Was ist mit der Frage gemeint? Zum Gedicht Er ist`s (Eduard Mörike)

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4 Antworten

Wie so oft kleidet der Romantiker Mörike LEBENSBETRACHTUNGEN in NATURBETRACHTUNGEN. Die Erfahrung des sich ankündigenden Frühlings übersetzt er mit "Harfenton" in den Aufbruch des Lebens, in HOFFNUNG, denn anstelle von "Harfenton" könnte man auch Hoffnungston schreiben. Winter, Lebensstillstand sind nicht "das letzte Wort". Es kündigt sich wieder ein neuer Frühling an. Nach jedem Tief besteht Hoffnung auf neues Leben, auch für den Menschen, z.B. nach dem Tod eines geliebten Menschen. "Er ist' s" ist der zuversichtliche Fanfarenruf der Hoffnung.

Ich verstehe das so, dass sowohl die sichtbaren Zeichen (vom Eise befreit sind Bäche...), als auch die Gefühle die man hat, gegenübergestellt werden sollen. Also in Bezug auf Winter und Frühling.

Nun, auch wir Menschen haben 'Frühlingsgefühle', auch unsere Herzen können einfrieren und verhärten - und wieder auftauen...

Frühling - und - Aufwachen vom Schlaf

Frühling - und - Musik hören, aus der Entfernung, die näher kommt

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