Wie nennt sich der Sprachstil, den man häufig in Büchern findet?

9 Antworten

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Das nennt man gehobenes oder gebildetes Deutsch.
Der Autor hat einen großen Wortschatz und benutzt auch selten gebrauchte Wörter.

Jede Sprache entwickelt sich im Zeitgeist weiter. Früher flossen viele italienische oder französische Wörter in die deutsche Sprache ein. Derzeit sind englische Einflüsse am deutlichsten.

Wer kompliziert denkt, drückt dies auch so aus. Die Sätze schachteln sich ineinander. Um da mitzukommen benötigt man ein Gefühl für Sprache und eine gewisse verbale Intelligenz.

Bürokraten-Deutsch ist besonders genaues Deutsch. Es ist eine Sprache, die auf dem Amt gesprochen wird und Sachverhalte erklärt und eine Aufgabe hat. Da es viele Möglichkeiten abdecken muss ist es oft überformuliert.

Vielen Dank :)

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Linguistisch ist die Alltagssprache die, mit der man sich gemeinhin verständigt. Standardsprache ist die, die man im Allgemeinen für schrifliche Ausarbeitungen verwendet, in der sich auch viele unterhalten, wenn sie gewisse Ausdrücke weglassen. Hochsprache schließlich ist die, mit der sich unter anderem Wissenschaftler mit vielen Fremdwörtern und Fachausdrücken verständigen, aber auch Romane und Dichtungen, die aus dem Durchschnitt hervorragen.

Alltag:       es schüttet
Standard: es regnet stark
Hoch:       vom Himmel kommt das Nass

Die Abgrenzungen sind bisweilen fließend.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Unterricht - ohne Schulbetrieb

"vom Himmel kommt das Nass" ist nicht hochdeutsch, es ist schwülstig.

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Also Bürokraten Deutsch is noch schlimmer als das was in manchen Büchern seht aber wie des heißt weiß ich leider net sorry

Vielleicht meinst du einen "akdademischen Schreibstil"? Einen "gehobenen Sprachstil"? Oder die Benutzung eines "elaborierten Code"?

Gruß, earnest


Kurz auf den Punkt: Literatursprache, literarische Sprache oder Dichtersprache.

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