, Mechatroniker und all die anderen, die Berufe ausfüllen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, tun das auch. Und sie verdienen in der Regel auch genug Geld mit ihrer Arbeit, wenn die gut ist. Wenn die Nutzer ihrer Arbeit zufrieden sind mit den Ergebnissen.

Was bitte ist denn gut an einer Arbeit, wenn jährlich mehr als 100.000 Menschen in ( D ), die durch die Schuld anderer massiv geschädigt wurden, sodass sie ohne Hilfe der über Versicherungen zugesagten Entschädigungen irgendwann dem Steuerzahler zu Last fallen und der oft widerwillig agierenden Staatsgewalt „Staatstützstrümpfe“abverlangen müssen, gar keine Entschädigung erhalten? Nicht nur das! Sie legen schlu§endlich sogar d'rauf! Prof. Dr. Schwintowski hat in einer TV-Dokumentation mal berichtet, dass nur ein verschwindend kleiner Prozentsatz die Justiz um Hilfe bittet, weil bekannt ist, dass sie ein weiteres Elend erwartet, das viel Geld, Zeit und Nerven frisst ...

Das ist alles sehr dramatisch und hat unsere Gesellschaft auch deshalb ungeheuer belastet, weil Betroffene sich nicht vorstellen können, dass ihre Anwälte, eingeschaltete Gutachter und Richter mit viel Vergnügen auf Menschen herumhüpfen, die am Boden liegen und kaum noch den Kopf heben können. Viele Jahre lange musste ich tausende solcher Fälle wahrnehmen und habe selbst oft unter der Grausamkeit unseres Rechtssystems gelitten, wenn ich mitbekam, wie übel unserer Rechtswirtschaft Betroffenen und ihren Angehörigen mitspielt.

Ich konnte mir ein derartiges Verhalten nur mit entsprechenden Entgleisungen beim Heranwachsen dieser Leute erklären, die sich im Verborgenen abspielen, aber entsprechende Menschen in solche Berufe treiben. Wer denkt schon, dass nicht Hilfsbereitschaft die große Motivation ist für viele, sondern dumme Rache auf Grundlage einer breit entwickelten Menschenverachtung, die nicht mehr differenziert, um den vollen Genuss ausschöpfen zu können?

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Wie soll denn ein Nichtjurist die Arbeit eines Juristen beurteilen können?

Im Übrigen arbeiten Juristen nicht im Namen des Volkes, nur Urteile werden im Name des Volkes gefällt

Ah soooo! Das, was Juristen tun, bevor Urteile gesprochen werden können, darf dann auch gegen den Willen des Volkes sein? Ist ja interessant.

Aber sehr daneben.

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@Traktor

"bevor Urteile gesprochen werden können, darf dann auch gegen den Willen des Volkes sein?"

Ja!

Nachdenken!

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@dandy100

Was soll denn der Quatsch? Alles, was Juristen tun in ihren unterschiedlichen Jobs, hat im Namen des Volkes zu passieren, sofern es auch nur das Geringste mit dem Auftrag der Staatsgewalt zu tun hat. Sogar wenn sie Nachschub für ihr Fächle ordern im Schrank, in dem sich auch Klopapier findet für ihre dringenden privaten Verrichtungen zwischendurch, dürfen sie kein Luxuspapier bestellen aufkosten des Steuerzahlers, das bei schwacher Anfeuchtung einen wundersamen Duft entwickelt, um davon abzulenken, dass es etliche Gemeinsamkeiten gibt, die sie sogar mit den übelsten Verbrechern teilen.

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@Traktor

Alles, was Juristen tun in ihren unterschiedlichen Jobs, hat im Namen des Volkes zu passieren.

Das ist doch Unsinn! Die Gesetze sind doch nicht Namen des Volkes gemacht worden oder wurde das Volk vorher gefragt? Und erzähl jetzt nicht, dass das Volk ja wählen kann, das Volk wählt die Regierung, welche Gesetze diese aber verabschiedet, darauf hat das Volk keinen Einfuß und genau deshalb hießt es früher ja auch ganz richtig "In Namen des Gesetzes" und nicht des Volkes, das ist es nämlich völliger Unsinn

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@dandy100

Im Schreibfeld gibt es rechts ein Kästchen, damit kannst Du Formatierungen einblenden und z. B. einen Text, den Du ins Schreibfeld kopierst, als Zitat kennzeichnen, indem Du auf das Anführungszeichen klickst. Dann weisen andere dir nicht fremde Texte zu.

Hast Du sehr laut geschnarcht in der Staatsbürgerkunde? 😁

Selbstverständlich entspricht unser gesamtes Regelwerk dem Willen des Volkes, denn es ist ja damit einverstanden, Volksvertreter seiner Wahl in die entsprechenden Institutionen zu entsenden, die dann in ihrem Auftrag auch Gesetze entwickeln.

Außerdem hat das Volk durch ein „Normenkontrollverfahren“ die Möglichkeit, Gesetze wieder auszuradieren oder abändern zu lassen. Und: Einzelvorschriften sind letztlich gar nicht so wichtig, weil „Gerechtigkeit“ oberste Leitlinie ist.

Allerdings nützt das alles nur was, wei§ man, dass Juristen nur der Wahrheit und der Gerechtigkeit dienen sollen, und unabhängig von rechtswidrigen Interessen sich der Gesamtheit aller Regeln zu unterwerfen haben, also auch allfällige Gesetzeslücken so schlie§en müssen, das der Wille des Volkes geschieht.

Freilich nicht der Wille jedes Einzelnen. Wo kämen wir hin, müssten zum Erstellen von Regeln zigmillionen Bürgerinnen und Bürger befragt werden, ob sie einverstanden sind. Zumal die von Recht ja wirklich keine Ahnung haben und sich auch nicht dafür interessieren. Das Einverständnis mit der jetzigen Verwirklichung des Volkswillens über Abgeordnete usw. könnte enorm gefördert werden, wenn möglichst allen bewusst wäre, dass es tatsächlich nur um ein möglichst gerechtes Geben und Nehmen geht. Nur das garantiert allen, wozu sie auf der Welt sind.

Ich schreib's jetzt nochmal, weil's verdammt wichtig ist: „Das Einverständnis mit der jetzigen Verwirklichung des Volkswillens über Abgeordnete usw. könnte enorm gefördert werden, wenn möglichst allen bewusst wäre, dass es tatsächlich nur um ein möglichst gerechtes Geben und Nehmen geht. Nur das garantiert allen, wozu sie auf der Welt sind.“

Wann hie§ es denn mal „IM NAMEN DES GESETZES“, in welchem Staat bzw. unter welchem Konzept? Wer diese DIREKTIVE im Kopf hat, ist nicht ganz dicht. So ein Quatsch fördert das Regeldeppentum, das Menschen zu stoischen Befolgern irgendwelcher §§ bzw. der drei Meinungen dazu von zwei Juristen macht.

Unser augenblickliches Staatskonzept nennt sich „Parlamentarische Demokratie“ und bedeutet, dass sich alle um demokratische Verhältnisse bemühen müssen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Volk und seinen Delegierten bis hinauf in die Regierungen klappt ja leider nur wie ein STILL-POST-SPIEL. Weil das Volk von Verständigung viel zu wenig Ahnung hat. Nich umsonst vergeuden wir den größten Teil unserer Leistungsfähigkeit für das Umeinanderwerfen von Teufelsschei§e und den zahlreichen Belastungen daraus. Wie schlecht unser Demokratiekonzept umgesetzt wird, beweisen Juristen tagtäglich und müssen ihre Arbeitsschrottberge hinter verdammt viel Machtmissbrauch verstecken. Und das blöde, bescheuerte Volk nimmt von all dem keinerlei Notiz und ärgert sich immer grüner, blauer, röter, gelber, schwärzer, weil es Mächtige ganz oben für die wahren Schuldigen hält und glaubt, die müssten all den Murks, den zigmillionen Schwachköpfe produzieren mit ihren Alltagsungerechtigkeiten, wegzaubern. Ob mit einem Zauberspruch, oder einem Zaubertrank, ist noch nicht einmal klar ...

😳😯😲🤭🤫 👎

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