Was können wir gegen den Bambus unseres Nachbarns tun?

9 Antworten

Hallo Boock....,
auf deinen Grundstück die Wurzeln ausgraben und an der
Grenze mind. 60 cm tief Graben und ein Blech an der Grenze
60 cm Tief eingraben, damit keine Wurzeln  zu dir wachsen
können.

Besser wäre es mit dem Nachbarn reden, der den gesamten
Bambus an der Grenze  entfernen  sollte.
 

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

https://www.mein-schoener-garten.de/service/gartenrecht/gartenrecht-bambus-vom-nachbarn-24276

Habt ihr das schriftlich gemacht? Eine Frist gesetzt? Nochmals einen Brief schreiben und mit rechtlichen Schritten drohen. Besser einen Anwalt nehmen, da die Urteile in verschiedenen Bundesländern anders ausfallen können. Einen Anspruch auf Schadensersatz habt ihr.

Woher ich das weiß:Hobby – Gärtner aus Leidenschaft

kann Probleme geben. 6 Jahre hat die Gegenpartei Zeit um eine Frist zur Entfernung einer Hecke zu setzen. Darüber hinaus wird es schwierig....

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Das könnte deine Behörde regeln. Landschaftsbehörde,Ordnungsamt u.a Einfach da anrufen und nachfragen. So wie auf dem Bild geht das gar nicht. Für Bambus mögen extra Vorschriften gelten wie Menge,Abstand zur Grenze,Sorte.....

Zu anderen Grundstücken muss mindestens ein halber Meter Platz sein. Informiere dich mal zu den Verordnungen deiner Stadt und wenn sich dein Nachbar weiter weigert, kannst du dich mal bei deiner Bauordnungsbehörde vorstellig machen.

Bambus kennt keine Grenzen, er wächst sogar durch Asphalt 😒

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@Blume1620

Das ist wohl wahr, aber mit viel Einsatz bekommt mal ihn auch unter Kontrolle. Ich hatte auch mal diese "Vererbung" von meinem Gartennachbarn und habe da etwas Tiefbauarbeiter spielen müssen.

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Von Bundesland zu Bundesland verschieden. Es wird unter langsam wachsenen Gehölzen unterschiedlich entschieden. In NRW müssen Heckenpflanzen die eine Höhe von 3 m erreichen,mindestens 75cm von der Grenze gepflanzt sein. Ausschlaggebend ist aber der Stamm,ab da wird gemessen. Ich kenne aber kaum ein Grundstück das sich daran hält. Eine Hecke sollte so gepflanzt werden das man beim schneiden nicht sein Grundstück verlassen muss. Oder zumindest dem Nachbarn um Erlaubnis fragen beim betreten seines Grundstückes. Das Gegenteil ist oft der Fall. Da wird widerstandslos eine Seite der Hecke geschnitten die eigentlich zum Nachbarn gehört. Unfassbar,der Nachbar pflanzt eine Hecke und ich habe Arbeit dadurch,sowas geht gar nicht.....

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Bei uns war es so, dass der übernächste Nachbar vor circa zwei Jahrzehnten Bambus gepflanzt hat, der sich dann zuerst durch den Nachbarsgarten gearbeitet und dann bei unserem angefangen hat. Die die Einsicht war auch hier äußerst schwierig. Erst durch Androhung rechtlicher Schritte hat sich die Nachbarschaft zumindest mal durchgerungen bei der Haftpflicht Versicherung nach zu fragen. Diese hat den Schaden tatsächlich gezahlt. Allerdings darf man nicht vergessen alle erforderlichen Kosten aufzulisten (neben Aushebung der rhizombelasteten Erde, Abfuhr der Erde, neue Erde Lieferung und anlegen auch der Einbau einer Rhizomsperre, Neubau Zaun (Material und Erstellung) und Neubepflanzung etc.). Da der übernächste Nachbar seinen Bambus nicht entfernt hat, wuchert er allerdings schon wieder bis ans Nachbargrundstück. Bin gespannt wie sich das entwickelt. Wir wohnen übrigens in Baden-Württemberg. Soweit ich mir habe sagen lassen, gibt es einige Urteile, die dem Geschädigten Recht geben!

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