Wer hat Erfahrung mit Autogas LPG gemacht?

14 Antworten

Ich bin 5 Jahre lang einen Audi A3 Sportback Benziner (Baujahr 2010) insgesamt 120.000 km gefahren. Ich hatte die Prins Gas FSI Anlage bei PitStop für Brutto 2.000€ gekauft und einbauen gelassen. Später erfuhr ich, dass die Anlage nur aus billigen italienischen Teilen bestand und eine Umrüstung inkl. Anlage in einer freien Werkstatt nur 1.100€ gekostet hätte. Leider ging der PitStop Partner Prins Gas Anlagen nach kurzer Zeit in Insolvenz. Garantie-Ansprüche lehnte Pitstop ab, da ja Prins Gas als Vertragspartner für mich zuständig sei. In den 5 Jahren musste ich 3 x eine freie Werkstatt besuchen um Verschleiss-Teile austauschen zu lassen. Der Aufwand war jeweils ca. 1 Stunde und hätte auch selbst durchgeführt werden können. An Kosten hatte ich hierbei für das Material 200€ + 150€ Arbeitskosten und war im Nachgang froh, dass ich keine teure Markenanlage einbaut worden war. Sicherlich halten hier Verschleissteile länger jedoch hätte ich bei einem Austausch der nach 100.000 km ansteht mind. 600€ + 100€ Arbeitskosten gehabt. Gespart hätte ich jedoch zwei Werkstattbesuche. Im Nachgang würde ich wieder eine Autogasanlage einbauen, jedoch würde ich mir die Anlage für 300€ selbst kaufen und in einer Werkstatt für 600€ einbauen lassen.

Ich bin gut drei Jahre eine Chevrolet Aveo mit Autogas gefahren. Ich hatte die Anlage zum Zeitpunkt der Abwrackprämie als sog. Boni einbauen lassen. Also 2,5 TEuro gespart, aber nach drei Jahren Garantie kam der Knall! Motorschaden: kaum noch Kompression als Folge verbrannter Ventilsättel etc. = 2,1 TEuro Reparatur. Das Auto war dann "gasfest", aber die Angst fährt mit. Habe es gg. einen Adam (Benziner) eingetauscht. Tipp von der Werkstatt (nach der Reparatur) niemals Volllast fahren und nur mit Additiv

Ich fahre seit Juli einen Volvo V50 mit Autogas, habe jetzt 3000 km mit Gas hinter mir und bin vollauf zu frieden. Beim fahren merkt man absolut keinen Unterschied, bis auf den höheren Verbrauch, ca 20% mehr. Laß dir Zeit, such dir in Ruhe einen Umrüster der dir dein Auto genau nach deinen wünschen umbaut, möglichst einen mit viel Erfahrung, speziell auch mit deinem Autotyp.

Bei den ersten Befüllungen des Autogastanks wird noch nicht die volle Kapazität erreicht.

Alle gut 25.000 km sollte der Filter der Autogasanlage ausgetauscht werden. Die Zündkerzen müssen häufiger ausgewechselt werden als bei einem ausschließlichen Benzinbetrieb, weil die höheren Temperaturen zu schnellerem Verschleiß führen. Eine teuerere Alternative ist auch möglich: der Einsatz von Iridium-Zündkerzen.

Die Zündkabel von Beru taugen nicht unbedingt. Im Gasbetrieb liefern die Zündspulen derart hohe Spannungen, dass die Isolierung durchschlagen wird. Abhilfe durch teurere Spezialzündkabel ist möglich (sonst fährt man mitunter im günstigsten Drehzahlbereich durch häufige Zündaussetzer sehr ruckelig).

Der obere Drehzahlbereich sollte im Gasbetrieb vermieden werden. Wer es zwischendurch eilig hat sollte diese Passagen lieber im Benzinbetrieb durchziehen (das spart keine Spritkosten).

Ich musste den Zylinderkopf nach einem Jahr reparieren lassen. Das kann ebenfalls daran gelegen haben, dass Autogas mit einer höheren Tempreatur verbrennt als Benzin. Weitere 80.000 km später war wieder geringer Kühlwasserverlust bemerkbar.

Auch der Katalysator kam mit den höheren Abgastemperaturen auch nicht ewig zurecht. Zum Glück konnte er durch einen halbwegs günstigen Allerwelts-Kat ersetzt werden. Die Abgase haben durch häufigen Kurzstreckenbetrieb zu starker Korrosion im Auspuff geführt. Wer sich keinen Edelstahlauspuff leistet, muss halt alle paar Jahre in einen konventionellen Ersatzauspuff investieren.

Flash-Lube-Additive habe ich nicht gebraucht, weil der Reihenvierzylinder mit Hydrostößeln ausgestattet war/ist. Bei Autos mit Hydrostößeln kostet dafür der Ölwechsel mehr. Denn es muss teuereres Öl in größerer Menge als bei einem vergleichbaren Motor ohne Hydrostößel eingefüllt werden.

Was man auch vor einer Umrüstung wissen sollte ist, dass die Hauptuntersuchungen umfangreicher werden; in den sechs Monaten vor dem HU-Termin muss die Gasanlage durch einen entsprechend zugelassenen Betrieb abgenommen werden, wodurch weitere Kosten entstehen.

Autogasumrüstungen lohnen sich insbesondere für Fahrzeuge, die überdurchschnittlich viel bewegt werden. Es ist zudem eine nützliche Option, wenn man mehr als 1100 km am Stück fahren möchte - also ohne durch Tankstops Zeit zu verlieren. Denn wenn der Autogastank leer ist, kann man ja mit dem Benzin nach wie vor vorhandenen Tank weiterfahren. Stichwort Bivalenz.

Der Autogastank muss quasi alle zehn Jahre durch einen neuen ersetzt werden. Die im Tank verbaute Füllstandsmesseinrichtung ist in der Regel ungenauer als die Benzinuhr. Es empfiehlt sich nach jeder Vollbetankung des Autogastanks den Tageskilometerzähler auf null zu stellen, um die Restreichweite im Flüssiggasbetrieb abschätzen zu können.

Weitere Infos unter http://dein-autogas.de/ (dort habe ich mich als Kunde gut aufgehoben gefühlt). Derzeit fahre ich einen gebrauchten Benziner. Dessen Motor habe ich aus Kostengründen noch nicht umrüsten lassen (und weil die Jahreslaufleistung bei mir nicht mehr so groß ist und weil die Bundesregierung noch nicht entschieden hat, ob sie die Steuerermäßigung auf Autogas fortlaufen lassen wird).

<a href="http://www.autogas-service-bonn.de/">http://www.autogas-service-bonn.de/</a>

auf keinen fall in dem Auto Gas Bonn Werkstatt bitte erspart euch viele arge und eur Geld da sind die Abzocker und reparieren können die sowieso nicht die haben viele Gas Firma anlage keine Zulassung und wenn die sagen Vorkasse dann ist Geld und Auto ist weg die sind echt Abzocker ich kenne noch 2 Kunde die das gleiche Erfahrung mit dem Auto Gas Bonn Werkstatt gemacht haben die Verarschen und zockt allem ab.

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