Was verdient man egentlich, wenn man ein Franchiseunternehmen eröffnet?

11 Antworten

Steuern. Mitarbeiter bezahlen. Entwicklung von Produkten und Filialen bezahlen. Manager bezahlen. Fillialienleiter bezahlen etc

Wenn das alles getan ist bekommt der dem alles gehört den Rest.

Nicht Ganz. Franhise zahlen einen Prozentsatz an die Firma. Ausserdem fuer die gelieferten Produkte ,Werbeaufsteller, Servieten,Becher usw. Das kommt alles vom Hauptunternehmen. Besitzer arbeiten Teilweise immernoch in der Filliale das es sonst nicht reicht. Für Produktentwickelung zahlt man nix. Das macht die Firmenzentrale.

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Ich werfe mal in den Raum, dass es verschiedene Modelle geben wird, welche Abgaben speziell an den Franchisegeber zu zahlen sind.

  • Feste Lizenzgebühr, z.B. 100.000 EUR/Jahr
  • variable Abgabe pro Umsatz, z.B. 5% des Umsatzes
  • eine Mischung aus den beiden

Schau mal hier, Beispiel McDonald's.

Der Gewinn gehört in der Regel alleine dem Franchise-Nehmer .

Der Franchise-Geber hingegen bekommt üblicherweise eine Lizenzgebühr , die sich zumeist an dem Umsatz des Franchise-Nehmer orientiert .


Wäre der Franchise-Geber nur an dem Gewinn beteiligt könnte das üble Folgen für ihn haben. Der Franchise-Nehmer könnte nämlich seinen Gewinn „ klein rechnen „ ( siehe Kommentar : Christl10 < Gewinn machen ..> ) .

Wie hoch oder ob überhaupt ein Gewinn anfällt hängt von den unterschiedlichsten Faktoren ab.

Beachte bitte ( ! )
Franchise kann Vorteile bieten aber auch viele Nachteile . (!)

Franchise heißt : Man trägt das volle unternehmerische Risiko , darf jedoch nicht frei entscheiden . - man geht quasi eine Ehe mit Ehevertrag ein ...

Man muss alle Produkte und Ausstattung beim Franchisegeber einkaufen, egal wie teuer. Zudem muss man deren Vorgaben erfüllen und noch die Lizenzgebühr bezahlen.

Das kann gut gehen, muss es aber nicht. Nicht selten hört man von Knebelverträgen und Gerichtsstand z. B. in den USA.

Ich würde mir das gut überlegen und erst mit vielen anderen Franchisenehmern der gleichen Marke reden, bevor man das macht. Dafür gibt es einfach zu viele schwarze Scharfe unter ihnen. Der Franchisegeber verliert nie. Allerdings gibt es viele Franchisenehmer die "Haus und Hof" dabei verlieren.

Das variiert sicher zwischen den Franchisegebern, ob man das Komplettpaket vorkonfiguriert abnehmen muss oder beispielsweise nur den Markennamen.

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@Ceeesy759

Ja, das muss man am besten zusammen mit einem Fachmann gemeinsam prüfen und durchrechnen.

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Ich kenne einen Betreiber genau eines Mc-Doof - Restaurans persönlich.

Der hat erstmal 1,5 Mio Euronen in das Restaurant gesteckt.

Man muss zudem eine gewisse Summe (die er mit nicht nennen wollte) an den Konzern zum Einstieg zahlen und in Zukunft alles - aber wirklich alles - von denen beziehen (Vom Cola über die Inneneinrichtung bis zur Papierserviette) zu deren Preisen einkaufen und auch verkaufen.

Die bestimmen, wo es lang geht, was wie aus zu sehen hat und man selbst hat das Risiko.

Zudem hat er irgendwas um 30 Mitarbeiter, auch nicht billig.

Aber, wenn man es richtig macht.... sein Restaurant hatte alle Anfangsinvestitionen nach 10 Monaten wieder für ihn eingespielt.

Aber, man muss den Schotter natürlich erstmal haben, bevor man ihn investieren kann und nein, er hat sich dafür nicht geliehen. Alles auf eine Karte, Gewinn und Reich oder Verlust und lebenslang Pleite.

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