Was kann man aktiv gegen overthinking tun?

10 Antworten

Du solltest Abstand zu Menschen halten, die dich zum Overthinking verleiten, auf dich einen negativen Einfluss haben und dich runter ziehen. Vielleicht hilft es dir auch, wenn du alle deine Gedanken aufschreibst oder Selbstgespräche führst. Das kann befreiend wirken. Finde Dinge, die dich glücklich machen und zum Lachen bringen. Ansonsten hilft Ablenkung. Du kannst z.B. Musik hören, Sport machen, rausgehen oder Filme/Serien schauen.

Du brauchst was anderes, womit sich dein Kopf beschäftigen kann. Das kannst du in Form von Ablenkung durch Spiele, Aktivitäten, Videos gucken

oder indem du bewusst deine Gedanken woanders hinlenkst. Z.B. grundsätzlich nicht grübeln, sondern lieber daran denken wie du deine Zukunft aktiv gestalten kannst.

Kurz: Nachdenken über Vergangenes unterlassen und die Gedanken bewusst in eine produktive kreative Richtung lenken.

Kostet Kraft und Aufmerksamkeit, aber das ist der Weg.

Hallo DerSeemann 123,

ständiges "Overthinking" kann ein ernstzunehmendes Problem darstellen, da es sowohl destruktiv als auch geistig anstrengend ist. Außerdem kann es erhebliche Auswirkungen auf Dein alltägliches Leben haben und somit Dein gesamtes Wohlbefinden gefährden. Dauerhaftes "Overthinking" kann Dich auch anfälliger für Depressionen und Angstzustände machen. Daher kann ich nachvollziehen, dass es Dich auf Dauer kaputt macht.

Die gute Nachricht ist, dass chronische Sorgen nicht dauerhaft sind. "Overthinking" ist wie eine mentale Gewohnheit, die gebrochen werden kann. Achte hierbei darauf, dass sich selbst zu sagen, dass man einen bestimmten Gedanken nicht haben soll, kontraproduktiv ist, den Gedanken nicht zu haben! Stattdessen kannst Du Dein Gehirn darauf trainieren, den Gedanken zu ersetzen und das Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Wichtig ist also, den Gedanken mit einem anderen positiven Gedanken zu ersetzen. Achte dabei auf Deine innere Stimme und versuche ein wenig Distanz zu schaffen, indem Du andere Interpretationen der Situation ermöglichst, wodurch Deine negativen Gedanken weniger glaubwürdig werden.

Zusätzlich kannst Du Dir die Frage stellen: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das, wovor ich Angst habe, tatsächlich passiert? Oftmals wirst Du dabei merken, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist und man sich unnötig viele Sorgen macht. Wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist, kannst Du dich auch fragen, welche Ergebnisse denn wahrscheinlicher sind. Wenn es sich um ein Problem handelt, über das Du immer wieder nachdenkst, formuliere das Problem neu um, egal wie oft, um das gesuchte positive Ereignis widerzuspiegeln.

Weiters kannst Du Deine Sorgen oder negativen Gedanken versuchen zu verarbeiten, indem Du sie niederschreibst. Du kannst Deine Gedanken jeden Abend vor dem Schlafen gehen oder Morgens nach dem Aufstehen in ein Notizbuch schreiben. Das kann ein Gefühl der Erleichterung hervorrufen. Spaziergänge in der Natur oder das Meditieren können ebenfalls gesund für die Seele wirken.

Denke daran, dass es eine Herausforderung ist, seine negativen Denkmuster zu ändern, aber es nicht unmöglich ist. Es ist ein langer Prozess, aber mit etwas Übung kannst Du Dein Gehirn darauf trainieren, Dinge anders wahrzunehmen und letztendlich den seelischen und mentalen Stress des "Overthinkings" zu reduzieren.

Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen!

Liebe Grüße

Vivien

Wenn du mit overthinking, zerdenken meinst.

dann lenk dich ab mit was anderem.

komunikation/spielen/lernen/Film schauen/usw.

mit freunden etwas unternehmen

lg

Meditieren oder das bewusste nicht Nachdenken, sei es auch nur für paar Minuten, können helfen.

Auch bewusstes, langsames Ein- und Ausatmen, auch über Stunden können helfen.

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