Was tun, wenn man sich bei der Adoptivfamilie nicht gut fühlt?

14 Antworten

Erstmal: Du bist ihnen keine Bürde! Sonst hätten sie dich ja nicht genommen!

Der beste Weg ist immer das offene Gespräch. Vielleicht redest du mal mit ihnen, auch wenn das wirklich schwer für dich sein muss.

Ich wünsche dir auf jeden Fall noch viel Glück in deiner Situation! :)

Du musst entscheiden was fuer dich am besten ist. Ob Heim oder die Adoptivfamilie musst du wissen. Ueberstuertze jedoch nicht deine Entscheidung, da ein Zurueck sehr schwer ist.

Und genau so wie du es hier erzaehlt hast kannst du es auch deiner neuen Failie erzaehlen. Zeig ihnen deine Dankbarkeit und sprich deine Probleme an. Vielleicht findet sich ja eine Loesung.

Wenn nein werden sie auch kein Problem haben wenn du wieder ins Heim moechtest, da sie ja bestimmt das Beste fuer dich wollen.

Viel Glueck und ueberleg dir deine Entscheidungen gut und sprich immer nochmal mit anderen darueber, bevor du sie ausfuehrst.

aber ich kann einfach keine tiefe Verbindung zu ihnen aufbauen.

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Du wirst immer wissen, dass Du adoptiert wurdest. Das beeinflusst Dein Leben ebenso wie das Verhältnis zu ihnen.

Die Unbefangenheit, die Kinder zu ihren leiblichen Eltern haben, gibt es nicht.

Wenn Du es willst und zulässt, kann das eine Win-WinSituation geben.

Deine Adoptiveltern wünschen sich ein Kind (... welches sie wahrscheinlich nicht selbst bekommen können) und für Dich ist ein gutes familiäres Umfeld sicher nicht schädlich.

Vertrauen, auch zu Adoptiveltern, muss wachsen. Umgekehrt allerdings auch.

Es ist ein Irrtum / Fehler anzunehmen, dass man sich sieht und auf Anhieb vertraut ist. Mit der Zeit kann es jedoch wachsen, sodass das Gefühl adoptiert zu sein in den Hintergrund tritt.

Viel Erfolg.

Setzt dich mit deiner (Adoptiv)mutter mal an einem Abend bei einem warmen kakao zusammen hin und redet offen über eure Gefühle zueinander.

Sie hat sicher genauso Zeit gebraucht wie du, eine Bindung zu dir aufubauen. Vielleicht ist sie auch noch in dieser Phase drin? Eine tiefe, innige Verbundenheit wie Mutter und Kind normalerweise von Geburt an haben, geht nicht so plötzlich von heute auf morgen, für beide Seiten nicht. Ihr braucht noch Zeit. Zumal du dieses Gefühl aufgrund des Heimaufenthaltes nicht gewöhnt bist.

Das weiß sie sicher und wird Verständnis haben.

Nimm dir die Zeit und gib ihr...EUCH eine Chance!

Du hast eine Familie, ist das nicht toll?

Ich wünsche dir alles Gute! :)

Das, was du vermutlich mit die "tiefe Verbindung" bezeichnest, baut man nicht absichtlich auf, das kommt von allein zustande. Manchmal sogar GEGEN Absicht, wie die Liebe, die sprichwörtlich dahin fällt, wo sie fallen will.

Und dazu gehört keineswegs, dass man sich immer wohl fühlt. Dazu gehören intensive Gefühle, und zwar aller Arten, einschliesslich derer, die man hierzulande immer bekämpfen will.

Vielleicht suchst du auch gerade NICHT diese tiefe Verbindung. Denn im Heim bekommst Du Betreuung nach Schichtplan mit "professioneller Distanz". Wenn Du Dich im Heim wohler fühlst, ist es womöglich gerade die kühle Distanz, die du eben bevorzugst.

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