Wie meditiert man richtig, wenn man tausend Gedanken im Kopf hat?

11 Antworten

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Ich hab es so gelernt und das war echt prima für mich: Auf die Atmung konzentrieren und die Gedanken, die kommen und die gehen, einfach nicht festhalten. Dann kommt auch die Ruhe mit der Zeit. Man konzentriert sich auf helles Licht, visualisiert das, dann werden die Gedanken automatisch weniger, oder zielgerichtet auf die Meditation. Ich könnte das auch nicht, den Geist leer zu bekommen.

Dank!

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@kapatut

Bitteschön. Sehr gerne. Danke für das Sternchen.

Ich meditiere täglich und das seit ca. 4 Jahren und bin begeistert, wie viel das bringt. Wünsche dir alles Liebe und Gute und dass es Dir genauso oder noch besser damit geht. :-)))

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Akzeptiere einfach, dass die Gedanken hochkommen, und richte Deine Aufmerksamkeit wieder sanft auf Dein Meditationsobjekt. Kämpfe nicht gegen die Gedanken an und ärgere Dich nicht darüber, denn dann wird Deine Energie auf die Gedanken gerichtet. Wenn Du die Gedanken aber akzeptierst und Deine Aufmerksamkeit immer wieder auf Dein Meditationsobjekt ausrichtest, werden die Gedanken irgendwann langsamer werden und Du kannst Dich immer besser auf das Meditationsobjekt konzentrieren. Sei geduldig mit Dir! Vielleicht helfen Dir auch die Meditationsanleitungen unter http://www.buddhabuddha.info/meditation.html .

Genau dass selbe Problem hatten die Menschen wohl auch schon vor tausenden von Jahren - die Gedanken scheinen sich selbstständig zu machen und unkontrollierber zu sein... Und genau darum geht es auch in vielen Traditionen und Philosophien, z.B. dem Yoga. Auch die Übungen helfen dabei, zum einen einen festen, stabilen, leichten Sitz (Meditationssitz) über längere Zeit einnehmen zu können, zum anderen, durch gezielte Atemlenkung und Konzentration auf einen Punkt, den Geist zur Ruhe zu bringen. Mir hilft beim Meditieren, bei jeder Ausatmung zu zählen: Sanft einatmen, ausatmen "EINS", einatmen, ausatmen "ZWEI"... am Anfang kann es sein, dass Du nicht wesentlich an die "ZEHN" rankommst, dann bitte einfach ganz gelassen wieder von vorn anfangen - nicht schummeln, es geht nicht darum, möglichst schnell bis 345 zu zählen, sondern dem Geist eine Stütze zu bieten, um "bei der Sache" zu bleiben. So kannst Du allmählich eine neue Gewohnheit ausbilden. Wir sind den Tag und oft auch die Nacht über damit beschäftigt, möglichst viele Problemstellungen zu erfassen und zu lösen. Die neue Gewohnheit wird sein, diesen Strom zu unterbrechen und konsequent zu reduzieren. Wie ein kleiner Hund, den Du liebevoll, aber mit Konsequenz, immer weider auf seinen Platz bringst, damit er lernt dort zu bleiben, solange Du das willst - das braucht Übung und Ausdauer - gutes Gelingen - Mahadevi - Yogalehrerin

Guten Tag, ich meditiere auf mein Herz nach einem alten indischen Meditationssystem und mit den vielen Gedanken, das kenne ich, du schenkst ihnen weiter keine Beachtung, sonst verstärken sie sich nur und betrachtest sie als "ungebetene Gäste" und lässt sie einfach weiterziehen. Um eine effektive Meditation auszuführen, sollte man vorher ein Cleaning machen, d.h. eine Reinigung,du stellst dir vor alles geht aus deinem Rücken heraus, wie mit Wind oder stellst dich in Gedanken auf einen Berg und lässt alles durch dich hindurch nach draussen 'raus, nur nicht auf die einzelnen Gedanken konzentrieren, sondern allgemein entschwinden lassen. Viel Glück !

Hallo! Schau´ dir doch mal die Meditationen von OSHO an. Osho ist ein indischer Meister/Mystiker der speziell für den westlichen Menschen Meditationen kreiert hat, weil der westliche Mensch so sehr kopfbetont ist. Bei seinen Mediationen gibt es meist eine aktive Phase vorweg. Die schönste, um den Kopf "frei" zu bekommen ist No Mind Meditation. Aber wie schon andere gesagt haben, probiere verschiedene aus und bleibe bei der , die dir am meisten zusagt. Ich bin selbst Meditationsleiterin und betreibe einen Internet-Shop für Meditationszubehör. HIer findest du auch einen Link "Wie meditieren ich "richtig"". Noch eine Anmerkung: Bequemes Sitzen ist wichtig, nur nicht an eine Mauer lehnen, besser dann einen Stuhl oder Bodenstuhl oder Kissen oder Bänkchen. Die Mauer zieht Energie weg. Liebe Grüße Mashuk S. Lübbert schoener-meditieren-de

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