Entscheide Dich vor allem aus der Sicht der Beanspruchung durch Euch.

Zur Nutzung des Fußbodens gehört auch, dass evtl. einmal ein Gegenstand herunterfällt.

Fliesen reagieren da sehr unterschiedlich.

Es gibt z.B. Fliesen mit harter Glasur, die abplatzt, wenn etwas drauf fällt.

Es gibt harte Fliesen mit empfindlicher Glasur, die schnell mal einen Kratzer (z.B. vom Streusand im Winter oder vom Verschieben der Möbel) bekommt.

Laminat ist eine Art "betretbare Fototapete". Schläge von harten Gegenständen oder verschobene Möbel bleiben auf Laminat bis zum Abriss erkennbar. Auch kleine Schäden können nur durch Aufnahme großer Flächen beseitigt werden.

Etwas strapazierbarer als Laminat ist übrigens der "billige" PVC-Boden. Auf dem sind Stöße bzw. Einschläge nicht so schnell zu erkennen. Wenn etwas passiert ist, kann aber kaum noch etwas repariert werden.

Das sieht bei Linoleum besser aus, weil es als durchgefärbtes Material bei Beschädigung fast bis zum letzten Millimeter abgetragen werden könnte, ohne die Optik wesentlich zu beeinträchtigen.

Natürlich gilt das Letztere erst recht für Parkett. Bis z.B. 8 mm Nutzschicht von einem ordentlichen Parkett wegen evtl. Schäden abgeschliffen werden müssten, dürften 100 Jahre vergangen sein oder drei Generationen in den Räumen gewohnt haben.

Ein geübter Parkettleger braucht übrigens nicht viel mehr Zeit für einen Raum als ein Laminatbastler. Der Preisunterschied liegt hier überwiegend beim Material.

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Gedächtnistraining ist immer eine gute Sache.

Manche Leute lernen deshalb sogar Texte in einer unbekannten Sprache.

Contra: Am Vortrag sind zu wenig Personen beteiligt.

(Bei Liedern haben wir in der Schule früher mal provoziert. Wir sollten ab sofort komplette Lieder in der ersten Stunde singen. Da haben wir 14 Strophen von der schwäbschen Eisenbahn ausgegraben. Etwa 15 Minuten Physikunterricht haben wir damit geschafft.)

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Besorg Dir Terpentin-Ersatz (oder Leinöl-Halböl) und normales Leinöl (etwa 1,29 € für 250 ml).

Mit Halböl oder verdünntem Leinöl grundieren, 30 Minuten einziehen lassen, mit Küchenkrepp abwischen, trocknen lassen, danach Einölen mit Leinöl, nach 30 Minuten .... s.o.

Wichtig: Papier mit Ölresten kann sich selbst entzünden. Deshalb - die Tücher mit Ölresten abschließend mit Wasser anfeuchten und entsorgen.

Die Maserung des Holzes wird durch Ölen etwas "angefeuert", d.h. der Kontrast wird deutlicher.

Gleichzeitig dunkelt jede eingeölte Fläche etwas nach.

Die Prozedur solltest Du allerdings in den nächsten Jahren wiederholen. Da musst Du die ebenen Flächen mit 200er Schleifpapier vorher anschleifen, etwas entstauben, dann wieder mit Leinöl einölen, nach 30 Minuten mit Küchenkrepp abwischen und trocknen lassen.

Mit der Methode erzielt man wunderschöne, natürliche Oberflächen, die sich seidig anfühlen und im Fall von Flecken (Rotwein, Tomate, ..) und Beschädigungen repariert werden können.

Ideal ist solch eine Behandlung natürlich für Harthölzer.

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Durch eine Decke werden normalerweise keine Heizungsrohre mit Kontakt zur Decke verlegt. Die würden Dir oben den Fußboden und unten die Tapete abreißen.

Die Rohre werden dort normalerweise bei jeder Decke in Rohrhülsen eingebaut. Da Heizungsrohre mal warm und mal kalt sind, müssen die sich auch in dem Bereich bewegen können.

An die in der Decke eingebauten Hülsen wird einfach herantapeziert, nicht irgendwie gebastelt.

Wenn Du dort Manschetten draufsetzen möchtest, dann besorg Dir die richtigen Maße und setz diese nach den Malerarbeiten auf die Rohre.

(Maßnahmen zu Brand- und Schallschutz müssen natürlich dort auch berücksichtigt werden.)

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Zweite Antwort:

Ein Riesenunterschied ist wohl für manche Leute einfach der katastrophale finanzielle Aufwand in Deutschland, den Familien mit Kindern haben.

Die Aufwendungen für ein Kind müssen bei guten familiären und finanziellen Verhältnissen auf etwa 250.000 Euro geschätzt werden, mindestens jedoch auf 100.000 Euro.

Damit sind die finanziellen Verpflichtungen gemeint, die mit Kleidung und Lebensmitteln beginnen und erst zehn Jahre nach dem Hochzeitsausstatter wieder abflauen.

Bei der Viertelmillion ist alles drin, was der Markt so für Kinder, Jugendliche und junge Familiengründer (Wohnungseinrichtung) anbietet.

Da kommen REWE, Lidl etc. mit ihren Extra-Regalen für Hundefutter absolut nicht ran.

Hunde werden sogar von den Verkehrsbetrieben der Hauptstadt bevorzugt. Mit einem Dalmatiner oder einer deutschen Dogge muss nur der Fahrgast zahlen, der keine Zeitkarte hat, also Touristen und andere Leute mit Einzelfahrschein. Ein Berliner Hund, auch wenn Herrchen ihn evtl. gar nicht angemeldet hat, fährt natürlich kostenlos, auch wenn er Platz für drei Fahrgäste braucht.

Falls es jedoch jemandem einfällt, etwa mit einem Kind in S-Bahn oder Bus zu steigen, muss er bezahlen, wenn das sechs Jahre alt ist.

Summasummarum:

Trotz evtl. Tierarzt-Kosten, Hundesteuer, Trockenfutter etc. schafft es der Wauwau wahrscheinlich nicht einmal auf 20 Prozent der Kosten, die den Leuten ein Kind in Deutschland verursacht.

Erkundigt Euch doch mal, wie das in anderen Ländern ausschaut.

Mit wieviel Kindern ist ein Franzose steuerfrei etc.

Wir sind wahrscheinlich mit unseren gut verdienenden grünen Umweltschützern, Tierschützern, Hundenarren etc. so richtig auf den Hund gekommen.

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Hier in Berlin sehen viele Menschen das so:

Die Leute, vor allem junge und sehr alte wünschen sich ein Tier, da ist ein Hund häufig die praktischste Lösung. Hinter dem Wunsch stehen insbesondere hier in der Großstadt, wo sich ca. 50.000 Hunde tummeln, oft spezielle Vorstellungen.

Junge Frauen und Mädchen suchen ein Schmusetier oder einen Begleiter, junge Männer oft ein "Werkzeug", mit dem man evtl. öffentlich einen bestimmten Status demonstrieren kann, Rocker, Skinhead u.ä.,. Mehrere Hunde in der Umgebung wurden richtig scharf abgerichtet.

Ältere Frauen suchen einen Begleiter, sie reden ja auch häufig mit ihren Hunden.

Langweilig wird es mit solch einem Tier selten, wie auch mit einem Kind.

Der Unterschied: Ein Tier kann man aber jederzeit loswerden. Das Tierheim ist zwar rappelvoll. Irgendwo ausgesetzte oder auch angebundene Hunde findet man jedoch immer wieder.

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Hohlblocksteine und Leichtbeton aus Hüttenbims oder auch Blähschiefer sind manchmal dunkelgrau bis schwarz. Das kommt auf die Gesteinsbeimengung im Erz drauf an.

Wenn man diese Bauteile anbohrt, nimmt das Bohrmehl natürlich keine andere Farbe an.

(Klar, könnte natürlich auch sein, dass ein "Nafri" in der Nachbarwohnung seine Utensilien gelagert hat.)

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Eine Farbe, die viel Bindemittel enthält, kann man auch mal zwecks Grundierung geringfügig verdünnen, einen Schlußanstrich nie.

Fast jeder Untergrund muss je nach Beschaffenheit (Tapeten- oder Kleisterreste, Lunker, Rost, Poren, sandender Putz etc.) vor dem eigentlichen Anstrich egalisiert werden. 

Danach rechnet man bei einem hoch deckenden Anstrich (z.B. Indeko plus) etwa 110 bis 120 ml pro Quadratmeter, damit die Farbe wirklich deckt.

Das geht aber wirklich nur, wenn man die Farbe vorher gut (ohne Schaum) aufrührt und mit einer Rolle "aufträgt", nicht etwa "streicht".

Und teure Farbe heißt nicht gute Farbe. Wenn man mindestens zwei Anstriche mit 110 ml braucht, dürfte eine preiswerte Farbe maximal 30 % kosten, weil man die doppelte Zeit und das Doppelte an Material benötigt.

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Seit April 2008 gibt es im web verschiedene Beiträge dazu, u.a. von Pascal Poschenrieder bei cnet.de.

Meine erste Antenne hab ich mir im Jahr 1981 selbst gebaut.

Auch die im Beitrag "DVB-T-Antennen im Eigenbau ..."  

http://www.cnet.de/41503233/dvb-t-antennen-im-eigenbau-bester-empfang-dank-reflektor/

dargestellten Antennen sind besser als jede gekaufte, weil sie mit einem Tool (auf Seite 3) den lokalen Frequenzen angepasst werden kann.

Mit Hirschmann- und Kathrein- Antennen hatte ich wegen der in Sender-Richtung stehenden Hochhäuser keinen Empfang. Mit der Poschenrieder-Antenne klappt´s.

Da unsere Elektronik-Industrie wieder einmal neue Technik verkaufen will, muss man natürlich im nächsten Jahr noch einen DVBT 2-Tuner dazu besorgen.

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Für 1 m² mindestens 120 ml, wenn Du einen Anstrich richtig mit der Rolle aufträgst.

Bei vielen Untergründen, Putz, Beton, Holz, Eisen, Alu, Zink, alter Lack usw. muss vorher eine speziell auf den jeweiligen Untergrund abgestimmte Grundierung gestrichen werden.

Du hast ja im Zimmer sicher Heizkörper, Tür und Fenster, die aus anderen Materialien bestehen.

Das Vorstreichen mit verdünnter Wandfarbe ist für solche Fälle teilweise grober Unfug.

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1. Platten evtl. anpassen bzw. zuschneiden.

2. Nimm Kleber für schwere Tapeten, also mit Dispersion verstärkten Kleister, und streich die Dämmstoffseite der Platte damit ein.

3. Nimm einen langen leicht abgewinkelten Pinsel, z.B. einen Heizkörperpinsel, führe die Dämmstoff-Platten vorsichtig am Heizkörper entlang (nicht die Wand darüber beschmieren!) in den Zwischenraum und drücke jede Platte mit dem Pinsel streichend fest an die Wand.

4. nimm ein leicht feuchtes Tuch und wisch sichtbare Kleberreste ab.

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hey du wenn du ohne stahlträger los machen willst geht das einfacher mit dynamit oder mit dem zeug was die syrer sich selber mischen da spart ihr das bauamt weil dann die feuerwehr mit dem abbruchunternehmen die arbeit ausführen kann du kannst die arbeiten natürlich auch ganz umweltfreundlich mit bleifreiem benzin vorbereiten ey?

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Wen sich Kinder in einem Gebäudeteil aufhalten könnten, ist ein Abstand von 12 cm nicht zu überschreiten.

Größere Abstände zwischen Brettern, Geländerstäben u.ä. dürfen also nur im Industriebau ausgeführt werden.

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Für Dein Ziel, mit einem einzigen Anstrich zu decken, gibt es nicht viele Anstriche.

Einer wäre z.B. Indeko plus von Caparol. Damit der Anstrich wirklich deckt, musst Du die Farbe wie vorgesehen aufrollen, niemals mit der Bürste und schon gar nicht ausstreichen. Das Material läuft Dir, auch wenn´s reichlich aufgetragen wird, nicht an der Wand runter.

Hochdeckend ist das Material im getrockneten Zustand allerdings nur, wenn Du den angegebenen Mindestverbrauch von 125 ml/m² bei glatter Fläche einhältst. 

Bei rauhen Untergründen musst Du weit mehr Material einplanen.

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Du denkst wahrscheinlich, dass Häuser wie Fahräder zusammengebaut werden. Nee, es sind bei bewohnten Objekten mehr Probleme zu lösen.

Gemauerte Wände, z.B. aus schweren, gut schalldämmenden Kalksandsteinen, sind - weil im Autoklaven unter Dampfhochdruck hergestellt - pitschnass - und sie werden dann auch noch feucht miteinander vermörtelt.

Erst in zwei bis drei Jahren hat man die Feuchte aus solch einem Bau hinaus geheizt.

Das ist ein Grund für den Trockenbau. Man hat viel schneller ein bewohnbares Haus.

Ein weiterer Grund ist es, die Lasten zu verringern, die auf Decken und Wände eingetragen werden müssen. Eine Trockenbauwand kann man fast überall hinsetzen.

Wo sehe ich das Problem?

Die eigentliche Ausbildung richtig guter Trockenbauer erfolgt eigentlich nur durch Lehrgänge bei den Herstellern, d.h. bei Knauf und Rigips. In anderen Ausbildungsberufen ist die Ausführung abgehängter Decken oder die Ausführung von Trockenbauwänden oder gar Trockenestrichen nur eines von vielen Gebieten. Die Feinheiten beim Trockenbau entsprechen jedoch manchmal einer Art Uhrmacher-Handwerk auf dem Bau.

Häufig werden die Arbeiten von Malern durchgeführt, manchmal von Maurern usw.

Es gibt viel Pfusch, der von angeblichen "Trockenbauern", (so nennt sich auch mancher ausgeliehene Monteur) produziert wird, Trockenestriche, die von ihren Auflagern weg rutschen und brechen, Zimmerwände, die bei Luftzug knarren, Fliesenbeläge auf Wänden, die brechen, weil eine Plattenlage eingespart wurde usw.

Wenn man Dir ein viereckiges Vorderrad ins Fahrrad montiert hätte, würdest Du das sofort erkennen. Leider erkennen aber viele Menschen nicht, wenn sie von Scharlatanen betrogen worden sind, die sich z.B. als "Trockenbauer" ausgegeben haben.

Die Wände sind nicht schlecht, nur die Pfuscher! 

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