Wer kümmert sich um euer Pferd wenn ihr 2 Wochen im Urlaub seit?

12 Antworten

Bei meinem Jungpferd kann ich mich hundertprozentig auf meine Stallbetreiberin verlassen.  Alles was an Pflege zu tun ist, übernimmt sie, wenn ich nicht kann, und bei Notfällen, Tierarzt und Hufschmied springt sie auch ein, wenn ich nicht da bin. Außerdem werde ich zuverlässig über alles informiert. 

Bei meinem Großen habe ich 2 Optionen, entweder meine Mutter kümmert sich um ihn oder eine befreundete Einstellerin schaut nach ihm und bewegt ihn hin und wieder. Im Gegenzug kümmere ich mich auch immer um ihre Pferdchen, wenn sie nicht kann. 

Verlässliche Leute braucht man auf jeden Fall, wenn trotz eigenem Pferd beruhigt auf Urlaub fahren will.

Und wenn die Leute einmal ausfallen sollten, dann muss man eben auch einmal in den sauren Apfel beißen. So wie eben letztens, als ich krank war, meine Mutter ebenso und meine Miteinstellerin im Urlaub, tja, dann muss man eben auch mit Fieber zum Pferd fahren. 

ich fahre selten und nur 2-4 Tage weg.

in der zeit sind Die RB's dran, immer 2 zusammen pro Tag - eine allein, da geht meist was schief,

Medizin und Spezialfutterzusätze werden extra vorbereitet abgewogen und sicher etikettiert. Immer dran denken: es kann die ganze zeit Schweinewetter sein und trotzdem muß, alles klappen.

2 Not-Tel-Nummern hat jeder: TA und Offenstall/weide-Nachbar, die natürlich bescheid wissen.

meine alte Stute( ich hatte sie gerade 1 Jahr bei mir in der Herde) hat sich  übrigens meinen Urlaub dermaßen zu Herzen genommen, daß sie einen fürchterlichen Durchfall bekam, obwohl sie ja den Futterdienst kannte und es kein anderes Futter gab als sonst, keine anderen Zeiten - aber : MAMA war nicht da und das gab Herzeleid bis in den Bauch. ich hab 4 Wochen gebraucht, sie wieder gesund zu pflegen....
auch sowas kann mal passieren !!!!

Wenn man in keinem Vollpensionsstall steht und keine Hilfe hat, kann man nicht in Urlaub fahren, so einfach ist das.
Ich stehe in einer großen Offenstall-Reitanlage, wo es aber keine großen Herden gibt, sondern wo sich jeweils zwei bis vier Pferde einen Offenstall mit Paddock und Weide teilen und wo man aber selbst misten muss und auch für die Abendfütterung, Wasser, etc... selbst verantwortlich ist.
Man kann allerdings bei uns das Misten dazu buchen, das unternimmt dann der Helfer des SB. Oder man beauftragt eine Schülerin damit, die sich nebenbei was verdienen will. Wir haben 80 Pferde und es gibt immer wieder mal RB oder auch jugendliche Besitzerinnen, die das gegen Geld anbieten.

Mit dem abendlichen Füttern kann man sich mit anderen Besitzern absprechen, nach dem Motto: eine Hand wäscht die andere. Versorgst du mein Pferd, versorge ich dein Pferd. Und viele Einsteller haben auch Reitbeteiligungen, die dann einspringen.

Und da es sich um eine Offenstallhaltung handelt, muss das Pferd nicht unbedingt bewegt werden.

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