Welcher Kampfsport ist besser und stärker und besser, Kung Fu oder Karate oder Kickboxen?

13 Antworten

Ich begrüße dein Interesse am Kampfsport, der mich mein Leben lang begleitet hat. Aber leider befürchte ich dass du das völlig falsch angehst.

Diese Frage kann man einfach nicht pauschal beantworten.

Ich werde es trotzdem anhand meines Werdegangs im Kampfsport versuchen.

Mein Interesse wurde in frühem Alter geweckt, jedoch gab es nicht wirklich eine gute Schule für Kampfsport in der Nähe. Also ging ich zum Ringen. Das war für mich immer ein reiner Sport (war in der 1. Bundesliga), bis zu dem Tag an dem ich überfallen und übel zugerichtet wurde.

Ich habe nach diesem Vorfall lange gesucht und alles trainiert was es im Umfeld gab. (Es gab mit der Zeit auch mehr Auswahl). Ich habe es zu dem Zeitpunkt nicht zur Selbstverteidigung, sondern vielmehr um meine psychische Angst zu bewältigen gebraucht.

Also habe ich 2 Jahre Tae Kwon Do gelernt. Irgendwann habe ich Karateprofis kennen gelernt (Kyokushin-Karate) und habe mit ihnen trainiert. Das war zu derzeit eine gegenseitige Hilfe. Da die Jungs den Bodenkampf verbessern wollten und ein Ringer kam da wie gerufen und ich wollte einen Kampfsport der dem Straßenkampf ähnelt erlernen.

Dabei ist es dann nicht geblieben. Ich kam an eine sehr gute Schule, die viel im Angebot hatte. Ich trainierte Boxen, Kick- und Thaiboxen, jiu-jitsu und brazilian Jiu-Jitsu Fast täglich hatte ich irgendein Training und mein Trainer ließ mich überall antreten, auch im MMA.

Ich will jetzt ehrlich sein, ich habe viel gekämpft aber nicht jeden Kampf gewonnen. Mein Erfolg war es immer Heil aus einen Kampf zu gehen und das war auch immer mein Ziel.

Auf der Straße gehe ich immernoch jeder Konfrontation aus dem Weg, aber wenn es halt nicht anders geht, Verteidige ich mich.

Falls deine Frage dahin gehen soll welcher Kampfstil auf der Straße am besten funktioniert, muss ich dir hier sagen das es so einen nicht gibt.

IM KAMPFSPORT GIBT ES REGELN UND EINEN KAMPFRICHTER DER DAZWICHEN GEHT! Auf der Straße gibt es so etwas nicht.

Mein Tipp, und so hab ich es auch gemacht, geh zu Porbetrainingsstunden und mach dir selbst ein Bild. Sei dazu bereit an dir zu Arbeiten mit dem Verlust von Schweiß und Blut. Aber vor allem fälle keine Entscheidungen für andere, denn das fruchtet nicht. Ich bin jetzt Familienvater und könnte meinen Kindern eine Menge beibringen, tue es aber nicht weil sie es nicht interessiert. Und ich werde sie nicht dazu zwingen. Das solltest du auch nicht mit dem 14 jährigen Kind machen. Hilf ihm/ihr bei der Wahl des Sportes aber beeinflusse und zwinge es nicht. Dann wird sich der richtige Sport schon von selbst finden.

Ich hoffe ich konnte die mit meiner Antwort ein wenig helfen und Wünsche dir und deiner Familie alles Gute


Kongfu oder Gongfu ist so an sich eine Erfindung der westlichen Welt. Also nicht die Kampfstile an sich, andern eher das als eine Kampfkunst hinzustellen.

Kung Fu ist eher eine Lebenseinstellung und beinhaltet viele Kampfkünste und techniken, die man hier mitterweile als Kung Fu bezeichnet.

Beweglichkeit lernt man an sich bei fast allen Kampfsportarten, allein durch die Lehre den eigenen Körper zu beherrschen und zu führen.

Ich hab ne Zeit lang traditionelles Wushu gelernt, mit Muay Thai Einflüssen, durch meinen Meister bedingt. Willst Du Beweglichkeit, empfehle ich Dir auf jeden Fall etwas Asiatisches. Willst Du Effektivität, schau Dich mal im Muay Thai oder Kickboxsektor um. N Kickboxer wär so ziemlich der letzte, den ich Ärgern würde...

Ich selbst finde Wushu immernoch sehr interessant und auch durchaus effektiv, aber Jiu Jitsu zeigt für mich im moment irgendwie den besten Mix aus allen möglichen Techniken :)

Leider kann ich Dir zum Karate nicht viel sagen, außer, dass es da verschiedenen Unterarten gibt und Kyokushin Karate oder wie das heißt, auch nicht zu unterschätzen ist....

Und wenn Dich Bruce Lee reizt und interessiert...schau mal unter Jeet Kune Do

Geh am Besten mal hier her: http://www.kampfkunst-board.info/


sergeranthoot 
Beitragsersteller
 16.07.2012, 02:12

Vielen dank hast mir grad viele Tipps gegeben

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Mit welcher Inbrunst hier Halb- und Nichtwissen vorgetragen wird ist teilweise ärgerlich und streckenweise amüsant. Die Frage welchen Kampfsport oder welche Kampfkunst ein Jugendlicher erlernen sollte, kann nur individuell beantwortet werden.

 Was soll das Ziel sein? Körperliche Fitness und Beweglichkeit? Abreagieren von Aggressionen und erlernen von Regeln/Disziplin? Selbstverteidigung? Wie sind die vorhandenen physischen Voraussetzungen? Gibt es den Wunsch sich Wettkämpfen zu messen?

Jede der hier genannten Kampfkünste und Kampfsportarten (und auch noch viele weitere) kommen in Frage. Eine der wichtigsten Fragen ist jedoch: Gibt es eine gute Schule bzw. Verein in Reichweite. 

Denn was nützt es, wenn man die perfekte Kampfkunst für sich gefunden hat und es keine Möglichkeit gibt diese zu erlernen. Am sinnvollsten ist es in 2 oder 3 Schulen ein Probetraining zu machen und dann zu entscheiden.

Anbei noch ein paar Korrekturen zu meinen "Vorrednern": Kung Fu oder Gongfu- je nach Transkription ist alles was man mit harter Arbeit und viel Übung erlernt hat: d.h. wenn man viel Zeit darauf verwendet hat zu erlernen, wie man perfekte Klorollenschützer häkelt, ist eben "Klorollenschützer häkeln" das Kung Fu. Das Wort für Kampfkunst ist Wushu- allerdings wird inzwischen auch in China der Begriff Kung Fu überwiegend im Zusammenhang mit Kampfkünsten verwendet. 

Zu dem Thema Wing Tsun (was auch meine Kampfkunst ist)- wer in 3 Monaten versucht Wing Tsun zu lernen, sollte sich nicht wundern, wenn er im Kampf gegen einen Kampfsportler verliert. Je nach Trainingsintensität, sollte man wohl eher 2-3 Jahre lernen bevor man so etwas versucht.

Ach so und was die Ursprünge von Karate, Taekwondo und eigentlich allen asiatischen Kampfkünsten angeht- es basieren alle auf den chinesischen Kampfkünsten- so ziemlich alle die nicht aus China stammen stammen, wurden auch erst in den letzten 100 Jahren entwickelt (was die Kunstfertigkeit und und Effektivität nicht herabwürdigen soll).

kungfu ist karate,

Die bullerei lernt Wintsun. soll am effektivesten sein. wobei Skill bleibt Skill.

es ist wie mit der Frage welches Auto gut sei. Kommt immer darauf an was man vor hat. So haben Auch die 'Kampfsportarten Ihre Philosophien und Styles vor und Nachteile.

Ein bekannter hat 4 bullen verprügelt die auf ihn los sind nach 3 Monaten Wingtsun.


Heftigteilweise  16.07.2012, 01:52

allerdings hat er verloren als er gegen seinesgleichen antrat der den Sport 2 Jahre ausübte. Das meinet ich mit "Skill bleibt Skill" Mit den Bullen, - toll ist das nicht aber irgendwo beeindruckend zumahl er noch vollkommen besoffen war als das geschah.

Polizisten haben einen undankbaren Job. Ohne Sie gäbe es nur noch Stecherein Überfälle etc. Will damit nur ausdrücken, das wir froh sein dürfen dass es eine Polizei gibt, auch wenn wir sie verfluchen wenn Sie uns Blitzen etc...

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Pynero  16.07.2012, 02:06
@Heftigteilweise

"Polizisten haben einen undankbaren Job. Ohne Sie gäbe es nur noch Stecherein Überfälle etc. Will damit nur ausdrücken, das wir froh sein dürfen dass es eine Polizei gibt, auch wenn wir sie verfluchen wenn Sie uns Blitzen etc..."

Kann ich so nur unterschreiben!

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Pynero  16.07.2012, 01:49

Karate hat japanische Wurzeln und Gongfu stammt aus Chinesischem Gebiet. Wie sollen die 2 bitte gleich sein? Antworte doch nicht, wenn Du nur vermutest.

Ist nicht böse gemeint.

Und die Bullerei lernt Ju Jutsu. Sehr viel Effektiver und nicht so aufgeblasen wie WT

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Heftigteilweise  16.07.2012, 01:55
@Pynero

ist nicht Kung Fu ein Wort der Mönche? welches "schwer erarbeitet" bedeutet. Da sie Karate gelernt haben. (Das haben sie getan um Fettleibigkeit zu entgehen und sich zu verteidigen)??

Sorry, wegen dem Hintergrund habe ich das gleich gestellt (Kung Fu = Karate) bin ich wohl falsch informiert........

JuiJitsu? Nicht nur!!! def. auch wingtsun!

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Pynero  16.07.2012, 02:03
@Heftigteilweise

Kungfu ist schwer zu übersetzen. Es bedeutet sowas wie ein "harter Weg zum Ziel" oder der stetige Versuch Perfektion zu erreichen. :)

Naja gut, vllt bin ich bei WT etwas blind und voreingenommen, da ich nicht viel davon halte, wie sich die Leute geben und was man im endeffekt in relation dazu damit dann machen kann :)

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Heftigteilweise  16.07.2012, 02:34
@Pynero

Ich weis genau was Du meinst. -so genau das glaubst Du gar nicht. "Da" hast Du recht, aber das sollte man nicht so verallgemeinern. Ich glaube für die meisten Kampfsportler steht eine Art Codex oder Ehre sich selbst und den Sport gegenüber im Vordergrund.

Man kann auch nicht sagen "ein" Ausländer kann sich nicht benehmen deswegen sind alle so. So geht das Gehetze ja los. Es kommt immer auf den Menschen an. Sicher Schubladendenken hat jeder, selbst der der sich dagegen wehrt und meint er wäre nicht so.

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Ich trainiere karate, n kumpel trainiert judo (beide 13). Beides hat seine Vorteile. Alles hängt von der bisherigen Dauer des Trainings und dem Talent ab. z.B. trainiere ich seit 4 Jahren, er seit 9. Ich stehe vor dem Grüngurt, er ist im Bayernkader. Dementsprechend sind die Leistungsunterschiede.