Wer verdient mehr, ein Polizist oder ein Berufs- und Gymnasiallehrer?

9 Antworten

Einstiegsgehalt als Gymnasiallehrer ist A13, allerdings ohne jegliche Zulagen, wie sie ein Beamter im Schichtdienst erhält. Ein verbeamteter Lehrer mit 30 Jahren noch recht frisch vom Studium kommend dürfte so 2500€ - 2600€ Netto haben.

Äqvivalent kommt ein 30 jähriger Oberkomissar (A10) im Schichtdienst mit allen Zulagen auf ca. 2300 - 2400€. Der hat in der Regel allerdings schon 10 Jahre Geld vierdient.

Wenn es sich um öffentlichen Dienst handelt, dann ist es möglich Einblick in das Gehaltsschema zu nehmen.

Wo man das tun kann ich Dir nicht sagen, wenn ich es brauchte, wüßte ich wie ich es anstellen müßte.

Man muß sehr viel bei den betreffenden Stellen herumfragen und herumtelefonieren. Im Internet kannst Du auch fündig werden, aber da solltest Du vorher wissen, wo Du suchen sollst.

Also: herumfragen und herumtelefonieren.

Man kriegt ja schon einiges an Zulagen als Polizist (neben Polizeizulage noch Schichtzulage und die steuerfreien Stundenzuzahlungen für Nachtdienst und Wochenenden). Da kommt einiges zusammen, man stirbt aber auch 5 Jahre früher im Schichtdienst (statistisch). In der Kripo verdient man so generell weniger (bei gleichem Titel). Hauptkommissar geht übrigens bis A 12 und Endstufe im gehobenen Dienst ist A13 (schon selten) bzw. mit Überleitung A14 (extrem selten). Man fängt mit A9 an, wird nach etwa 5 Jahren (Länder unterschiedl.) in die A10 befördert. Zur A11 dauerts dann aber (die meisten vor Pension mit 55 Jahren). Vorteile Polizei: Man verdient ab dem ersten Tag (auch im relativ kurzen Studium!) und man geht früher in Pension. So verdient man effektiv bestimmt mehr auf das gesamte Berufsleben bezogen. Für die Reputation ist Gymnasiallehrergehalt und der Amtstitel natürlich besser, fiskalisch aber fraglich.

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