Wie lebt Ihr euren Christlichen Glauben aus im Alltag?

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Wie lebt Ihr euren Christlichen Glauben aus im Alltag?

In Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Vergebungsbereitschaft und anderen ähnlich christlichen Werten ohne damit jemanden zu nerven. Wenn ich es für notwendig erachte, faste und bete ich auch, aber so, dass auch dies nicht andere belästigt. Man kann schließlich auch beten, ohne dabei zu sprechen oder auch nur die Augen zu schließen. In der Bibel steht ja schließlich, dass Gott auch das Verborgene sieht.

Frage ist ja klar, mich würde auch noch Interessieren wie alt Ihr seid [...]

41 Jahre.

[...] Wie genau Ihr euren Glauben im Alltag lebt [...]

Das steht in gewisser Hinsicht schon im ersten Absatz meiner Antwort. Würde ich genauer sein, müsste ich hier gewissermaßen ein Tagebuch schreiben.

[...] wie genau euch euer persönlicher Glaube im Alltag/Leben Kraft schenkt [...]

Insbesondere wenn eine geliebte Person gestorben ist, gab mir mein persönlicher Glaube dadurch Kraft und Zuversicht, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern nur ein Übergang in eine andere Ebene der Existenz und dass man in diesem ewigen Dasein die Personen wiedersieht, die einem voraus gegangen sind und persönliche Bindungen durchaus ewig bestehen bleiben können.

Vielen Dank für das Sternchen. :)

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Hallo, bin erwachsen und lebe eigentlich keinen Glauben im Alltag aus, da ich aus der Kirche vor vielen Jahren ausgetreten bin, gerade weil ich nicht glaube. Aber nichts desto trotz lebt man aber fast ganz automatisch nach fast allen der 10 Gebote. Ist nun mal so.

Jap - Sehe Ich auch so!

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Ich lebe keinen "Glauben" aus .. das machen nur Leute, die mit den Realitäten nicht zurecht kommen: die brauchen eine Religion, einen "Glauben" um sich selbst zu täuschen.

Du darfst nur Vernunft, Intelligenz, Menschlichkeit und Anstand im Alltag "ausleben" ... dummer Aberglauben gehört da nicht dazu und ist sogar schädlich.

Warum darf ich durch meine Erlebnisse im Leben nicht zu einem Glauben finden?

Ich glaube zum Beispiel daran dass Karma existiert, aufgrund zahlreicher Ereignisse, in meinem Leben und dem finden eines aufrichtigen Gebotes.

Ich glaube an die Lehren, weil es mit dem guten in mir räsoniert.

Auch sind die Erklärungen die ich lese mit den Erlebnissen die ich habe sehr logisch und schlüssig.

Ich bin ein sehr wissenschaftlich denkender Mensch. Mein glaube ersetzt nicht die Wissenschaft und die Erkenntnisse, welche wir, die Menschen durch Beobachtungen erhalten. Mein Glaube ergänzt die Wissenschaft der heutigen Menschheit mit meinen eigenen Beobachtungen an meinem Leben und an dem der Gesellschaft.

Somit ist der Glaube immer schon ein Schritt voraus.

Unsere Wissenschaft entdeckt heute Dinge, welche Menschen mit einem starken glauben schon immer wussten.

Vernunft, Intelligenz, Menschlichkeit und Anstand

Alles gute Werte.

Aber was ist mit Wahrheit? Leben wir nicht in einer Welt voller Lügen und Gleichgültigkeit?

Was ist mit Demut? Wollen nicht alle ständig der beste sein und andere ausstechen und übertrumpfen? Ellenbogengesellschaft?

Was ist mit Vergebung? Sind wir nicht oft sehr nachtragend, selbstgerecht und halten an unserem Zorn fest weil jemand anderer uns unrecht getan hat?

Der Mensch selbst hält sich für gerecht und gut. Doch der Himmel erkennt seinen Makel.

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@firehawk86

"Der Mensch selbst hält sich für gerecht und gut. Doch der Himmel erkennt seinen Makel."

"Aber was ist mit Wahrheit? Leben wir nicht in einer Welt voller Lügen und Gleichgültigkeit?"

Ja wir leben in einer Welt voller Lügen und Gleichgültigkeit ...  wenn Du zu Beispiel sagst: Der "Himmel" erkennt seinen Makel .. dann verschiebst Du Probleme auf eine Lüge. Der "Himmel" kann gar nichts erkennen ... er dient Dir nur dazu Dich selbst von Deiner eigenen Gleichgültigkeit zu "reinigen". 

Wenn man sich in eine fiktive "Welt" reinbeamt, dann ist das Gleichgültigkeit. Gleichgültigkeit gegenüber den Realitäten.

Du musst, aus Dir selbst, die "Ellebogengesellschaft" und das "Übertrumpfen" und "Ausstechen" von Anderen, abstellen ... wenn Du dazu von einem "Glauben" angehalten werden musst ... dann ist schon etwas faul.

Wenn Du Dich nicht von Dir selbst aus, intelligent und vernünftig verhällst und das nur machst, weil Dir irgend ein "Glauben" "Strafen" androht, dann bist Du schon ein Dreckhaufen!   

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Da die Christenverfolgung immer noch präsent ist, wahrscheinlich noch akuter als jemals zuvor, kann man seinen Glauben quasi fast nur noch im stillen Kämmerlein zelebrieren.

Für mich heisst das, von Zeit zu Zeit in der Bibel zu lesen.Die christlichen Feste nicht der Geschenke wegen zu begehen, sondern wegen dem religiösen Hintergrund. Daran halte ich mich.

Seit Kindheitstagen wird an Karfreitag kein Fleisch/Wurst gegesssen. Inzwischen esse ich sowieso überhaupt keines mehr. Meine Familie, alle Fleischesser, halten sich an diesem Tag auch daran.

Man geht in die Kirche, nicht nur wenn Gottesdienst ist, sondern auch wenn dort Stille herrscht uns man sozusagen "allein" ist.

Und ich behandel jeden so, wie ich selbst gern behandelt werden möchte.


Die Koptischen Christen in Ägypten haben es schon seit Jahren schwer Frei und Sicher zu Leben und zu Überleben

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Ich stehle nicht, lüge selten und schubse meine Eltern nicht die Treppe runter.  Vergebene Frauen sind auch tabu. Damit sind so ziemlich alle Gebote bis auf die ersten 3 erfüllt.
Und dafür muss man nicht mal Christ sein, was ich auch nicht bin. :p 

Mal ehrlich: wenn ihr einen göttlichen Imperativ braucht, um euch zu benehmen, dann Schande Schande Schande *ding ding*  :D


Der Gerechte wird aus Glauben leben (Galater 3,11). Nicht aus gutem Benehmen. Das gehört aber selbstverständlich auch dazu.

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Natürlich hat jede Gesellschaft ihre eigenen Moralvorstellungen. Die Frage ist ob diese genügen?
Schaue dir die Welt an, ist diese heute wirklich so wunderbar und toll? Wenn nicht dann könnte es vielleicht an einer verfälschten und mangelhaften Moralvorstellung liegen.

Existiert heute nicht sehr viel Leid auf der Erde? Krankheiten, Tierleid, Menschenleid. Der Himmel auf Erden ist es zumindest nicht.

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Ohne Glaube kann man Gott nicht gefallen. Es gibt ein Leben nach dem Tod...Lass es nicht ein "zu spät" sein. Der Glaube an Jesus Christus schenkt dir ewiges Leben. Damit meine ich aber eine echte Umkehr. Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Johannes 3:16

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