was mussten die juden und krieggefangende in kz arbeiten?

6 Antworten

Es war so, dass die Industrie von den KZs (vom deutschen Staat) Gefangene als Arbeitskräfte mieten konnten. Um Ausschwitz herum waren Fabriken von verschiedenen Firmen mit "Aussenlagern". Es gab dort also sehr verschiedene Arbeiten.

Primo Levi z.B. war Chemiker und arbeitete dort als qualifizierter Chemiker. Aber das war eher die Ausnahme. Die Regel war eher schwere körperliche Arbeit wie Strassenbau, Waffen- und Munitionsfabriken, etc.

Dann mussten manche KZ-Gefangene auch für das KZ selber arbeiten: Küche, neue Baracken bauen, und vor allem auch die Besitztümer der ermordeten Häftlinge sortieren (die nahm sich der deutsche Staat, um sie möglichst komplett wieder zu verwerten, inklusive Goldzähne von Leichen, Haare von Leichen als Matratzenfüllung u.ä.), Leichen abtransportieren und kremieren, etc.

Als kleine Ergänzung: Die Asche der Leichen wurde als Dünger verkauft

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Meistens grobe,schwerste körperliche Arbeiten. Gräben und Kanäle ausheben, Torf stechen, Bunker bauen, im Steinbruch, in der Tongrube für die Ziegelherstellung, Sümpfe und Moore trockenlegen, riesige Fabrikhallen aus dem Berg hauen... Und das alles bei miesester Verpflegung, in dünnen Arbeitsklamotten, unter Stockschlägen, wenn  Du nicht schnell genug warst.

Alles in allem schlimmste Sklavenarbeit und Schinderei.

Viele Anworten dazu findest Du auf den Seiten ehemaliger KZ´s im Internet, die heute alle Gedenkstätten sind. Eine davon ist z.B. die Gedenkstätte Osthofen in Rheinland-Pfalz  

Sehr unterschiedlich. Im Außenlager des KZ Buchenau, Dora bei Nordhausen, wurden V4 Raketen montiert.

Sie mussten Menschenunwürdige Arbeiten ausführen. Sie wurden sogar dazu gezwungen ihre eigenen Massengräber auszuheben. Mussten mitunter in den Krimatorien arbeiten. Viele Juden wurden schon bei der Ankunft in den KZ's aussortiert und gleich vergast, weil es viel zu viele waren. Das ganze noch bei wenig Nahrung, dünner Arbeitskleidung auch im eisigen Winter.

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