Was ist denn die christliche Definition vom Götzendienst?

13 Antworten

Götzendienst ist das Anbeten eines Bildnisses. Dies bezog sich ursprünglich nur auf falsche Götter. Bei Jesus und Maria ist das nochmal ein spezieller Fall. Der Bilderstreit im Frühen Mittelalter zwischen Lateinern und Byzantinern handelte genau von diesem Problem - auch gerade eben von der Anbetung von Bildern Mariae und Jesu. Die Byzantiner verstanden es als Götzendienst, die Lateiner nicht. So konnte sich die Kirche in einen römisch-katholischen und einen griechisch-orthodoxen Sektor Spalten. Nach der Trinitätslehre ist Jesus zwar Gott, doch obwohl er als Mensch sichtbar auf Erden ging, ist die Frage zu stellen, ob es denn nicht trotzdem Götzendienst ist, sich ein Bildnis von ihm zu machen. Schließlich wusste kaum jemand und später niemand mehr, wie Jesus genau aussah und zudem kann ein gemachtes Bildnis nie heranreichen an das, was man "nachbaut". Im Falle von Maria sollte aber klar sein, dass sie nicht Gott ist. Es lässt sich drüber streiten.

Da bist du leider falsch informiert.

Christen beten nur zu Gott.

An Maria und die Heiligen, die verehrt und nicht angebetet werden, richten Christen Bitten, sich bei Gott für uns Menschen einzusetzen. Die Statuen haben nur den Sinn, dass man eine "Person" vor Augen hat und es einem leichter fällt, mit ihnen Kontakt im Geiste aufzunehmen.

Erinnert aber stark an Götzen. Wieso betet man nicht einfach zu Gott,er ist doch Barmherzig und Allhörend oder nicht?

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@Sunnite2

Moslems haben doch auch Heilige - oder nicht? Was macht ihr mit den Heiligen? Warum habt ihr sie?

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@critter

Also in dem Sinne das man sie anbetet oder Bitten an sie wendet, obwohl sie tot sind.

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@AliIbnAbuTalib

Und welche Funktion haben dann diese Heiligen im Islam?

(Noch einmal: Die Christen beten Heilige nicht an, sondern einzig und allein Gott.)

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@critter

Muslime beten nur zu Gott aber darum geht es nicht. Wenn du ein Christ bist,kannst du einfach einige Verse zitieren,die das erlauben oder nicht aber eine Religionsdebatte ist nicht gewollt

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@Sunnite2

Verse gibt es nicht. Jeder verwendet eigene Worte bei der Zwiesprache mit Heiligen. Und keiner ist gezwungen, sich an Heilige zu wenden. Wer aber mit ihnen "spricht", hofft nur, dass die Heiligen als Vermittler zwischen den Lebenden und Gott fungieren.

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@Sunnite2

Grüße Sunnite2

Die einen Beten Bilder an die anderen Steine(kaba)und alle behaupten nach Gottes wort zu handeln, jaja geblendet sind die Menschen.

Gruß konstandin

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Hallo

Da bist du leider falsch informiert.

falsch. Die meisten, welche hier so argumentieren sind überhaupt nicht falsch informiert. Es sind diejenigen, welche hier und anderswo in den Foren die richtigen Informationen zu hauf bekommen haben und auch genau wissen, wie Christen (Katholiken u.a.) die Verehrung von Heiligen oder die Anbetung Jesu verstehen.
Es geht denen nur um Hetze gegen Katholiken und Präsentation eigener Statements ihrer Sekte oder "Glaubensgemeinschaft".
Leider wurde das Thema schon tausendfach irgendwie gebracht und wird ein Dauerthema bleiben. Ich habe mich auch schon oft (auch in anderen Plattformen) hierzu eingebracht - es ist alles für die Katz.
Sogar Atheisten waren da oft einsichtsvoller und bereit die "Fakten" zu sehen.
Neu ist, daß in letzter Zeit sich auch Muslime unqualifiziert in diese Dispute einmischen bzw. Christentum diskreditieren wollen. Die wissen oft tatsächlich nichts oder ignorieren, daß auch sie Heilige verehren.
Gruß Viktor

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@Viktor1

Sogar Atheisten waren da oft einsichtsvoller und bereit die "Fakten" zu sehen. 
Neu ist, daß in letzter Zeit sich auch Muslime unqualifiziert in diese Dispute einmischen bzw. Christentum diskreditieren wollen. Die wissen oft tatsächlich nichts oder ignorieren, daß auch sie Heilige verehren.

Und genau das wurde vom Fragesteller auch mal wieder gemacht. 

Es ist immer toll zu lesen, dass Moslems über das Christentum besser informiert zu sein glauben als Christen.

Hauptsache: Große Klappe und so richtig Unfrieden stiften! :(

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die Marienverehrung wurde erst 431 (Konzil von Ephesus) u.Z. zum offiziellen Bestandteil der katholischen Lehre.., die Verehrung der "Mutter Gottes" die des "Vaters" und des "Heiligen Geistes" sind seit dem für gläubige Katholiken Pflicht.

  okkulte Praktiken sind Teil aller Religionen, zum Christentum gesagt;::

in der Bibel steht selbst, dass Gott ( AT) kein Blut mag, aber der christliche Gott wird so verehrt ::

beim Abendmahl ißt man das Brot zu seinem Gedächtnis , Kannibalismus , denn das ist sein Leib ..Jesus seiner..und trinkt das Blut zu seinem Gedächtnis um im neuen Bund zu stehen.... 

für diese Christen ist das kein Götzendienst und nicht satanisch, für mich ist sowas unethisch..moralisch verwerflich am verspeisen von Menschen auch nur symbolisch teilzunehmen, Menschen somit geistig zu verrohen..

Dann wäre das Opferfest ja auch Götzendienst und geistige Verrohung.. Es war eben damals so üblich, dass Gott Tiere  geopfert wurden. Nur die besten und schönsten. Hinterher wurden sie gegessen. Jesus soll Brot und Wein selber stellvertretend für ihn als Opferlamm eingeführt haben. Somit mußten nie wieder Tiere geopfert werden. War in der damaligen Zeit schon sinnvoll, auch wenn kaum einer das noch weiss.

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Götzendienst ist, nicht das Göttliche, sondern das Weltliche zu verehren , quasi "anzuhimmeln".

Jedenfalls nicht im Christentum. :p


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