Was soll ich denen beim Elterngespräch am besten sagen?

14 Antworten

Ganz ehrlich, einen Klebestift durch die Klasse zu werfen, wenn der Lehrer nicht da ist, ist vielleicht nicht ideal, aber auch nicht ungewöhnlich und so schlimm wie einige es hier darstellen finde ich es auch nicht.

Ich finds okay, dass der Lehrer dich "bestrafen" wollte und daher auf den Flur geschickt hat, denn jeder hat seine eigenen Lehrmethoden und vor allem geht es dabei ja auch darum den "Respekt" der Klasse zu behalten, da das Unterrichten sonst natürlich erschwert wird, da andere Mitschüler dann schnell mitziehen.

NICHT okay finde ich allerdings, dass der Lehrer dich als Opfer bezeichnet hat! Er oder Sie ist schließlich die Autoritätsperson und hat sich damit eigentlich selbst untergraben. Sich als Schüler zu verteidigen finde ich vollkommen verständlich, denn das Verhalten des Lehrers grenzt schon an Mobbing. Außerdem hast du den Lehrer nicht so direkt beschimpft wie er dich, sondern eher einen recht lockeren Spruch losgelassen. Natürlich war es nicht okay, aber ich kann verstehen, dass man sich in der Situation im Affekt verteidigt.

Die Lehrer und Schulleiter, die ich privat kenne, aber auch an meiner Schule kennengelernt habe, sind kompetent genug, um die Situation richtig zu bewerten und werden verstehen, dass du dich in so einer Situation verteidigst. Ich würde auch ehrlich sein und zu deinem Werfen, sowie zu dem genauen Wortlaut deiner Antwort stehen, dadurch merken die Personen, die am Gespräch teilnehmen, dass du deinen Fehler erkennst. Entschuldigen solltest du dich gleichzeitig auch, dann wirkst du vernünftig und meiner Meinung nach sogar reifer als deine Lehrperson.

Mein Tipp also: Sei ehrlich, beschreibe die Situation so wie sie vorgefallen ist, sodass alle anderen verstehen können, wie du dich in dem Moment gefühlt hast und entschuldige dich aufrichtig!

Ich hoffe die Antwort ist für dich hilfreich. Liebe Grüße :)

hatten wir einen Klebestift von Tisch zu Tisch geworfen, als ich den Geworfen hatte, kam der Lehrer grade zurück

Das ist kindisch, aber kein schwerwiegendes Fehlverhalten und rechtfertigt noch kein Ausraster eines Lehrers.

jedenfalls schmiss er mich aus dem Unterricht raus

In meinen Augen übertrieben, formal natürlich legitim

da sagte er zur gesamten Klasse: Mal schauen, ob dieses Opfer überhaupt mit kommen wird.

Hier ist der Lehrer zweifellos zu weit gegangen. Dich als Opfer zu bezeichnen, noch dazu vor der gesamten Klasse, ist nicht mehr vertretbar und rechtfertigt eine Beschwerde über den Lehrer.

ich und meinte zu ihm: Das Opfer wird sicherlich nicht mitkommen, Sie haben doch vorhin selbst gesagt, dass Sie hier bleiben.

Für dich gelten die gleichen Regeln wie für den Leher: du bist zu weit gegangen und das rechtfertigt ein Gespräch beim Direktor. Dabei spielt es keine Rolle, wer angefangen und oder wer wen provoziert hat. Beleidigungen dieser Art sind auf beiden Seiten nicht akzeptabel.

der Lehrer kam raus und brüllte mich an, was mir denn einfiele, ihn zu bekeidigen, er würde jetzt sofort zum Direktor gehen und ich bekomme eine Schriftliche Missbilligung und meine Eltern werden zum Gespräch einbestellt

Das ist wie gesagt an sich berechtigt, aber der Lehrer sollte dennoch nicht vergessen dass er ebenso einen Fehler gemacht hat. Eine gegenseitige Entschuldigung wäre in meinen Augen sinnvoller als eine solche Auseinandersetzung, zumal auf beiden Seiten ein Fehler passiert ist. Wäre es nicht angebrachter, sich die Hand zureichen, anstatt dass du eine Missbilligung bekommst und der Lehrer eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Beleidigung?

Ich werde mich mal mit ihm aussprechen, das ist denke ich mal am besten.

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Beschreibe es so wie es war. Ich würde noch nachsetzen, und den Rektor fragen, ob sich ein Pädagoge angemessen verhält, wenn eslr Schüler als "Opfer" bezeichnet und er Schüler anbrüllt. Zudem ggf. mal die Punkt auflisten, bei denen Du meinst, dass der Lehrer in der Vergangenheit gezeigt hat, dass er gegen dich Aversionen hat.

Alles weitere ist Aufgabe deiner Erziehungsberechtigten.

BTW: Ich finde das defizitäre Verhalten bis zu dem Punkt, an dem Du raus geschickt würdest bei dir, danach beim Lehrer ... wobei sich ein Lehrer deutlich mehr im Griff haben muss als ein Schüler.

Lass das mal ruhig Deinen Vater regeln. Wenn das so stimmt, ist dieser Lehrer ja wohl das Allerletzte.

Was soll denn passieren? Du hast nichts anderes gesagt, als er selbst, nur etwas anders formuliert - hat mir gut gefallen.

lg Lilo

naja, wenn der lehrer das wirklich so gesagt hat, finde ich deine reaktion sogar ganz witzig, aber eigentlich geht es nicht, so etwas zu sagen. wenn ein lehrer dich beleidigt, würde ich mit dem Klassen-/Vertrauenslehrer darüber reden, und ihn nicht zurück beleidigen. erkläre dem rektor einfach, was der lehrer gesagt hat, und was du "im Affekt" geantwortet hast.

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