Was tun, damit Holz nicht reißt?

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8 Antworten

Hallo Wully,

wenn Du das Holz verarbeiten willst, muss es unbedingt trocknen, so weit so gut, doch um wirklich "schnell" zu trocknen, müsste es zu Bretter (keine Scheiben) geschnitten werden, denn als Stamm, wird es Jahre dauern, bis es verarbeitet werden kann!

Getrocknet werden Bretter, indem sie waagerecht, luftig mit Zwischenräumen (Leisten) im Freien schattig und überdacht gelagert werden! Es geht auch eine Trockenkammer, aber wer hat die schon ;-)

Das Schneidebrett würde ich nicht behandeln, da die Gerbsäure im Holz ein Bakterienwachstum verhindert, siehe den Hackstock beim Metzger, der auch immer nur "geschruppt" wird!

Bei einer Gartenbank, könntest Du sie nur Lasieren, also nicht lackieren, da hierbei das Holz noch "atmen" kann!

MfG

norina

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Laß das Holz an einfach an einem regengeschützten Ort für die nächste zwei -  besser drei (oder mehr Jahre) ablagern. Es kann auch schon während der Trocknung zur Rissbildung kommen, daher solltest du ggf. Wertholzklammern verwenden.

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Wully 03.12.2015, 23:42

also draußen (regengeschützt) lagern?

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tryanswer 03.12.2015, 23:42
@Wully

Ja.                           

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Wully 03.12.2015, 23:43
@Wully

Habe noch einen Nachtrag: Mit einem anderen Teil wollen wir eine kleine Sitzbank für den Garten herstellen, das wird sich also immer draußen befinden. Was muss man da tun? Danke!

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tryanswer 03.12.2015, 23:49
@Wully

Im Grunde das Gleiche, sofern das Holz im Inneren nicht getrocknet ist, besteht immer die Gefahr von Rissen. Es sei denn, du nimmst einen möglichen Riß in kauf, aber selbst dann solltest du das Holz nicht vor min. einem Jahr Lagerzeit verarbeiten. (Das ist aber schon ein Glücksspiel)

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Wully 04.12.2015, 00:41

Danke!

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Das wichigste bei Baumstämmen ist,das der Kern raus kommt.Die Stirnseiten werden mit Anchorseal(Eine Art Wachs)eingepinselt.Somit muss das Holz über die Fläche Trocknen und verhintert Rissbildung.Das Holz lässt du solange Trocknen bis es die Feuchte hat die du brauchst,im Schnitt 6 Jahre.Du könntst dein Holz grob vorschneiden,so wie du es später brauchst,musst es nur ordentlich lagern,also Dach drüber und Stabelleisten.Später kannst du das Holz Ölen(Osmo Öle),gerade für draussen,dein Brettchen kannst du mit neutralen Öl (Lein.-Sonnenblumenöl)behandeln.Ist zwar schon einen Monat her deine Frage aber vielleicht hilft es noch.

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Ich meine, Eiche müsste ein paar Jahre lagern vor dem Verarbeiten. Ein Schneidebrett würde ich auch nicht lackieren. Da lässt man das Holz am besten unbehandelt.


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Wully 03.12.2015, 23:41

Habe noch einen Nachtrag: Mit einem anderen Teil wollen wir eine kleine Sitzbank für den Garten herstellen, das wird sich also immer draußen befinden. Was muss man da tun? Danke!

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Doesig 03.12.2015, 23:44
@Wully

Je länger das Holz vorher ablagert, desto länger hält es später auch draußen. Ich bin kein Holzexperte, aber würd mal sagen, dass eine gute, unbehandelte Eichenbank draußen wohl so an die 10 Jahre hält. Wenn ihr länger drauf sitzen wollt, müsst ihr sie unterstellen (im Winter ganz reinnehmen) und/oder behandeln/lackieren.

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Die einzige Möglichkeit, den Trocknungsprozess zu beschleunigen, ist Kammertrocknung, soweit ich weiß. Da müsste man sich einen entsprechenden Spezialbetrieb suchen, idealerweise vielleicht sogar mit angeschlossenem Sägewerk

Was das Schneidbrett betrifft, muss man so was aus "Holzwürfeln" derart zusammen leimen, dass man auf dem Stirnholz schneidet! Jedenfalls wenn es um mFleisch schneiden geht.

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Holz "darf" reißen, auch die teutsche Eiche. Vor allem in der Trockenphase, die jeder Verwendung vorangeht, bilden sich fast zwangsweise Risse.

Lasst das geschnittene Holz mal 2-3 Jahre trocknen.

Ihr werden doch hoffentlich das Küchenschneidebrett nicht gerade aus einer Baumscheibe herstellen?

Zur Oberflächenbehandlung: Ich behandle alle ähnlichen Holzgegenstände wie z.B. die Arbeitsplatte in der Küche (Buche) und Balkonmöbel nach vorherigem Abschleifen mit Leinöl ((0,25 l zu etwa 1,29 €).

Das sieht ausgezeichnet aus und lässt alles abperlen.

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Ist frühes Lackieren eine gute Idee?

Ein Küchenbrett sollte nicht lackiert, sondern mit Fett eingerieben werden. Z. B. mit einer Speckschwarte.

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Holz vor dem Verarbeiten lagern. Mehrere Jahre lang.

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