Welche Blutwerte sollten beim Barfen kontrolliert werden?

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9 Antworten

du erhoffst dir durch eine blutuntersuchung also einen eventuell mangel harrauszufinden, hab ich das richtig verstanden?

oder willst du schauen ob alle organe richtig funktionieren?

bei ersterem kann ich dir sagen, spar dir das geld, das nutzt rein gar nichts. bis ein mangel im blut ablesbar ist, hat der hund schon längst andere anzeichen, die darauf hindeuten. entweder erkrankungen, die es anzeigen oder er futtert das unmöglichste zeugs zusmamen, wie zB erde oder gras, wie ne kuh,....

warum machen die zB bei osteoporose patienten son aufriß und messen die knochendichte, statt einfach den calciumwert im blut nachzumessen, warum bei erstdiagnose so viele fragen zu knochenbrüchen und vor allem, welcher genau? wenn das einfach mit ner blutabnahme getan wäre.

so einfach geht das nicht. bis ein mangel im blut ablesbar wird, sind die körpereigenen speciher schon komplett leer und man sieht es bereits an anderen symptomen. wenn dein hund irgendwelche mangelsymptome zeigt, erst dann macht es eventuell sinn sowas machen zu lassen.

und ein großes blutbild wegen der organe sollte man einmal im jahr machen lassen und natürlich auch bei verdacht.

und auch hier die frage,*g wie oft läßt du dein blut untersuchen? auf mangelerscheinungen und die funktion deiner organe? ^^

ich weiß, daß unsicherheioten gerade am anfang riesig sind. dabei solltest du bedenken, daß die im grunde nur dadurch zu stande kommen, daß dir jahrelang offensichtlich und nicht offensichtlich eine "gehirnwäsche" in genau diese richtung verpaßt wurde. direkt und indirekt durch die futtermittelhersteller.

also keine angst, wenn du abwechslungsreich an einem beutetier orientiert fütterst, dann ist alles im lot auch ohne dafür irgendwelche werte vom arzt bestimmen zu lassen. da bin ich mir 100%ig sicher.

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Kommentar von Beutelkind
19.03.2012, 19:21

gehirngewaschene Grüße! :)

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Warum barfst du? Ich barfe da mein Hund allergische Reaktionen auf HUFU hat. auserdem Rindfleisch und Gräser und Milch und 20 Hölzer ausser Buche, Zeder und Akazie Ich mache 2x im Jahr ein Bliutbild das wichtigste dabei sind** die allergenen Werte,** Mein Tierarzt findet BARFEN nicht gut, zu einseitig, meistens zu viel Knochen oder wie immer zuviel. Doch die werte haben sich nur durch die ernährung so gebessert daß beim letzten Blutbild keine allergenen Werte festgestellt wurden und er sagte das ich da was richtig mache, Mein Hund wiegt 13 kg. geht ganzjährig in Weihern und bächen schwimmen, auch bei minus 15 Grad, rennt extrem viel, was sie auch kann ohne Leine, mag Frisbee Tennisball (in ermangelug des Stöckchens angewöhnt) Sie bekommt die leckerlies, mit berechnet beim Ganzen. Futter 2x täglich 60% Fleisch 40% Gemüsemix mind.3 sorten. Sollte der Hund mangel haben so sagt ein Blutbidl nicht den Zustand der gesundheit sondern nur den momentanen zustand aus . erst über längere zeit kann ein Blutbild eine aussage machen da man dann vergleichen kann. das ist teuer aber notwendig. Gesunde und ausgewogene ernährung ist sicherlich die beste vorbeugung , da sollte man nich so viel wert auf Blutbild legen WER macht das sonst noch ausser Barfer? Ich werde auch meine zukünftigen Hunde so ernähren da ich sehe wie gesund mein Hund ist und er voller lebensfreude durch die wiesen rennt.

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Kommentar von Beutelkind
17.03.2012, 19:21

Hallo cockerkarla!

Danke für Deinen Beitrag, der ist sehr interessant! Du liebe Güte, da bin ich froh, einen augenscheinlich gesunden Junghund zu besitzen! Du fragst, warum ich barfe. Als ich meinen als Welpen letzten Oktober bekommen habe, kratzte er sich permanent, fraß Miesmuscheln ohne Ende, hatte oft Dünnpfiff und kratzte und kratzte und kratzte sich. So sehr, dass ich recht schnell zum Tierarzt gegangen bin. Der meinte, das sei psychisch oder aber Grasmilben, ich solle das unterbinden/verbieten/ablenken - ich könnte aber auch einen spot on bekommen, aber dafür sei der Hund doch noch recht jung. Ich hatte keine Ahnung, was ein spot on ist, wurde aufgeklärt und lehnte ab. Dann habe ich hier auf der Seite erfahren, dass viele Hunde das käufliche Futter nicht vertragen und auch, wie dieses zusammengesetzt ist und ich hab' mich echt gegruselt... Übers Barfen habe ich dann auch von dieser Seite erfahren und fand es sehr einleuchtend als Hundeernährung... Das probiere ich mal, dachte ich und setzte es in die Tat um. Mit Erfolg, das manische Kratzen hat fast schlagartig aufgehört! Ab und an macht er es noch, bei Ungeduld beispielsweise. Aber es ist deutlich im Rahmen. Augenscheinlich geht es meinem Kleinen gut, er sieht prima aus, futtert keine Miesmuscheln mehr, schlingt nicht mehr und freut sich auf die Mahlzeiten. Nur - ich bin mir unsicher... Ich fütter' z.B. nur sehr eingeschränkt Knochen - an gewolfte komme ich momentan nicht 'ran. Ich gleiche das aus mit Welpenkalk, Kehlköpfen, Truthahnhälsen... Hmpff - trotzdem... bleibt ein unsicheres Gefühl...

Hmmm - jetzt schwanke ich zwischen allergenen Werten und gar keinem Bluttest...^^

Sag' mal - wie hast Du Deiner Hündin denn das Stöckchen abgewöhnt?! Das interessiert mich sehr!

Liebe Grüße!

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Also....

Bei mir ist das anders herum gelaufen. Habe einen deutlich nicht gesunden Jungspund übernommen...

Mein Mädel war auch "irgendwie" nicht in Ordnung. Bei ihr wurde aufgrund meiner Beobachtung dann mittels Röntgen untersucht und eine Entzündung des Dünndarms, sowie eine dreifach Vergrößerte Milz festgestellt.

Bei Beiden Hunden wurde ein großes BlutSUCHbild angefertigt.

Bis dato wurden beide Hunde mit einem - durchaus als hochwertig erkannten -Hundetrockenfutter gefüttert.

Die Werte beim Rüden zeigten eine Nierenerkrankung, inclusive zu hohem Cholesterin und Harnstoffwert, sowie eine behandlungsbedürftige Schilddrüsen- Unterfunktion.

Bei der Hündin, Entzündungswerte und erhöhte Leberwerte, neben dem klinischen Befund der Dünndarm-Entzündung.

Bei der Hündin wurde für 4 Tage mit Antibiotika behandelt. Beim Rüden gar keine Behandlung.

Umstellung auf BARF - allerdings ohne Knochenfütterung - Knochenmehl, Gemüse roh pueriert, nicht komplett BARF - sondern wie im Ursprungsland der Hunde - Beifuetterung von Hirse, Buchweizen zum rohen Rindfleisch.

Ein Jahr später:

Großes Blutsuchbild von beiden Hunden angefertigt. Ergebnis:

Rüde: kerngesund - Nierenwert, Cholesterin, Harnstoffwert und Schilddruesenwerte in Ordnung

Hündin: kerngesund - Leberwerte, Entzündungswert in Ordung

Bei der Hündin ergab eine Untersuchung zwischendurch: Normal große Milz, Duenndarm in Ordnung

Dabei "barfe" ich nicht engstirnig nach "Tabellen" oder wie es im Lehrbuch steht, sondern ich achte auf Abwechslung im Vitamin, Mineral und Naehrstoffangebot. Was ich halt gerade so im Haus habe, saisonal gut erhältlich ist usw. Fleisch meistens Rind, fetthaltig, ab und zu Lamm, wenig Innereien.

Der Zustand der Hunde sagt einem vieles - bei Durchfall oder Verstopfung muss man seine Zusammensetzung hinterfragen. Ist Hund munter, aktiv, er glänzt und steht gut im Fell.... Wozu soll man dann ständig Zweifel haben?

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Großes Blutbild max. 1 mal jährlich.

Wie lange barfest Du denn? Ich frage, weil das Blutbild keinen Sinn macht, wenn Du erst ein paar Wochen barfst.

Wenn laut Tierarzt die Werte schlecht sein sollten, dann geh in ein Barf Forum und schreibe dort alle Werte hin. Dort gibt es viele, die Dir alle Werte erklären können und auch warum was gut oder schlecht ist und ob es vom Barfen oder von was anderem kommt.

Du schreibst ja, daß Dein Tierarzt kein Barf-Kenner ist - daher den Tipp. Viele Tierärzte sind gegen das Barfen oder haben schlechthin keine Ahnung und da werden gerne schlechte Werte gleich dem Barfen zugeschrieben.

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Kommentar von Beutelkind
15.03.2012, 19:31

Wie lange? Hmm, meinen Fragen nach zu urteilen seit Anfang Februar...^^ Also noch nicht soo lange...

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Kommentar von Beutelkind
17.03.2012, 07:22

Würde das Blutbild nicht zumindest als Vergleichsbild einen Sinn ergeben?

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Ich lasse grds. einmal jährlich ein großes Blutbild machen. Damit sollte alles abgedeckt sein. Wenn dann Werte nicht in Ordnung sein sollten, muss man schauen ob das ernährungsbedingt sein kann oder eine andere Ursache hat. Kostet bei uns um die 50€ und ist meist sogar günstiger als wenn du gezielt einzelne Werte bestimmen lassen willst.

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Möglichst die Blutwerte des Schlachtviehs, damit das goldige Hundchen nichts "Verderbtes" erhält!

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ich hab zwar keine Ahnung, aber beim Googeln folgendes gefunden:

Na ja, die Referenzwerte der Blutbilder basieren auf Werten, die mit Hilfe von trockenfuttergefütterten Hunden erstellt worden sind. Das sind dann die "normalen" Werte. Bei Barfhunden kann das schon manchmal anders aussehen, ohne das irgendetwas daran problematisch wäre. Die Eosinophile sind öfter (moderat) erhöht, auch der Wert für Harnstoff kann höher ausfallen.

im "Gesunde Hunde"-Forum http://www.gesundehunde.com/forum/showthread.php?t=142650

Ein Blutbild ist immer nur eine Momentaufnahme. Leichte Ausschläge nach oben oder unten halte ich für sehr unproblematisch. Was anderes ist das mit großen Ausschlägen oder Ausschlägen, die sich dauerhaft zeigen.

Also müsstest du schon mal das ganze regelmäßig wdh. um eine evtl. Abweichung rechtzeitig zu bemerken.

regelmäßig ist allerdings ja auch relativ ;-)

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Kommentar von Beutelkind
15.03.2012, 19:29

Ja, zu erhöhten Harnstoff- und auch den Cholesterinwerten schreibt Swanie Simon in ihrer Barf-Broschüre, diese seien bedingt durch das Barfen und normal. Damit diese Werte bei einer Blutuntersuchung nicht fälschlicher Weise als der Beginn einer Nierenerkrankung gedeutet werde, sollte man den fleischfreien Tag vor der Blutuntersuchung absolvieren. Auch sollte der Hund an dem Tag vor der Blutuntersuchung keine größeren sportlichen Maßnahmen leisten, da dies die Triglyceridwerte sehr ansteugen lassen kann, da bei hoher Aktivität im Blut Fett freigesetzt wird.

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Hey Beutelkind! Unser Hund wird auch seit einem knappen Jahr gebarft, und er liebt sein Essen jetzt noch wesentlich mehr... Wir kaufen tiefgefrorenes abgepacktes Rohfleisch, das schon mit Gemüse und so versetzt ist, damit es eben nicht zu Mangelerscheinungen kommt. Das ist halt auch einfacher zu handhaben, weil man morgens nur ein abgepacktes Fleischpacket aus dem Gefrierfach nehmen muss. Kann ich nur empfehlen ;-) LG Calimero5

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Kommentar von Beutelkind
17.03.2012, 07:26

Leider habe ich bislang vor Ort noch keine gute Barfquelle gefunden. Und - noch größeres Manko: Es gibt bei mit keine Tiefkühltruhe... :( Internetversand fällt daher leider flach...

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Problematisch können bei der Rohfleischfütterung tatsächlich die Schilddrüsenwerte sein. Die sollten auf jeden Fall abgeklärt werden.

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Kommentar von Beutelkind
17.03.2012, 07:27

Warum?! Und: Hast Du eine Quelle zu dieser Information? Könntest Du diese bitte angeben?!

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