Wenn man den Berg runterfährt: Kupplung gedrückt halten oder besser nicht?

Das Ergebnis basiert auf 14 Abstimmungen

Nein, die Kupplung darf nicht gedrückt bleiben! 78%
Am besten Motor aus und runterrollen lassen! 14%
Ja, am besten Kuplung gedrückt halten, bis man unten ankommt! 7%

9 Antworten

Nein, die Kupplung darf nicht gedrückt bleiben!

Gerade Ahnung scheinst du ja nicht zu haben, bei einer längeren Bergabfahrt nutzt man die Bremswirkung des Motors. Es gibt im übrigen eine Schubabschaltung, die sorgt das für das der Verbrauch teilweise auf 0 zurück geht. Den Motor ausschalten kommt einem Selbstmordversuch gleich, dann funktioniert weder der Bremskraftverstärker noch die Servolenkung, wenn du dann noch den Schlüssel abziehst rastet auch noch das Lenkradschloss ein. Es gibt einen Grundsatz beim Autofahren, Sicherheit geht vor Spritsparen.

Nein, die Kupplung darf nicht gedrückt bleiben!

Also wenn du ernsthaft wissen willst, ob du bei einer Falfahrt den Motor völlig abschalten solltest, gehe ich davon aus, dass du (noch) keinen Führerschein besitzt. Bei abgeschaltetem Motor läufst du wegen der Stellung des Zündschlüssels Gefahr, dass das Lenkradschloss beim Einschlagen des Lenkrads in der entsprechenden Links- oder Rechtsstellung blockiert - was ja bekannterweise dazu führt, dass die eigene Fahrleistung nicht gerade von übermäßiger Sicherheit geprägt ist ... Die Motorbremse sollte eigentlich grundsätzlich beim längeren bzw. stärkeren Gefällen verwendet werden, denn ansonsten muss man sich übermäßig auf die Bremsleistung verlassen, die a) unnötige Zusatzkosten verursacht und b) durchaus (u. a. durch Überhitzung) sinken kann, wenn die Bremse durch starkes Dauerbremsen überbeansprucht wird.

Nein, die Kupplung darf nicht gedrückt bleiben!

Das ist ein alter Irrglaube - erst recht für modernere PKW!

Die Elektronic regelt die Spritzufuhr ab, wenn der Wagen geschoben wird, also bergab rollt - da wird weniger verbraucht als im Standgas.

Außerdem verschleißt Du dabei Kipplung und Bremsen stärker - wäre also ohnehin eine Milchmädchenrechnung

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