Werden alle Yorkshire Terrier irgendwann grau?

 - (Hund, Fell, Yorkshire Terrier)

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Alle sicherlich nicht, aber viele, da bei black and tan Yorkshire Terriern die Fellfarbe Dilute, also das Farbverdünnungs-Gen, vorhanden sein kann oder vorhanden ist.

Es gibt aber auch Hunde/Hunderassen, bei denen eine verzögerte Form der Farbverdünnung auftritt. Diese wird durch ein anderes Gen verursacht. Diese Hunde werden zunächst schwarz geboren und ergrauen erst im späteren Verlauf ihres ersten bis zweiten Lebensjahres.

Kleine Info nebenbei:

Es ist tiermedizinisch erwiesen, dass Hunde mit verdünnter Fellfarbe, also Genotyp dd, ein höheres Risiko haben unter wiederkehrenden Hautentzündungen und an Haarverlust zu leiden, als andere Hunde. Dieses Krankheitsbild nennt man Schwarz-Haar-Follikel Dysplasie oder auch Farbverdünnungs-Alopezie (Colur dilution alopecia – CDA). Sie ist auch besser bekannt unter den Namen Blue Doberman Syndrome, weil man diese Erkrankung am häufigsten beim blauen Dobermann beobachten konnte. Dies führte auch dazu, dass der deutsche Zuchtclub die Farbe blau im Jahr 1990 aus dem Dobermann-Standard strich.

Die Haut des blaugrauen Yorkie also immer gut im Auge behalten ;-))

Danke, na Du hast ja Ahnung!!!

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Hi, du hast ja schon einige Antworten bekommen. Habe selber seit 30 Jahren Yorkies und momentan 6 Stück. Darunter habe ich 4, die dunkel (black and tan) sind und zwei, die hell sind (blue and tan). Alle Yorkies kommen dunkel zur Welt und fangen im Teeniealter an durchzufärben, man sagt, dass die richtige Farbe ungefähr im Alter von 2 Jahren da ist. Das Köpfchen wird zuerst grau, sollte sich dann aber in tan(lohfarben) umfärben. Der Körper folgt dann langsam. Ach ja, helle Yorkies neigen nicht mehr oder weniger zu Hautproblemen wie die dunklen! Bei mir hat eine dunkelhaarige Hautprobleme. Und der Standard des Yorkies verlangt stahlblau und lohfarben (blue and tan), black and tan ist geduldet. Aber ganz egal, welche Farbe dein Yorkie bekommt, du wirst ihn trotzdem weiter lieben. Liebe Grüsse

mein erster yorkie wurde leider überfahren,was so das schlimmste erlebnis für mich war. habe jetzt 2 yorkies,meine mutter ha einen.alle yorkies werden schwartz geboren, das stimmt,meine hunde wurden alle silbergrau also blue and tan, meine mutter ihre blieb schwarz. manche werden sehr hell-silber manche eher dunkler, meine haben am köpfchen einen hellbraunen stich! auch deine kleine wird mit der zeit immer heller. ich bin mit meinen dann zum frisör gegangen,als ich sie wieder abholte, erkannte ich meine eignen hunde nicht mehr!! sehr hell aber zuckersüß! das allerbeste war dann als sie sich selber im spiegel sahen haben sie sich angeklefft weil sie sich selber nicht erkannt haben!

P.S. Habe u.a. eine 12jährige Hündin, die immer noch dunkel ist. Wenn der Hund dunkel war, bleibt er auch im Alter dunkel, ausgenommen die grauen Haare ums Schnäutzchen herum.

Yorkshire Terrier kommen alle schwarz/tan auf die Welt. Black + tan Yorkies gibt es laut Standard nicht. Bei blue+tan verfärbt sich das Haarkleid mit ca. einem halben Jahr und ist mit ca. 2 Jahren komplett durchgefärbt. Es kann dann ein dunkleres stahlblau oder aber ein helleres stahlblau werden. Von Gendefekt kann daher bei blue+tan Yorkies keine Rede sein. Hautveränderungen(Ekzeme, Allergie,...) können durch zu häufiges baden entstehen.

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super Antwort ich danke dir

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Hummelburg Du bist da auf dem Holzweg!

2.1 Säugetiere

2.1.1 Hunde

2.1.1.1 Monogen vererbte Merkmale 2.1.1.1.1 Blue-dog-Syndrom (Blauer-Dobermann-Syndrom)

Definition : Es handelt sich um eine blaugraue Farbaufhellung mit Disposition zu Alopezie und Hautentzündungen. Die Krankheit gehört in die Gruppe der Pigmentmangel-Syndrome.

Vorkommen : Sporadisch und familiär gehäuft besonders beim Dobermann (BARTHA, 1963), aber auch in anderen Rassen wie Dogge, Greyhound, Irish Setter, Pudel, Teckel und Yorkshire-Terrier (AUSTIN, 1975; BRIGGS und BOTHA, 1986; FERRER et al., 1988; LANGEBACK 1986).

Genetik : Das Merkmal wird von einem autosomal unvollkommenen dominanten Gen bestimmt.

Symptomatik : Durch eine gestörte Verhornung des Haarfollikel-Epithels kommt es schon bei jungen Tieren mit blaugrauer Farbverblassung zu Haarausfall (Tiere sehen wie "mottenzerfressen" aus) mit vermehrter Schuppenbildung (Hyperkeratose), Papeln und Pusteln (papilläre Dermatitis) sowie sekundärer follikulärer Pyodermie (MÜLLER u. KIRK, 1976). Weiterhin besteht eine unterschiedlich ausgeprägte Lymphadenopathie (Veränderungen im Lymphsystem), Ödeme sowie Nebennierenrinden-Dysplasie. Der Basisdefekt ist eine erbliche Nebennierenrinden-Insuffizienz mit Immunkomplexstörung (PLECHNER

u. SHANNON, 1977), wobei Tiere, die homozygot für die Farbaufhellung sind, scheinbar stärker betroffen sind als Heterozygote.

Empfehlung : Zuchtverbot für Tiere mit blaugrauer Farbaufhellung (s. Seite 14, Nr. I), da in ihrer Nachkommenschaft immer Tiere mit Farbaufhellung und Disposition zu Hautentzündungen auftreten und dies regelmäßig zuSchmerzen und Leeiden führt (Anteil unterschiedlich je nach Genotyp der Elterntiere). hier der link dazu

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