wer hat Erfahrungen mit einem Kemo Ultraschall Generator zur Abschreckung von Tieren?

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6 Antworten

Als ich las, dass Du in einer Großstadt wohnst, da fiel mir gleich eine Fernsehsendung ein, die hier immer am Wochenende läuft, wo ein Kamerateam entweder bei Polizeieinsätzen mit dabei ist, oder was an Flughäfen beim Zoll so alles passiert und ebenso ging man schon des Öfteren mit, wenn welche vom Ordnungsamt unterwegs waren. Unter Anderem ging es natürlich auch um Probleme mit Hundehaltern, die entweder den Leinenzwang nicht beachteten, bis hin, dass sie sich ebenfalls nicht um die Hinterlassenschaften ihrer Hunde kümmerten. Entweder blieb es bei einer Ermahnung, oder es kam aber auch zur Geldstrafe. Das wäre vielleicht eine Möglichkeit für Dich, dass Du dem Ordnungsamt das mal schilderst und wenn möglich die ungefähre Zeit angibst, wann sich das in der Regel abspielt und darum bittest, ob sie das nicht mal ins Auge fassen könnten. Sage aber auch, dass Du bereits bedroht wurdest und dass man nicht erwähnen soll, dass es auf einer Beschwerde eines Anwohners beruht und man es als zufällige Bestreifung aussehen lassen soll, weil Du sonst mit Racheakten rechnen kannst.

Die Stadt hat nämlich auch die Pflicht, seine Bürger und deren Eigentum zu schützen. So könnte der Spuk vielleicht bald ein Ende haben, wenn es an´s Geld dieser Leute geht. ; - )

blumosus 04.09.2012, 10:02

vielen Dank für den Hinweis - habe ich leider schon vergebens ausprobiert. Bei uns gibt es eine eigene Abteilung, die für das Abstrafen der Hundebesitzer zuständig ist, nennt sich Waste-Watchers. Ich habe noch nie welche gesehen, aber tapfer ein Email an die zuständige Magistratsabteilung gerichtet, mit Fotos, Schilderung und ziemlich genauer Zeitangabe, wann gewisse große Hunde mit schimpfenden Besitzern ungestört den Gehsteig beschmutzen. Sogar den "unauffälligen Beobachtungsposten" vom Gangfenster der Schule gegenüber habe ich ihnen nahegelegt. Habe weder eine Antwort noch eine sonstige Reaktion erhalten. Demnächst wende ich mich an die Bezirkspolitiker - aber das effizienteste dürfte wohl der Selbstschutz sein!

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ich habe mir den Kemo 175 gekauft...... gleich mehrere! Du kannst noch einen Zusatzlautsprecher anschließen, den man aber in ein 30cm langes Rohr einbaut.....

damit du einen gebündelten Ultraschall Druckwelle hast....... und es wirkt.... :) :)

ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mehrere braucht, damit du deinen gewünschten Erfolg hast. Ab und zu die Frequenz ändern, damit sich die Köter nicht zu sehr daran gewöhnen oder taub auf dieser Frequenz werden...:)

wenn nichts hilft..... Giftköter! Schwarze Schokolade hilft sehr!

In vielen Städten ist es verboten, die Hundehaufen liegen zu lassen - da muss man nicht nur an Verantwortungsgefühl appellieren, sondern kann etwas deutlicher werden. Es ist schlichtweg asozial, die Hundehaufen liegen zu lassen, ein Ausdruck, mit dem sich die wenigsten Leute gerne belegen lassen.

Ein sachliches Gespräch ist natürlich wünschenswert. Wenn das nichts fruchtet, hilft nur die harte Tour:

Beste Erfahrungen habe ich damit gemacht, den Hundebesitzern die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge nach Hause zu bringen (z.B. in den Briefkasten). Auch ein Schild mit einem Hund in der typischen Haltung und der Aufschrift "Mein Herrchen/ Frauchen ist asozial" hat sich enorm bewehrt (vor allem, wenn die Hundebesitzer "feine Leute" sind) Es bringt die meisten Hundebesitzer zum Nachdenken (weil deutlich wird, dass "asozial" nicht "arm" bedeutet, sondern "un-gesellschaftlich") und die wahren Asis fühlen sich irgendwann beschämt und ausgegrenzt. Man gewinnt mehr Freunde damit, als man zunächst denkt und auf die Sympathie der asozialen Hundebesitzer kann ich gerne verzichten.

Jeder Hundebesitzer, der keinen eigenen Garten hat (was sowieso schon an Tierquälerei grenzt - ein Hund ist ein Lauftier und muss entsprechend bewegt werden), soll gefälligst die Hundehaufen im Plastikbeutel mit nach Hause nehmen und dort entsorgen.

Die Hunde durch Pulver oder Flüssigkeiten oder Ultraschall zu "dressieren" ist der falsche Weg: Die können nichts dafür. Erzogen werden müssen die Hundehalter.

blumosus 30.08.2012, 09:06

bin ja deiner Meinung. Wir leben in einer Großstadt, und in unserer unmittelbaren Umgebung gibt es keine Hundzonen, aber eine Menge Hundebesitzer. Ein freundliches oder sachliches Gespräch ist mit denen nicht zu führen. Ich habe es schon mit 4 verschiedenen versucht, und die mildeste Reaktion war, dass mich das nichts anginge (gefolgt von einer fruchtlosen Diskussion), und einer hat mir sogar körperliche Gewalt angedroht. Da nun so ein Hundebesitzer keine Nummerntafel trägt, und ich mich nicht mit ihm und dem Hund raufe um zu kontrollieren, ob letztere eine Marke trägt, kann ich die Leute auch nicht anzeigen. Wir haben auch ein Wegräum-Gebot mit 36-Euro Strafe, das jedoch nicht kontrolliert und kaum exekutiert wird. Taferl anbringen, wie sinnvoll auf einem Klingeltableau mit 20 Klingeln?? Und selbst wenn es möglich ist, bringt es nur noch mehr Hass und Ärger, der Besitzer reißt es weg, und hat dann womöglich noch die Möglichkeit, dich wegen Verleumung usw... anzuzeigen. SO geht es bei uns mit Hundebesitzern zur Sache! Deshalb sind sie auch soooooo beliebt. Ich mag Hunde, wir hatten früher auch selbst einen, aber in der Stadt haben die Tiere nichts verloren. Und ihnen die Hinterlassenschaft nachzutragen - erstens habe ich keinen Hund, damit ich nicht dauern in Sch... wühlen muss, zweitens gibt es bei uns keine Briefkästen, und das Zeug vor ein Mehrparteien-Haus zu schütten, da mache ich mich strafbar mit Verunreinigung. Da müsste man ja ständig die Video-Kamera dabei haben, um die Sachen zu filmen. Ich denke, deine Vorschläge sind gut ausgedacht, aber nicht durchführbar. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es bei dir schon geklappt hat.

Wenn die Hundebesitzer selbst nicht erziehbar sind, dann vielleicht DURCH ihre Hunde.

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reisebernd 30.08.2012, 10:31
@blumosus

Nett, dass du meinen Beitrag kommentiert hast - ich wollte Kommentare . . .

Ich habe alle diese Massnahmen schon ausprobiert und mit allen Erfolg gehabt (an verschiedenen Wohnorten). Allerdings immer in der Kleinstadt mit privaten Grundstücken. Das ist tatsächlich eine ganz andere Situation.

Aber 3 Hinweise noch (auch für andere Leser, die hier vielleicht Anregungen kriegen):

Erstens: Immer nur die Original-Hundehaufen zu den Original-Hundehaltern hintragen ("Entschuldigung, aber Sie haben was bei mir vergessen . . . ").

Zweitens: Die Schilder habe ich selbst gemacht (ausgedruckt und in Klarsichthülle) und stelle sie direkt an die Hundehaufen. Das ist preiswert und ich kann ein weggerissenes Schild schnell ersetzen.

Und drittens die Sache mit einer Verleumdungsklage: Da warte ich drauf! Ich bin kein Prozesshansel, aber dieses Ding würde ich gerne mal vor Gericht sehen. Ich wäre sehr zufrieden, wenn ein Gericht mal feststellen würde, dass "asozial" ein Begriff ist, den man gegenüber solchen Hundehaltern benutzen darf. Aber kein Hundehalter traut sich, eine solche Anzeige zu erstatten, denn die meisten wissen wohl im Grunde ihres Herzens, dass sie sich tatsächlich beschissen benehmen. Im wahrsten Sinne des Wortes . . .

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blumosus 04.09.2012, 10:15
@reisebernd

also bei den Schildern: wenn kein Bild vom Hundehalter drauf ist, kann es DEM ja egal sein, der tut dann sicher so, als hätte er mit dem Haufen nix zu tun... Aber ja, ich gebe dir recht, in einem persönlicheren Umfeld als einer Großstadt haut das vielleicht eher hin!

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bei mir in der Straße hat mal jemand so ein ding plaziert, anfangs liessen sich Hunde und auch Katzen auch davon abschrecken, aber mit der Zeit hatten sie sich daran gewöhnt. meine Hunde laufen beide ohne jegliche Anzeichen, dass sie überhaupt was merken an dem Teil vorbei. Vielleicht wäre es besser, eins schild mit "kein Hundeklo" aufzustellen und die hundebesitzer direkt darauf anzusprechen, dass sie ihren hund da nicht hin machen lassen sollen.

blumosus 29.08.2012, 19:23

die Hundebesitzer in unserer Stadt sind ziemlich aggressiv - entweder man ist freundlich und wird ignoriert, oder man erinnert die Hundebesitzer, dass sie eine Verantwortung haben, dann werden sie militant: Einer hat mich bedroht, der andere (eine Frau) wüst beschimpft.... aber danke für die Info über "das Ding" ;-)

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