Wie lange dauert der "unterricht" an einer Uni oder FH?

7 Antworten

Verabschiede dich mal von dem Gedanken dass es an der Uni denselben Unterrichtsstil wie an der Schule gibt. "Unterricht" gibt es in dem Sinne wie du es meinst garnicht mehr. Es gibt Kurse, die i.d.R. 90 Minuten dauern und die gehen wochentags von 8-20 Uhr (teils noch später). Zu welchen du davon gehst kannst du dir größtenteils aussuchen, es sei denn es sind Grundkurse, oder Pflichtkurse, die musst du dann zu den festgelegten Zeiten besuchen. Solche Kursarten hat man meistens in den ersten beiden Semestern, danach ist die Stundenplanbelegung relativ frei, du kannst also z.B. am Montag von 8-20 Uhr in der Uni sein und dafür den Mittwoch freimachen. Ausnahmen sind Blockseminare, die einen ganzen Tag dauern können (die sind aber eher selten und auch meistens in der vorlesungsfreien Zeit).

Ein Studienjahr umfasst 2 Semester, ein Semester dauert 6 Monate, davon 4 Monate normale Studienzeit und 2 Monate vorlesungsfreie Zeit. In der vorlesungsfreien Zeit macht man das, wofür man während des übrigen Semesters keine Zeit hatte: Praktika, Hausarbeiten, Essays usw. Manche gehen auch arbeiten.

Die Vorlesungen, Übungen und Seminare sind meisten irgendwann zwischen Mo und Freitag, 8-20 Uhr ;)

Wie das genau aufgeteilt ist hängt davon ab, wann die Professoren / Übungsleiter Zeit haben und wann Räume verfügbar sind. Manchmal findet irgendwas auch mehrmals statt und man kann sich den Tag / die Stunde aussuchen (vor allem bei Übungen wenn es mehrere Gruppen gibt). Das ist dann auch jedes Semester etwas anders.

An der FH gibt es eher feste "Stundenpläne", an der Uni ist das meistens alles etwas zufällig über den Tag verteilt. Hängt aber wie gesagt vom Studiengang und von der Uni ab.

Die beiden "Semesterferien" (sagen wir mal "vorlesungsfreie Zeit") sind so ca. 10 Wochen, dazu noch 2 Wochen zu Weihnachten. Ist zumindest bei uns so, aber wird an den meisten Hochschulen ähnlich sein.

10 Wochen in einem Semester? also muss man in diesen 10 wochen gar nicht zur uni gehen sondern nur hausarbeiten erledigen oder wie ist das genau gemeint?

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@xxLiLKira

Da kann es auch teilweise so sein, dass innerhalb der "Semesterferien", also der vorlesungsfreien Zeit die Examen und Klausuren sind, sodass du dann trotzdem zur Uni musst!

Was die Hausarbeiten betrifft: da muss man sehr viel Recherchearbeit machen und dazu muss man eben in die Bibliothek!

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@xxLiLKira

Ich hatte manchmal in der vorlesungsfreien Zeit mehr Arbeit und Stress als in der Vorlesungszeit. ;)

Es kann sein, dass in der vorlesungsfreien Zeit Blockpraktika (2 Wochen jeden Tag 6 Stunden z.B.) sind oder eben einige Prüfungen. Je nachdem, was das ist muss man auch öfter an der Uni anwesend sein.

Manche Leute arbeiten aber auch lieber an der Uni oder müssen es, weil man z.B. bestimmte Bücher nicht ausleihen kann. Oder man hat irgendwelche Gruppenprojekte und trifft sich mit den anderen und mit Betreuern. Es gibt viele Möglichkeiten.

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Das heute recht verschulte Lehrangebot beinhaltet etwa 20 Stunden, an denen man mindestens teilnehmen sollte. Allerdings muss man immer wenigstens eine Stunde Nachbereitungszeit rechnen. Das sind dann schon 40 Stunden. Vor Klausuren musst du noch zusätzlich Zeit erübrigen, so das du schließlich leicht auf 50 Stunden Arbeit für das Studium pro Woche kommst. In der vorlesungsfreien Zeit scheint es weniger zu sein, doch dann stehen die Hausarbeiten an. Wenn du die gut machen willst, sind wieder 50 Stunden drin.

Von der FH an die Universität TU Braunschweig?

Hallo,

Als Hintergrundinformation: Mein Name ist Leon,(21) ich habe nach meinem Abitur (Mathe Physik Abi (2.3) ein duales Studium als Wirtschaftsingenieur an einer Fachhochschule gemacht mit einer BA (1.3) abgeschlossen und eine Gesamtnote von 2.5 erhalten. Neben dem Abschluss „Bachelor of Engineering“ besitze ich nun auch einen Gesellenbrief als „Feinwerkmechaniker“

Ich verfolge schon seit langen das Ziel „Master of Science“ an einer technischen Universität zu erlangen denke jedoch, dass der Abschluss an der FH mir diesen Weg verbaut hat. Ich bin kein Überflieger, bin allerdings bereit alle dafür nötigen Aufwände meinerseits zu tätigen.

Mit meinen belegten Kursen erfülle ich an keiner Universität die vollständigen Zulassungsbedingungen. Die meisten erfülle ich dabei an der TU Braunschweig. (alle bis auf ein 10 Wochen Praktikum und 4CP Programmierung 4CP Regelungstechnik u. 2CP Mathematik)  Auch wenn in den Zulassungsbedingungen und in den Prüfungsordnung keine Stellen zu finden sind die ein „Nachholen durch Vorsemester“ beschreibt, habe ich von Einzelfällen gehört wo dies möglich war.

Meine folgende Frage beziehen sich auf alle, die mit dem Thema (von FH auf UNI) kontakt hatten, auf Studenten und Alumni von Braunschweig und andere, die nützliche Informationen dazu haben. Mein Plan war es als Bachelor in der TU einzuschreiben (Wirtschaftsingenieurwesen B Sc.) und die fehlenden Kurse nachzumachen. Nach einem oder maximal zwei Semester wollte ich dann auf einen Master wechseln.

1.     Gibt es tendenziell Erfahrungen mit diesem Thema bei euch?

2.     Was haltet ihr von meinem „Plan“ den B o Sc. Als „Aufstiegstreppe“ zu nutzen?

3.     Ist ein einschreiben an der TU Braunschweig auch unter Nutzung meines jetzigen Bachelors möglich?

4.     Haltet ihr es für möglich einen konsekutiven Master an der TU nach einem Bachelor an der FH zu schaffen? 

Ich danke euch im Voraus für die Antworten, mit freundlichen Grüßen,Leon

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Kurzversion: Ist der Master of Engineering wirklich ein so großer Vorteil bei der Jobsuche? Ich möchte bei einem Großen Konzern in Gleitzeit mit Tariflohn eingestellt werden.

Hi, ich bin gerade im 6. Semester Elektrotechnik an der FH. Ende dieses Jahres werde ich mit dem Bachelor fertig sein. Danach stellt sich die Frage wie es weiter geht. Ich habe eigentlich 3 Möglichkeiten:

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