Welpen zu früh abgegeben

11 Antworten

meine hündin kam auch mit 7 wochen zu mir. ich hätte sie nicht so früh geholt wenn ihre mama nicht kurz vorher gestorben wäre.bei ihr ist es wohl ein folge dass sie extrem panisch auf geräusche reagiert.schon lautes zuschlagen einer tür reicht das sie ne halbe stunde zittert und angst hat,feuerwerk und gewitter sind der pure horror...vielleicht kann man glück haben kommt sicher auch aufs wesen an aber 7 wochen sind schon früh..

Also bei meinem Kater war es auch so. Der wurde von Bekannten mit max. 4 Wochen aus der Wildnis geholt, weil wenn er älter wär er zu scheu gewesen wäre. Der Kleine fraß noch nicht einmal richtiges Katzenfutter und wir mussten ihn aufpäppeln. Irgendwann wurde er unglaublich zahm und ist jetzt das wohl anhänglichste und gehorsamste Katerchen weit und breit. Er ist jetzt 11Jahre alt und verhält sich wie ein Baby. Er spielt, tobt, schmust und nuckelt gern. Er läuft mir wie ein Hund hinterher. Außerdem hat er panische Angst vor anderen Katzen und Tieren im Allgemeinen.

Ich denke, dass er diese "Schäden" hat, weil er zu früh von der Mutter weggekommen ist. Es ist manchmal echt anstrengend, weil man keine Sekunde alleine sein kann, denn er will immer zu mir. Auch zur Toilette oder in die Dusche will er mich begleiten. Aber andererseits ist es auch echt putzig wie er sich verhält.

Von daher ist es zwar schlimm, dass sie zu früh von der Mutter weg sind, weil das Anfangs sehr viel Stress für die Kleinen ist. Aber wenn dein Hündchen sich jetzt wohlfühlt und ihr euch gut um ihn kümmert, dann wird das kein Problem sein. ;)

Jedoch ist das bei Katzen anders als bei Hunden! Katzen sind länger so abhängig von der Mutter als Hunde.

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@Rititi99

Ich weiß nicht wie die Sozialisierungsphase bei Katzen aussieht, aber eine Katze ist eine Katze und ein Hund ist ein Hund, man kann nicht von einer Art auf eine komplett andere übertragen, dass ist schon mit dem Rangkonzept komplett in die Hose gegangen, da wurde von Hühnern auf Wölfe und Hunde übertragen!

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meine hündin kam auch mit 7 wochen zu mir. ich hätte sie nicht so früh geholt wenn ihre mama nicht gestorben wäre.bei ihr ist es wohl ein folge dass sie extrem panisch auf geräusche reagiert.schon lautes zuschlagen einer tür reicht das sie ne halbe stunde zittert und angst hat,feuerwerk und gewitter sind der pure horror...vielleicht kann man glück haben aber 7 wochen sind schon früh..

Ich stöbere grade in meinen alten Antworten rum- da hatte wohl wieder jemand eine Antwort doppelt gepostet-sorry!

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Es muß keine Folgen haben, aber es kann Folgen haben, wenn es Folgen hat, so machen diese sich zumeist erst im Erwachsenenalter bemerkbar, nämlich dann wenn der Hund komplett mental und körperlich ausgereift ist.

Das ist je nach Hund verschieden man geht aber vom 2-3. Lebensjahr aus, d.h. Dein Hund kommt jetzt in die Pubertät und danach zeigt sich zumeist erst unerwünschtes Verhalten, denn sein Körper und sein Kopf sind in dieser Zeit stark im Umbau, es ist wichtig, dass man dann wesentlich mehr Verstänsnis für das Wesen Hund aufbringt.

Wenn der Hund in dieser Zeit mal nicht so gut hören sollte, so hat das nichts mit Sturheit, Dickköpfigkeit oder gar böser Absicht zu tun, sondern einfach damit, dass es dem Hund in eben dieser Zeit schwerfällt sich noch auf anderweitige Dinge zu konzentrieren wie z.B. den Halter.

Nach dieser Zeit ist es oftmals so, dass die Hunde auch wieder wie vorher gut hören, an manchen wieder geht die Pubertät mehr oder weniger spurlos vorbei also so, dass die Halter kaum was von merken, ist halt wie beim Menschen nicht nur wir Menschen sind individuell zu sehen, sondern auch unsere Hunde ;-)

DH!

Es muss nicht immer alles im Chaos enden.

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Die Folgen zeigen sich in der Regel ab der Pubertät. Der Hund wird ziemlich sicher, weil er eben die Hundesprache und die Beschwichtigungssignale nie lernen durfte, bei Hundebegegnungen zum Kläffer werden oder Leinenaggression zeigen.

Witzig das ich das von Hunden die mit 8 Wochen abgegeben wurden kaum kenne. Aber von Hunden die isoliert wurden!

"Der Hund wird ziemlich sicher"

hu du kennst also alle Hunde Deutschlands.

Was du da sagst kann ich nicht grundsätzlich bestätigen! Aber es ist ja deine Erklärung für alles.

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Kann ich auch nicht unterschreiben.

Erstens zeigen sich die Folgen, wenn etwas nicht stimmt, nicht erst in der Pubertät, sondern schon vorher. In der Pubertät sind sie vielleicht etwas ausgeprägter.

Man kann nicht alles über einen Kamm scheren. Bis auf meinen jetzigen Hund hatte ich alle HUnde mit 8 Wochen bekommen. Meine erste Hündin Lou war kein Kläffer, her im Gegenteil. Auch war sie nicht Leinenagressiv. Meine zweite Hündin Gina bellte nur, wenn Besuch kam. Sie zog zwar an der Leine, aber nur, weil sie zu jedem Hund hin wollte und spielen.

Dann meine Hündin Emma, sie war schon als Welpe seltsam, isolierte sich selbst., lag schon immer alleine, obwohl ihre Wurfgeschwister ´noch da waren. Als sie dann bei mir war, hatte sie vor allem Angst. das besserte sich zwar später, aber weg ging es nie. Mit ihr hatte ich einige Probleme, aber es stellte sich heraus, dass sie hormonelle Schwierigkeiten hatte und Schilddrüsenunterfunktion. So, da hätte es auch nichts geändert, wenn ich sie erst ab der 12. Woche bekommen hätte.

Und nun mein oskar, den ich selbst groß gezogen habe mit seine 9 anderen Geschwistern. Er war nie von mir weg, hatte bis er ein jahr alt war immer einen Hundekumpel bei sich. Klar, das merkt man, er ist gut sozialisiert, geht Ärger eher aus dem weg. Aber trotzdem hat er so seine Kandidaten, wo er aufmuckt. Auch bellt er gerne mal etwas mehr wie unsere anderen drei. Aber er war länger wie acht Wochen bei mir.

So, jetzt hab ich deine ganze Theorie wiederlegt.

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