Was ist besser MMA oder Kung Fu?

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5 Antworten

Was ist besser MMA oder Kung Fu

Welche Disziplin "besser" ist, kann man nicht pauschal sagen. Das hängt vor allem von deiner Persönlichkeit, deinen Vorstellung und Erwartungen ab.

Den idealen Stil für alle Menschen gibt es nämlich nicht.

Die verschiedenen Stile des Kung Fu und das Konzept des MMA verfolgen völlig unterschiedliche Ansätze, die eben bestimmte Menschen ansprechen.

Traditionelle Kampfkünste legen besonderen Wert auf die Schulung des Charakters und die positive Entwicklung der Persönlichkeit. Auch wenn die Techniken in der Selbstverteidigung effektiv sein können, geht es nicht um Wettkampf.

Wettkampfsportarten haben meist ein Punktesystem, es gibt einige Disziplinen mit Schutzausrüstung. Hier steht Fairness im Vordergrund. Zu gefährliche Techniken werden häufig verboten.

Moderne Selbstverteidigungssysteme sind eine Mischung verschiedener Techniken, die unter einem bestimmten Konzept miteinander verbunden werden, um eine möglichst effektive Selbstverteidigung zu ermöglichen.

Jetzt kommt es auf den Menschen an

Der Stil  muss dem Menschen entsprechen, denn der beste Stil nutzt nichts, wenn er im Ernstfall nicht abgerufen werden kann.

Ein Training verändert einen Menschen nicht völlig. Natürlich können schüchterne Menschen dadurch selbstbewusster und aggressive Charaktere ausgeglichener werden - aber man kann nicht aus seiner Haut.

Ein Mensch mit geringem Aggressionspotential und von ruhigem Charakter, der eher zurückhaltend ist, wird sich in einer harten Vollkontakt-Sportart nicht wohlfühlen und im Ernstfall dennoch Hemmungen haben, durchzugreifen.

Im Ernstfall gewinnt jene Person, die nicht in Panik verfällt, konzentriert bleiben kann und in der Lage ist, sich und die eigenen Techniken der konkreten Situation anzupassen.

Deshalb nutzen weder die 108 geheimen Techniken der Shaolin, noch das Training einer militärischen Spezialeinheit etwas, wenn man die Nerven verliert - etwa, weil man sich selbst eine Disziplin aufgezwungen hat, die einem nicht liegt.

Am wichtigsten ist also eine Stil, der einem Freude bereitet, so dass man langfristig motiviert bleibt, so dass man Fortschritte machen kann.

Gerade traditionelle Kampfkünste bieten nicht sofort ein komplettes Selbstverteidigungs-Programm, sondern es dauert, bis man die zugrunde liegenden Prinzipien effektiv anwenden kann.

Fazit des Ganzen

Stelle fest, wo deine Prioritäten liegen. Suche dir Vereine aus deiner Umgebung, die Disziplinen anbieten, die dich anhand deiner Kriterien interessieren und vereinbare dort Probetrainings. Die sind in der Regel sogar kostenlos.

Dabei bekommst du Eindrücke aus erster Hand, kannst erste Erfahrungen mit den Techniken und Bewegungsabläufen sammeln.

Außerdem kannst du überprüfen, ob die Atmosphäre und Umgang der Menschen dort zusagen, oder ob du dich eher abgestoßen fühlst.

Freundlichkeit oder Konkurenzdenken, Unterstützung oder Leistungsdruck - all das entscheidet mit darüber, ob man sich dort wohlfühlt.

Ist der Lehrer für Fragen offen? Kann er sein Wissen gut vermitteln? Trainiert er selbst und demonstriert Techniken, oder erzählt er die ganze Zeit irgendwelche asiatischen Legenden?

Es kann nämlich gut sein, dass du dich zwar spontan für einen Stil begeisterst, dir die Menschen dort aber absolut nicht zusagen.

Dann such dir einen anderen Verein, der den gleichen Stil anbietet und versuche es dort nochmal - vielleicht sagt dir der Umgang dort mehr zu.

Egal welcher Stil dich letztlich begeistern mag - ich wünsche dir viel Freude beim Training. :-)

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Kommentar von Kupelli
29.08.2016, 16:16

MMA ist kein Kampfstil, es ist lediglich eine Mischung aus so ziemlich allen Stilen.

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Was meinst du mit "besser"?

Ich selber stehe eher auf Boxen und Kickboxen, weil das ohne viel Heckmeck einfach nur effektiv und präzise ist. Nicht ohne Grund findet man unter den sportlich erfolgreichen MMA-Kämpfern eine Menge, die vom Kickboxen kommen. Und auch viele, die vom BJJ kommen. KungFu eher selten.

Ist schon irgendwie enttäuschend für all die Fans von Aikido, TaiChi, Karate/TaeKwonDo, Hapkido, KungFu und was es da alles gibt, dass beim UFC noch nie so ein großer Meister wie in den Filmen kam, der mit seiner überlegenen Meditation und Ki-Power auch nur de kleinste Chance im Oktagon hat. Offenbar sind das nur Werbesprüche, was man da so von diesen Kampfkünstlern hört. :-) Kickboxen, Boxen und Brasilian Jiu Jitsu scheinen doch wohl die tatsächlich funktionierenden und realistischen Kampfstile zu sein, gegen die alles andere nur Rumgezappele ist.

Ach ja - MMA sehe ich jetzt weniger als eigenen Stil an, sondern wie der Name schon sagt, als eine Mischung aus Martial Arts. Aus sinnvollen Martial Arts, also ohne Aikido, ohne KungFu, ohne TaiChi, ohne Hapkido und so, das ist alles nur Spielerei, die gegen Boxen, Kickboxen und BJJ völlig chancenlos ist.

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Kommentar von Enzylexikon
26.08.2016, 14:24

Entschuldigung, aber bei allem gebührenden Respekt redest du du da teilweise ziemlich oberflächlichen Unsinn

Ist schon irgendwie enttäuschend für all die Fans von Aikido, TaiChi, Karate/[...]dass beim UFC noch nie so ein großer Meister wie in den Filmen kam[...]

Nein, das ist keineswegs enttäuschend, weil  traditionelle Kampfkünste keine Wettkampfsportarten sind.

Es geht dort nicht darum, in einem Wettkampf beweisen zu müssen, dass man jemanden effektiv zusammenschlagen kann.

Diese Disziplinen haben andere Schwerpunkte.

Eine Kampfkunst die auf formalisierte Kata, Atemtechnik, mentale Kontrolle und Persönlichkeitsentwicklung ausgerichtet ist, hat nicht die gleiche Zielsetzung wie Wettkampf oder moderne SV-Systeme.

Offenbar sind das nur Werbesprüche, was man da so von diesen Kampfkünstlern hört.

Wenn der Übende einer traditionellen Kampfkunst mit der "optimalen Verteidigungsfähigkeit" oder gar der Wettkampftauglichkeit seines Stils wirbt, hat er offenbar nicht verstanden, worum es geht

ohne Aikido, ohne KungFu, ohne TaiChi, ohne Hapkido und so, das ist alles nur Spielerei,

Nein, es ist keine "Spielerei", sondern es sind Kampfkünste - das ist etwas anderes als Wettkampfsport.

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Kung fu nicht nur das du da körperlich besser wirst sondern auch geistlich du lernst da disziplin usw nur musst du aufpassen das du das bei einem guten meister machst sonnstbringt dasnichts

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Das ist wie Apfel und Gurke. Kannst du nicht vergleichen.

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Ich finde MMA ist besser

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