Was haltet ihr vom Begriff (Bester Freund/Beste Freundin)?

6 Antworten

Meinen besten Freund kenne ich jetzt seit 16 Jahren.
Auch wenn wir mittlerweile in anderen Städten leben, telefonieren wir jeden Abend.
Wir sprechen über Themen, über die wir sonst mit niemandem sprechen.

Wir treffen uns, insofern es mit unseren Berufen möglich ist.
Wieoft das ist, entscheiden wir oft nunmal nicht selbst.

Aber wichtig ist, dass er zu den wichtigsten Menschen in meinem Leben gehört, ergo: Eine beste Freundschaft.

Ich bin etwas älter als Du, und kidisch finde ich das überhaupt nicht.
Klar; bei Kindern ist das vielleicht noch etwas anderes, aber ich lasse mir den Begriff doch nicht madig machen, nur weil jüngere Leute ihn anders verwenden.

Der zweite wichtigste Mensch für mich ist meine beste Freundin.
Sie ist mir wichtiger als meine Freundin tatsächlich.

Wir sind auch durch dick und dünn gegangen.
Sie lebt mittlerweile im Ausland, und trotzdem vergeht kein Tag, andem wir uns nicht schreiben, videochatten oder sonstiges.

Wir haben unsere Freundschaft immer über unsere Beziehungen gestellt, weil uns nichts trennen kann.
Da ist keine Romantik oder so, aber einen starken Bund fürs Leben, ergo: beste Freundin.

Ich bin derjenige, der sie vom Flughafen abholt, und auch wieder dahin zurückfährt.

Wenn sie da ist und nur einen Tag Zeit hätte, für welchen Menschen würde sie sich wohl entscheiden, den sie sehen will?

Die von Dir erwähnten "engen Freunde" müssten sich in diesem Beispiel hinten anstellen, weil es zwischen uns niemanden gibt, der wichtiger ist.
Und das ist der Unterschied zu Dir.

Viele Freunde zu haben, ist sehr schön, richtig und sicher hilfreich.
Aber diesen einen Menschen zu haben, ob männlich oder weiblich, dem niemand wichtiger ist als Du, das ist eine ganz andere Bindung.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – B.Sc- / M.Sc-Studium Psychologie

Das betrifft die jüngeren. Ich denke manchmal, die wissen gar nicht was sie da sagen.

Ich hab auch mehrere gute Freunde. Ich könnte mich jetzt nicht entscheiden, wer den Titel > Bester Freund < bekommen sollte.

Die sind alle gleich wichtig.

Alles Gute

endlich jemand der's kapiert hat

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Naja, für mich gibt es einen Unterschied zwischen nornalen guten Freunden und meiner besten Freundin. Diese kenne ich seit der 5. Klasse und wir kennen quasi alles voneinander. Kein Thema ist fehl am platz, ich kann ihr alles anvertrauen und ich weiß das sie niemals etwas weiter erzählen würde. Das trifft auf die meisten normalen Freunde nicht zu.

Und während sich normale Freunde aus den Augen verlieren wenn sie eine weile keinen Kontakt haben ist die beste Freundin trotzdem immer da, auch wenn man mal ne weile nicht chattet. So ist es zumindest bei mir ;)

kann das nicht so gut nachvollziehen weil ich eigentlich keine Leute brauche die für mich "da" sind. Ich schaffe alles alleine

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@MiddleEastBoyyy

Naja. Ist nicht so als bräuchte ich das dringend. Aber ich hab sie kennen gelernt und es hat sich eben so entwickelt :)

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Naja, freunde hat man viele... viele kennt man, aber auf die kannst du dich nicht verlassen^^

Ein "bester Freund" oder "beste Freundin" ist einer/eine die mir IMMER zur Seite steht, egal ob es 2 Uhr morgens, Mittags, oder Abends ist, egal ob ich Krank, Reich, arm bin...

Die mir wirklich IMMER hilft und auf die ich mich verlassen kann... Das hat für mich den 2 Fachen wert als jede Beziehung die ich eingehen würde, deswegen würde ich auch NIE mit meiner besten Freundin was anfangen^^

Das macht eben das aus zwischen normale Freunde und wirklich jemanden den man bei sich hat!

Das hat nix mit Kindisch zu tun, gegenteil im älteren Alter wenn man vielleicht nicht mehr seine Eltern hat wird man das mehr als je zuvor brauchen

Ich habe eine „beste Freundin“ und hatte Zeit meines Lebens meistens einen „besten Freund“. Mit dieser verbringe ich mit Abstand am meisten Zeit, es ist mir sehr wohl mit ihr zusammen, ich vertraue ihr extrem, wir verstehen und enorm gut. Allerding stimme ich dir zu, dass diese Bezeichnung heutzutage oft zweideutig oder sonstwie seltsam gebraucht wird.

Woher ich das weiß:Beruf – Ich will Menschen verstehen, nicht durchschauen.

voll klischeehaft. Du klingst wie ein 9 Jähriges Kind

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@Patrickson

Sorry ich habe mein Empfinden geschrieben als jemand, relativ neu in Deutschland ist

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@MiddleEastBoyyy

Kein Problem! Ich bin 60 Jahre alt und es verhält sich bei mir tatsächlich so, wie ich geschrieben habe. Ich habe meistens nur einen einzigen wirklichen Freund, höchstens zwei, alle anderen sind für mich Kumpels, Kollegen und ähnliches. Menschen sind halt verschieden... ich habe gerade kürzlich mit einem Psychiater ein Gespräch darüber geführt und er meinte: „Die meisten Menschen haben nur einen oder zwei wirkliche Freunde, das ist normal so!“ Allerdings muss ich hinzufügen, dass ich extrem wählerisch bin damit jemand mein Freund sein kann.

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