Wie geht man mit Eltern um, die eher ungebildet sind?

23 Antworten

Ich würde den Kontakt trotzdem versuchen zu halten, wenn sie es jetzt nciht von selbst offiziell ablehnen. Auch wenn es nur Minimum ist. Über was unterhalten sich denn deine Eltern unter einander? Vielleicht kannst du da ein paar Themen aufgreifen?  Muss ja auch nichts "gebildetes" sein.

Lieben Gruß,

Murrka

Es sind deine Eltern!! 

Wie du mit ihnen umgehen sollst? Liebevoll und respektvoll. 

Du hattest ja die Möglichkeit, dich zu " bilden". Also geh auf sie zu, stell dich auf sie ein. Übrigens ungebildet ist niemand. Herzensbildung gibt es immer. 

Homophobe Menschen gibt es auch unter hochstudierten Leuten. Solche Unvereinbarkeiten schaltet man bei seinen Eltern eben aus. Du solltest dir genug Freunde zulegen, die dich tragen, denn du bist ja kein Kind mehr, das sich mit seinen Eltern auseinander setzen muss. 

Ich wünsche dir viel Geduld und Verständnis. Versuch's mal, du wirst dich wundern, wieviel Liebe zurück kommt. 

Du hast deinen Eltern doch einiges zu verdanken. Das was du geworden bist bist du auch weil sie sich für dich eingesetzt haben und dir all das ermöglicht haben. Ich kann verstehen das es trotzdem immer wieder sehr anstrengend ist. Aber wenn du sie besuchst oder mal einlädst, dann sieh es als einen netten Akt einem ältern Paar gegenüber dem du viel zu verdanken hast.

Schwierig ist es wenn sie deinen Lebensstil nicht akzeptieren können. Vielleicht ist das ein Grund den Kontakt tatsächlich eher gering zu halten. Aber dann lad sie halt einmal im Monat in ein schönes bodenständiges Lokal zu Essen ein oder mal in eine nette Theatervorstellung. Fahr mal für ein paar Stunden mit ihnen ins Grüne. Einfach ein klein wenig Zeit für sie und dann gehts für dich wieder in dein eigenes Leben.

Wenn du mit deinen Eltern Kontakt halten möchtest, suche Themen, die SIE interessieren und rede mit ihnen darüber. Mein Stiefvater rief jahrelang jeden Sonntag seinen Vater an: "Wie geht's? Was habt ihr gegessen? Wie ist das Wetter?" Mehr wurde NIE diskutiert, trotzdem bestand der Vater auf diese Anrufe.

Dein Problem ist, dass du hoffst, mit deinen Eltern über DEINE Interessen diskutieren zu können und noch Verständnis für DEINE Situation zu finden, die aber aus ihrem Blickwinkel "unmöglich" ist. Also klammere Tabuthemen (deine sexuelle Orientierung) komplett aus (so weit das geht). Diskutiere mit Freunden und Kollegen über Politik, Wissenschaft und Literatur und mit deinen Eltern über ihre Themen. 

Ihr habt Gesprächsthemen: Deine Kindheit, eure (Familien-) Traditionen, gemeinsame Urlaube, Erlebnisse, Aktivitäten, die du mit deinen Eltern zusammen gemacht hast (sagen wir mal, mit Papa Fußball spielen, mit Mama kochen. Oder mit Papa das Zimmer streichen, mit Mama basteln. Irgendetwas werdet ihr doch gemacht haben. Etwas, worin deine Eltern gut ("Experten") sind. Knüpfe daran an).

Tipp: Finde jemanden, der streng religiös ist bzw. "religiös anerkannt" und entweder schwul oder nicht homophob. Bringe ihn mit deinen Eltern zusammen. Von einem Gleichgesinnten akzeptiert man mehr als von jemandem, den man schon in die Schublade "Streitthema" gesteckt hat.

lebe dein leben und akzeptiere dich so wie du bist. stehe zu dir und deinem leben. und in diesem leben haben deine eltern eben keinen wichtigen platz. da gibt es nix zu bedauern oder gar schuldgefühle zu haben. es ist so, punkt.

ich habe mit meinen eltern nur den aller nötigsten kontakt. meine geschwister haben sich aus dem staub gemacht, leben im Ausland.

wir haben unseren eltern klar gemacht, wir leben unser leben und ihr euers. wir kümmern uns um alteneinrichtung und guter Versorgung, mehr nicht. das klingt lieblos aber es ist ehrlich und keiner von uns muss sich verbiegen.

Was möchtest Du wissen?