Wie kommt ihr mit eurer Endlichkeit zurecht?
also damit , dass wir hier nur begrenzt leben ? Stellt ihr euch das was danach vielleicht kommt ( je nach glaube ) grauenvoll/gruselig vor ?
18 Antworten
Sterben müssen wir alle. Auf Grund dessen habe ich mich mit der Endlichkeit abgefunden und genieße mein Leben, so gut, wie möglich.
An ein Leben nach dem Tod glaube ich nicht.
Post mortem führt der Arzt die vorgeschriebene Leichenschau durch und stellt den Totenschein aus. Es sind sichere!! Todeszeichen vorhanden - Rigor Mortis > Leichenstarre und Livores > Totenflecken. Nach etwa 48 Stunden löst sich die Starre wieder und es kommt zur Autolyse > innere Verwesung > die Organe verflussigen sich usw. Irreversibel!
Der Hirntod bedeutet der unumkehrbare, irreversible Ausfall der gesamten Hirnfunktionen im Groß/Kleinhirn und im Hirnstamm.
Bei einer Kremation bleibt etwas Asche übrig, bei einer Sargbestattung verwest die Leiche.
Vot dem Tod habe ich überhaupt keine Angst, allerdings kann ich jeden verstehen, der Angst vor dem Sterbeprozess hat, weil nicht jeder Mensch schnell oder friedlich im Schlaf verstirbt. Auf Grund dessen habe ich schon vor Jahrzehnten eine PV erstellt, wo ich meine Wünsche detailliert geäußert habe. Eine PV gilt ab dem Zeitpunkt, wenn man sich selber nicht mehr verbal äußern kann.
Wenn man seine Angelegenheiten rechtzeitig geregelt hat, ist das eine Beruhigung im Leben.
Gut! Bin froh, dass es auch irgendwann mal zu Ende ist.....!!!
Bis dahin noch
Kaffee und Bier trinken
Fussball u. Sport gucken
Videos gucke... Krimis, Western ... und so
Radio - Sendungen hoeren
Zeitung lesen und Wirtschaftsnews gucken
Essen, aber nicht fressen - Gringopfanneee
MUSIK - von Glenn Miller ueber Rolling Stones bis Uriah Heep :-)
Mein Leben ist ja nicht begrenzt, weil ich eine Christin bin. Nach dem Tod geht es weiter....Und ich freue mich schon darauf. 😊😍
Wenn man sich mit Gott versöhnt hat, dann darf man in den Himmel. Ewige Freude! Das gibt nicht mal im Urlaub hier. 🥱😪
"Wenn man etwas für jemanden tut, dann bekommt man alles, was man will".
Aber erst nach dem Tod...
Klingt nach ner super Masche.
Dachten auch über 3.000 Religionen über einen Zeitraum mehrere tausend Jahre ;)
In unserem irdischen Leben werden wir mit vielen schönen Dingen, aber auch mit viel Leid konfrontiert. Deshalb ist die Vorstellung der Endlichkeit diesbezüglich kein Problem...
Aber Gott verheißt uns ein unvorstellbar schönes und wunderbares ewiges Leben nach dem Tod, in dem es kein Leid mehr geben wird. Darauf freue ich mich schon sehr!
Nach der Bibel gibt es nach dem Tod "Himmel" oder "Hölle": Fragen über Himmel und Hölle
Den "Himmel" (Paradies) im Sinne von Gottes neuer Schöpfung stelle ich mir "unvorstellbar" schön vor. Die Bibel verheißt dazu z. B.:
- "Was kein Auge jemals gesehen und kein Ohr gehört hat, worauf kein Mensch jemals gekommen ist, das hält Gott bereit für die, die ihn lieben" (1.Korinther 2,9).
- "Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!" (Offenbarung 21,4-5a).
- "Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, sodass man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden; sondern ihr sollt euch allezeit freuen und frohlocken über das, was ich erschaffe" (Jesaja 65,17-18a).
Ich bin Buddhist und für mich endet die Existenz des Individuums mit dem Tod. Da das individuelle Selbst dauerhaft erlischt, gibt es keinen Grund, sich zu sorgen.
Stattdessen konzentriere ich mich darauf, mein Leben konstruktiv und sinnvoll zu nutzen, so dass ich zu jedem Zeitpunkt seelenruhig in den Sarg steigen könnte.
Das mag makaber klingen, hat bei mir aber zu höherer Lebensqualität geführt. Nicht an alten Dingen haften, nicht auf neue Dinge hoffen, sondern einfach da zu sein.
Ich versuche also, die beste Version meiner selbst zu sein, statt die drittklassige Kopie irgendeines gesellschaftlichen Rollenbildes.
... Kasperle Theater ☝️