Welche Fahrradschaltung ist besser?

3 Antworten

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Das erste ist besser, allein wegen dem Schaltwerk. XT fahr ich auch, kann nicht meckern. Der Schalthebel ist a bissl mau, zumindest für die restliche Schaltung, aber naja, im Zweifelsfall lässt sich sowas ja recht easy und günstig wechseln.

Aber diese Teile der Schaltung sind auch nicht so wichtig. Billige Schaltwerke und Hebel machen manchmal bisschen Faxen, macht dann einen Unterschied in der Flüssigkeit der Schaltung, ab Deore hat man aber auch in rauhem Gelände normal keine Probleme mehr. Wichtiger sind Kassette, Kettenblätter, und welches Spektrum an Übersetzungen diese liefern. Und noch viel wichtiger an einem MTB sind Federelemente, Bremsen, Reifen... ;-)

Sehe grade, auf welches Bike sich die Frage bezieht... Auch bei den Trekkings sind Kassette / Kettenblätter wichtiger, mit 48-26 vorne und 11-34 hinten hast du da schon ordentlich was an Möglichkeiten... Starrgabel ist auch ein Vorteil, gleich ein Verschleißteil weniger (und von der Federleistung nicht viel schlechter als Billiggabeln ;D). Die Bremsen sind eher mau, in der Stadt sind hydraulische Scheibenbremsen aber sowieso unnötig, da reichen V-Brakes locker, lassen sich auch leichter reparieren (einziger Vorteil der hydraulischen ist die bessere Dosierbarkeit, und bei der 355er ist dieser Vorteil jetzt nicht umbedingt soo groß).

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@downhillmaster

Am Trekking-Rad ist eine kleinste Übersetzung von 1:1, hier also 26: 26 längst klein genug, es sei denn man hat Spaß daran sehr schwere Lasten Berge hochzuziehen. Bei Mountainbikes, mit denen man auf schlüpfrigem Grund steile Pfade hochfahren will, sieht das anders aus.

An sportlicheren leichteren Rädern ist 1:1 sogar schon zu klein, nur etwas für alte Männer wie mich. Eine 11-34 würde ich sofort gegen eine 11-25 austauschen, die gibt es für 9-fach. Damit fährt man immer im richtigen Gang, sehr angenehm.

Noch zu deiner guten ersten Antwort: Der jeweilige Zustand der Kette und der Ritzel dürfte den größten Unterschied zwischen den Schaltungen ausmachen. Aber sonst: ja, klar ist xt besser.

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@FelixLingelbach

Ich vergaß... Allerdings würde ich ein 14,6kg-Radl nicht umbedingt als leichtes Rad bezeichnen, auch wenn das ohne Gepäckträger, Schutzbleche etc. anders ausschauen würde. Und es kommt auch immer auf die Gegend an, in der man fährt, in bergigem Land oder zB. auch in meinem Wald (da wurde früher Kohle abgebaut, drum sind dort viele kurze, aber steile Hänge) sind solche Gänge durchaus sinnvoll. Ich habe die Schaltung an meinem Trekking extra umgerüstet, weil ich da einfach nie die Hügel hochkam...

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@downhillmaster

Ok, das muss jeder selbst entscheiden.

Mein alter Stahl-Trekker, mein Dienstrad, wiegt mit Satteltaschen und Spikereifen 20 kg und solche Rampen gibt es bei uns auch. Von meinem eigenen Gewicht will ich gar nicht erst anfangen. Eine Untersetzung will ich trotzdem nicht, ich komme die Rampen mit 1:1 hoch. Klar gibt es bei uns im Mittelgebirge auch Strecken, auf denen ich Probleme bekomme, die muss ich aber nicht fahren.

Mir können die Abstufungen der Gänge gar nicht eng genug sein.

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@FelixLingelbach

Ok, ich denke, dass ist Geschmackssache... Enge Abstufungen mag ich garnicht, da muss ich ewig schalten, um nen brauchbaren Unterschied zu haben ^^ Da sind mir sogar weniger Gänge lieber... Nur gleichmäßig sollte die Abstufung sein, nicht wie z.B. bei der Shimano Highway Kassette.

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Besser ist es statt diesen Kettenschaltungen eine echte "Getriebe-"Schaltung zu verwenden. Schau Dir mal das Programm von Rohloff an.

Leider aber gilt auch hier: Qualität hat ihren Preis.

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