Wie prüfe ich, ob der Schutzleiter verbunden ist?

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5 Antworten

am einfachsten mit nem Duspol - der wird kaum in deiner Werkzeugkiste liegen. Frage bei Bekannten Freunde die mit Elektro zu tun haben.

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Wenn du ein Messgerät hast, dann prüfe, ob zwischen Phase und Schutzkontakt 230 V vorhanden sind.

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Kommentar von JoGerman
07.11.2016, 07:42

Messgeräte messen ohne Last, von daher für diesen Fall ungeeignet.  

Gruß DER ELEKTRIKER

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mit einem zweipligen spannungsprüfer mit zuschaltbarer messlast z.B. der allseitsbekannte DUSPOL® zwischen Phase und Schutzlontakt messen... je nach dem ob ihr einen fi habt oder nicht, wird das messgerät stabile 230 volt anzeigen oder der FI Schalter wird auslösen.

im letzteren fall hast du noch zusäzlich die gewissheit, dass der FI auch funktioniert...

lg, Anna

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Hast du ein Durchgangsprüfgerät? Oder eine Taschenlampe die du auseinanderbauen kannst?

Dann kannst du prüfen ob zwischen Schutzkontakt der Steckdose und einem Heizungsrohr Durchgang besteht, vorausgesetzt der Potentialausgleich ist wirklich ordnungsgemäß ausgeführt...

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Kommentar von Peppie85
05.11.2016, 17:44

lieber nicht, das kann lebensgefährlich werden, wenn der schutzleiter eben nicht richtig angeschlossen ist!

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Warum sollte jetzt kein Kontakt mehr bestehen? Farbe drauf, jetzt wieder ab. Dadurch wird doch die Leitfähigkeit der Metallklammer doch nicht beeinträchtigt.

Aber um die Frage zu beantworten: Wenn du keinen zweipoligen Spannungsprüfer hast, tut es auch ein Lügenstift (Phasenprüfer). Hierfür stellst du dich auf etwas drauf,was abolut isolierend ist. Eine dicke Gummimatte zum Beispiel. Jetzt steckst du den Phasenprüfer in die Steckdose. Er sollte nicht brennen dürfen. Jetzt Finger auf die Metallklammern. Wenn die Birne aufleuchtet hast du Kontakt zum Schutzleiter. Wenn nicht, hast du den Phasenprüfer im falschen Loch oder er ist kaputt, oder du hast keinen Durchgang.

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Kommentar von germi031982
06.11.2016, 13:25

Der Strom der dabei fließt ist viel zu gering um eine ordentliche Aussage treffen zu können. Hatte es schon, das die Glimmlampe (Duspol N) zwar ordentlich geleuchtet hat aber sobald man am die Lastzuschaltung betätigte war Feierabend. War ein böser Übergangswiderstand drin (Schraubklemme lose), und den bekommt man mit dem Phasenprüfer nicht ermittelt weil eben der fließende Strom viel zu klein ist. Bei der Lastzuschaltung am Duspol fließen ca. 200 mA. Wobei der Duspol da auch nur ein Notbehelf ist, die genauste Aussage bekommt man mit einem Installationstester. Solche Geräte kosten aber richtig Geld (>1000€) da es sich um sicherheitsrelevante Messungen handelt die mit diesen Geräten durchgeführt werden. Daher scheidet das schonmal aus.

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