Was hilft gegen panikattacken bei einer Klassenarbeit?

5 Antworten

kurzzeitig kann man sie durch Ablenkung bekämpfen: Kaugummi, sich (leichte!!) Schmerzen zufügen z.B. mit einem Gummi, essen, trinken. Aber auf jedenfall sollte man mit einem Therapeuten reden.

Hallo, versuchs doch mal mit Bach-Notfallbonbons aus der Apotheke. Das ist eine Zusammensetzung aus Bachblüten, die du unauffällig in die Tasche stecken kannst. Wenn du merkst, dass die Panik aufsteigt, nimm direkt so einen Bonbon, wichtig ist, nicht erst zu warten bis "nichts mehr geht".

Außerdem könntest du einen Kurs (VHS oder so) "Progressive Meskelentspannung" machen, damit kannst du dich in den Tagen vor der Arbeit vielleicht schon ein bisschen besser entspannen/schlafen. Hilft nicht jedem, ist aber einen Versuch wert.

Also der Tipp mit den Bonbons ist spitze! Nimm den an. Was ich dir noch empfehlen kann, ist, eiskaltes Wasser zu trinken. Und dir eine optimistische Formel zu merken. Zum Beispiel: Ich schaffe das! Nur die Ruhe- das alles ist im Prinzip einfach, und so weiter. Viel Erfolg!

Frag beim Hausarzt. Der kann dir sagen was du tun kannst. Medikamente helfen schnell, in der Regel ohne Nebenwirkungen. Allerdings gibt es da Vorurteile gegen. Da muss man dann wählen: Über den eigenen Schatten springen oder weiterhin Klassenarbeiten verhauen? Kurzfristig sind Medikamente bei echter Prüfungsangst eine gute Wahl. Es funktioniert fast garantiert und vor allem sofort. Dann kann man da psychologisch rangehen.

Vergiss alles was mit Bachblüten zu tun hat. Wann immer man denen mit Statistik zu Leibe rückt, versagen sie jämmerlich. Manchmal "scheinen" sie zu helfen, aber dann ist es eher ein hypnoseartiger Effekt, da kann man lieber gleich zum Hypnotiseur gehen. Die Wirkung lässt sich nämlich nachweisen.

Übrigens zur Geschichte der Bachblüten.... Ein gewisser Herr Bach hatte eines Tages eine Eingebung, welche Blüte für welches Problem hilft, wobei diese Zuordnung auch keine Basis in irgendwelcher Naturheilkunde hatte. Wie wahrscheinlich ist es, das jemand die exakte Wirkung von 37 verschiedenen Essenzen innerhalb weniger Jahre feststellt? Selbst Homöopathie ist "fundierter" und schneidet auch etwas besser ab.

Medikamente ohne Nebenwirkungen? Naja, seh ich anders. Zu den Bachblüten: ich weiß nichts über Statistiken, ehrlich gesagt interessieren die mich auch nicht. Ich weiß nur, ich habe den Tipp einmal bekommen (von einer Freundin mit Panikattacken) und mir haben sie gut geholfen. Selbsthypnose oder Plazeboeffekt? Auch das ist mit wurschtegal. Letztlich ist Angst etwas, das sowieso nur in meinem Kopf (per Einbildung) entsteht, also kann auch mein Kopf (per Einbildung) helfen.

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@Moonie1970

Also ich musste schon viele Medikamente nehmen in meinem Leben und meistens waren die Nebenwirkungen besser als das Problem...

Es ist ja nicht die Frage ob sie DIR helfen, sondern eher womit im Durchschnitt jemandem geholfen werden kann. Der Hausarzt ist wesentlich erfolgreicher als die Bachblütentherapie und somit vorzuziehen.

Die Heilpraktiker und Hersteller von Bachblüten freuen sich bestimmt über deine Einstellung "Statistik? Mir doch egal!". Lies dir mal in Wikipedia durch, wie Bachblüten hergestellt werden. Ein Aufguss von Blüten mit 5 Litern Wasser wird für über 2 Millionen Euro verkauft. Klingt wie eine Lizenz zum Gelddrucken....

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Dich gerade hinsetzen, beine gerade auf den Boden, Hände mit den Handflächen nach oben auf die Oberschenkel legen und mehrmals tief ein und ausatmen, und vorher eine Runde an der frischen luft drehen. Das wichtigste: Dich nicht verrückt machen!

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