Was bedeutet "interlaced" beim Speichern von PNG oder GIF Dateien?

5 Antworten

Speicher mal ein Bild auf eine Diskette und betrachte es dann: Im Interlaced Modus siehst Du sofort ein grobes Bild, im normalen Modus baut sich das Bild zeilenweise auf. Andi

Interlace ist in dem Zusammenhang ein Speicherverfahren für Rastergrafiken, das beim Laden der Grafik den schnellen Aufbau eines Übersichtsbildes ermöglicht.

Beim langsamen Laden eines Bildes, etwa über eine Verbindung mit geringer Datenrate, hat ein Betrachter den Eindruck, dass das Bild während des Aufbaus immer schärfer und detailreicher wird.

Vorteilhaft ist diese Methode des Abspeicherns, wenn die Ladezeit eines Bildes groß ist. Allerdings wird die Grafikdatei dadurch zusätzlich vergrößert.

Das Zeilensprungverfahren (engl. Interlace [ˌɪntəˈleɪs]) findet bei der Aufnahme, Bearbeitung und Darstellung von Bildern Verwendung. Bei der Darstellung von Fernsehsignalen wird es speziell bei Geräten, welche auf dem Prinzip der Bildröhre basieren, genutzt. Es wurde mit der Absicht entwickelt, die Signale mit einer möglichst geringen Bildwiederholungsfrequenz – und damit geringer Übertragungsbandbreite – flimmerfrei auf dem Darstellungsgerät anzuzeigen. Dabei baut sich ein vollständiges Bild (Frame) aus zwei unterschiedlichen Halbbildern (Fields; Upper Field - Lower Field) auf. Bei der Bildentstehung werden für das erste Halbbild (Upper Field) nur die ungeraden Zeilen (Odd-Field) des Ausgabegeräts dargestellt, ist dieses komplett, wird das zweite Halbbild (Bottomfield, Bottom Field, Lower Field, Bottom Field Second) aus den geraden Zeilen (Even-Field) aufgebaut. Das menschliche Auge integriert dann die Zeilensprünge zu einem Gesamtbild.

Bei der in Deutschland verwendeten Fernsehnorm (PAL) besteht ein Vollbild aus 576 sichtbaren Zeilen, die Halbbilder aus 288 Zeilen. Es werden dabei 25 Voll- bzw. 50 Halbbilder pro Sekunde übertragen. Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zeilensprungverfahren

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@dock69

trotzdem interessant für neugierige, denn das prinzip ist ja sehr ähnlich.

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Wenn Du die Bilder mit der Option "interlaced" abspeicherst, baut sich das Bild langsam/schichtweise am Bildschirm auf (es wird immer schärfer). Das kommt eigentlich nur zum Tragen, wenn man diese Bilder im Internet bei einer sehr langsamen Internetverbindung betrachtet, z.B. bei einer Modemverbindung. Ein "normal" abgespeichertes Bild, würde sonst erst angezeigt, wenn es vollständig in den Cache des Computer übertragen ist.

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