Was sind Späße und ab wann beginnt Mobbing?

18 Antworten

Das Auslachen in der Klasse kann dadurch entstehen, daß die Mitschüler etwas als so lustig empfinden, daß sie lachen. Das ist kein Mobbing, also völlig harmlos oder gelegentlich auch nur unbedachtes Benehmen.

Es kann aber auch vorkommen, daß Mitschüler durch jemanden gelenkt werden, sich über einen einzelnen Schüler immer wieder lustig zu machen. So etwas ist dann Mobbing. Oft geht so etwas von einem oder wenigen Mitschülern aus, manchmal aber auch von einer Lehrkraft.

Jemanden immer wieder etwas wegnehmen und ihn gezielt mit so etwas ärgern gehört aber bereits wieder in den Bereich Mobbing, wogegen bei einmaligem Vorkommen oder sehr seltenem Vorkommen von einem derben Jux auszugehen ist.

Wenn du es als mobbing empfindest ist es auch mobbing. Rede mal mit einem Lehrer darüber dann wird er die Leute die das machen einfach nächstes mal ermahnen und dann geht das auch bestimmt bald weg (:

Nein Aber Wenn Du einem Das Handy Weg nimmst ist das Eine Straftat solange Man Darzu Nicht berechtigt ist und kann Mit Einer Geldstrafe, Soziale arbeit oder Mit 1-2 Jahren Gäfangnis Enden und das Auslachen Ist nicht Schlimm Das ist Nur Weil Sie edwas Lustig Finden oder Weil ihnen Danarch Recht ist Und Mibbing Begint erst wenn du 4-6 Wochen geergerg wirst z.b.s Schupsen, Schlagen, Betrohen, Beleitigen oder Bestechen

Woher ich das weiß:Hobby

Hallo RedPilled,

auch 'Späße die auf Kosten Anderer gehen sind eine Verletzung und haben mit Respekt nichts mehr zu tun. In aller Regel dienen sie dazu, auf einen Fehler des Anderen aufmerksam zu machen und diesen damit herabzusetzen. derjenige/diejenigen die solche Späße machen, fühlen sich dann auch über den Anderen erhaben und glauben sie hätten etwas lustiges gemacht. Sicher ist es auch eine Charakterstärke, wenn jemand über sich selbst lachen kann, wenn ihm einmal ein Missgeschick passiert ist. Es hängt aber auch viel davon ab, ob dieser Spaß dann auf Kosten des Ansehens oder ob derjenige, mit dem der Spaß getrieben wurde dann in seiner sozialen Stellung gesenkt wurde. Es gibt Leute, die machen immer irgendwelche Späße auf Kosten Anderer und niemand traut sich dann, einmal einen Spaß auf deren Kosten zu machen, weil jeder weiß, wenn er das wagen würde, wäre er dauerhaft Zielscheibe für die Späße des Anderen. Daran siehst Du, dass auch scheinbar harmlose Späße nicht immer harmlos sind. Da muss man dann allerdings genauer hinsehen, um das zu verstehen und zu sehen. Du musst einfach nur einmal beobachten, was Vorgesetzte oft für absurde Fehler machen, und keiner wagt es da zu lachen! Jeder ist still und akzeptiert den größten Unsinn, manche fangen noch an und suchen Absurde Erklärungen für eigentlich unsinnige Entscheidung, nenn man Rationalisieren und ist ein Krankheitssymptom. So werden ganze Firmen in den Bankrott gefahren. Deshalb gehen auch scheinbar harmlose Späße in Regel auf Kosten der Schwären, die sich nicht wehren können, und die ganze Gruppe nutzt es als Ventil, um ihren frust abzubauen.

Trotzdem ist da ein Unterschied zu Mobbing. Mobbing ist eine geziehlte Kampagne, um den Anderen nachhaltig zu Schädigen. Mobbing dient dazu, den Anderen aus der Gruppe auszugrenzen, und hat deshalb auch nachhaltige, langanhaltende Folgen. Bei Mobbing im Berufsleben führt das oft bis zur Frühberentung, ist also längst kein Spaß mehr.

LG

Reiner Spaß endet, wo der andere nicht mehr mitlachen kann.

Mobbing ist, wenn eine Person, meist über längeren Zeitraum und wiederholt, gezielt terrorisiert und phyisch und/oder verbal niedergemacht wird. Es hat mit Spaß absolut nichts zu tun.

Was die genannten Handlungen angeht, so ist sowas immer Kontextabhängig. Wenn ich einem Kumpel das Handy wegnehme und mich von ihm etwas herum jagen lasse, dann ist das ein Spaß, höchstens etwas nervtötend für den anderen, aber alle beteiligten Parteien wissen, dass keine Absicht besteht, den anderen emotional oder phyisch zu verletzen, es geht nur darum, sich untereinander freundschaftlich zu triezen.

Wenn ich jemandem, mit dem ich nicht befreundet bin, das Handy wegnehme, um mich darüber lustig zu machen, wie diese Person mich jagt (Zum Beispiel hat man mir immer Sachen geklaut, weil ich durch meine motorischen Störungen und mein Übergewicht nicht schnell laufen konnte und es halt lustig war, den dicken Behinderten dabei zu sehen, wie er versuchte, einem das Buch wieder abzunehmen), dann ist es Mobbing.

Wenn man im Unterricht mal einen Kommentar abgibt, oder einen Witz, okay, solange man weiß, der Empfänger kann es wegstecken. Zum Beispiel hatten wir einen bei uns in der Klasse, der halt immer eine recht große Klappe hatte und sich selbst nie zu schade war, mal einen Spruch über andere rauszuhauen. Wenn man mir eine Vorlage geboten hat, habe ich so gut wie immer einen spitzen Kommentar abgegeben. Und wenn ich die Vorlage bot, bekam ich Konter von ihm, das war okay. Oder wenn unser Klassengenie einmal doch etwas falsch gemacht hat, haben wir uns natürlich alle gefreut und unsere Sticheleien abgegeben, auch sowas war halt Spaß, und unser Superstreber war irgendwo sogar stolz, dass ein Fehler seinerseits als etwas so besonders und seltenes angesehen wurde.

Wir hatten aber auch eine Schülerin bei uns in der Klasse, die sich geritzt hat. Und einmal hat ein Lehrer gefragt, ob unsere Generation noch immer "Okey-Dokey" sagt und wir antworteten halt, dass wir im Grunde nur "Geht klar!" sagten, um etwas zu bestätigen. Und mir kam der Gedanke, hinzuzufügen: "Außer bei Nathalie (Name von der Redaktion geändert), da heißt das "Ist geritzt!"" Ich fand das so lustig, dass ich bei dem Gedanken schon gekickert habe. Aber ich habe es nicht gesagt, denn das wäre fies gewesen und hätte "Nathalie" verletzen können. Und der andere, mit dem etwas loseren Mundwerk musste sich mal bei einer pakistanischen Mitschülerin entschuldigen, nachdem er einen unangemessenen Witz bezüglich ihrer Kultur gemacht hatte, der nicht so lustig angekommen war, wie er es erwartet hatte.

Kurz gesagt, es kommt nicht nur darauf an, was man tut, sondern auch darauf, bei wem man es tut, was für eine Beziehung man zu ihm hat, welche Absicht man verfolgt und ob diese Absicht auch für den Betroffenen klar ersichtlich ist.

Mobbing ist das noch lange nicht, die Menschen müssen ja auch mal was verkraften

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@Alex5074

Es liegt nicht an dir zu entscheiden, was anderen wehzutun hat und was nicht.

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