Welpenkauf Züchter/Hobbyzucht?

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10 Antworten

Hallo,

nicht alle Züchter beim VDH sind wirklich zu empfehlen, ebenso, wie nicht alle Hobbyzüchter schlecht sind. ABER: die größtmögliche Sicherheit, einen gut gezüchteten, gesunden und super gut aufgezogenen und sozialisierten Welpen zu bekommen, hat man nun mal bei einem VDH-Züchter.

Nur eine kontrollierte VDH/FCI-Zucht garantiert eine Reinrassigkeit, denn irgendwelche Abstammungsnachweise - völlig unkontrolliert - kann sich jeder "Züchter" und jeder "Zuchtverein" selbst drucken - das ist sogar erlaubt. Sagt aber über die Qualität der Zucht dann leider so gar nichts aus.

Aber manchmal kommt es darauf ja auch gar nicht an: Wichtig ist es, wie die "Züchter" mit ihren Hunden selbst umgehen, ob sie im Haus und Garten aufgezogen werden - und nicht in einem Verschlag, im Hinterhof, in einem Kellerraum etc.

Wichtig ist auch der Eindruck, den die erwachsenen Hund machen: sind sie menschenbezogen, sind sie gepflegt, gut genährt, freundlich, aufgeschlossen? Bitte nicht glauben, dass auch der Rüde vorhanden sein muss. Gute Züchter suchen sich einen passenden Rüden von einem anderen Besitzer aus - wer ständig mit einem eigenen Rüden züchtet, der betreibt Inzucht - das wäre sehr schlecht.

Sinnvoll ist es immer auch, sich bei 3 - 4 Züchtern umzusehen - denn nur so kann man tatsächlich Unterschiede erkennen. Wer nicht so im "Geschehen" drin ist - und das ist man nicht, weil man ja nur selten einen Welpen kauft - der weiß gar nicht, was "normal" und was "nicht normal" ist.

Und jeder Züchter wird gerne bei Interesse seine Welpen und seine Zucht "vorführen" und potentielle neue Eltern beraten. Macht er dies nicht - dann sollte man darüber froh sein, denn er hat etwas zu verbergen und hätte man dann niemals einen gut aufgezogenen Welpen bekommen.

Ich wünsche euch ein glückliches Händchen

Daniela




Bei sogenannten "Hobbyzuchten" wäre ich ganz vorsichtig. In der Regel wissen die Leute nichts über die Vorfahren ihrer "Zucht"-Hunde und eventuell vorhandene Erbkrankheiten. Natürlich kann man auch bei einem VDH-Züchter Pech haben, aber die Wahrscheinlichkeit ist bei einem "Züchter" ohne Zuchtverein auf jeden Fall größer.

Für mich persönlich käme nur ein Rassehund aus einem der FCI angeschlossenen Zuchtverband (da gehört der VDH dazu, aber auch ausländische Vereine wie zum Beispiel der VSSÖ) oder aus dem Tierschutz in Frage.

Hi wichtig wäre zu fragen, was die vomTierarzt vorzeigen können, also ob die Elterntiere tatsächlich auf Krankheiten wie Herzschwäche, HD, Ed, usw untersucht wurden.

Bei der Mutterhündin müsste man noch deutlich das Gesäuge sehen, wenn das glatt unten ist und nicht runterhängt, kann es sein das es nicht ihre Welpen sind.

Ansonsten hat man da wenig Möglichkeiten eine gute Zucht zu erkennen, man könnte noch die ausfragen wie die die Welpen sozialisiert haben. Und eben erst Welpen ab der 12. Woche adoptieren, die sollten bereits mehrfach entwurmt, geimpft und gechippt sein. 

Finde 800eur für ein Hobbyzüchter etwas drüber, da er weder Stammbaum (nur da kann eine Reinrassigkeit belegt werden, bei Listenhund ähnlichen Hund zB wichtig), Gesundheits- und Verhaltens-Prüfung, eigene Schulungen usw vorweisen kann. Das muss nun nicht dramatisch sein, aber so würde sich der Welpenpreis beim VDH Züchter zusammensetzen, der nur 200,- teurer wäre. 

Was müssen wir beachten, wenn wir die Tiere begutachten?

fragt den Züchter welchem Zuchverband er angehört und googelt dann den Verein und informiert Euch darüber. 

Es gibt auch Züchter ausserhalb des VDH die seriös sind. Allerdings sollte man ein wachsames Auge haben und kritisch sein und sich ein persönliches Bild vom Züchter/die Haltung der Hunde machen.

Auch sollte der Züchter alle Unterlagen, wie z. B. Impfbuch (aus diesem geht hervor was/wann geimpft wurde und auch die Chipnummer, bestenfalls ist darin auch eingetragen mit welchem Mittel der Welpe entwurmt wurde) und Ahnentafel des Hundes vorlegen können. 

Das kommt auch auf die Hunderasse an. Wenn es um eine Qualzucht geht dann solltest Du einen solchen Hund auch nicht von einem VDH Züchter kaufen. Weil die nämlich nach einem Rassestandard züchten der vom VDH kommt und durch den die Hunde kaputt gezüchtet wurden.

Warum nicht ein freundlicher “Europäischer Vierpfotenhund“ aus dem Tierheim oder einer Tierschutzorganisation wie z.B. Zergportal. Dort werden Hunde in jedem Alter,Größe und Fellfarbe vorgestellt.

Diese Hunde sind günstiger und in keiner Weise weniger liebenswert als ein teurer  womöglich krank gezüchteter Hund mit dem Ihr noch sehr viele Tierarztbesuche vor Euch habt.

LG

..im Prinzip wurde hier schon alles Wichtige gesagt. Wie alt sind die Welpen? In der Regel sollte ein Züchter Interessenten-Familien erst ab der 4. Lebenswoche der Kleinen zu Besuch kommen lassen. Dann aber dürften die Interessenten-Familien jede Woche bis zur Abholung zu Besuch kommen. Ein seriöser Züchter möchte die Familie mehrmals beobachten, wie sie sich verhält und auch alle Fragen sollten gewissenhaft beantwortet werden. Ganz wichtig neben dem Verein (hier wirklich zuhause dann mal die Satzung im Internet auf der Vereinshomepage durchlesen und gucken, wie die Original-Ahnentafel da aussieht) sind die gesundheitlichen Untersuchungen. In der Regel sollte die Hüfte geröngt worden sein (seriös ist nur, wenn man mit A-und B-Hüften züchtet, ab C sollte man aufpassen), die Patella/Ellenbogen untersucht und diverse Augenkrankheiten auch untersucht worden sein. Hat der Züchter auch auf das Wesen der Eltern geachtet? Ein Besuch sollte immer über ca. 2 Stunden gehen, da bekommt man sowohl die Wach-, als auch eine Schlafphase mit. Wie verhält sich die Mutter? Ist sie nervös? Laut? Dann kann das auf die Welpen übergehen. Wie hoch ist der Inzuchtkoeffizient? Die Welpen sollten sowohl im Haus, als auch in einem Freigehege mit verschiedenen Spielmöglichkeiten aufwachsen. Bei "In"-Rassen wirklich ganz genau gucken - oft müssen die Tiere dann später operiert werden, weil sie schlecht atmen können, oder die Zähne völlig falsch stehen oder, oder...Und: Niemals einen Hund ohne Kaufvertrag mit nach Hause nehmen!

Nur weil ein Züchter nicht im VDH ist, muss es nicht unbedingt ein schlechter Züchter sein. Sie dir das Umfeld deines Hundes an. An diesem lässt sich viel über den Umgang und das Aufwachsen der Welpen erkennen. Und der Preis ist für einen reinrassigen Hund ganz ok. Unser Golden Retriever hat vor 9 Jahren auch schon 500 Euro gekostet.

Warum will denn züchten, wenn man keinem Verband angeschlossen ist? Wer schaut da nach? Wer nimmt den Wurf ab?

Einen "passierten" Welpen kann man durchaus nehmen, aber einen willentlich gezüchteten von einem Laien....? Nein, da winkt man dankend ab.

Ich glaube nicht, dass der Hobby"züchter" großen Wert auf die Auswahl des Rüden legt. Und so weiter.....

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@turalo

Mir ist bei der Auswahl "meines Hundes" der Deckrüde echt egal. Mir kommt es darauf an, dass ich einen gesunden Hund bekomme, der mit allen möglichen Alltagssachen in Berührung gekommen ist. Dabei ist es mir wurscht, ob der Papi ein preisgekrönter Champion war oder nicht. Manche Laienzüchter züchten mit viel mehr Herz als die super eingetragenen Züchter. Aber kann ja jeder machen, wie er will, oder?

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@turnmami

Darum geht es ja. Gesundheit.

Eine etwas nervige Hündin braucht den ruhigen Rüden, der vererbt. Oder umggekehrt.

Es geht nicht um den Champ, es geht um das gewissenhafte Verpaaren.

Mit Herz züchten ist ja nett. Mit Verstand züchten  wäre besser.

Und dazu gehört auch die Abnahme des Wurfes.

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@turalo

Eine etwas nervige Hündin braucht den ruhigen Rüden, der vererbt.

Oh je, wenn die Zucht mal soooo einfach wäre: wir nehmen zwei Elterntiere und die daraus entstehenden Welpen haben dann genau jeweils 50 % von der Mutter und 50 % vom Vater? Gut gemischt und ausgewogen?

Das ist leider ein Witz und hat mit Genetik und Vererbung gar nichts zu tun.

Und genau aus diesem Grund, weil Züchter im VDH von diesen Dingen meist viel mehr Ahnung haben, als jemand, der so "just for fun" "züchtet, sollte man eben zum Spezialisten gehen.

Autos lässt man auch nicht unbedingt von "Jan von Nebenan" reparieren, sondern geht zum Fachmann.

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@dsupper

Das war lediglich ein Beispiel. Wer zwei wesensgleiche Hunde verpaart, darf sich nicht wundern, wenn dabei nicht viel herauskommt.

Wir haben lange Schäferhunde gehalten, darunter auch zwei begehrte Deckrüden. Züchter achten sehr auf Wesensmerkmale ihrer Hunde und dabei dann auch auf die des Deckrüden.

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@turalo

Wobei das Wesen eines Hundes meist eher durch die Umweltprägung erfolgt - und nicht wirklich durch Vererbung.

Aber natürlich kann etwas Wunderbares dabei herauskommen - wenn man wesensgleiche Hunde miteinander verpaart - wenn beide Elterntiere ein hervorragendes Wesen haben!

Die Linienzucht ist wesentlich berechenbarer als ein "Out-crossing".

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@dsupper

Was nutzt denn diese Ahnung wenn man einen Welpen nach dem anderen züchtet und dabei ganz genau nach einem Rassestandard züchtet der vom VDH kommt und der die armen Tiere kaputt macht und zwar so kaputt das bei manchen Hunderassen auch der beste Züchter nicht mehr in der Lage ist das umzukehren.

Nein der VDH ist weiß Gott keine Garantie für einen gesunden Hund in manchen Fällen sogar eher das Gegenteil.

Auch diese Rechnung je teurer der Hund desto gesünder ist er, ist nur eine Illusion. Viel zu oft liest man das jemand 1000€ und mehr für einen Welpen bezahlt und sobald der Hund erwachsen ist stellt sich heraus das er an den unterschiedlichsten Erbkrankheiten leidet bis an sein Lebensende.

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@turalo

@turalo

Ich glaube nicht das VDH Züchter besonderen Wert auf die Gesundheit der Tiere legen. Sehr viel wichtiger scheint denen der Rassestandard zu sein der für alle Qualzuchten verantwortlich ist und nicht die Vermehrer wie es immer fälschlicherweise behauptet wird.

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@brandon

@brandon - ich habe geschrieben, dass ein Welpe aus dem VDH die größtmögliche Sicherheit dafür bietet, dass er gut gezüchtet und sorgfältig aufgezogen ist.

Die immer und immer wieder propagierten Qualzuchten bilden leider auch einen kleinen Teil des großen Rassenspektrums.

Aber daran kann man sicher nicht die Qualität der Zucht insgesamt festmachen.

Qualzuchten sollte niemand kaufen - weder vom Züchter, noch vom Hobbyzüchter, noch vom Vermehrer. Und wer sich ausreichend informiert und verantwortungsvoll handelt, der überlegt die Anschaffung einer solchen Rasse ohnehin nicht - und daher kann das KEIN Kriterium sein.

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@brandon

Wieso sollten die Züchter des VDH für solche Qualzuchten mehr verantwortlich sein als Hobbyzüchter oder Vermehrer??

Verantwortlich dafür ist IMMER derjenige, der solche Hunde züchtet oder auch nur vermehrt.

Und bitte bedenken: die ganzen Teacup-Hunde und Mini-Mini-Hunde gibt es als Rasse in dieser Form im VDH/FCI überhaupt nicht, insofern sind deine Unterstellungen völlig falsch.

Richtig ist natürlich, dass leider auch der VDH nichts gegen die Zucht der Kurznasen unternimmt, obwohl diese gar nicht mit dem vorgegebenen Rassestandard übereinstimmen.

Solche Rassen sind immer abzulehnen und kein verantwortungsvoller und informierte Hundehalter sollte sich so eine Rasse anschaffen.

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@brandon

@brandon - du stellst hier sagenhafte Behauptungen auf.

Auch diese Rechnung je teurer der Hund desto gesünder ist er, ist nur eine Illusion. 

Da hast du scheinbar etwas völlig missverstanden oder benutzt hier etwas völlig falsch, weil es so zu deinen Ausführungen besser passt? Die Aussage lautet anders: Ein gesunder Rassehund von einem seriösen Züchter kann nie preiswert sein, sondern kostet nun mal eine Menge Geld. 

Und das ergibt sich einfach rein aus den Kosten, die eine Zuchtstätte und  die Zucht verursachen. Bedeutet dann im Umkehrschluss: ein billiger Hund kann niemals aus einer seriösen Zuchtstätte kommen.

Bedeutet aber nicht!!!, dass es nicht auch findige Verkäufer gibt, die "auf den Zug mit aufspringen" und für vermehrte Welpen aus der Hinterhofzucht (oder schlimmer) viel viel Geld verlangen.

Daher hat jeder, der die von dir aufgeführte Behauptung aufstellt, leider keine Ahnung.

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Das ist zu teuer.

Ohne "Papiere" zahlt man diesen Preis nicht.

Seid Ihr sicher, das Euch die Elterntiere vorgestellt werden? Oder sind es ganz andere Tiere, die als Elterntiere vorgestellt werden?

Entweder man kauft beim seriösen (!!) Züchter oder schaut im Tierheim. Auf solche Hobbyzuchten verzichtet man besser.

Warum nur denken immer alle, dass es so wichtig und richtig ist, sich die Elterntiere zeigen zu lassen? Ja, die Mutterhündin zu sehen ist wichtig - aber wenn der Rüde mit im Haus lebt, dann ist das meist eher ein schlechtes Zeichen, denn das würde darauf hindeuten, dass dieser Rüde ständig für die Zucht mit den eigenen Hündinnen verwendet wird. So aber entsteht sehr schnell eine Inzucht - wenn der Vater mit der Tochter ....

Einen guten, passenden Rüden sucht man sich als Züchter bei einem Besitzer in Deutschland.

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@dsupper

Der Rüde ist selten vom gleichen Zwinger, die Züchter fahren zu ihrem Deckrüden hin. Dann hat man aber auch Einsicht in die Papiere, kann sich ein Bild machen.

Inzucht ist immer eingetragen, zumal jeder gewissenhafte Züchter es vermeidet, Inzuchten zu "erzeugen".

Der Deckrüde ist schon wichtig...immerhin gibt es auch so etwas wie Vererbung.

Es gibt ausreichend Züchter, die auch im Ausland decken lassen

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@turalo

Einem VDH-Züchter ist die Verpaarung 1. Grades (Inzestzucht) grundsätzlich nicht erlaubt.

Bei Minderrassen, ohne großen Genpool und dann unter ganz bestimmten Umständen und nach genauer Überprüfung kann ausnahmsweise so eine Verpaarung genehmigt werden - muss aber vor dem Deckakt geschehen.

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Was mir bei deiner Schilderung auffällt, sind zwei Sachen: Erstens, der Preis ist verdächtig niedrig - hier wurde gespart. Offenkundig an der VDH-Mitgliedschaft, den zugehörigen Ausstellungen, evtl. Tierarztuntersuchungen und der Zuchtzulassung. Bestenfalls gehen damit die Vorteile einer Zucht verloren, die Zuchthunde, auf Form, Wesen und Gesundheit (auch in genetischer Hinsicht) prüft. Schlimmstenfalls wurde noch an anderen Punkten gespart - Futter, medizinische Versorgung und Vorsorge oder einfach Zeitaufwand. Preise zwischen 1000 und 2000 € würde ich als gängig bezeichnen.

Zweitens ist es bei professionellen Züchtern so weit ich weiß zwar nicht verboten, aber doch sehr unüblich, dass der Vater des Wurfs im Haushalt des Muttertiers lebt. Dies spart die Kosten für den Deckrüden und führt - bei regelmäßiger Wiederholung - zu einer genetisch absolut einseitigen Produktion von Welpen. Kein professioneller Vereinszüchter - der mit dem Verein und anderen Züchtern gut vernetzt sein müsste - würde sich einen solchen Ruf aneignen wollen. Darüber hinaus ist dieses Vorgehen aus professioneller Sicht unlogisch - denn für einen Wurf sucht man nach Deckrüden mit bestimmten, gewünschten Eigenschaften. Die Wahrscheinlichkeit, dass der eine eigenhändig erworbene Rüde diese Eigenschaften mitbringt, ist denkbar gering.

Fahre ich also zu einem Züchter, bei dem beide Elterntiere im Haushalt wohnen, wäre das ein Punkt, bei dem ich penibel nachfragen würde.

Nichtsdestotrotz kann ich bei den allermeisten Rassen nur VDH/FCI-Züchter empfehlen oder Züchter die in vergleichbaren Dachverbänden züchten (AKC, UKC, KC).

Ich kann es nur immer wieder sagen. Geht ins Tierheim!

Aber du musst den Menschen schon die Eigenverwortung und Eigenentscheidung überlassen, wenn sie lieber einen gut aufgezogenen und liebevoll sozialierten Hund möchten, statt einen Hund mit "Vergangenheit" und mit Verhaltensweisen, die mit dieser Vergangenheit in Verbindung stehen.

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@dsupper

Sind alle Hunde von einem Züchter gut aufgezogen und liebevoll sozialisiert? Es gibt bei Züchtern einen Zuchtwart aber keine liebevoll-sozialisiert-Polizei.

Jeder Hund hat eine Vergangenheit und Tiere die aus dem Tierheim oder einer Tierschutzorganisation kommen sind nicht zwangsweise verhaltensgestört. Es gibt eine große Menge Hunde die freundlich und unkompliziert sind und lange auf ein liebevolles zu Hause warten müssen wegen Vorurteilen. 

Ich habe zur Zeit eine Pflegehündin aus Rumänien einen freundlicheren unkomplizierten Hund kann man sich gar nicht wünschen.

Ich wundere mich immer wieder darüber wie viele Hunde es gibt die trotz übler Vergangenheit jedem Menschen gegenüber freundlich und vertrauensvoll sind und sich über jede streichelnde Hand freuen.

Natürlich gibt es auch verstörte Hunde dort, ich habe selbst so  einen, aber so ein Hund wird nicht ohne Aufklärung darüber abgegeben.

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@brandon

@brandon - alle Tiere, die im Tierheim sind - außer vllt. den wenigen Welpen, haben nun einmal eine Vergangenheit. Und da sie im Tierheim sitzen, gehörten diese Hunde eher nicht zu den überaus geliebten Haustieren (denn sonst wären sie noch bei ihren Familien). Solche Hunde waren lästig, sind oft nur wenig bis gar nicht oder völlig falsch erzogen worden, sind vernachlässigt worden, haben vielfach Gewalt erlebt und und und

Natürlich können die Hunde nichts dafür - aber trotzdem schleppen sie diese Bürde mit sich herum. Und sind ob ihrer Erfahrungen eben mehr oder weniger gezeichnet und problematisch.

Und es muss Menschen einfach auch zugestanden werden, wenn sie sich erstens für einen bestimmten Rassehund mit recht bestimmten, rassetypischen Eigenschaften und eben für einen Hund ohne Vergangenheit entscheiden.

Nicht jeder wird mit einem älteren und "gebrauchten" Hund glücklich. Und das hat nichts mit Vorurteilen zu tun - sondern mit den tatsächlichen Gegebenheit.

Ich arbeite übrigens auch im Tierschutz und habe auch mehrere Auslandshunde, ehem. "Straßenköter", denen es wirklich sehr schlecht ging - ich kenne also beide Seiten, die des Züchters und die der Tierschutzhunde.

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@dsupper

Bevor ich es vergesse möchte ich noch hinzufügen das es denn meisten Menschen nicht an erster Stelle um einen liebevoll aufgezogenen, gesunden (sonst würden sie keine Hunde aus einer Qualzucht kaufen) Hund geht, sondern um ein Statussymbol mit dem sie protzen können weil er so teuer ist.

Das erkennt man an Sätzen wie:“Sei vorsichtig mit dem Hund wenn Du mit ihm raus gehst, der war sehr teuer.“

 Tierliebe Menschen verstehen was ich meine.

Für alle anderen: Muss man mit einem Hund der nicht teuer war nicht vorsichtig sein das ihm etwas passiert?  Oder ist das egal weil er nicht so wertvoll ist?

Für mich hängt der Wert eines Wesens nicht mit seinem Preis zusammen.

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@dsupper

@dsupper

Schau mal auf Zergportal wie viel Welpen dort ein Zuhause suchen. 🐕🐕🐕🐕🐕🐕🐕🐕🐕🐕🐕🐕🐕🐕🐕

Am Sonntag wurde bei “Tiere suchen ein Zuhause“ im WDR auch darüber berichtet.

Es wundert mich das Du obwohl Du für den Tierschutz arbeitest glaubst das alle Hunde im Tierheim älter und vorbelastet sind.

Ich habe auch im Tierheim mitgearbeitet und habe ganz andere Erfahrungen gemacht und wie schon gesagt wenn ein Hund im Tierheim problematisch ist dann wird das auch mitgeteilt und wenn man sich so einen Hund nicht zutraut (wofür ich vollstes Verständnis habe und einem Anfänger würde ich sogar davon abraten einen problematischen Hund zu nehmen) dann gibt es genug andere die unkompliziert sind.

Es geht mir wirklich nicht darum verstörte Hunde mit denen ihr Besitzer unglücklich wäre, an den Mann zu bringen.

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@brandon

*Für mich hängt der Wert eines Wesens nicht mit seinem Preis zusammen.*

Für mich auch nicht und trotzdem ist genau der Chihuahua der passende Hund für mich. Lass doch einfach jeden Menschen selbst entscheiden.

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@brandon

@brandon - du schreibst



Schau mal auf Zergportal wie viel Welpen dort ein Zuhause suchen. 


Dann schau doch bitte mal genau hin - viele viele dieser Welpen sind noch im Ausland und dürfen nach neuesten Richtlinien erst mit frühestens 4 Monaten nach Deutschland einreisen. 

Und soll ich dir mal Infos übermitteln, wie sehr selbst die jüngsten Saugwelpen im Ausland zum Teil leiden müssen.

Unser Partnertierheim in Spanien hat bereits in diesem Monat, der noch nicht mal um ist, alleine 36 Welpen gefunden - in Mülltonnen, in Müllcontainern, in Pappkartons auf der Straße abgestellt, auf der Straße und im Altkleidercontainer. Teilweise in einem so erbärmlichen Zustand, dass von diesen 36 Welpchen bereits 6 trotz größter Bemühungen schon über die Regenbogenbrücke gegangen sind.

Was sie in ihren wenigen Tagen und Wochen ihres gerade erst begonnenen Lebens schon auf sie eingestürmt ist - meinst du wirklich, das bleibt ohne Folgen? Für Körper und Seele?

Ja, zum Glück gibt es Leute die sich mehr als aufopferungsvoll kümmern und auch diese Welpen werden, wie all die vielen anderen, sicher ein gutes Zuhause finden - trotzdem sind nicht die Leute, die sich lieber für einen Welpen "aus gutem Haus" entscheiden, die Bösen, sondern all jene, die völlig verantwortungslos und gedankenlos und skrupellos Hundekinder in die Welt setzen und sie dann entsorgen, oder ebenso verantwortungslos, gedankenlos und skrupellos einen Hund anschaffen und ihn dann im Tierheim entsorgen.

Schon bemerkenswert, wie hier die Schuldfrage und der "Schwarze Peter" verschoben wird.


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@brandon

Das erkennt man an Sätzen wie:“Sei vorsichtig mit dem Hund wenn Du mit ihm raus gehst, der war sehr teuer.“

Das ist aber eine grobe Verallgemeinerung - ich habe so etwas noch nie gehört. Findest du wirklich, so eine Behauptung deinerseits könnte Allgemeingültigkeit haben oder sogar als Argument gelten?

Ebenso könnte man mittlerweile behaupten, dass für viele Hundebesitzer mittlerweile der "ausländische Straßenhund" ein "Statussymbol" wäre - ein Symbol für eine ganz besondere Tierliebe!!

Beides ist weder beweisbar noch aussagekräftig.

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Wenn man eine bestimmte Rasse möchte spricht nichts dagegen zu einem Züchter zu gehen. 

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Wir haben unseren Chihuahua vom Züchter und ja, unser Hund war in den ersten Jahren immer kränkelnd, da wir einfach *blind* waren.

Trotzdem würden wir uns wieder für einen Züchter entscheiden - aber mit offenen Augen.

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@wotan0000

Das verstehe ich auch nicht.

Du würdest wieder einen Hund nehmen dessen Mutter mit der Trächtigkeit in Lebensgefahr schwebt und an jeden Welpen weitervererbt das sie nur mit Kaiserschnitt gebähren können wobei das, wie Du ja sicher weisst nur eine von vielen Erbkrankheiten beim Chihuahua ist.

Was ich unter anderem auch von Dir weiß.

Das ist für mich züchten ohne Rücksicht auf Verluste.

Das ich dafür kein Verständnis habe muß wohl an meiner “Ahnungslosigkeit“  liegen. 😟

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@brandon

Mein Chi kommt aus einer normalen Hundegeburt mit 5 Welpen und das ist bei Chis, die nicht einfach nur mal so verpaart werden gar nicht so selten.

Du kannst gerne bei jeder Frage Deine inzwischen bekannten *europäischen Vierpfotenhunde anpreisen*, auch wenn ich langsam das Gefühl bekomme, als würdest Du für jeden vermittelten Hund von der Seite *Zergportal* eine Provision bekommen, ich würde mich immer wieder für einen Züchterhund - und zwar einen Chi - entscheiden, selbst, wenn Du vor Gram tot umfallen würdest.

Dein Hass auf Züchter ist echt nicht mehr nachvollziehbar.

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@wotan0000

@brandon - deine Verallgemeinerungen und dein "alles über einen Kamm scheren" bringt doch eigentlich niemanden weiter

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