Welche Fische in ein 125l Aquarium (bin Anfänger)?

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3 Antworten

Auch wenn Guppys oft als Anfängerfische gehandelt werden ist er dank der extremen Vermehrung meiner Meinung nach eher ungeeignet.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Bitterlingsbarben und dem braunen Antennenwels gemacht. Manche Leute berichten beim Antennenwels auch von sehr starker Vermehrung, das kann ich aber nicht bestätigen. Ich hatte bisher nur einmal Ancistrus-Nachwuchs und seither nicht mehr; ich lege es aber auch nicht extra drauf an. Die Bitterlingsbarben vermehren sich bei mir auch ganz gut, aber nicht übermäßig. Alle paar Monate kommt mal ein einzelner oder auch zwei Stück durch. Damit bleibt der Bestand ziemlich konstant.

Beide sind in ihren Ansprüchen recht flexibel. Für eine exakte Beratung wäre es aber gut, die Wasserwerte in deiner Gegend (also aus deiner Leitung) zu kennen.

Hallo,
Kommt darauf an ob Du auch Pflanzen in deinem Becken haben willst- mit Pflanzen ist ein Aquarium
aufwändiger zu pflegen.
Ich habe ein 400 Liter Becken mit Malawibarschbesatz - ist relativ einfach und pflegeleicht- allerdings kommt es auch sehr auf die Wasserqualität in Deiner Region an.
Schau mal unter

http://www.ostafrika-barsche.de/malawi-buntbarsche-haltung-und-zucht/
Viel Erfolg

Grobbeldopp 29.06.2017, 02:02

mit Pflanzen ist ein Aquarium
aufwändiger zu pflegen.

Wenn man Glück hat muss man nichts machen außer alle 2 Wochen welche rausschmeißen.

Pflanzen haben dafür ziemliche Vorteile, vor allem strukturieren sie das Becken.

Malawis kommen nicht in Betracht.

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Comment0815 29.06.2017, 08:07
@Grobbeldopp

Pflanzen strukturieren nicht nur das Aquarium. Sie sorgen für ein biologisches und chemisches Gleichgewicht.

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Comment0815 29.06.2017, 08:06

Pflanzen sind (bis auf wenige spezielle Fischarten) absolut unverzichtbar. Sonst kann man nie ein Gleichgewicht erreichen.

Ganz einfach: Die biologische Masse, die man als Futter reinschmeißt, muss ja irgendwie wieder raus. Und das passiert idR in Form von Pflanzen und Filterbakterien. Evtl. auch ein wenig Kohlendioxid, das aus dem Wasser ausgetrieben wird.

Es gibt aber viele Pflanzen, die absolut pflegeleicht sind. Mit Cryptocorynen und Anubias habe ich sehr gute Erfahrungen.

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Grobbeldopp 30.06.2017, 00:18
@Comment0815

Pflanzen sind (bis auf wenige spezielle Fischarten) absolut unverzichtbar. Sonst kann man nie ein Gleichgewicht erreichen.

Bitte nimm es mir nicht übel, aber so ganz ausschließlich ist das hoffentlich nicht gemeint. Sonst müsste man die meisten Zuchtbecken und viele wunderschöne Biotopbecken, die wie in der Natur auf Wasserpflanzen verzichten und nur mit Holz und Steinen und Laub oä arbeiten, schnell zumachen.

An sich gibt es dabei keine offensichtlichen Probleme- außer dass Algen häufiger vorkommen. Na, die meistn Algen sind ja nicht schlecht oder so, sehen nur doof aus.

Die biologische Masse, die man als Futter reinschmeißt, muss ja irgendwie wieder raus. Und das passiert idR in Form von Pflanzen und Filterbakterien. Evtl. auch ein wenig Kohlendioxid, das aus dem Wasser ausgetrieben wird.

Wasserwechsel, Ausgasen, Entnehmen von Pflanzen und Fischen und Schnecken. Die Pflanzen sind ein gewisser Puffer, für Nitrat z.B., das stimmt.

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Die Auswahl ist ziemlich groß. Besuch doch mal eine Zoohandlung und guck dir diverse Fische in vivo an. Alternativ Bilder und YouTube gucken, irgendwas gefällt dir schon. Dann ist immer nur die Frage ob es auch ins kleine Becken passt.

(Frag aber nochmal nach, denn Zoohändler nehmen es oft nicht so genau mit der Beckengröße)

Oder du suchst dir mal im Aquarium-guide die Fische raus, die in 50 Liter Becken passen oder auch in 100 Liter (wobei Vorsicht, nicht alle ideal für so was).

Wenn dir etwas gefällt- nochmal nachfragen. Es gibt einfach zu viele Fische um was zu empfehlen. Wobei.

Mit den von Comment0815 empfohlenen Bitterlingsbarben machst du sicher nichts falsch. Andere Fische dir mir adhoc einfallen:

Kardinalfische oder vietnamesische Kardinalfische

Zebrabärblinge, Perlhuhnbärblinge

Guppys, Platys

Panzerwelse (C. paleatus, C. aeneus, C. panda...)

Ancistrus (der normale, oder der gelbe)

Dornaugen?

Keilfleckbärblinge?

Viele, viele schöne Salmlerarten (z.B. schwarze Phantomsalmler, Schmucksalmler, Sternflecksalmler, Kupfersalmler, Zwergziersalmler...)

Vielleicht gefallen dir ja Chlamydogobius eremius oder andere Grundeln?

Trichopsis?

Trichogaster chuna?

Grobbeldopp 29.06.2017, 02:00

Natürlich kann man nicht alle diese Fische untereinander vergesellschaften, is klar?

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Grobbeldopp 29.06.2017, 02:03
@Grobbeldopp

PPS (je nachdem wie das Wasser ist)

Schneckenbuntbarsche?

(das ist dann allerdings kein grünes Becken, sondern eines mit zahlreichen leeren Schneckenhäusern)

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Comment0815 29.06.2017, 08:02

Als mein AQ neu war und ich vor der Wahl stand, wollte ich eigentlich auch Perlhuhnbärblinge. Ich hab ungefähr die gleiche Beckengröße und fand dann nach genauerer Betrachtung die Perlhuhnbärblinge zu klein und unscheinbar für 126 l. Außerdem sind sie recht teuer und man braucht ja schon einen großen Schwarm, damit sie nicht "untergehen".

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Grobbeldopp 29.06.2017, 23:35
@Comment0815

Ich finde die gut für die Beckengröße- sie sind immerhin recht schnell unterwegs. Aber ist nicht jedermanns Sache, klar.

100 Boraras wären auch eine Möglichkeit :-)

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