Welche Vorteile bringt der christliche Glaube im alltäglichen Leben?

41 Antworten

Na was bringen Regeln? Sind Regeln dazu da, damit wir aufhören zu denken? Nein sicherlich nicht. Wer das behauptet, hat einfach was nicht verstanden.

Hier hilft vielleicht ein Zitat von Marvin Minsky: "Eine Gesellschaft braucht Regeln, die für das Individuum keinen Sinn ergeben. Zum Beispiel, macht es keinen Unterschied, ob ein einzelnes Auto auf der rechts oder links fährt. Aber es macht einen gewaltigen Unterschied, wenn es viele Autos gibt"

Ich möchte gern unterteilen in Konfessionszugehörigkeit und Glauben selbst.

Die Konfessionszugehörigkeit bringt sicher noch Vorteile im täglichen Leben. Dort existieren Seilschaften, die beim beruflichen Erfolg durchaus nützlich sein können. In manchen Berufen, vor allem im sozialen Bereich, es es gebietsweise fast unmöglich, ohne Konfessionszugehörigkeit einen Job zu bekommen. Das liegt daran, dass dort die Kirchen soziale Einrichtungen fest in ihrer Hand haben, und, obwohl die oft sogar zu 100%, im Schnitt zu 92% von der öffentlichen Hand und nicht etwa von den Kirchen selbst finanziert werden, doch nur Mitglieder ihrer Konfession einstellen. Nachteil wäre die Kirchensteuer, die keinesfalls oder nur bis 2% für humanitäre Projekte ausgegeben wird, sondern hauptsächlich in Gehälter und Verwaltung fließt.

Anders ist es mit dem Glauben selbst. Hier sehe ich keine wirklichen Vorteile. Alles was Glauben leisten kann, kann Philosophie, Kunst und Wissenschaft viel besser. Zusätzlich verführt Glauben dazu, vorgefertigte Antworten zu akzeptieren und sich so selbst das Denken zu sparen. Gerade selbstständiges Denken bringt uns aber voran.

@ Spaghettus:

"Gerade selbstständiges Denken bringt uns aber voran.":

Wie definierst du "Denken"? Nur rationales Denken oder alles, was dir im geistigen Bereich möglich ist? Wie z.B. "Wahrnehmen"?

Wenn du gelernt hast, Angst konstruktiv zu überwinden (also nicht mehr zu verdrängen), dann sollte dein Bewußtsein offen sein, auch das göttliche Bewußtsein selbst wahrzunehmen.

Öffne dich, gib dich hin!

Und wenn der Kontakt stattgefunden hat, reden wir noch mal über deine Meinung zum "Glauben".

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@heureka47

Ein Gott, der Hingabe verlangt statt sich an Austausch auf Augenhöhe zu erfreuen, ist ein jämmerlicher Gott. Wenn so einer zu dir passt, behalt ihn ruhig für dich.

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Wer zunächst mal aufgrund von Informationen aus seinem Umfeld für möglich hält, dass es etwas Höheres (das man "Gott" oder auch anders nennen kann) gibt, und wer sich bzw. sein Bewußtsein nicht irgendwann gegenüber neuen Erfahrungen verschließt, der kann dieses Höhere (Sein, Bewußtsein) in seinem eigenen Sein / Bewußtsein erfahren / erkennen und findet Bestätigung seines Fürmöglichhaltens, bekommt Gewißheit - und kann mit Hilfe seines gefestigten Glaubens ein Leben in geistiger Freiheit führen, kann bedingungslos glücklich werden und den Regelzustand der "heiteren Gelassenheit" erreichen.

Das ist das, was seit unzähligen Generationen in der zivilisierten Gesellschaft immer weniger wird.

Diese Störung ist auch unabhängig vom Kollektiv im Einzelfall jederzeit heilbar - vorausgesetzt, der Einzelne entscheidet sich dazu.

Ich wundere mich , daß keiner der Antwortenden eine Beziehung zu Jesus Christus hat . Was bedeutet das im Alltag? Ich bin nicht allein , Ich kann mit einem realen Gegenüber alles besprechen . ich kann über anstehenden Entscheidungen beten und in der Ruhe den richtigen Weg finden . Ich bekomme Vergebung für alltägliche Fehltritte und kann auch anderen vergeben .Mein Leben ist immer sinnvoll , auch , wenn es schwer werden kann . Ich kann immer lernen . Mein Charakter wird zum Guten verändert ohne Krampf . Du würdest als Christ noch viel , viel mehr Vorteile entdecken . Was zuerst als Nachteil aussieht entpuppt sich am Ende als Vorteil . Es gibt einen passenden Spruch : Christen haben es nicht besser im Leben aber sie sind besser dran

gute Antwort, habe weiter oben auch geantwortet, da ich eine persönl. Beziehung zu Jesus habe ;)

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Für mich sind es endloß viele: ICh mache mir keine Sorgen um die Zukunft, denn die liegt ja in Gottes Hand. Zudem macht es mir der Glaube leichter meinem Gegenüber, und sei er noch so nervig oder mühsam, liebevoll und respektvoll zu begegnen. Und es macht einfach den ganzen Unterschied - ob jemand nach Ruhm un anerkennun hechelt, und krampfhaft versucht seinem Leben einen Sinn zu geben durch leistung, Reichtum und dergleichen, oder ob jemand sich als geliebtes Kind Gottes weis - und somit bereits seinen Wert aus seiner Gotteskindschaft kennt. Mesnschen die denken der Glaube sei auf Schuldgefühlen oder Angst aufgebaut haben definitif nie eine ehrliche Christusbezihung kennengelernt...

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