Werden Muslime aus der deutschen Gesellschaft ausgegrenzt?

19 Antworten

Muslime sind in der deutschen Gesellschaft herzlich willkommen, viele möchten aber gar nicht "zu deutsch" werden, und wollen lieber unter sich bleiben. Sie interessieren sich oft auch nicht besonders für die deutsche Lebensweise und Kultur. Nur ein kleines Beispiel: Ich habe mal versucht, meine türkischstämmigen Kollegen für das Wandern in der Lüneburger Heide zu begeistern, für die heimische (deutsche) Landschaft, für die Natur - ohne Erfolg. Das wäre "zu deutsch".

Hahahaha. Ich finde das Todes lustig, weil ich mich genau in ihre Perspektive hineinversetzen kann.

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@Anastasia65

In der von deinen Kollegen. Wandern ist einfach nicht so das Ding so man unbedingt Lust drauf hat hahaha.

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@Anastasia65

Ich habe tatsächlich vor kurzem an einer Wanderung teilgenommen. Hat auch Spaß gemacht, aber ich würde es nicht wieder machen. Ich gehe dann doch lieber in der Stadt spazieren oder mit den Leuten was essen.

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Von Experte Udavu bestätigt

In Deutschland herrscht eine umfangreiche Religionsfreiheit.

Wir haben dutzende, wenn nicht gar hunderte Moscheen und Einrichtungen zur Religionsausübung.

In Schulen ist der Islam ein genau so großes Thema im Ethikunterricht, wie das Christentum.

Mit 6,5 Prozent bilden Muslime in Deutschland eine große Minderheit. 

... und was ist mit den sorbischen, friesischen und dänischen Minderheiten? Was ist mit den ostasiatischen Minderheiten? Warum werden wieder nur muslimische "Minderheiten" erwähnt?

Wenn 64% der Deutschen eine stärkere Präsenz des Islam ablehnen, so ist dass deren zu respektierende Meinung!

Im Gegensatz zu arabischen Ländern, dürfen Muslime hier frei Leben und sich entfalten. Wenn man hingegen mit der Bibel durch ein arabisches Land marschiert, kann es einen ja schnell erwischen.

Vielleicht sollte man wirklich wieder alle Moscheen abreißen lassen und den Muslimen maximal den Hauptschulabschluss und NUR damit verbundene Berufstätigkeiten gönnen?!

Möglicherweise flüchten dann viele erzkonservative Muslime Deutschlands in die wundervolle Türkei Erdogans oder das mittelalterliche Saudi-Arabien oder das sich nun wieder "modernisierende" Afghanistan oder ins gewesene Land Syrien zur Aufbauhilfe?!

Dann würden vielleicht endlich ALLE - auch die Nicht-Muslime - begreifen, was Religionsfreiheit auch für Muslime in unserer Verfassung bedeutet - hat.

Hallo :)

ich hab mir auch schon oft über das alles Gedanken gemacht :)

Hab auch Muslime als Freunde!

Finde aber das einfach die Integration in Deutschland nicht so klappt ich lebe Ihn Bayern wo es vielleicht sogar schwieriger ist wie vielleicht in anderen Bundesländer das weiß ich aber nicht.

Integration muss aber von beiden Seiten gewollt und gefördert werden weil um dazu zu gehören finde ich muss man sich auch anpassen die Sprache lernen und sowas bei paar Freunden von mir hat das wirklich gut geklappt wobei ich sagen muss das die die größte Zeit auch hier verbracht haben oder halt noch klein waren als Sie hier her gekommen sind.

Aber Sie sind Moslime und haben ihren Glauben dadurch das sie solange hier sind oder fast hier aufgewachsen sind kommen sie auch mit mir oder anderen sehr gut klar.

Ein großer Fehler ist zu denken das Integration nur von dem Land abhängig ist um das es geht :) die Leute die her kommen sind dafür genau so verantwortlich finde ich.

und wenn das alles besser klappt und jeder zufriedener ist kann ich mir in Zukunft auch sowas vorstellen wie den Gebetsruf :)

alles gute dir

Umgekehrt! Muslime grenzen sich selber aus der Gesellschaft aus.

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