Wenn Hunde wichtiger sind als der Partner, kann eine Beziehung dann funktionieren?

20 Antworten

Zu einer Beziehung gehören immer 2, manchmal auch drei, wie in Deinem Fall. Gut, ich meine, wenn man einen Hund hat, muss man sich schon darauf einstellen, weil Du einen Hund ja schlecht ein ganzes Wochenende in der Wohnung lassen kannst. Andererseits, nicht in jedem Restaurant oder Hotel sind Hunde geduldet, also kommt es schon darauf an. Wenn Du aber auf den Hund eifersüchtig bist, dann hat diese Beziehung auf die Dauer keine grosse Chance.

Ich denke das hängt ganz vom Partner ab, in der Regel würde ich Frauen, die so enge Beziehungen mit ihren Hunden eingehen, als tendenziell dominant beschreiben. Sie suchen sich Partner die sie "beherrschen" können ähnlich wie ihren Hund. Meist sind die Partner eher Betas die sich in die Rolle fügen, zumal im Leben einer solchen Frau alles klar durchstrukturiert ist und es von Anfang an nach Ihren Regeln losgeht. Aus dieser Situation herauszukommen ist für einen Beta beinahe eine Unmöglichkeit, ein Alpha würde eine Beziehung nur zu seinen Bedingungen eingehen, wenn diese nicht erfüllbar sind wird er mit ihr vielleicht ein paar mal in die Kiste hüpfen aber dann ist er weg.

Also mein Fazit, nur Männer die sich unterordnen können, kein Rückgrat haben und sich mit einem Hundeleben abfinden in dem sie meinst nicht nur Nummer 2 sondern eher 3 oder 4 sind, sind für solche Beziehungen geeignet.

Eine Ausnahme, muss ich aber machen, wenn in einer sehr langen Beziehung Sexualität keine so große Rolle mehr spielt und man sich gemeinsam einer solchen Aufgabe hingibt ist das was anderes.

Wenn eine Junge Frau sich einer so starken Beziehung zu ihrem Tier hingibt, dass alles andere in den Hintergrund tritt würde ich eine Therapie empfehlen.

Ich weiss es nicht, aber es gibt auch Menschen, die ihr Musikinstrument über alles lieben und trotzdem eine gute, liebevolle Beziehung zu einem lebenden Menschen führen können. Da behaupte ich beruhigt, dass ein Tierhobby keine Konkurrenz ist.

Der eine muss seinen Partner mit seinen Kindern teilen, für den anderen steht seine Gitarre im Vordergrund, hier sind es Hunde...du wirst nie jemanden ganz für dich allein haben und "besitzen".

Je früher du das begreifst, desto besser kommst du mit dem Hundeliebhaber zurecht. Es gibt sicher auch hier eine Möglichkeit, dass du dieses Hobby mit ihm teilst. Eine Freundin von mir hatte vorher keine Ahnung vom Golfen, geht inzwischen mit und nutzt die Wege als Spaziergang, hat also Spaß dran, ohne Golf zu spielen.

wenn du diesen Mann liebst und dich wirklich auf ihn einlassen willst, musst du das nicht nur akzeptieren, sondern auch bereit sein, darüber zu sprechen, Interesse zu zeigen, dieses Hobby zu teilen.

Du hast vielleicht auch etwas, was dein Partner nicht so versteht, aber dir lässt, weil es für dich wichtig ist und dich aufbaut.

Die Frage stellt sich fast, ob diese "Liebe" zu dem Hund schon krankhaft ist. Mal kann sowas passieren. Ich bin auch schon mit dem Hund im Arm eingepennt. Und ich bin auch nicht zu halten, wenn mit den Tieren was ist. Aber das ist bei meinen Katzen und Schlangen genauso. Aber auch bei der Katze meines Freundes. Ich fahre auch alleine zu meinen "Hundeveranstaltungen" wenn mein Freund keine Lust hat und da ist es mir dann auch egal, ob die an den Tagen sind wo wir eigentlich was zusammen machen. Ich treffe mich dann auch alleine mit meinen "Hundeleuten". Seit er meine Hunde bei sich hat (Ich bin auf Krücken und das ist mit der Leine und 2 größeren Hunden nicht so einfach) hat er ein ganz anderes Verhältnis zu ihnen und beschäftigt sich auch mit dem ganzen Drumherum. Und er war der totale "NURKATZENMENSCH"! Mit Hunden konnte er nicht viel anfangen. Hundehasser war er aber nie. Und dann komm ich mit meinem Zoo ;-))) Meine Hunde sind sonst fast immer in meiner Nähe. Ich kann sie aber auch alleine lassen. Ich an deiner Stelle würde das Gespräch suchen. Ich würde klar sagen, daß du dich so nicht wohl fühlst. Meistens hilft das. Nur eines darfst du nicht tun: Stelle deinen Partner nie (!!!) vor die Wahl "Der Hund oder ich" Er würde sich immer für das Tier entscheiden wenn er verantwortungsvoll ist. Und das hätte nichts mit der Liebe zu dir zu tun!!! Schließlich übernimmt man die Verantwortung für ein Tier bis zu seinem Tod. Ergründe vorsichtig, wieso er so extrem an dem Tier hängt. Für viele Menschen sind die Hunde die "besseren Menschen" Besonders in Krisen...

Tja, das versuche ich schon längere Zeit herauszubekommen, ist nicht so einfach. Seine früheren Beziehungen sind auch genau an diesem Punkt, nämlich dass die Tiere immer auf Platz 1 rangieren, gescheitert. Und ich fänd es halt sehr schade, wenn es jetzt wieder so wäre.

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@ Mane660: Wieso kopierst du meinen Text???

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