Wer hat Erfahrung mit Autogas LPG gemacht?

17 Antworten

Ich habe ende 2008 ein neues Auto gekaut, dass schon eine Gasanlage besitzt. Und ich bin SEHR zufrieden! Das Auto: Opel Astra Caravan 1.6 16V, 101 PS, Ez. 12/99. Das Auto schluckt etwa 9 liter Autogas oder 7,5 Liter Benzin. Heißt, ich spare mir auf 100 km über 4 Euro! (Autogas kost hier 44 cent) Nebenbei bieten einige Versicherer, warum auch immer, einen Öko Rabatt an. Sind zwar nur ein paar Euros, aber mich freuts! =) Ich kann beinahe JEDEM empfehlen, sein Auto umrüsten zu lassen oder eins mit Anlage zu kaufen! Bei einer Fahrleistung vom 5000 km im Jahr lohnt es sich aber z.B. nicht! Ich kann dir auch ein einfaches Beispiel geben, wie man die Anlage geschenkt kriegt! Und zwar: Du gibst monatlich 200 Euro für Sprit aus. Gas würde 100 Euro monatlich kosten. Der Umbau kostet etwa 2000 Euro. Du zahlst die Anlage in 80 Euro Raten ab. Heißt: 100 Euro für Gas + 80 Euro Raten für die Anlage= 180 Euro im Monat. Du sparst dir sogar noch 20 Euro montalich!!! Damit ist die Gasanlage sozusagen geschenkt!

Die einzige Schweinerei bei einer LPG Anlage finde ich kommt seitens der Regierung. Ja, ok, bis 2018 fester Steuersatz. Aaaaber...die Abgase! Autogas verbrennt umweltfreundlicher und hat wesentlich weniger Co2 Ausstoß. Aber dennoch werden die Autos mit Benzinern über einen Kamm geschert und müssen die gleichen Stuern zahlen! Aber ich denke, das wird in Zukunft hoffentlich noch geregelt werden! ;)

Achja...ich habe keinen Leistungsverlust! Im Gegenteil: Mit der Anlage ist das Auto viel spritziger!!! Tanken ist mein Hobby! ;)

Entspricht voll meiner Erfahrung als Autogasumrüster!

0

Seit 2009 werden LPG-Wagen nach dem niedrigeren CO²-Ausstoß besteuert, dies gilt auch, wenn der Wagen erst jetzt mit LPG aufgerüstet wird.

0

Bei den ersten Befüllungen des Autogastanks wird noch nicht die volle Kapazität erreicht.

Alle gut 25.000 km sollte der Filter der Autogasanlage ausgetauscht werden. Die Zündkerzen müssen häufiger ausgewechselt werden als bei einem ausschließlichen Benzinbetrieb, weil die höheren Temperaturen zu schnellerem Verschleiß führen. Eine teuerere Alternative ist auch möglich: der Einsatz von Iridium-Zündkerzen.

Die Zündkabel von Beru taugen nicht unbedingt. Im Gasbetrieb liefern die Zündspulen derart hohe Spannungen, dass die Isolierung durchschlagen wird. Abhilfe durch teurere Spezialzündkabel ist möglich (sonst fährt man mitunter im günstigsten Drehzahlbereich durch häufige Zündaussetzer sehr ruckelig).

Der obere Drehzahlbereich sollte im Gasbetrieb vermieden werden. Wer es zwischendurch eilig hat sollte diese Passagen lieber im Benzinbetrieb durchziehen (das spart keine Spritkosten).

Ich musste den Zylinderkopf nach einem Jahr reparieren lassen. Das kann ebenfalls daran gelegen haben, dass Autogas mit einer höheren Tempreatur verbrennt als Benzin. Weitere 80.000 km später war wieder geringer Kühlwasserverlust bemerkbar.

Auch der Katalysator kam mit den höheren Abgastemperaturen auch nicht ewig zurecht. Zum Glück konnte er durch einen halbwegs günstigen Allerwelts-Kat ersetzt werden. Die Abgase haben durch häufigen Kurzstreckenbetrieb zu starker Korrosion im Auspuff geführt. Wer sich keinen Edelstahlauspuff leistet, muss halt alle paar Jahre in einen konventionellen Ersatzauspuff investieren.

Flash-Lube-Additive habe ich nicht gebraucht, weil der Reihenvierzylinder mit Hydrostößeln ausgestattet war/ist. Bei Autos mit Hydrostößeln kostet dafür der Ölwechsel mehr. Denn es muss teuereres Öl in größerer Menge als bei einem vergleichbaren Motor ohne Hydrostößel eingefüllt werden.

Was man auch vor einer Umrüstung wissen sollte ist, dass die Hauptuntersuchungen umfangreicher werden; in den sechs Monaten vor dem HU-Termin muss die Gasanlage durch einen entsprechend zugelassenen Betrieb abgenommen werden, wodurch weitere Kosten entstehen.

Autogasumrüstungen lohnen sich insbesondere für Fahrzeuge, die überdurchschnittlich viel bewegt werden. Es ist zudem eine nützliche Option, wenn man mehr als 1100 km am Stück fahren möchte - also ohne durch Tankstops Zeit zu verlieren. Denn wenn der Autogastank leer ist, kann man ja mit dem Benzin nach wie vor vorhandenen Tank weiterfahren. Stichwort Bivalenz.

Der Autogastank muss quasi alle zehn Jahre durch einen neuen ersetzt werden. Die im Tank verbaute Füllstandsmesseinrichtung ist in der Regel ungenauer als die Benzinuhr. Es empfiehlt sich nach jeder Vollbetankung des Autogastanks den Tageskilometerzähler auf null zu stellen, um die Restreichweite im Flüssiggasbetrieb abschätzen zu können.

Weitere Infos unter http://dein-autogas.de/ (dort habe ich mich als Kunde gut aufgehoben gefühlt). Derzeit fahre ich einen gebrauchten Benziner. Dessen Motor habe ich aus Kostengründen noch nicht umrüsten lassen (und weil die Jahreslaufleistung bei mir nicht mehr so groß ist und weil die Bundesregierung noch nicht entschieden hat, ob sie die Steuerermäßigung auf Autogas fortlaufen lassen wird).

ja vor kurz habe ich mich auch für Autogas entschieden, weil ich wöchentlich fast 1000 km hinter mir lasse. Nach etwas Durchsuchung im Internet habe ich mein Auto in Wuppertal umrüsten lassen, weil ich student bin, war Autogaszentrum Wuppertal für mich günstigste Möglichkeit. Jetzt bin ich sehr zufrieden. Ich tanke günstig und fahre sorglos. Benzin ist für mich jetzt irgendwie ein Ersatzkraftstoff. Wer Interesse hat, kann einen Blick auf die Seite www.autogaszentrum-wuppertal.de werfen. Vorteile vom Autogas Ein Liter Autogas kostet derzeit nur rund 70 Cent Ersparnis durch steuerliche Begünstigung bis zum Jahr 2018 garantiert Umweltschonender Fahren aufgrund des geringeren Schadstoffausstoßes beim Verbrennen von Flüssiggas Fahrzeuge mit LPG-Anlagen sind genauso sicher wie Benzin- und Dieselfahrzeuge Größere Reichweite sind mit dem umgebauten Fahrzeug, da neben dem Autogas auch das Benzin weiterhin zur Fahrt genutzt werden kann Umrüstung des Fahrzeuges ist vergleichsweise günstig, dadurch relativ kurze Amortisationszeit Gut ausgebautes Autogas-Tankstellennetz, daher ist es fast überall möglich, Autogas zu tanken Der Motor läuft ruhiger und leiser während der Fahrt auf Flüssiggas

Ich fahre seit gut 35000 km mit Autogas und kann es wärmstens empfehlen.

Billig, macht keine Probleme, gut ausgebautes Tankstellennetz und nach jedem Tanken ein Lächeln im Gesicht :)

Ich kann aus eigener Erfahrung auch nur positives berichten, auch wenn der Verbrauch steigt, so ist in der Summe das Tanken wesentlich günstiger und wenn man viel fährt amortisiert sich der Umbau recht schnell. Zudem ist das Autogas aufgrund seiner höheren Oktan-Zahl auch gut für den Motor. Eine recht gute Übersicht findet man auf http://www.autogas-ratgeber.de

Viele Grüsse Brathahn

Was möchtest Du wissen?