Wenn Hunde wichtiger sind als der Partner, kann eine Beziehung dann funktionieren?

20 Antworten

Zu einer Beziehung gehören immer 2, manchmal auch drei, wie in Deinem Fall. Gut, ich meine, wenn man einen Hund hat, muss man sich schon darauf einstellen, weil Du einen Hund ja schlecht ein ganzes Wochenende in der Wohnung lassen kannst. Andererseits, nicht in jedem Restaurant oder Hotel sind Hunde geduldet, also kommt es schon darauf an. Wenn Du aber auf den Hund eifersüchtig bist, dann hat diese Beziehung auf die Dauer keine grosse Chance.

Die Frage stellt sich fast, ob diese "Liebe" zu dem Hund schon krankhaft ist. Mal kann sowas passieren. Ich bin auch schon mit dem Hund im Arm eingepennt. Und ich bin auch nicht zu halten, wenn mit den Tieren was ist. Aber das ist bei meinen Katzen und Schlangen genauso. Aber auch bei der Katze meines Freundes. Ich fahre auch alleine zu meinen "Hundeveranstaltungen" wenn mein Freund keine Lust hat und da ist es mir dann auch egal, ob die an den Tagen sind wo wir eigentlich was zusammen machen. Ich treffe mich dann auch alleine mit meinen "Hundeleuten". Seit er meine Hunde bei sich hat (Ich bin auf Krücken und das ist mit der Leine und 2 größeren Hunden nicht so einfach) hat er ein ganz anderes Verhältnis zu ihnen und beschäftigt sich auch mit dem ganzen Drumherum. Und er war der totale "NURKATZENMENSCH"! Mit Hunden konnte er nicht viel anfangen. Hundehasser war er aber nie. Und dann komm ich mit meinem Zoo ;-))) Meine Hunde sind sonst fast immer in meiner Nähe. Ich kann sie aber auch alleine lassen. Ich an deiner Stelle würde das Gespräch suchen. Ich würde klar sagen, daß du dich so nicht wohl fühlst. Meistens hilft das. Nur eines darfst du nicht tun: Stelle deinen Partner nie (!!!) vor die Wahl "Der Hund oder ich" Er würde sich immer für das Tier entscheiden wenn er verantwortungsvoll ist. Und das hätte nichts mit der Liebe zu dir zu tun!!! Schließlich übernimmt man die Verantwortung für ein Tier bis zu seinem Tod. Ergründe vorsichtig, wieso er so extrem an dem Tier hängt. Für viele Menschen sind die Hunde die "besseren Menschen" Besonders in Krisen...

Tja, das versuche ich schon längere Zeit herauszubekommen, ist nicht so einfach. Seine früheren Beziehungen sind auch genau an diesem Punkt, nämlich dass die Tiere immer auf Platz 1 rangieren, gescheitert. Und ich fänd es halt sehr schade, wenn es jetzt wieder so wäre.

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@DieLara

Lara, bitte mache nicht den Fehler und gehe in Konkurrenz zu den Hunden.

Wenn dein Partner 2Kinder hätte, würdest Du doch auch nicht mit ihnen konkurieren um seine Liebe, oder?

Die Liebe zu Tieren, hat nichts mit der Liebe zu einen Menschen zu tun.

Sie ist eher so, wie die Liebe zu Kindern.

Alles andere habe ich dir als PN geschrieben.

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Die Hunde oder tierkranken Menschen sollten einfach mal verstehen das Tiere Tiere sind und Menschen Menschen und das ein Tier niemals einen Menschen ersetzen kann wenn ich dann sowas lese bin ich sprachlos das man so links liegen gelassen wird für ein Tier... um eine Familie zu gründen und Zukunft aufbauen bringt ein Hund oder Tier auch nix. Man sollte bisschen mehr auf die Beziehung und den geliebten Partner achten.

Der eine muss seinen Partner mit seinen Kindern teilen, für den anderen steht seine Gitarre im Vordergrund, hier sind es Hunde...du wirst nie jemanden ganz für dich allein haben und "besitzen".

Je früher du das begreifst, desto besser kommst du mit dem Hundeliebhaber zurecht. Es gibt sicher auch hier eine Möglichkeit, dass du dieses Hobby mit ihm teilst. Eine Freundin von mir hatte vorher keine Ahnung vom Golfen, geht inzwischen mit und nutzt die Wege als Spaziergang, hat also Spaß dran, ohne Golf zu spielen.

wenn du diesen Mann liebst und dich wirklich auf ihn einlassen willst, musst du das nicht nur akzeptieren, sondern auch bereit sein, darüber zu sprechen, Interesse zu zeigen, dieses Hobby zu teilen.

Du hast vielleicht auch etwas, was dein Partner nicht so versteht, aber dir lässt, weil es für dich wichtig ist und dich aufbaut.

Ich weiss es nicht, aber es gibt auch Menschen, die ihr Musikinstrument über alles lieben und trotzdem eine gute, liebevolle Beziehung zu einem lebenden Menschen führen können. Da behaupte ich beruhigt, dass ein Tierhobby keine Konkurrenz ist.

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