Was macht einen schlauen Menschen aus?
Für dich persönlich
18 Antworten
Intelligenz ist nicht gleich Intelligenz, denn sie besteht aus mehreren Teilen.
Es gibt die
- Sportliche Intelligenz
- Sprachliche Intelligenz
- Soziale Intelligenz
- Musikalische Intelligenz
- Mathematische Intelligenz, bzw. logisches Denken
- Natürliche Intelligenz, bzw. Umweltbewusstsein
- Selbstintelligenz, bzw. Selbstliebe, Bewusstsein des eigenen Selbst
- Räumliches Denken
Jeder Mensch hat etwas von dem und etwas von dem. Der eine hat davon mehr, dafür von dem anderen weniger. (Bei Autisten ist das nochmal etwas anders aber ich spreche jetzt von Nicht Autisten.)
Ich zum Beispiel bin sehr gut, was räumliches Denken angeht. Das hat schon mit 7/8 Jahren bei mir die Liebe für Modellbau geweckt :) Außerdem bin ich ein sehr gefühlvoller, emotionaler und empatischer Mensch, sodass ich mich (oft, nicht immer) gut in andere reindenken und reinfühlen kann. Bei manchen Personen spüre ich sogar über längere Entfernung, wie es ihnen gerade geht. Oder auch musikalisch bin ich talentiert :), mein Gehirn ist in diesen Bereichen des Gehirns sehr aktiv.
In mathematischen Dingen bin ich aber der größte Idiot 🤣. Das liegt mir überhaupt nicht. Hier ist das Gehirn, was die Nervenaktivität angeht, sogut wie eingeschlafen 🤪.
Du kannst also nicht sagen, dass du dumm bist. Dumme Menschen gibt es nicht. Denn jeder besitzt Intelligenz. Die Frage ist bloß, wo nach welcher Art der Intelligenz verlangt wird. Wenn ich als Schwimmer bei Olympia mitmache, kann ich wohl davon ausgehen, dass ich anderen in der sportlichen Intelligenz weit voraus bin. Das heißt aber nicht, dass ich in Englisch ein Nativespeaker bin. Verstehst du? Intelligenz ist nicht gleich Intelligenz.
~
*Das Thema hatte ich einmal im Unterricht, ich glaube dass die Intelligenzarten teilweise etwas anders hießen aber ich werde mal schauen, ob ich sie noch wieder finde ;D
Nein.
Denn du wirst nicht mit einer ganz bestimmten Gehirnaktivität geboren.
Du trainierst dein Gehirn, nicht deine Gene.
Ein wirklich schlauer Mensch muss nicht viel tun im Leben, er tut das Richtige zur richtigen Zeit. Nicht, weil er besonders intellektuell oder besonders gerissen ist, sondern einfach weil er die Bewusstheit hat zu wissen, was das Richtige ist, und wann die Zeit dafür gekommen ist.
Wenn man das nicht hat, es aber trotzdem gut erwischt, sagt man: Er hat Glück gehabt.
Mindestmaß an kognitiver Intelligenz im Bereich von >100, aber vorallem einem hohen Bildungsgrad und hoher Assoziationsfähigkeit bzw der Fähigkeit, verschiedene Wissensbereiche und Geschehnisse in Echtzeit auf interessante und sinnvolle Weise zu verbinden.
Vermutlich aber auch einer guten Kommunikationsfähigkeit um seine Erkenntnise leicht verständlich aber auch interessant mitzuteilen.
So kann jemand mit einem IQ von 100 schlauer wirken als jemand mit 140.
Hallo Selim7676!
Spontan fällt mir nur ein, dass ein intelligenter Mensch rücksichtsvoll agiert,
zur Selbstreflexion fähig ist, konstruktive Kritik annimmt, auch einmal schweigt und anderen Menschen den Vorrang lässt (oftmals ist Schweigen Gold), hier und da einmal nachgibt, nicht immer auf das Recht besteht, situativ passend handelt, nicht diskriminiert, Menschen nicht in Schubladen steckt, nicht arrogant & überheblich ist,
sich bzgl. Bildung, Wissen und Aussehen nicht über andere stellt, andere Menschen nicht verurteilt, unterschiedliche Blickwinkel einnehmen kann, zuhört, einen offenen Diskurs führen kann, Anstand & Werte vertritt, Verantwortung für eigenes Handeln vorab erkennen und hinsichtlich Nachhaltigkeit -auch sozial- übernehmen usw.
Da gibt es noch 100000000 Dinge!
Alles andere ist "nur" Bildung/Wissen. Klar kann ein Mensch, der genetisch gute Gene hat hier und da mehr aufnehmen, schneller antizipieren und mehr lernen, aber der echte Intellekt geht weit darüber hinaus. Emotionale Intelligenz, Sozialverhalten usw. Daher gibt es viele schlaue dumme Menschen und viele dumme schlaue!
Manieren machen uns zu Menschen. Damit steht und fällt alles!
Mit Geld/Macht/Intellekt geht eben auch Verantwortung einher!
Der schlauste Mensch, den ich kenne, ist der, der am häufigsten sagt: "Das weiß ich nicht, aber lass es uns herausfinden." Für mich ist der wahre Kern von Schlauheit also nicht das Wissen, das man bereits besitzt, sondern eine unbändige, kindliche Neugier und die intellektuelle Bescheidenheit, die eigenen Wissenslücken zu erkennen und zuzugeben. Ein schlauer Mensch hat keine Angst davor, etwas nicht zu wissen, weil er die Lücke als Chance und nicht als Mangel sieht.
Das würde doch bedeuten, dass gute Gene und Talent als Intelligenz bezeichnet werden.