was hat ostern oder weihnachten mit dem christentum zu tun?

23 Antworten

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Hi!

Ich selbst bin Christ, der die Bibel regelmäßig liest und mit Gott/Jesus lebt.

Weihnachten und Ostern (eigentlich Passah) sind schöne Feste, aber damit hat es wenig bis gar nichts zu tun!

  • Dass Hasen Eier verstecken, hat nichts mit dem Christentum zu tun, außer, dass die Christenheit es nun mal macht. Die Eier sollen die Fruchtbarkeit symbolisieren, ist also nen heidnischer Brauch bzw Vorstellung, der eigentlich nichts im Christentum zu suchen hat. Evtl. soll es die Auferstehung symbolisieren... doch, wo ist das das Sterben, welches dem Schlüpfen (Auferstehen) zu vor kommt? Da muss ich z. B. den Zeugen Jehovas ausnahmsweise recht geben... auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Aber, Wahrheit gespickt mit Lüge ist keine Wahrheit, sondern ist gefährlich... eine gefährliche Lüge.

  • Der Weihnachtsmann ist eine Erfindung von Coca Cola aus den 1930ern, auch wenn die es lieber verschweigen. Dieser hat nun wirklich gar nichts mit dem Christentum zu tun, außer, dass er seit ~80 Jahren darin aufgenommen wurde. Schoko-Weihnachtsmänner und -Osterhasen und Ähnliches kaufe ich deshalb nicht. Der Nikolaus (nicht erfundener Vorläufer des WM) ist eig. nur ein bekannter Christ aus der Türkei des 4. Jahrhunderts. Ein damals bedeutender Mann, der wahrscheinlich auch beim Konzil von Nicäa teilnahm.

  • Der Tannenbaum ist entgegen der Behauptung verschiedener Meinungen NICHT heidnisch... auch, wenn die alten Germanen Tannenzweige in ihre Wohnungen gehängt haben. Sicher haben die auch Blumen benutzt, um es ein wenig heimelicher zu machen, dennoch ist es heut zu tage nicht heidnisch, wenn ich meiner Frau einen Strauß Blumen schenke. Der geschmückte Tannenbaum entstammt einem Schauspiel, welches vor Jahrhunderten auf den Marktplätzen aufgeführt wurde, zu Weihnachten. Dieses Schauspiel hatte zwar auch eher nichts mit der Geburt Jesu zu tun, es enthielt aber die erste Prophezeiung auf den Messias: (1. Mose 3,15) Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. --- es wurde die Schöpfung und der Sündenfall aufgeführt, mit eben der ersten Prophezeihung auf den Retter, auch wenn diese doch sehr kryptisch erscheint. Der geschmückte Tannenbaum, damals mit Äpfeln, symbolisierte den Baum der Erkenntnis, von dem Eva aß, weil die Schlange (Satan) sie dazu verführte. Die ältesten Weihnachtsmaum-Schmückungen waren auch Äpfel. Ich finde es zwar ein wenig unpassend, an dem Tag, an dem wir den nicht bekannten Tag der Geburt Jesu feiern, ein Symbol der Ursünde aufzustellen... aber damit kann ich mich noch arrangieren.

Viele Grüße,

e

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Bibelstudium und sekundäre Literatur

Du scheinst Muslim zu sein, jedenfalls scheint das aus deinem Profil heraus sichtbar zu sein.

Ich will dir nur kurz das Evangelium Jesus Christus erklären, wie es die Bibel beschreibt, damit du keinen falschen Gerüchten weiterhin glauben schenkst, wie sie durch Unwissende oder Evangeliumsfeinde entstehen, in einer kurz und einer mittleren Version:

Kurz: Jeder Mensch ist ein Sünder und sündigt zwangsläufig mal. Gott akzeptiert keinerlei Sünde in seiner Gegenwart und somit kann theoretisch kein Mensch in den Himmel. Weil Gott aber die Menschen liebt, hat Jesus Christus stellvertretend für uns die Strafe auf sich genommen, die auf diese Sünde steht. Er starb an meiner Stelle. Dies ist ein Geschenk, ich muss es nur annehmen. Ich muss meine Sünden überdenken, sie erkennen, sie vor Jesus ablegen und versuchen sie ab nun zu lassen. Wenn ich dies wirklich ernst meine, wird sich mein Leben verändern. Ich werde nun die Gemeinschaft zu Gott regelmäßig suchen und im Namen Jesus Christus zu ihm Beten, sprechen, wie zu einem Vater, mit Respekt. Wenn dies nicht geschieht, dann ist dies ein vermutliches Zeichen dafür, dass ich es nicht ernst gemeint habe, oder es nur ein kurzer religiöser Anflug war.

Mittel: Jeder Mensch sündigt in seinem Leben. Der eine mehr, der andere weniger. Sünde ist vor Gott etwas unheimlich schlimmes. Gott kann Sünde nicht in seiner Nähe dulden, deshalb kann theoretisch KEIN EINZIGER Mensch in den Himmel kommen und müsste in die Hölle auf ewig. Weil Gott die Menschen aber liebt (Siehe Fußnote 1) und nicht will, dass auch nur einer verloren geht, musste Gott selbst die Strafe auf sich nehmen, die eigentlich dem Sünder blühen musste. Dies tat er durch Jesus Christus. Jesus ist NICHT wegen der Geburt durch Maria Gottes Sohn! Jesus war Gottes Sohn schon in und vor Ewigkeit (Siehe *2). Die Tatsache, dass Jesus Christus uns allen das Ewige Leben ermöglicht, ist ein Geschenk! Geschenke sind IMMER kostenlos, jedoch müssen Geschenke auch angenommen werden, wenn der Postbote klingelt und mir ein Geschenk von Tante Hedwig übergeben will, ich es aber nicht annehme und den Boten wieder wegschicke, habe ich das Geschenk nicht. Wenn ein Arzt mit einer lebensrettenden Medizin zu mir kommt, weil ich totkrank wäre und ich es nihct annehme... dann sterbe ich! (3) So ist das auch mit dem Evangelium, dieses Geschenk muss man annehmen... und versuchen, sich weiterhin nicht mehr zu vergiften (zu sündigen). Wenn ich als Christ mich dann doch wieder vergifte (versündige), bin ich trotzdem gerettet. Er reinigt uns immer wieder. Ein Zeichen dafür, dass man wirklicher Christ ist, das ist, wenn man diesen Umstand nicht missbraucht... also nicht am Wochenende Komasaufen veranstaltet etc. und es dann jeden Montag im Gebet bereut... das wäre Unsinn (4) es muss schon eine Entwicklung hin zur Besserung geben, völlig ohne Sünde werden wir aber nicht, diese werden aber durch das Blut Jesus Christus zugedeckt und Gott sieht sie nicht mehr. Um das Evangelium (die frohe Botschaft) anzunehmen, muss ich all meine Sünden überdenken und als falsch erkennen. Ich muss sie Jesus Christus im Gebet übergeben, er ist bereits dafür gestorben, Jesus nimmt sie mir dann ab, nichts täte er lieber. Geschieht dies wirklich, mit zerbrochenem Herzen über die begangenen Sünden und mit dem Willen, diese nicht wieder tun zu wollen, dann zieht Gott durch seinen heiligen Geist in mir ein. Dieser wird mein Gewissen schulen und mich leiten. Dazu ist aber auch das Lesen der Bibel notwendig, dort steht alles drin, was für ein Gott wohlgefälliges Leben nötig ist. Dennoch ist das ewige Leben ein Geschenk und kann nicht durch Werke, Taten oder Bibellesen gewonnen werden (5). Wahre Christen und Scheinchristen kann man durch verschiedene Methoden recht leicht auseinanderhalten, die erste wäre, dass sich das Leben einen Christen von dem Leben, welches er vorher führte in seiner Sünde, immer mehr von seinem neuen Leben unterscheidet. Schlechte Angewohnheiten KÖNNEN von heute auf morgen durch gute ersetzt werden, es ist aber leider nicht die Regel. Ändert sich das Leben nun tatsächlich zum positiven (z. B. endet das Fluchen, Stehlen, Lästern, etc), dann ist dies ein Zeichen für andere, dass er sich wahrscheinlich tatsächlich zu Gott/Jesus bekehrt hat. Es gibt aber noch weit andere Merkmale, dies aber ist das erste und, ich denke, wichtigste Zeichen. Ich selbst bin mir meines Ewigen Lebens absolut gewiss. Ich WEISS!(!!!) dass ich nach meinem irdischen Leben ein Leben bei und mit Gott im Himmel in Ewigkeit verbringen werde.

*1) Johannes 3,16 : Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einzigen Sohn dafür, dass jeder, der an ihn glaubt, nicht ins Verderben geht, sondern ewiges Leben hat.

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@Evangelisto

*2) Johannes 1,1-5: 1) Im Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, ja das Wort war Gott. 2) Von Anfang an war es bei Gott. 3) Alles ist dadurch entstanden. Ohne das Wort entstand nichts von dem, was besteht. 4) In ihm war Leben und dieses Leben war Licht für die Menschen. 5) Das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.

*3) Matthäus 7,14: Wie eng ist das Tor und wie schmal der Weg, der ins Leben führt, und nur wenige sind es, die ihn finden!

*4) Römer 6, 1-3: 1) Was wollen wir nun sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde? 2) Das sei ferne! Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben? 3) Oder wißt ihr nicht, daß wir alle, die wir in Christus Jesus hinein getauft sind, in seinen Tod getauft sind?

*5) Epheser 2,8-9: 8) Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; 9) nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

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Ostern (Hauptfest von Christens) feiert die Auferstehung, Weihnchten die Geburt Jesu. Hasen, Eier, Weihnachtsbäume nebst Kerzen (auch das Kruzifix: christliches Symbol ist das schlichte Kreuz) haben nichts damit zu tun. - Aber nehmen wir noch mal 'Erntedank' dazu ... (für sommerliche Sonnenwenfeier gibt es keine 'christliche' Entsprechung oder sie fällt mir nicht ein).

Menschliches Leben kennt einen Rhythmus . besser; diverse Rhythmen. Von Tag und Nacht, den Jahreszeiten ... Und so gibt es in den verschiedensten menschlichen Kulturen Feste, die mit solch Rhythmen vernüpft sind: nun also eine Art 'Folklore' ('heidnischen' Ursprungs), die sich mit dem Christentum verknüpft.

Da ist dann Weihnachten (auch) das nordische Lichterfest, das die Sonnenwende markiert, na ja, fast. Der Weihnachtsbaum kam wohl (meine Erinnerung) im 17. Jahrhundert auf.

Eier und Hase sind Fruchtbarkeitssymbole (das Osterfeuer 'verbrennt' den Winter; gibt viele Bräuche). Passend zum Frühling (das Leben erwacht).

Muss man gelassen sehen: der Mensch braucht halt 'Struktur'.

Die sommerliche Sonnwendfeier wurde von den Christen zum Johannistag "umfunkioniert" mit entsprechendem Fest (wobei das möglicherweise regional bedingt ist).

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Da ist dann Weihnachten (auch) das nordische Lichterfest, das die Sonnenwende markiert

Nur ist aus vorchristlicher Zeit zu wenig bekannt, ob es so ein Fest gegeben hat und wie es ggf. aussah, wissen wir nicht (auch wenn manche Leute so tun, als wüssten sie das).

Der Weihnachtsbaum kam wohl (meine Erinnerung) im 17. Jahrhundert auf.

Inzwischen ist die Forschung weiter: es wurden Belege für das 16., 15. und 14. Jh,. gefunden. Andererseits hat sich der erst ab dem späten 18.Jh. in Deutschland verbreitet, anfangs wars ein regionaler Brauch.

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Die Auferstehung Jesu Christi ist das größte Ereignis der Weltgeschichte und darüber hinaus! Die Auferstehung von den Toten ist das Wichtigste für Christen. Wäre Jesus nicht von den Toten auferstanden, dann wäre auch keine Erlösung möglich. Dann könnten wir mit Paulus sagen (1. Korinther 15,32): ''Habe ich nur im Blick auf dieses Leben in Ephesus mit wilden Tieren gekämpft, was hilft's mir? Wenn die Toten nicht auferstehen, dann »lasst uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot!« (Jesaja 22,13). Aller Glaube und alle Mühe wären vergeblich! Aber, gelobt sei Gott, der Sohn des Allerhöchsten hat die Fesseln des Todes abgeworfen und ist lebendig! Gestern, Heute und in alle Ewigkeit! Heute feiern wir das sogenannte ''Osterfest''. Der Name ''Ostern'' kann aber nicht im Sinne Gottes sein, denn er ist heidnischen, altgermanischen Ursprungs. Das Osterfest wurde in allen Kulturen schon lange vor der Zeitenwende gefeiert. Allerdings als Frühlingsfest. Der Name Ostern stammt von der germanischen Licht- und Frühlingsgöttin Ostera ab. Die Göttin Ostera wurde in den kalten nordischen Gebieten natürlich besonders verehrt, da sie nach dem harten Winter, das Leben wieder neu erweckte. Besonders bemerkenswert ist, dass ''Ostera'' einen ''heiligen Hasen'' als Begleiter hatte. Er war ein frühes Sinnbild für Fruchtbarkeit, diente aber auch als Bote zwischen den Göttern.

Der römischen Göttin Aphrodite (Göttin der Liebe) war der Hase ebenfalls heilig und diente ihr als flinker Bote. Ihr zu Ehren wurden auch Eier gefärbt und verschenkt. Dieser Brauch findet sich auch in Berichten aus dem alten Ägypten, Persien, Griechenland und aus dem vorchristlichen Rom. Das Ei war schon immer das machtvolle Symbol von Leben, Fruchtbarkeit und Neubeginn. Aber es hat mit dem Auferstehungsfest im Sinne der Bibel rein garnichts zu tun. Es waren einfach die jahreszeitlichen Umstände die die Kirche dazu bewogen haben, die Auferstehung mit dem Frühlingserwachen und der Fruchtbarkeit zu verbinden. Darum heißt es heute irrtümlich Osterfest anstatt Auferstehungsfest und vielleicht für manche auch Osterhase anstatt Lamm Gottes!? Entscheidend ist nicht die Jahreszeit sondern das Ereignis! Das zählt auch für das Weihnachtsfest. Nicht der Zeitpunkt der Geburt Jesu ist wichtig, sondern daß Gott überhaupt Mensch wurde. Jesus lebt und wer an IHN glaubt wird auch auferstehen und leben. Im Grunde ist für Kinder Gottes das ganze Jahr Zeit für ein Auferstehungsfest und für die Erkenntnis des ''erwachten Lebens''. Das erleben wir jedesmal wenn wir aufwachen und erkennen dürfen, daß wir im eigentlichen Sinne ''leben'' und Gottes Gnade jeden Morgen neu ist (Klagelieder 3,23).

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – EBTC Internationale Bibelschule Berlin, Autor

Der Name Ostern stammt von der germanischen Licht- und Frühlingsgöttin Ostera ab.

Die Göttin Ostera ist eine Erfindung des 19. Jhs. Der Gedanke, dass es die gegeben haben soll, wurde dann vor allem von den Nazis verbreitet, um das Christentum zu bekämpfen. Und die Geschichte spukt noch heute durch viele Köpfe, obwohl sie längst widerlegt ist.

Ostern kommt von Osten und ist damit so "altgermanisch" wie "Eimer", ein Wort, das auch schon die alten Germanen kannten ;)

Das Ei war schon immer das machtvolle Symbol von Leben, Fruchtbarkeit und Neubeginn. Aber es hat mit dem Auferstehungsfest im Sinne der Bibel rein garnichts zu tun.

Die ersten Ostereier wurden in Armenien verteilt, sie waren alle rot. Warum, ist nicht bekannt. Auch ib es eine Zusammenhang mit vorchristlichen Gedanken gab, oder ob das eine neue Mode war, ist nicht bekannt.

Aus Ähnlichkeiten auf Ursprünge zu schließen ist immer spekulativ. Was du erläuterst (nicht die Details, sondern die Schlussfolgerungen) ist unbeweisen und z.T. nachweisbar falsch.

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@helmutwk

Naja, ich habe diese Infos sicherlich irgendwoher mal übernommen weil sie mir plausibel erschienen. Ob sich das nun so darstellt oder nicht, und ob manches widerlegt oder bewiesen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Daß aber Ostern mit dem, was die Gesellschaft oder die Kirche oder wer auch immer daraus gemacht hat, kann man als Christ sicherlich kaum einverstanden sein. Darum ging es mir. Es ist ein christliches Fest und vor allem ein Auferstehungsfest - das Wichtigste im Glauben an das Evangelium Jesu Christi. Mit Hasen und Eiern hat das nichts zu tun und der Bezug zu heidnischen Traditionen ist offensichtlich und nicht zu übersehen. Ebenso mit Weihnachten und der Sonnenwendfeier. Aber es geht für Christen einerseits um die Geburt Jesu (Gott wurde Mensch) und andererseits um die Auferstehung Jesu. Das kann man feiern - egal wann, und auch egal womit andere Menschen die nicht gläubig sind, das verbinden. Woher manches tatsächlich kommt weiß man oft nicht, aber man kann deren Resultate sehen. Danke jedenfalls für deine Aufklärung.

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@joergbauer

Daß aber Ostern mit dem, was die Gesellschaft oder die Kirche oder wer auch immer daraus gemacht hat, kann man als Christ sicherlich kaum einverstanden sein.

Es ist nicht immer leicht, zu verstehen, was mit einem grammatikalisch fehlerhaften Satz gemeint ist. ;)

Die Eierflut zu Ostern und die als Osterhasen verpackten Weihnachtsmänner (oder ist umgekehrt?) find ich auch nicht gut.

und der Bezug zu heidnischen Traditionen ist offensichtlich und nicht zu übersehen.

Vor allem nicht, seit die Nazis so was verbreitet haben. ;) Das hat ja das Denken einer ganzen Generation beeinflusst, die dann die Halbwahrheiten oder Falschinfos an die nächste weitergegeben hat. Manche Parallelen sind übertrieben (da wir nicht übermäßig viel über die alten Germanen wissen, lassen sich Wissenslücken auch schon mal "passend" ausfüllen), andere an den Haaren herbeigezogen, der Rest kann auch Zufall sein.

Beispiel: Im Winter gibt es eigentlich nur drei Methoden, sein Haus zu schmücken (außer jemand importiert Blumen aus Afrika, aber so was gibts ja erst seit dem 20. Jh.): Tanne, Mistel, und Wacholder. Alle drei werden (in verschiedene Ländern) als Schmuck zu Weihnachten verwendet. Und wahrscheinlich haben die ollen Germanen im Winter auch mal Schmuck haben wollen, und dazu Tannen, Mistel und/oder Wacholder benutzt.

Aber es geht für Christen einerseits um die Geburt Jesu (Gott wurde Mensch) und andererseits um die Auferstehung Jesu.

Darin stimmen wir überein.

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@helmutwk

Ja, stimmt - Danke. Ich wollte sagen (Nobody is perfect) daß es im Grunde nur ein christliches Fest gibt, nämlich das Laubhüttenfest oder auch Auferstehungsfest, fälschlicherweise "Ostern" genannt. Alles andere ist heidnischen Ursprungs und sowohl historisch als auch inhaltlich kaum mit christlichen Fakten übereinstimmend. Geburt und Auferstehung Jesu sind nichtsdestotrotz für einen Christen sicherlich die Eckpfeiler seines Glaubens. Gruß.

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@joergbauer

Ich wollte sagen (Nobody is perfect) daß es im Grunde nur ein christliches Fest gibt, nämlich das Laubhüttenfest oder auch Auferstehungsfest

Auferstehungsfest ist aber nicht Sukkot (Laubhütte), sondern Pessach (Passah). Außerdem haben wir noch das Wochenfest (hebr. Schawuot, griech. Pentekoste, deutsch Pfingsten).

Alles andere ist heidnischen Ursprungs

Nö, neben "biblisch begründet" und "heidnischen Urrsprungs" gibt es noch "christlichen Ursprungs". Weihnachten, Epiphanias, Erntedank währen drei Beispiele dafür.

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@helmutwk

Nö, sehe ich in mancher Hinsicht nicht ganz so, aber ist auch weniger relevant. Gruß.

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Als Sohn Adams müßtest du eigenlich wissen, was der geschmückte Tannenbaum bedeutet. Frag mal deinen Vater. Er wird dir vermutlich sagen, dass er keinen Apfel gegessen hat und dass es kein Tannenbaum war. So gesehen hast du auch Recht. Nur kann man nicht erwarten, dass es im kalten Winter vor über 1000 Jahren hier Bäume gab, die im Winter Früchte und Blätter trugen. Also hat man als Sybol eben Tannenbäume genommen und Äpfel und Nüsse drangehägt. Mehr gab es damals nicht. Er symbolsiert nur den Baum im Paradies, und mittlerweile hängt da alles mögliche dran.

Vor 1000 Jahren gabs den Brauch des Weihnachtsbaums noch nicht...

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@gamine

War auch ironisch gemeint. Es gibt in etwa seit dem späten Mittelalter. Er war Teil der Krippenspiele die immer an Weihnachten stattfanden z.B. auf dem Marktplatz od. in der Kirche. Die Schöpfungsgeschichte gehörte damals noch dazu. Die fingen eben bei Adam und Eva an. Heute fällt dieser Part in den Krippenspielen weg. Erst seit etwa 200 Jahren ist es zum Kult geworden sich zuhause auch einen Baum aufzustellen.

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@Klaraaha

Die fingen eben bei Adam und Eva an.

Genauer: der 24. Dezember ist der Tag bzw. "Abend" vor Weihnachten. Und eben der Tag der "Heilgen" Adam und Eva. Die Spiele an diesem Tag hatten also nichts mit Weihnachten zu tun, Krippenspiele gabs erst einen Tag später zu Weihnachten.

Erst seit etwa 200 Jahren ist es zum Kult geworden sich zuhause auch einen Baum aufzustellen.

Zeitweise gab es sogar einen Baum für jedes Familienmitglied ;)

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@helmutwk

Ja stimmt. Die hießen Paradiesspiele. Der Baum stand nach den Spielen, also am 25. ja auch noch. Daher kam dann wohl der Bezug zu Weihnachten, zumal die Paradiesspiele irgendwann abgeschafft wurden, könnte man sich vorstellen, dass die Leute sich dann den Baum nicht nehmen lassen wollten und ihn ins Haus nahmen. Ähnlichkeiten mit dem Nikolaus, den Luther ja abschaffen wollte und dafür das Christkind einführte sind vorhanden.

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Hallo SohnAdams,

mit Deiner Frage hast Du offensichtlich einen Nerv getroffen. Natürlich hat Jesus diese Dinge weder praktiziert, noch gelehrt. Die meist "christlichen" Antwortgeber versuchen nicht einmal ernsthaft zu leugnen, dass die von Dir angeführten Symbole und Bräuche heidnischen Ursprungs sind. Das entspricht der Haltung namhafter Theologen, wie es beispielhaft folgende Aussage zeigt:

Wir bestätigen es, ohne darüber zu erröten, ja wir bestätigen es mit Stolz: Der Katholizismus ist nicht schlichtweg identisch mit dem Urchristentum oder gar mit der Botschaft Christi zu identifizieren ... Ja sie verschmäht es nicht,selbst heidnische Kulthandlungen und Symbole überall da zu übernehmen, wo eine christliche Beseelung und Umprägung möglich ist.“ (Karl Adam, Das Wesen des Katholizismus, Düsseldorf 1957, S. 14, 192)

Es wird behauptet, die heidnischen Symbole Hase, Ei, geschmückter Tannenbaum, Wihnachtsmann seien anlässlich der Übernahme durch die "Kirche" geheiligt. Die Bibel vermittelt den völlig gegensätzlichen Standpunkt. Haggai 2:10-14 lautet:

"10 Am 24. Dezember desselben Jahres4 empfing der Prophet Haggai folgende Botschaft Jahwes: 11 "So spricht Jahwe, der allmächtige Gott: 'Bitte doch die Priester um eine Weisung. Frage sie: 12 Wenn jemand Fleisch in seinem Gewandzipfel trägt, das mir geweiht wurde, und er berührt mit diesem Zipfel ein Stück Brot oder etwas Gekochtes oder Wein, Öl oder irgendein Nahrungsmittel - wird das dann ebenfalls heilig?'" Haggai legte den Priestern die Frage vor und bekam die Antwort: "Nein." 13 Dann fragte er sie: "Wenn aber jemand durch die Berührung eines Leichnams unrein wurde und dann an eines dieser Dinge kommt: Wird das Berührte dann unrein?" Die Priester antworteten: "Ja." 14 Da sagte Haggai: "Genauso steht es mit diesem Volk und mit diesen Leuten, spricht Jahwe. Unrein ist alles, was sie tun, selbst das, was sie mir als Opfer bringen."

Als schlagkräftigstes Argument wird schließlich angeführt: Aber die Kinder finden es doch so schön, das Ostereier suchen, und später, dass der Weihnachtsmann die Geschenke bringt - und Jesus liebt Kinder!

Das stimmt schon, Kinder finden es schön, weil sie es von ihren Eltern gelehrt wurden. Die Kleinen mögen aber auch ins Hallenbad schwimmen zu gehen oder in Winter zum Skilaufen oder Schlittenfahren, ohne dass heidnische Symbole als Lockmittel gebraucht würden.

Und ja es stimmt - Jesus wies seine Apostel zurecht, als diese Kindern den Zugang zu ihm verwehrten. Er lockte die Kinder aber nicht mit bunten Eiern, hoppelnden Hasen oder dem Weihnachtsmann und seinen Geschenken. Der Bericht lautet (Markus 10:13,14):

"13 Eines Tages wollten einige Leute Kinder zu Jesus bringen, damit er sie mit der Hand berührte. Doch die Jünger wiesen sie unfreundlich ab. 14 Als Jesus das sah, sagte er den Jüngern ärgerlich: "Lasst doch die Kinder zu mir kommen, und hindert sie nicht daran! Gottes Reich ist ja gerade für solche wie sie bestimmt."

Für Jesus war es jedoch undenkbar, die Anbetung des Wahren Gottes mit heidnischem Beiwerk zu vermengen. Er dachte genauso wie der inspirierte Schreiber von 1,Korinther 10:20:

"Nein! Aber was sie opfern, das opfern diese Leute Dämonen und nicht Gott. Ich will aber nicht, dass ihr in Kontakt mit Dämonen kommt!"

Nachtrag: Sämtliche Bibelzitate laut Neue evangelistische Übersetzung.

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@kdd1945

kdd-lein, Geburtsjahr 1945? Da ja ZJ einen direkten "Kanal" zu "Jehova" haben, also so zu sagen, das "rote Telefon", kannst du mal bitte anrufen und nachfragen, womit Jesus als Kind gespielt hat? Wie er sich am jüdischen Purimfest verkleidet hat? Womit er an Passah gespielt hat? Schwimmbäder gabs ja nicht, Skifahren auch nicht. Vielleicht benutzte er doch ein Ei (ungefärbt) vom Sederabend? War das dann auch heidnisch? Vielleicht fragst du mal, wie Jesus mit den Kindern scherzte und herzte? Vielleicht kickte er doch mit einem hart gekochten Ei, um Kinder auch an Passah bei Laune zu halten. Veilleicht kickte er damit auch noch und der Sieger durfte mit ihm einen Purzelbaum schlagen? O, ich höre schon das ZJ Gejaule ob soviel "Heidentum" und "Blasphemie", Nein, nein, Jesus hat Kinder von einem wachtturmähnlichen Papyrusblatt über organisiertes Verhalten unterrichtet. Denn nur das macht doch Spaß!


Ach, noch eine Frage an den "Kanal". Was ist der Unterschied zu einem bunten Ei im Mai oder August und einem bunten Ei im März oder April? Ich esse sie beide - auf Empfehlung des Paulus - mit Danksagung an meinen HERRN. Aber gemäß ZJ bringt mich ja wohl eine Art bunter Eier um.


WArum wittern ZJ überall Dämonen? Ein sehr kluger Christ (C.S. Lewis: "Paron, ich bin Christ") sagte: Dämonen werden nur aus Angst vor ihnen am Leben erhalten. WEr Christus hat, kann Dämonen (sagt Paulus) getrost ignorieren. ZJ huldigen ihnen aber angstvoll geradezu. Das kann nicht das kennzeichen von Christen sein., Na ja, ZJ sind's ja auch nicht! Sehr bedauernswerte Menschen!


Dennoch; liebste(r) kdd45. ich wünche dir ein neidfreies Oster(=Auferstehungs)fest! Sieh nicht neidisch auf andere, die dankbar ein fröhlich buntes Ei verspeisen und sich einen Schokohasen genießen. (aber: ein Tafel guter SChokolade schmeckt leckerer!) Paulus findet so eine Diskussion keiner großen Rede wert. Nur: UM der ****schwachen Glaubensgewissheit** eines Bruders willen, rät er, ggf. zu verzichten. WEr sich aber selbst sicher ist, alle Speise als Gottesgabe zu genießen, solls dankbar tun. Also bitte, kein gesetzliches Kleinkariertsein, das doch nur Unfreiheit und Neid auf Freiheit und christliche unverkrampfte Freude ist.

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@kdd1945

kdd1945, weißt du was? Eigentlich sollte es Pflicht eines jeden ZJ sein, Ostereier, Schokohasen, Schokoweihn.Männer u.derg. zu essen. Damit würdet ihr doch dämonische Symbole zu Schei....machen und vernichten! Müsste doch von eurer höchsten Instanz als willkommene Hilfe honoriert werden! Dsgl. heidnische WEihnachtsbäume, die ja nach einigen Tagen dem Vernichtungsfeuer übergeben werden. Wäre doch ein großartiges Symbol! Und für ZJ Ideologie als "helleres Licht" pro Weihnachtsbaum und Osterei doch so gut brauch- und begründbar. Vielleicht kommt das, wenn andere Menschen aus Kolesteringründen keine Ostereier und Schokolade mehr essen. Abgrenzung ist doch Hauptzweck der ZJ

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@mollimops

WEr Christus hat, kann Dämonen (sagt Paulus) getrost ignorieren

Was Paulus gesagt hat, habe ich, im Gegensatz zu Dir, zitiert:

1,Korinther 10:20:

"Nein! Aber was sie opfern, das opfern diese Leute Dämonen und nicht Gott. Ich will aber nicht, dass ihr in Kontakt mit Dämonen kommt!"

Wenn Du Deinen Christus als Ostereier kickenden Kasper sehen möchtest - keiner hindert Dich daran.

Und wenn Du am Ostersonntag kiloweise Schokohasen und bunte Eier verputzt, um so der Auferstehung Deines Herrn feierlich zu gedenken - bei mir kommt da ein Neidgefühl nicht auf.

Da spricht mich eher das Pauluswort aus Epheser 4:20 an, wo er schreibt:

20 Ihr aber habt den Christus nicht so kennengelernt,

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@kdd1945

1Kor 10,27 Wenn euch einer von den Ungläubigen einlädt und ihr wollt hingehen, so esst alles, was euch vorgesetzt wird, und forscht nicht nach, damit ihr das Gewissen nicht beschwert.

Was würde wohl kdd tun, wenn er ein Osterei vorgesetzt bekommt?

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