Was bedeutet Christ sein?

21 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Mariealina92

Meine Hochachtung: Du gehörst zu einer immer seltener werdenden und deshalb sehr positiven Ausnahme unter den jungen Menschen in unserer Zeit.

Es ist schon sehr anerkennenswert, dass Du, obwohl Du noch sehr jung bist, ernsthaft danach fragst, was es denn wohl bedeuten mag, Christ zu sein. Schon allein durch diese Frage beweist Du Mut, weil Du gegen den Strom schwimmst. Und wie Du schon bemerkt hast, kostet das mehr als das normale Maß an Kraft.

Es wäre zu wünschen, dass Dein Beispiel Schule macht.

Wie Du auch schon bemerkt hast, scheint es immer weniger Menschen aufzufallen, dass der Verfall christlicher Normen inzwischen fast inflationäre Ausmaße angenommen hat und das man schnell zur Zielscheibe von Hohn und Spott wird, wenn man seinen christlichen Glauben ernst nimmt.

Trotzdem und gerade deshalb hast Du einen triftigen Grund, Dich zu freuen!

Wieso?

Nun, die ermunternde Antwort auf dieses „Wieso?“ findest Du in der Bergpredigt - sie stammt also von dem christlichsten aller Christen selbst, von Jesus Christus selbst. Er sagt: „Freuen dürft ihr euch, wenn sie euch beschimpfen und verfolgen und verleumden, weil ihr zu mir gehört. Freut euch und jubelt, denn bei Gott [dem Vater] erwartet euch reicher Lohn. So haben sie die Propheten vor euch auch schon behandelt.“ (Matthäus 5:11 u. 12 Gute Nachricht Bibel)

Und an diese glaubensstärkenden Worte erinnerte er seine Jünger kurz vor seinem Tod noch einmal: „Denkt an das, was ich euch gesagt habe: ›Ein Diener ist nicht größer als sein Herr.‹ Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen.“ (Johannes 15:20 Neue Genfer Übersetzung)

Und damit hast Du auch schon die Antwort auf eine Deiner Fragen “Aber wieso ist es so verpönt christlich zu sein?“

Auch lobenswert christlich ist Deine Reaktion auf die ablehnende Haltung anderer, wenn Du schreibst: „weil andere nicht an Gott glauben beleidige ich diese nicht und frag sie auch nicht wieso sie es nicht sind, wieso tun sie es dann?“

Indem Du Dich so verhältst, übst Du Dich im „Christsein“, denn über Jesus berichtet die Bibel etwas ähnliches: „Beschimpfungen ertrug er ohne Widerspruch, gegen Misshandlungen wehrte er sich nicht; lieber vertraute er sein Leben Gott an, der ein gerechter Richter ist.“ (1. Petrus 2:23 Hoffnung für alle)

Und wie Du inzwischen sicherlich bemerkst, kommen wir durch solche Bibelberichte der Antwort auf Deine Kernfrage langsam näher: “Was bedeutet Christ sein?“

Tatsächlich kann Dir niemand anders als das Wort Gottes - und darin besonders Jesus Christus selbst - Deine Frage beantworten.

Immerhin wurde der Sohn vor rund 2.000 Jahren von seinem Vater zu uns auf die Erde gesandt und der Vater bestätigte - vom Himmel aus - dass er seinen Sohn ausgesandt hatte, um nach Menschen zu suchen, die ihm (dem Sohn) im Christsein nachfolgen würden. Wörtlich sagte der Vater „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; hört auf ihn!“ (Matthäus 17:5)

Logischerweise konnte der Sohn daher später sagen „. . . ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch aufgetragen habe“ (Johannes 15:14 Hoffnung für alle)

Und deshalb lege ich Dir ans Herz, zunächst einmal eine ganz nüchterne aber grundsätzliche christliche Wahrheit zu akzeptieren, die da lautet:

Christ zu sein erschöpft sich nicht darin, sich nur Christ zu nennen.

Diese Wahrheit ist (u.a.) in der Bergpredigt verankert und wird dort so ausgedrückt:

"Nicht alle, die zu mir sagen ›Herr, Herr‹, werden in Gottes neue Welt kommen, sondern nur die, die auch tun, was mein Vater im Himmel will.“

Christ und Christ ist also nicht das Gleiche - oder wie es in Deiner Frage anklingt: „ . . aber ist es nicht eigentlich falsch nur in schlechten Zeiten sein Leben an Gott zu richten?“

Jesus würde Dir darauf antworten, „diese Selbsterkenntnis ist ein erster Schritt in die richtige Richtung!“ Er fährt nämlich in dem zitierten Text in diesem Sinne fort mit den Worten:

„Am Tag des Gerichts werden viele zu mir sagen: ›Herr, Herr! In deinem Namen haben wir prophetische Weisungen verkündet, in deinem Namen haben wir [sogar] böse Geister ausgetrieben und viele Wunder getan.‹ Und trotzdem werde ich das Urteil sprechen: ›Ich habe euch nie gekannt. Ihr habt versäumt, nach Gottes Willen zu leben; geht mir aus den Augen!" (Matthäus 7:21-23 Gute Nachricht Bibel)

Diese „vielen“, die das sagen, sind also zweifelsohne „Christen“, denn sonst würden sie ihn ja nicht „Herr“ nennen (!) - richtig?

Also noch einmal: Christ und Christ ist nicht dasselbe.


Und noch etwas:

Nämlich dies hier:

Du hast in Deiner Frage ein weiteres Problem erkannt und fragst deshalb: „Muss man sich in der heutigen Zeit denn für alles rechtfertigen können?“

Antwort der Bibel: Wenn man ein wirklicher Christ sein will, dann JA!

Zwei von vielen Aussagen, die das bestätigen:

„Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich (Jesus Christus) mich bekennen am Gerichtstag vor meinem Vater im Himmel.“

und

„Seid immer bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand fragt, warum ihr so von Hoffnung erfüllt seid.“ (Matthäus 10:32 und 1. Petrus 3:15 Gute Nachricht Bibel)

Sodann ist da noch eine Passage in Deiner Frage, die ich besonders gut verstehe, weil es mir genauso ergeht: „ . . . aber einige Zeit später hab ich all das wieder vergessen . . .“

Was machen wir dagegen?

Einen Tipp, der weiter oben schon angeklungen ist, ist noch einmal im Schlussteil der Bergpredigt veranschaulicht:

Nachdem Jesus diese interessante Predigt (mitgeschrieben in Matthäus 5 bis 7) beendet hatte, bekräftigte er noch einmal, dass man einen Nachfolger Christi an seinen Taten und Handlungen erkennt. Weniger an seinen Absichtserklärungen! „Learning by doing“ nennt man das heute. Wörtlich sagte er „. . .Darum gleicht jeder, der auf meine Worte hört und tut, was ich sage, einem klugen Mann [oder Frau], der sein Haus auf felsigen Grund baut . . . denn [es] stürzt nicht ein . . .“ (Matthäus 7:24, 25).

Wie er jene einschätzt, die zwar hören aber keine Taten folgen lassen, kannst Du in den Versen 26 und 27 nachlesen (hier zitiert aus der Neue evangelistische Übersetzung).

Übrigens war Jesus erst 12 Jahre alt, als er einigen Bibelkundigen zum ersten Mal positiv auffiel Er hatte sich an einem sehr tiefgründigen Gespräch mit ihnen beteiligt (das kannst Du in Deiner Bibel in Lukas 2:42-47 nachlesen).

Was meinst Du: Könnte man auch aus diesem Beispiel etwas lernen?

Bliebe eigentlich nur noch die Frage: Warum ist es eigentlich so erstrebenswert ein Christ zu sein? Und zwar ein wirklicher Christ. Einer, der durch einen gottgefälligen Wandel, durch Handlungen also, im Himmel positiv auffällt?

Mit wenigen Worten erklärt Jesus das in Johannes 17:3.

Dort sichert er allen Menschen, die sich aufrichtig bemühen, seinem Beispiel zu folgen, folgendes zu: „. . .Dies bedeutet ewiges Leben, dass sie [seine Nachfolger] fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.“

Es gibt also viel zu lernen! Über den Vater und über den Sohn. Über das, was die beiden von einem Christen erwarten. Und über das, was der Vater und der Sohn mit unserer Erde vorhat.

Eine wunderbare Aussicht also, für alle die sich ernsthaft auf den Weg machen - findest Du nicht auch?

Deshalb ein praktischer Hinweis zum Schluss: Um der Vergesslichkeit entgegenzuwirken und um im eigenen Glauben ständig ermuntert zu werden, braucht man die Gemeinschaft Gleichgesinnter. Die Gemeinschaft von Menschen, die einem helfen, den wahren christlichen Glauben zu vertiefen.

Das kann für den Anfang auch per Email Austausch funktionieren. Nach meiner Erfahrung sogar sehr gut. Wenn Dich das interessiert, melde Dich gern (Mail Adresse in meinem Profil)

Alles Gute!


Und ! - Vielleicht ist auch dieser Beitrag hilfreich:

http://www.gutefrage.net/frage/wahrer-christentum#answer32914267

Dort ebenfalls einige Denkanstöße zu dem Maßstab, den die Bibel einem Christen aufzeigt.



8
@geschoepf

Die Botschaft ist offensichtlich bei Dir angekommen Mariealina92 - und dadurch erfüllt sich einmal mehr eine biblischer Wirkungsgrundsatz, den ich Dir ergänzend gern noch verrate:

„Wenn Regen oder Schnee vom Himmel fällt, kehrt er nicht wieder dorthin zurück, ohne dass er etwas bewirkt: Er durchfeuchtet die Erde und macht sie fruchtbar, sodass sie Korn für das tägliche Brot hervorbringt und Saatgut für eine neue Ernte. Genauso ist es mit dem Wort, das ich [Gott] spreche: Es kehrt nicht unverrichteter Dinge zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und führt aus, was ich ihm auftrage“ (Jesaja 55:10, 11 Gute Nachricht Bibel)

Deine Auszeichnung bestätigt das und darüber freue mich jedes Mal wieder.

Alles Gute.



3

... und jetzt schlagen die Zeugen Jehovas wieder zu und geben sich nicht zu erkennen? Warum?

4
@geschoepf

Wir lassen Dir den Vortritt!

Auch und besonders für den Fall, dass Du noch etwas Sachliches oder sogar Konstruktives beizutragen hast.



8
@Abundumzu

Ach komm, hör auf! Eure Vorgehensweise ist mega durchsichtig: Spammen und später mindestens 20 Gleichgesinnte in die Spur schicken. So überlagert ihr normale Antworten.

6
@geschoepf

@geschoepf - Du willst deine Hasstriaden jetzt aber nicht als "normale Antwort" verkaufen, oder? Fällt doch ohnehin jedem Leser hier auf, dass du nur dagegen am wettern bist.

4

Es ist wirklich nicht in Ordnung was andere über uns Christen sagen. Aber Es gibt keinen, der nicht von Gott geliebt wird. Fiedrich von Bodelschwingh hat gesagt, als er im KZ war:"Keiner geht über diese Erde, den Gott nicht liebt." Christ sein bedeutet daher, für den anderen da zu sein. Du vergisst ihn nie und er dich auch nicht. Beten ist ja 1 Gespräch mit ihm. Ich spreche auch nicht immer mit meinen Freunden. An die 10 Gebote hab ich mich bestimmt auch nicht immer gehallten. Das kann wohl kein Mensch. Sei stark im Glauben und sprich mal mit einem von denen, die dich verspotten. Frag einfach mal warum sie das machen. Mir ist es als Schüler damals auch so gegangen wie dir heute. Nur ich war leider nicht so stark. Gott ist immer bei dir, in welcher Lebenslage du auch bist.

Auf der ganzen Welt werden Christen verfolgt und die Medien berichten nicht im geringsten davon.>

Woher nimmst Du dann dieses "Wissen"?

manchmal vergess ich das ich gläubig bin>

Dann bist Du nicht gläubig, wenn Du das so einfach "vergessen" kannst!

wieso ist es so verpöhnt christlich zu sein?>

Wieso soll das verpönt sein? Doch nicht in diesem Staat hier! Hier ist es "verpönt", als "Atheist", "Kommunist", "Andersgläubiger" erkannt zu werden bzw. sich als solcher zu outen. Nur wenn mal jemand die Scheinheiligkeit des Glaubens bei den allermeisten "Christen" und denen, die sich selbst als solche bezeichnen, etwas kritisiert, kann das noch lange nicht als "verpönt" bezeichnet werden!

Lebe Deinen Glauben mit aller Ernsthaftigkeit, wenn Dir danach ist, und eiere nicht rum, was Deinen Gott anbetrtifft. Dann wirst Du eventuell auch nie einer "Verpönung" anheim fallen!

Ich rede davon das man nicht auf den neusten Stand der Dinge gebracht wird. Natürlich berichten Medien, aber es ist wie mit vielen Dingen, zwei Tage berichtet und dann ist Funkstille.. das meine ich.

Vergessen nicht in dem Sinne, ich denke einfach viel zu wenig daran, das nervt mich selber.

Und ja auch hier vielleicht ein wenig zu krass ausgedrückt, auch nicht verpöhnt, wirklich verpöhnt ist etwas anderes. Ich meine damit das Christ sein ja irgendwie out ist und nur wei man Christ ist, wird einem gleich so ein Stempel aufgedrückt. Ich weiß das es sehr viel schlimmeres gibt, aber ich akzeptiere doch auch wenn jemand Atheist ist oder Moslem... das meine ich. Vermutlich hast du recht, ich stehe zu wenig dazu.

0
@Mariealina92

Christsein out??

In unserem Land wird keinem Christen ein "Stempel" aufgedrückt! Hier verwechselst Du was! Es wird bestenfalls "Christen" ein Stempel aufgedrückt, die nach Meinung der herrschenden Kirchen (katholisch und evangelisch/lutherisch) Renegaten am chrsitlichen Glauben sind (also z. B. Zeugen Jehovas, Mormonen, Amish u. a.).

Und wenn Du akzeptierst, dass es "Atheisten" und Moslems gibt, heißt das noch lange nicht, dass es die allgemeine Öffentlichkeit auch tut. Das liegt daran, dass historisch gesehen, hier eben die christlichen Dogmen und Traditionen das Übergewicht hatten und haben (genannt "Christliche Werte").

1
Woher nimmst Du dann dieses "Wissen"?

Vielleicht von der Hitliste der Länder mit Christenverfolgung?

https://www.opendoors.de/verfolgung/laenderprofile

Im Seitenhintergrund die Karte zu dieser Liste, da sind dann auch noch Länder schraffiert, in denen es auch Verfolgung und Diskriminierung von Christen gibt, die aber nicht in den "Top 50" stehen.

Mehr Infos zu einem der 50 Länder ist dann nur noch einen Mausklick entfernt ...

0
@helmutwk

helmut - ich hatte marie gefragt!

Ich finde meine Meinung nun allerdings auch mit Deinem Beitrag bestätigt, dass man Christen (und die, die sich dafür halten) nicht kritisieren darf! Sie sind immer beleidigt!

Auf jeden Fall würde die Aussage, dass "in der ganzen Welt Christen verfolgt werden" würden, kompletter Nonsens sein, zumindest was dieses Land hier anbetrifft! Hier verfolgen die "Christen" alle Andersgläubigen, wobei "Verfolgung" nicht immer mit physischer Schikane gleichzusetzen ist!

0
@XXholditXX
Auf jeden Fall würde die Aussage, dass "in der ganzen Welt Christen verfolgt werden" würden, kompletter Nonsens sein,

Auf vier von 5 Kontinenten (in Australien nicht), von Atheisten, Buddhisten, Hindus, Katholiken o.ä., Muslimen - da ist "in der ganzen Welt" schon eine zulässige Vereinfachung.

Hier verfolgen die "Christen" alle Andersgläubigen

Du übertreibst. Je nach Gegend sind es auch schon mal die Christen, die benachteiligt werden. Und "die Christen" ist ne Verallgemeinerung, die so nicht stimmt. Wer so wie du bei "auf der ganzen Welt" protestiert, sollte auch selber genauer formulieren.

0
@helmutwk

Kannst Du mir "die Christen" genau definieren?

Bitte tu´ es!

Wo werden in Europa, in Amerika, in Asien "Christen" verfolgt?? Bestenfalls die eine oder andere Randgruppe, die den Namen "christlich" irgendwo in Anspruch nimmt und missbraucht! Und dann auch mehrheitlich von den anderen "christlichen" Randgruppen und Sekten respektive christlichen Kirchen!

Schiebe also die sicher vorhandenen "Christen-Verfolgungen" nicht den "Atheisten, Buddhisten, Hindus, Katholiken (sind das etwa keine Christen??) oder Muslimen in die Schuhe! Ihr seid Euer eigener Feind (schon immer gewesen!).

0
@XXholditXX
Wo werden in Europa, in Amerika, in Asien "Christen" verfolgt??

https://www.opendoors.de/verfolgung/laenderprofile

Lies doch mal, was da zu Kolumbien (ist in Amerika) und Nordkorea (ist in Asien) steht. Wobei es gerade in Asien noch viele andere Länder gibt (Reihenfolge nach Härte der Verfolgung: Syrien, Iraq, Afghanistan, Saudi-Arabien, Malediven, Pakistan, Jemen, Usbekistan, Vietnam, Qatar, Turkmenistan, Laos, Myanmar, Brunei, Oman, Indien, Sri Lanka, Bhutan, Palästinenser"staat", Vereinigte Arabische Emirate, China, Kuwaiit, Kasachstan, Malaysia, Bahrain, Tadschikistan, Indonesien, Bangla Desh).

Bestenfalls die eine oder andere Randgruppe, die den Namen "christlich" irgendwo in Anspruch nimmt und missbraucht!

Wenn die FIDES-Regierung in Ungarn den Methodisten (eine durchaus seriöse Kirche) die Anerkennung als Kirche entzieht, dann wohl nicht deshalb, weil sie ne Randgruppe sind, sondern weil sich diese Kirche für Menschen einsetzt, die von der ungarischen Regierung ausgegrenzt und diskriminiert werden (insbesondere Roma und Sinti).

Und dann auch mehrheitlich von den anderen "christlichen" Randgruppen und Sekten respektive christlichen Kirchen!

Nö, das mag früher die Regel gewesen sein, inzwischen ist es die Ausnahme. Heute z.B. in Russland, wo es wieder ne enge Beziehung zwischen Putin und orthodoxer Kirche gibt (ist nicht unter den Top 50, aber da werden insbesondere evangelische Christen diskriminiert).

Schiebe also die sicher vorhandenen "Christen-Verfolgungen" nicht den "Atheisten, Buddhisten, Hindus, Katholiken (sind das etwa keine Christen??) oder Muslimen in die Schuhe!

Wer verfolgt denn in China, Sri Lanka, Indien, Mexiko oder Nigeria?

0
@helmutwk
Wer verfolgt denn in China, Sri Lanka, Indien, Mexiko oder Nigeria?>

Jedenfalls definitiv keine "Atheisten"! Hier bleibst Du Deiner Linie treu: alles, was nicht an Deinen lächerlichen Gott glaubt, ist ein "Atheist"!

Lachhaft!

In China sind es u. a. Maoisten (also politische Religionsfanatiker), in Sri Lanka Buddhisten, in Indien Hindus, in Mexiko die katholischen gegen die evangelischen Christen, in Nigeria Islamisten.

0
@XXholditXX
Jedenfalls definitiv keine "Atheisten"! Hier bleibst Du Deiner Linie treu: alles, was nicht an Deinen lächerlichen Gott glaubt, ist ein "Atheist"!

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Ich hatte von Atheisten, Buddhisten, Hindus und Katholiken geschrieben, du hattest das zitiert, und dann hab ich für jede dieser Kategorien ein Land angegeben.

In China sind es u. a. Maoisten (also politische Religionsfanatiker),

Wir könne uns gerne darauf einigen, dass in China der Atheismus zur "Religion" gemacht wurde, aber Maoismus ist nun mal einen Spielart des Atheismus.

Kommt jetzt der wahre Schotte?

0
@helmutwk

"Schotte"?

Nee, nur der China-Kenner! Du hast von Maoismus (auch von "Atheismus") und dessen Verhältnis zur Religion keine Ahnung! Nimm es tapfer!

Maoismus als "Spielart des Atheismus"! Dass ich nicht lache! Wenn Du nur einmal im kleinen roten Mao-Büchlein gelesen hättest, dann würdest Du solchen Unsinn nicht behaupten. Da ich schon oft zu diesem Thema geschrieben habe, erspare ich mir die Diskussion hier mit Dir religiösem "Eisenkopf" (Pardon für diese offene, aber ehrliche Meinung!)!

Und selbst wenn ich eingestehe, dass z. B.Buddhisten auch an Christenverfolgungen beteiligt sind und waren, dann musst Du dies auch andersrum eingestehen. Und damit wären wir wieder beim Thema:

ein Religionsfanatiker ist des anderen Feind! Auf der ganzen Welt, in jedem Land auf andere Art und Weise!

Wie schön wäre die Welt ohne jegliche Religion?!

0
@XXholditXX
Wenn Du nur einmal im kleinen roten Mao-Büchlein gelesen hättest, dann würdest Du solchen Unsinn nicht behaupten.

Dann bring mal ein Zitat daraus, in dem sich Mao von leninistischen Atheismus abgrenzt oder gar von Gott spricht.

Und falls du bestreiten willst, dass Marxismus-Leninismis Atheismus ist, lies doch mal bei Lenin nach:

http://www.marxists.org/deutsch/archiv/lenin/1905/12/religion.html

ein Religionsfanatiker ist des anderen Feind!

Christen sollen ihre Feinde lieben.Wer das nicht tut, der mag sich Christ nennen, aber er ist damit dem Ungehorsam, was Christus vorschreibt.

Wie schön wäre die Welt ohne jegliche Religion?!

Also wenn ich an den "ersten atheistischen Staat der Welt" denke (das war Albanien, hab ich seinerzeit selbst in Radio Tirana gehört), dann ahne ich, wie das aussehen wird.

Ohne Gewalt wirst du die Religionen nicht loswerden. Schon allein deshalb, weil es immer Menschen mit religiösen Erlebnissen geben wird.

Statt immer nur auf die propagierten Gründe zu schauen, wäre sinnvoll, sich mit den wirklichen Ursachen von Gewalt auseinanderzusetzen.

0
@helmutwk

helmut

Mao hat sich öffentlich nie vom Leninismus (was übrigens auch kein Atheismus, sondern eine politische Religion war und ist - wieder Deine Unwissenheit bzw. Ignoranz!) abgegrenzt. Als er seine Mao-Bibel verfasste (bzw. verfassen ließ), waren das noch politische Freunde - im Geiste, persönlich haben die sich nie kennen gelernt. In China haben Götter, so wie z. B. im Alten Rom, bei den Germanen, bei den Christen und Moslems usw. nie eine große Rolle gespielt. "Gott" war immer der lebende "Himmelssohn" (Kaiser) oder der Parteichef (in diesem Fall Mao).

Aus diesem Grunde hat auch der Begriff "Atheismus" dort eine ganz andere Bedeutung!

Und wenn jemand heute (oder wann auch immer) behauptet, er sei "Atheist", dann muss das noch lange nicht stimmen. AH hat in seinem Standardwerk auch behauptet, er sei der Fortsetzer der Mission Jesu Christi! Würdest Du ihn deswegen als Deinen Gesinnungsfreund und Glaubensbruder akzeptieren??

Der "erste atheistische Staat" Albanien unter seinem Hodcha war genau so "atheistisch" wie heute Nord-Korea!

Ich wiederhole, Du hast keine Ahnung von "Atheismus", von Maoismus, Leninismus, den Dzhudshe-Ideen der Koreaner, den poilitischen Leitlinien eines Enver Hodcha.

Nur dümmliches Nachgeplappere (pardon, ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein) der "freiheitlich-demokratischen" Medien und politischen Eiferer hier.


By the way: Vervollständige bitte diesen Satz von Dir (irgendwas fehlt da):

Wer das nicht tut, der mag sich Christ nennen, aber er ist damit dem Ungehorsam, was Christus vorschreibt.>

Eine der "wirklichen" Ursachen von Gewalt sind religiöser Natur (nach- und bewiesen, was so ziemlich alle Religionen, v. a. und auch das Christentum betrifft, auch politisch-religiöse!

0
@XXholditXX
Leninismus (was übrigens auch kein Atheismus, sondern eine politische Religion war und ist

Wie du bei Lenin nachlesen kannst, umfasste diese "Religion" auch den Atheismus:

http://www.payer.de/religionskritik/lenin02.htm

Offenbar hast du das nicht gewusst?

Und wenn jemand heute (oder wann auch immer) behauptet, er sei "Atheist", dann muss das noch lange nicht stimmen.

Klar, "achte nicht auf ihre Worte, sondern auf ihre Taten". Nur während bei Hitler von Nächsten- und Feindesliebe, Gottesfurcht und Wahrhaftigkeit nicht viel zu finden ist, von "das Heil kommt von den Juden" ganz zu schweigen, hat die KPdSU oder eben auch die chinesischen Kommunisten den Atheismus propagiert und nicht atheistische Religionen unterdrückt (ich formuliere so, weil du deren Atheismus als Religion bezeichnet hast).

Du hast keine Ahnung von "Atheismus"

Doch sicher. Atheismus ist der Glaube, dass es keinen Gott gibt. Manche Atheisten glauben dabei, dass das kein Glaube ist, sondern Wissen.

(irgendwas fehlt da)

Nö, ich hab nur "ungehorsam" aus versehe3n groß geschrieben. Der Satz ist vollständig.

Eine der "wirklichen" Ursachen von Gewalt sind religiöser Natur

Dann erzähle ich die mal was. In Britisch-Indien waren die meisten lokalen Unruhen, soweit sie sich nicht gegen die Briten richteten, Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Hindus. Dann kam es zur Teilung des Landes, und zu einem (auch nicht ganz friedlichen) Bevölkerungsaustausch, wodurch in weiten Teilen Indiens bzw. Pakistans nur noch eine Religion vorhanden war. Und siehe: nun waren die meisten lokalen Unruhen (rural riots) Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Sprachgruppen. Weshalb die regionalen Sprachen aufgewertet wurden, so dass auch dieser Konflikt beseitigt war. Nur zeigte sich, dass die Zahl der riots nicht weniger wurden.

Die wirkliche Ursachen von Gewalt sind Armut und Ungerechtigkeit. Politik, Religion etc. liefern nur die Vorwände, wenn der Vorwand wegfällt, wird sich schon ein neuer finden.

0
@helmutwk

Helmut, gibst Dir ja echt Mühe. Es bleibt aber zu großen Teilen Kauderwelsch!

"achte nicht auf ihre Worte, sondern auf ihre Taten>

Richtig! Die politisch-religiösen Eiferer haben andere Religionen unterdrückt, so wie die nicht-politisch-religiösen "Glaubenskrieger" andere Religionen unterdrückt haben und unterdrücken - Beispiele erspare ich mir, die findest Du in jedem drittklassigen Geschichtsbuch!

Du hast mir meine Frage nicht beantwortet: Betrachtest Du AH als Deinen Glaubensbruder, weil er in seinem großen Machwerk erklärt hat, dass er der "Fortsetzer der Mission Jesu Christi" sei??

Mit dem Thema Juden gib Dir keine Mühe. Damit hatten faktisch alle katholischen Obergurus in Rom (zur Erinnerung: die huldigen dem selben Gott wie Du!) noch bis vor kurzem ihre Probleme (z. B. wenn es um Schuld und Unschuld für eine gewisse Kreuzigung ging).

Atheismus ist der Glaube, dass es keinen Gott gibt. >

Hier schon tausendmal besprochen und belegt: Atheismus ist kein Glaube! Auch hier keinen Kommentar weiter, ich bin keine Schallplatte mit Endlosrille!

Nö, ich hab nur "ungehorsam" aus versehe3n groß geschrieben. Der Satz ist vollständig.>

Und trotzdem ist er schwach im Deutschen. Man kann nur jemandem ungehorsam sein, nicht "dem" Ungewissen bzw. Ungesagten bzw. dem, was irgendein Wanderprediger laut einem zweifelhaften Märchenbuch namens Bibel von sich gegeben haben soll.

("Aus Versehen" wird hier übrigens groß geschrieben! Aber lassen wir diese Schulmeisterei!)

Die wirkliche Ursachen von Gewalt sind Armut und Ungerechtigkeit>

Ich sagte lediglich, dass Religionen "eine" der Ursachen sind (lies bitte erst aufmerksam, bevor Du reagierst). Und wenn man wie Du "Armut" und "Ungerechtigkeit" nennt, sollte man schon die Ursachen für beide Erscheinungen mitbenennen! Ich denke, dann sind wir wieder ganz schnell beim Thema "Religion"! Auch hierzu hätte ich einige Beispiele!

Dass Religionen, bzw. in deren Namen die Aktiven derselben, z.B. Armut predigen und damit fördern, ihre Götter dem Unwesen ihrer Geschöpfe grinsend zuschauen, Untertanengeist fordern, Stillhalteparolen verkünden, Hass gegenüber Anders- und Nichtglaubenden streuen, sich mit diktatorischen Regimes verbündeten und verbünden usw. usf., ist für mich ein sehr aktiver Faktor der Religionen, nicht nur eine Art "Vorwand" für andere!


Und Deine süffisante Frage, ob ich da was von Lenin nicht gewusst hätte, beantworte ich gar nicht. Denn Du kennst Lenin offensichtlich nur aus zweifelhaften Sekundärquellen. Ich habe ihn im Original gelesen!


Debatte beendet!

0
@XXholditXX
Denn Du kennst Lenin offensichtlich nur aus zweifelhaften Sekundärquellen. Ich habe ihn im Original gelesen!

Und dann hast du nicht bemerkt, dass ich einen Originaltext (bzw, die deutsche Übersetzung) von Lenin verlinkt habe?

Du hast mir meine Frage nicht beantwortet: Betrachtest Du AH als Deinen Glaubensbruder, weil er in seinem großen Machwerk erklärt hat, dass er der "Fortsetzer der Mission Jesu Christi" sei??

Hab ich doch schon gesagt: nein.

Damit hatten faktisch alle katholischen Obergurus in Rom (zur Erinnerung: die huldigen dem selben Gott wie Du!) noch bis vor kurzem ihre Probleme

Nicht nur die, auch solche, die mir theologisch näher stehen. Ja, das ist ein dunkles Kapitel, dass Judenhass so weit verbreitet war. Nur wer die Bibel aufmerksam liest, findet schnell heraus, dass das ein Widerspruch ist, an Jesus zu glauben und Sein Volk zu hassen.

Ich sagte lediglich, dass Religionen "eine" der Ursachen sind

So gesehen, kann auch Atheismus eine Ursache sein.

Und solange du nicht zwischen guten und schlechten Religionen unterscheidest, werde ich auch nicht zwischen gutem und schlechtem Atheismus unterscheiden.

0
@helmutwk

Du kapierst es nicht (bzw. willst nicht!). Es gibt keinen "guten" und "nicht-guten" Atheismus! Das würde Aktivität voraussetzen. Atheismus ist keine Aktivität, auch wenn Eiferer wie Du das ihm permanent anlasten wollen!

Genau so ein Blödsinn sind "gute" und "schlechte" Religionen!

Religionen haben sich IMMER in der Geschichte als "schlecht", regressiv und entwicklungshemmend erwiesen! Es gab und gibt Menschen, die was Gutes daraus machten und machen. Ihnen gehört meine Hochachtung, nicht aber dem Kauderwelsch in irgendwelchen heiligen Schriften! Das was diese Menschen an Gutem getan haben, hätten sie ganz sicher auch ohne religiösen Hintergrund getan!

Und vice versa, so wie Leute mit echt religiösem Hintergrund jeden Tag riesigen Mist bauen und sogar übelste Verbrechen begehen!


"Originaltext" ist original und nicht "in Übersetzung"!


Wo hast Du auf meine klare Frage mit AH usw. ein klares "Nein" formuliert?? Du weichst aus, v. a. verstehst Du offensichtlich den allegorischen Hintersinn meiner Frage nicht (bzw., wie so oft, willst nicht verstehen!).


dass das ein Widerspruch ist,an Jesus zu glauben und Sein Volk zu hassen>

Da könnte ich ganze Romane schreiben über die Widersprüche, die sich im tagtäglichen Handeln bei Euch Christen im Vergleich zu Euerm Wunderwerk namens Bibel auftun! Und erzähl mir nicht, dass das "dunkle" Kapitel im Sinne von "Ausrutscher" waren. Das sind die direkten Folgen der Anwendung der Lehren Deines Gottes, ob der nun dreigeteilt oder gekreuzigt oder an einem ominösen "Pfahl" (scheinbar) verendet und dann wieder auferstanden sein soll! Folgen, die sich auch heute noch jeden Tag zeigen!

0
@XXholditXX

Atheismus ist keine Aktivität

Religion auch nicht. Zu jeder Aussage, die mensch zu "Religion" aufstellen könnte, gibt es mindestens eine Religion als Gegenbeispiel, oder anders ausgedrückt: die gemeinsame Schnittstelle aller Religionen ist leer. Insbesondere haben viele Religionen nichts mit "Aktivität" zu tun, sondern mit Glaubensinhalten.

Die Schnittmenge aller Atheismen ist natürlich nicht leer, aber konkrete Atheismen beinhalten natürlich mehr als nur "den Atheismus". und je nachdem, was alles mit dem Atheismus verbinden wird, kann ein konkreter Atheismus (z.B. der von Dawkins) gut oder schlecht sein.

Wir können Atheismus an sich mit Religion an sich vergleichen, nur da "Religion an sich" eine leere Menge ist, bringt das nicht viel. Oder eben konkrete Religionen mit konkreten Atheismen. du willst Atheismus an sich mit konkreten Religionen vergleichen - damit das, was Atheisten konkret tun, außen vor bleibt, du aber auf Alles verweisen kannst, was religiöse Menschen schlecht getan haben. Nur auf den Trick falle ich nicht herein.

Religionen haben sich IMMER in der Geschichte als "schlecht", regressiv und entwicklungshemmend erwiesen!

Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz (Judentum & Christentum), Abschaffung des internationalen Sklavenhandels (Methodisten), Abschaffung der Sklaverei in GB (Methodisten) und USA (v.a. Quäker), ... ach ja, das hat sich alles als "entwicklungshemmend" erwiesen? Das waren Aktionen von Kirchen, nicht von Einzelnen.

Oder auch weniger bekannte Beispiele: frage dich mal, warum Missionare wie Ziegenbalg (1682 – 1719) in den Ländern, in denen sie wirkten (in diesem Beispiel Indien), noch heute hoch geachtet sind.

Das was diese Menschen an Gutem getan haben, hätten sie ganz sicher auch ohne religiösen Hintergrund getan!

Da gibt es aber jede Menge Gegenbeispiele zu der These. Nämlich Menschen, die erst nach ihrer Bekehrung Gutes getan haben. Georg Müller in Bristol ist ein gutes Beispiel dafür, ein aktuelleres wäre

http://www.erf.de/fernsehen/mediathek/mensch-gott/ich-war-auslaenderfeind/67-407

"Originaltext" ist original und nicht "in Übersetzung"!

So wie du formuliert hast, schien "Original" das Gegenteil von "zweifelhafte Sekundärquellen" zu sein. Ich geb zu, dass meine Russischkenntnisse nahezu Null sind. Und wenn du in dem, was ich verlinkit habe, einen nennenswerten Übersetzungsfehler findest, dann sag Bescheid.

Und erzähl mir nicht, dass das "dunkle" Kapitel im Sinne von "Ausrutscher" waren.

Ob Ausrutscher der bewusste Abwendung von dem, was die Bibel lehrt - macht das einen Unterschied?

Mt 5,44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen. 45 So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne scheinen auf böse Menschen wie auf gute, und er lässt es regnen auf alle, ob sie ihn ehren oder verachten.

Und zu Hitler: ich hab schon am Anfang klar gemacht, dass dessen Taten bewiesen, dass er kein Christ ist. Denn erstens hat er sich auch nicht ansatzweise an christliche Ethik wie z.B. Nächstenliebe gehalten, zweitens von Propagandasprüchen abgesehen auch keinerlei christliche Inhalte vorgebracht, und drittens die christlichen Kirchen aktiv bekämpft.

Analoges für Lenin oder Stalin zu zeigen dürfte dir schwer fallen.

So, und jetzt hab ich das erste Tor verpasst, ich mach wohl übermorgen weiter.

1
@helmutwk
So, und jetzt hab ich das erste Tor verpasst, ich mach wohl übermorgen weiter.>

Huldigst Du etwa auch noch dem Gott "Fußball"? Das ist hier in diesem "säkularen Land auch schon eine "Religion! Pass auf, dass Dein christlicher Gott nicht eifersüchtig wird!

Aber nun mal zu Deinem Kauderwelsch: Religion auch nicht Ich sagte bereits und habe es hinreichend argumentiert: Atheismus ist keine Religion und kann deshalb nicht mit Religion verglichen bzw. wie bei Dir, gleichgesetzt werden. In diesem Sinne ist auch ein Dawkins bestenfalls ein sog. „Neuer Atheist“, was mit dem Ur-Verständnis von „Atheismus“ nur ansatzweise zu tun hat! Ich wiederhole: Leute, die den Atheismus predigen, sind keine „Atheisten“! ** Schnittstelle aller Religionen ist leer Auch eine typische Behauptung religiöser Fanatiker. Die „Schnittstelle“ aller Religionen (auch der politischen) ist der Glaube an irgendwas Transzendentes, Unerklär- und Unfassbares, der verzweifelte Ausweg aus Unwissen und Ignoranz, der leichteste und unredlichste Weg, Phänomene zu erklären. Ein Atheist sagt einfach „Nein“ auf die Frage „Glaubst Du an Gott?“ Alles darüber Hinausgehende sind schon Abarten und Verfälschungen dieser einfachen Wahrheit. Alle, die mehr draus machen, sind keine „Atheisten“ in diesem Sinne, auch wenn sie es behaupten.
du willst Atheismus an sich mit konkreten Religionen vergleichen Nein, zum letzten Mal! Das redest Du mir permanent ein und baust darauf ellenlange Tiraden auf! Alles verweisen kannst, was religiöse Menschen schlecht getan haben. Nur auf den Trick falle ich nicht herein. Nein, auch das ist eine dumme Behauptung von Dir! Ich rede von den religiösen Einrichtungen und Machtstrukturen, Du unterstellst mir den Bezug auf alle „religiöse Menschen“. Wie gesagt: unredlich bis zum Abwinken! Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz (Judentum & Christentum), Abschaffung des internationalen Sklavenhandels (Methodisten), Abschaffung der Sklaverei in GB (Methodisten) und USA (v.a. Quäker), ... ach ja, das hat sich alles als "entwicklungshemmend" erwiesen? Das waren Aktionen von Kirchen, nicht von Einzelnen.** Nein, das waren nicht „Kirchen“. „Kirchen“ haben z. B. mit AH kooperiert, haben sich gefreut, als selbiger gegen die Juden und Bolschewiken losmarschierte, haben „Halluluja“ und „Hurra“ gebrüllt, als es um „Euthanasie“, „KZ´s“ und „Aufrüstung“ ging, haben Kriegsverbrechern „Pfade“ nach S-Amerika eröffnet, haben im Mittelalter Forschungen an toten Menschen verboten und damit die Entwicklung der Medizin behindert…. (alles belegbar und keineswegs eine Herabwürdigung von religiösen Menschen, wie Du mir das unterstellst!). Schauen wir uns dagegen doch mal Deine drei Beispiele an: 1) „Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz“ – (Ja, z. B. Lk19,27: “Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde, bringt her und macht sie vor mir nieder!“) Bis heute hat der Vatikan die europäische Menschenrechtskonvention nicht unterzeichnet! Das Endprodukt christlicher Ethik kann noch so sehr sekulären Menschenrechten ähneln, der Unterschied ist, dass letztere ohne das Christentum auskommen und außerhalb des Christentums Anerkennung finden. Nebenbei bemerkt: Ist eine moralische Vorschrift außerhalb des Christentums gut, ist sie auch ohne das Christentum gut. Ist es nur aus christlicher Sicht gut, braucht sie niemand. Lassen wir „Junker Jörg“ nur zu einem Thema reden: "Ob sie (die Frau) sich aber auch müde und zuletzt zu Tode tragen, dass schadet nichts, lass sie nur zu Tode tragen, sie sind darum da. (...) Will die Frau nicht, so komme die Magd." „Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz???“ Hahaha! 2) „Abschaffung internationalen Sklavenhandels“ – das geschah aus wirtschaftlichen und z. T. persönlichen, keinesfalls aus „christlich- moralischen“ Beweggründen: wozu Sklaven aus Übersee importieren, wenn es im Zuge der allgemeinen Verelendung und Pauperisierung genug (Lohn-) Sklaven im eigenen Land gab? Wo sind hier „christliche Motive“? Hier z. B.?: Epheser 6,5-7: „Ihr Sklaven, gehorcht euren irdischen Herren mit Furcht und Zittern und mit aufrichtigem Herzen, als wäre es Christus. Arbeitet nicht nur, um euch bei den Menschen einzuschmeicheln und ihnen zu gefallen, sondern erfüllt als Sklaven Christi von Herzen den Willen Gottes! Dient freudig, als dientet ihr dem Herrn und nicht den Menschen.“ Oder hier?: Titus 1, 10-11: „Denn es gibt viele Ungehorsame, Schwätzer und Schwindler, besonders unter denen, die aus dem Judentum kommen. Diese Menschen muss man zum Schweigen bringen, denn aus übler Gewinnsucht zerstören sie ganze Familien mit ihren falschen Lehren“ „Abschaffung der Sklaverei“ – dito!

0
@XXholditXX

Fortsetzung:

** frage dich mal, warum Missionare wie Ziegenbalg (1682 – 1719) in den Ländern, in denen sie wirkten (in diesem Beispiel Indien), noch heute hoch geachtet sind.**

Ich wiederhole, alle Menschen, die Gutes getan haben, darunter auch der Herr Ziegenbalg, hätten das ganz sicher auch ohne religiösen Hintergrund getan. Deine Gegenbehauptung mit diesen Beispielen fallen für mich unter die Kategorie „Ausnahmen bestätigen die Regel“. Spätestens bei Mutter Teresa habe ich nämlich schon arge Zweifel (und ihre ehemalige Umwelt ebenso).

Ob Ausrutscher der bewusste Abwendung von dem, was die Bibel lehrt - macht das einen Unterschied?

Das macht einen gewaltigen Unterschied: während der „Ausrutscher“ laut Gesetzen der Statistik eben das „Unnormale“ ist, sind „Abwendungen von der Bibel“ eben das überall „Normale“! Oder kennst Du jemanden, der sich seit Jesus (wie überall behauptet wird) nicht von der Bibel „abgewendet“ hätte – mir reicht die Betrachtung der Leute, die diese Bibel vor sich her tragen und tagtäglich über christliche Moral und Ethik schwafeln! Zum Beispiel Dein Mt 5,44(+45!) besagt doch nur: Frisch drauf los gesündigt, „er“ liebt euch alle!

Und zu Hitler: ich hab schon am Anfang klar gemacht, dass dessen Taten bewiesen, dass er kein Christ ist. Denn erstens hat er sich auch nicht ansatzweise an christliche Ethik wie z.B. Nächstenliebe gehalten, zweitens von Propagandasprüchen abgesehen auch keinerlei christliche Inhalte vorgebracht, und drittens die christlichen Kirchen aktiv bekämpft

Hier gebe ich Dir teilweise recht:

ich kann von Lenin und Stalin auch nicht behaupten, dass sie Christen waren, obwohl Stalin seine Urvorstellungen über Gott in einem grusinischen christlich- orthodoxen Priesterseminar erhalten hat. Sie haben sich damit auch nicht an „christliche Ethik“ gehalten – warum sollten sie auch, nachdem was die Kirchen mit Bezug auf ihre jeweiligen Religionen bis dahin in der Menschheitsgeschichte „angestellt“ hatten und sich vorwiegend daraus deren christliche „Ethik“ manifestierte! Warum sollte denn diese ominöse „christliche Ethik“ das Nonplusultra in einer Zeit sein, wo dieses Land völlig isoliert und allein mit seiner Weltanschauung in der Welt dastand. Da rutschte die (auch von Christen damals nur sporadisch praktizierte) Nächstenliebe schon mal den Berg des „Klassenkampfes“ hinunter. Wieso setzt Du überhaupt Deine heutigen Maßstäbe an Ereignisse an, die schon lange der Vergangenheit angehören.

Reden wir doch lieber über die „christliche“ Gegenwart, da werden wir überreichlich fündig und finden genug Stoff zum Debattieren!

Stalin und z. T. auch Lenin waren ebenfalls religiöse Fanatiker, wenn es um ihre Weltanschauung und deren Durchsetzung ging.

Damit standen sie aber in der Reihe ALLER Religionen: eine war (und ist) des anderen Feind!

0
@XXholditXX

Helmut, nimm bitte zur Kenntnis, dass mich alle weiteren Deiner Tiraden nur wiederum zu einem müden Lächeln animieren!

Ich geh jetzt zu meinen Kumpels in dem katholischen Kloster hier um die Ecke und trinke mit denen ein gepflegtes Bierchen! Die haben wenigstens eine edlen "göttlichen" Humor!

Du ermüdest, weiter nichts!

0
@XXholditXX
Huldigst Du etwa auch noch dem Gott "Fußball"?

Nö. Ich hätte beispielsweise die Antwort nicht zu Ende geschrieben, wenn ich das täte.

was mit dem Ur-Verständnis von „Atheismus“ nur ansatzweise zu tun hat!

Urverständnis? Demnach wäre ich ein Atheist (vor knapp 2000 Jahren wurden die Christen Atheisten genannt)?

Ich weiß ja nicht, worauf sich dein "Urverständnis" bezieht, wenn ich Atheist sage, beziehe ich mich nicht auf eine veraltete Bedeutung dieses Wortes. Das ist auch eine Frage der Ehrlichkeit. ;)

Atheismus ist keine Religion und kann deshalb nicht mit Religion verglichen bzw. wie bei Dir, gleichgesetzt werden

Noch nicht mal verglichen? Was nicht vergleichen werden kann (wie z.B. Eisenbahn und Willensfreiheit) kann auch nie in Konkurrenz zueinander stehen. Wenn Atheismus und Religion so unterschiedlich sind, wie du behauptest, kann jemand also problemlos gleichzeitig Atheist und religiös sein.

Vielleicht solltest du doch besser, statt irgendwelche "Urverständnisse" zu bemühen, Atheist so benutzen wie es im deutschen benutzt wird: ein Atheist ist jemand, der glaubt, dass es keinen Gott gibt.

Ich rede von den religiösen Einrichtungen und Machtstrukturen,

Was ist mit Religionen, die keine Machtstrukturen haben?

Nein, das waren nicht „Kirchen“.

Die Methdistische Kirche Großbritanniens ist keine Kirche? Oder die Quäker? Entweder hast du keine Ahnung, oder du bist unehrlich bis zum abwinken.

„Kirchen“ haben z. B. mit AH kooperiert,

Nein, das stimmt nicht ganz. Vor der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler gab es keine Kooperation,. danach hat die rkk mit der neuen Regierung über ein Konkordat verhandelt, für dessen Abschluss es eine gewisse Kooperation gab (z.B. Auflösung des "Zentrums"). Nur hat sich Nazideutschland nicht daran gehalten, was schließlich zur Enzyklika "mit brennender Sorge" führte, die extra auf deutsch abgefasst wurde (normalerweise ist eine Enzyklika auf Latein), damit sie in Deutschland von allen katholischen Kanzeln verlesen werden konnte.

Bei der evangelischen Kirche haben die Nazis eine Einheitskirche propagiert, die Kirchenwahlen hat aber dann kein Nazi, sondern Friedrich Bodelschwingh gewonnen. der wurde dann von den Nazis aus dem Amt gemobbt, das und andere Punkte (z.B. die "Judenfrage") war der Grund, dass sich eine Bekenndende Kirche bildete, die sich gegen die Übernahme der Kirche durch die Nazis wehrte. Die "Deutschen Christen" waren in der evangelischen Kirche einen Minderheit, ohne staatliche Unterstützung wäre die nie zum Zug gekommen. Genauso gut könntest du von einer Zusammenarbeit der Gewerkschaften mit den Nazis sprechen, schließlich sind die Gewerkschaften 1933 der *Deutschen Arbeitsfront" beigetreten.

Also insgesamt waren die Kirchen in D gegen die Nazis, für 1933/34 (und für Einzelpersonen auch länger) gilt das nur mit Einschränkungen (bei Einzelpersonen auch ggf. gar nicht). Wenn du eine Zusammenarbeit mit Faschisten haben willst, musst du schon z.B. Franco-Spanien und die rkk nehmen (wo es logischerweise dann auch verboten war, evangelisch zu sein).

haben sich gefreut, als selbiger gegen die Juden und Bolschewiken losmarschierte

Spätestens bei getauften Juden war die Begeisterung aber zu Ende.

„Hurra“ gebrüllt, als es um „Euthanasie“, „KZ´s“ und „Aufrüstung“ ging
Das ist Verleumdung

Gegen Euthansie haben Vertreter aus allen Kirchen protestiert. Bodelschwingh beispielsweise ist mehrmals in Berlin vorstellig geworden, um die Aktion zu stoppen, der katholische Kardinal v. Galen hat Predigten dagegen gehalten. Vermutlich wurde die "Aktion Gnadentod" deswegen abgebrochen.

„Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz“

Steht schon in AT, beispielsweise in

5.Ms 1,17 Urteilt unparteiisch! Hört die kleinen Leute genauso an wie die vornehmen und einflussreichen und lasst euch von niemand einschüchtern; denn Gott selbst wacht über das Recht. Ist euch ein Fall zu schwierig, so kommt zu mir, damit ich ihn entscheide.«

Und dagegen stellst du

Lk 19,27 “Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde, bringt her und macht sie vor mir nieder!“

ohne den Zusammenhang zu beachten. Das ist teil ein4es *Gleichnisses". Wörtlich genommen ist das zunächst mal eine Geschichte, wie sie damals von Zeit zu Zeit vorkam: jemand reist in ein fernes Land (natürlich nach Rom), um König zu werden, und als er zurückkommt, lässt er die Leute umbringen, die gegen ihn rebelliert haben und seine Ernennung versucht haben zu verhindern.

Gleichnisse müssen übertragen verstanden werden. gemeint ist der Menschensohn (also Jesus), der nach Daniel 7 zum Himmel fährt und dort die Herrschaft über die Welt bekommt. Der von dir zitierte Vers bezieht sich also darauf, dass beim jüngsten Gericht die Feinde Gottes in die Hölle geworfen werden.

Bis heute hat der Vatikan die europäische Menschenrechtskonvention nicht unterzeichnet!

Natürlich haben so was andere Kirchen durchgesetzt als ausgerechnet der Vatikan.

(Fortsetzung folgt)

0
@XXholditXX
Nebenbei bemerkt: Ist eine moralische Vorschrift außerhalb des Christentums gut, ist sie auch ohne das Christentum gut. Ist es nur aus christlicher Sicht gut, braucht sie niemand.

Womit die Frage wäre, was "gut" ist. Vor über 70 Jahren gab es ja Leute, die meinten, dass sie die Vorschrift "du sollst nicht töten" nicht brauchten, und dann verärgert waren, als Christen dagegen protestiert haben, dass es eine Euthanasie gab ...

Lassen wir „Junker Jörg“ nur zu einem Thema reden

Das war nicht "Junker Jörg", das war der (inzwischen verheiratete) Luther, der nach einigen Litern Bier zum braten seien "Tischreden" hielt. ihm ist zugute zu halten, dass damals Bier gesünder war als das (oft unhygienische) Trinkwasser. Auch Lutheraner können ohne Probleme sagen, dass in diesen "Reden" (die eher Gespräche waren) manches steht, was unchristlich ist.

das geschah aus wirtschaftlichen und z. T. persönlichen, keinesfalls aus „christlich- moralischen“ Beweggründen

Noch nie was von Wilberforce gehört?

Jahrzehntelang wurde im at6lantik Jagd auf Sklavenschiffe gemacht, nachdem 1815 auf dem Wiener Kongress ein Verbot des Sklavenhandels beschlossen wurde - vor allem auf Betreiben von GB, das den Sklavenhandel schon 1803 verboten hatte. 1841 kam dann der Quintelvertrag, der die Durchsuchung von mutmaßlichen Sklavenschiffen erlaubte. also noch mindestens 25 Jahre nach seiner Abschaffung hat sich der (inzwischen illegale) Sklavenhandel gelohnt ...

Wo sind hier „christliche Motive“?

Na, beispielsweise, dass im Philemonbrief der Empfänger von Paulus moralisch unter Druck gesetzt wird ("ich könnte es auch fordern, aber ich weiß, du wirst mehr tun als ich bitte"), den entlaufene Sklaven nicht mehr als Sklaven, sondern als Bruder ("wie mich selbst") aufzunehmen.

Oder weil in der Bibel steht, dass Gott die Person nicht anschaut, sondern für ihn hoch und niedrig, Sklaven und Freie gleich viel gelten (Gal 3,28). Das war ja gerade einer der Punkte, bei dem die Methodisten in GB aneckten: dass ein einfacher Arbeiter genauso viel wert ist wie ein Lord. Weshalb die Methodisten sich ja auch für Rechte der Arbeiter eintraten, und auf das Verbot Kinderarbeit hin arbeiteten.

Und erzähle mir jetzt nicht, die methodistische Kirche wär keine Kirche.

Epheser 6,5-7

Schon mal überlegt, dass es auch christliche Sklaven gab, die deren Herren keine Christen waren?

Ich wiederhole, alle Menschen, die Gutes getan haben, darunter auch der Herr Ziegenbalg, hätten das ganz sicher auch ohne religiösen Hintergrund getan.

Ja klar, einschließlich der Leute, die erst nach ihrer Bekehrung Gutes getan haben ...

Weil, so schließt er messerscharf,

nicht sein kann, was nicht sein darf.

Zum Beispiel Dein Mt 5,44(+45!) besagt doch nur: Frisch drauf los gesündigt, „er“ liebt euch alle!

Nein, das besagt es nicht. Dieses Missverständnis wird schon im NT bekämpft:

Rö 6,1 Was sollen wir nun sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde? 2 Das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde leben wollen, der wir doch gestorben sind?

Das macht einen gewaltigen Unterschied: während der „Ausrutscher“ laut Gesetzen der Statistik eben das „Unnormale“ ist, sind „Abwendungen von der Bibel“ eben das überall „Normale“!

Nicht überall. Aber die Kirchen, in denen das nicht das Normale ist, sind eher klein, vielleicht meinst du das. Ich sag ja auch nicht, dass die Masse der Christen sich an die Bibel hält. Nur wenn du so tust, als ob dass dann für alle gilt, dann darfst du dich nicht beklagen, wenn du mit Leuten wie Stalin und Mao in einen Topf geworfen wirst. ;)

0
@helmutwk
Ich sag ja auch nicht, dass die Masse der Christen sich an die Bibel hält.>

Nein, aber die Masse selbiger tut so!


darfst du dich nicht beklagen, wenn du mit Leuten wie Stalin und Mao in einen Topf geworfen wirst.>

Wer beklagt sich denn? Ich stelle lediglich Deinen Unsinn richtig! _____________

Weißt Du, was "Klugheit" ist?

"Die Kunst zu erkennen, was man übersehen muss!" (William James).

Ich übersehe ab jetzt Dein Geschwafel und oute mich damit als großer "Künstler"!

0
@XXholditXX
Ich stelle lediglich Deinen Unsinn richtig!

Oder ich deinen. Für den Dogma. dass Atheismus nicht mit Religion verglichen werden kann, hast du jedenfalls Null Begründung geliefert.

0
@helmutwk

Erstens, heißt es "das Dogma"; zweitens, ist die Aussage "Atheismus sei Religion" kein "Dogma", sondern eine durch ich's zu begründende Behauptung! Sie wurde allerdings hier bei GF (und an vielen anderen Stellen) schon dermaßen oft widerlegt, dass ich mich frage, wie aufmerksam Du hier bei GF überhaupt zugegen bist!

0
@XXholditXX

edit: durch NICHTS zu begründende...!

Das Problem ist: wenn Du das, was Du hier als "Atheismus" bezeichnest, eine Religion sein soll, dann gebe ich Dir voll recht!

Es ist eben nur kein "Atheismus"!

Weder Lenin, Stalin, Breschnew und Honecker &Co. waren "Atheisten" , schon gar nicht Mao, Kim il Sung, Enver Hodscha, Pol Pot, Tito, usw. - die haben ihren politischen Religionen angehangen. Diese als "Atheisten" zu bezeichnen entspringt der jahrzehntelangen Verteufelung deren Regimes (sie waren ja gegen Deine Religion!) durch Deine Schmierenpropaganda und Deine christliche Kinderstube!

Aber das aus den Synapsen der bürgerlich-freiheitlich-demokratischen Kämpfer für "Religionsfreiheit" rauszukriegen, wird noch Jahrhunderte dauern.

Macht aber nichts: dieses PISA-Volk der Doofen und Deppen hier hat es nicht anders verdient!

0
@XXholditXX
Erstens, heißt es "das Dogma"

Geschenkt, da ist beim Umformulieren was stehen geblieben.

zweitens, ist die Aussage "Atheismus sei Religion"

.., wahr oder falsch, je nachdem, wie "Religion" definiert wird.

Im Übrigen hab ich nicht behauptet, das Atheismus eine Religion wäre. ich hab mich nur darauf eingelassen, als jemand den Atheismus der Marxisten-Leninisten als "Religion" bezeichnet hat.

Ich hab nur darauf hingewiesen, dass Atheismus mit Religion verglichen werden kann. Und hab dazu einige Begründungen genannt - und eine davon impliziert, dass Atheismus keine Religion ist.

Weshalb ich mich frage, wie aufmerksam Du hier bei GF meine Beiträge liest.

0
@XXholditXX

edit: durch NICHTS zu begründende...!

Ach, dir passiert so was auch? ;)

Weder Lenin, Stalin, Breschnew und Honecker &Co. waren "Atheisten"

Ja, und wer Papst ist kein Christ ;) Wär jetzt genauso logisch.

Atheist ist, wer glaubt, dass es keinen Gott gibt. Was er sonst noch an Ideologien hat, kann sehr unterschiedlich sein. Und die von dir genannten (oder jedenfalls die von mir im Zitat angeführten) Leute waren Atheisten.

Außerdem hast jetzt den "wahren Schotten" benutzt, um deine Art von Atheismus als einzig wahren Atheismus hinzustellen.

0
@helmutwk

Aufmerksam genug, um sie als Unsinn zu erkennen!

Zum Beispiel diesen Hier:

Ich hab nur darauf hingewiesen, dass Atheismus mit Religion verglichen werden kann.>

Man kann auch Nicht-Fussballspieler mit "Fussballern des Jahres" vergleichen!

Oder diesen:

Ja, und wer Papst ist kein Christ ;) Wär jetzt genauso logisch.>

Logisch wäre: AH war Christ!

0
@XXholditXX

Aufmerksam genug, um sie als Unsinn zu erkennen!

Aha.

Man kann auch Nicht-Fussballspieler mit "Fussballern des Jahres" vergleichen!

Und je nach Fragestellung kann das auch sinnvoll sein. Atheismus ist schließlich auch ein Glaube an etwas, das nicht bewiesen werden kann (dass es keinen Gott gibt), daraus ergeben sich schon gewisse Gemeinsamkeiten mit Religionen.

Die Fragestellung, um die es seit Längerem geht, ist doch: wenn aus den Taten von religiösen Leuten auf den Wert von Religionen geschlossen werden kann, kann dann auch genauso von den Taten von Atheisten auf den Wert des Atheismus geschlossen werden? Ich bin der Meinung, dass beide Fälle vergleichbar sind (und nebenbei: dass der Schluss in beiden Fällen nicht besonders sinnvoll ist, u.a. weil "Religion" und "Atheismus" beide jeweils sehr unterschiedliche Dinge umfassen).

Logisch wäre: AH war Christ!

Meinst du, der Satz "AH war Christ" ist genauso logisch wie "Lenin war kein Atheist"?

Wenn du es anders meinst: ich habe konkrete Gründe genannt, warum Hitler nicht als Christ betrachtet werden kann. Bei Lenin & Co. hast du nur immer wieder deine Behauptung wiederholt, das würde nicht stimmen (bzw. wäre "Unsinn"), ohne auch nur ein Argument zu liefern (sollte ich eins übersehen haben: wiederhole es oder sag, wo ich es finden kann).

Es steht dir natürlich frei, auch weiterhin ohne jede Begründung das, was ich schreibe, als "Unsinn" zu bezeichnen. Und ich werde weiter bei meiner Gewohnheit bleiben, dass ich dann, wenn ich etwas als Unsinn bezeichne, auch kurz (oder ggf. länger) zu schreiben, *warum das Unsinn ist.

0
@helmutwk
Für den Dogma

Jetzt ist es mir wieder eingefallen: gemeint war: Für dein Dogma.

0
@helmutwk

helmut, ich seh schon, Du willst immer das letzte Wort haben. Ich sollte es Dir lassen, nicht dass Du Minderwertigkeitskomplexe bekommst :-)

Dennoch, nochmals ein paar Worte zu einigen Deiner Aussagen, die ich meinerseits als Unsinn, Du offensichtlich als der Weisheit letzten Schluss betrachtest:

Atheismus ist schließlich auch ein Glaube an etwas>

Nein, zum letzten Mal: Atheismus ist kein "Glaube", an nichts und niemanden. Der Atheist sagt einfach "Nein!" auf die Frage "Glaubst Du an Gott?"

Verstehst Du die Nuance??

Ich wiederhole das hier nicht nochmal, das wurde in verschiedenen Beiträgen zu vielen anderen, ähnlich gelagerten Fragen ausführlich dargelegt. Das kann man nur dann nicht verstehen, wenn man religiöse (und andere) Scheuklappen aufhat!

Meinst du, der Satz "AH war Christ" ist genauso logisch wie "Lenin war kein Atheist"?>

Nein, meine ich nicht! Der ist so "logisch", wie Dein Satz "Papst ist kein Christ"!

Bei Lenin & Co. hast du nur immer wieder deine Behauptung wiederholt, das würde nicht stimmen (bzw. wäre "Unsinn"), ohne auch nur ein Argument zu liefern >

Ohne auch nur ein Argument??? Sind die Handhabung seiner Ideen, die der eingangs erwähnten Definition von "Atheist" konträr gegenüber stehen, etwa keine Religion und kein "Gottesglaube" (den an einen fiktiven Kommunismus?). Da "Atheismus" reine Passivität bedeutet ("Ich glaube nicht an Gott!" und fertig!), kann das, was Lenin und Nachf. ausgebrütet hatten, nicht als Atheismus bezeichnet werden. Das waren politische Religionen (auch wenn das mit Deinem Verständnis darüber, was "Religion" darstellt, nicht zusammen passt, und auch wenn Lenin und Nachf. permanent behaupteten, sie seien "Atheisten" gewesen!).


dein Dogma.>

Diesen Humbug verbitte ich mir, ich bin in keinster Weise dogmatisch veranlagt!


Sind wir der Antwort auf Deine Frage "Warum ist das Unsinn?" etwas näher gekommen??

0
@XXholditXX

Du willst immer das letzte Wort haben.

Nicht immer, aber manches kann ich nicht stehen lassen, ohne was dazu zu sagen.

Verstehst Du die Nuance??

Natürlich, und ich widerspreche dir, weil ich sie verstehe.

Wenn das stimmen würde, was du sagst, dann wäre beispielsweise ein Mensch, der sagt "ich bin auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und möchte herausfinden, ob es Gott gibt" ein Atheist. Denn der glaubt auch nicht an Gott, sondern ist auf der Suche. Nur wer bezeichnet so jemanden als Atheisten?

Und wenn dieser Mensch dann irgendwann zu dem Schluss kommt: "es ist unmöglich, herauszufinden, ob es Gott gibt oder nicht", dann ist der Agnostiker und kein Atheist.

Wenn ich also von den Menschen, die die Frage verneinen, ob sie an Gott glauben, also Suchende, Agnostiker und andere, die offensichtlich keinen Atheisten sind, abziehe, dann bleiben eben die übrig, die glauben, dass es keinen Gott gibt. Um zu diesem Ergebnis zu kommen, reicht kurzes Nachdenken aus.

Das Einzigem, was unklar ist ist, warum du mich unbedingt von etwas überzeugen willst, was offensichtlich nicht stimmt.

Natürlich kann der Glaube eines Atheisten unterschiedlich ausgeprägt sein, so inbrünstig wie bei Lenin, oder eher Nebensache, als Grundlage der eigene Weltanschauung oder als Folgerung einer anderen Überzeugung, als subjektive Gewissheit oder als "dass es Gott gibt, oder als Entscheidung, die Möglichkeit zu ignmorieren, dass es doch einen Gott geben könnte, weil die zu unwahrscheinlich sei, ...

Sind die Handhabung seiner Ideen, die der eingangs erwähnten Definition von "Atheist" konträr gegenüber stehen

Diese Definition entspricht aber nicht dem, was im Deutschen unter "Atheismus" verstanden wird, siehe oben. wenn ich jetzt noch den unterschied zwischen "Glauben, dass es einen Gott gibt" und "an Gott glauben" ins Spiel bringe, dann könnte ich nach deiner "Definition" sogar einen Menschen, der die christliche lehre für wahr hält, aber keine persönliche Beziehung zu Gott hat, als "Atheisten" bezeichnen! - OK, so hast dus vermutlich nicht gemeint, weil dir dieser Unterschied nicht geläufig ist. religiöses Wissen kann ja bei Atheisten nicht unbedingt vorausgesetzt werden ;)

Diesen Humbug verbitte ich mir, ich bin in keinster Weise dogmatisch veranlagt!

Doch, du beharrst dogmatisch auf einer "Definition" von Atheismus, die offensichtlich unsinnig ist. Siehe oben.

0
@helmutwk

helmut, ich höre jetzt aus meinem Selbsterhaltungstrieb heraus auf, mich mit Dir zu unterhalten! Du willst nicht - OK, kein Problem! Du bist aus der Anzahl aller "göttlichen" Eiferer einer der gemäßigten!

Nur aufgrund folgender Beispiele Deiner begrifflichen Irrfahrten heraus noch einige Richtigstellungen:

dann wäre beispielsweise ein Mensch, der sagt "ich bin auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und möchte herausfinden, ob es Gott gibt" ein Atheist> >

Nein (zum allerletzten Mal), ein Atheist ist nicht auf der Suche nach dem Sinn des Lebens (es gibt keinen allgemeinen Sinn des Lebens, außer man gibt ihm selbst einen solchen!), und er möchte auch nicht herausfinden, ob es Gott gibt! Es gibt keinen Gott für Atheisten (was die Bezeichnung "Atheist" per Defintion schon allein hergibt) - oder aber beweise mir das Gegenteil - ich zahle sofort 50 Jahre Kirchensteuer nach!

Oder diesen

die die Frage verneinen, ob sie an Gott glauben, also Suchende, Agnostiker und andere, die offensichtlich keinen Atheisten sind, abziehe, dann bleiben eben die übrig, die glauben, dass es keinen Gott gibt.>

"also" - eine dermaßen sinnentleerte Schlussfolgerung: "Suchende" sind nicht die, die Gott verneinen, sondern eben die, die nach "ihm" suchen. Atheisten verneinen einfach und "suchen" nicht! Wieder hast Du die Nuance nicht kapiert - wobei ich inzwischen stark vermute, Du willst nicht verstehen (wie die absolute Mehrheit der Gottesvasallen)!

Oder diesen:

der die christliche lehre für wahr hält, aber keine persönliche Beziehung zu Gott hat>

Wenn einer die "christliche Lehre" (wobei das eine Beleidigung für den Begriff "Lehre " ist) für "wahr" halten würde, dann hätte er auch eine Beziehung zu Gott (ansonsten könnte er sie nicht für "wahr" halten - siehe sämtliche Glaubensbekenntnisse der Christen).


Bleib trotzdem schön gesund, die Diskussion mit Dir ödet mich an!

0
@XXholditXX

ein Atheist ist nicht auf der Suche nach dem Sinn des Lebens

Jetzt musst du dich entscheiden, was gilt: ist ein Atheist jemand, der nicht glaubt, dass es keinen Gott gibt? So einer kann auch auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sein. Oder Sicht kein Atheist an nach dem Sinn des Lebens? Dann hab ich Recht, dass Atheist nicht einfach nur "nicht an die Existenz Gottes glauben" ist.

"Suchende" sind nicht die, die Gott verneinen

Kennst du den Unterschied zwischen "nicht glauben, dass es Gott gibt" und "Gott verneinen"? Du bestätigst gerade das, was ich gesagt habe.

Du die Nuance nicht kapiert

Nein, es war genau die Nuance, die ich dir beibringen wollte: einerseits "nicht glauben, dass es Gott gibt" (worunter auch z.B. Suchende fallen) und "glauben, dass es Gott nicht gibt" (=Atheismus).

0

Ist es nicht - Christen sind einer der Liebsten Menschen der Welt - und genau das stört gewisse Menschen. Hörst sich krank an, ist aber so. Wenn du beim Weltverfolgungsindex 2013 nachschaust wo am Meisten Christen verfolgt werden in den Top 50 siehst du dass 85% mind. islamische Länder involviert sind. Also fast alle. Auf Platz 1 steht Nordkorea. Bete für deine Feinde bete für deine Freunde und Familie und es liegt an dir wann du es tust. Ich finde es nicht schlimm wenn dir das manchmal entgeht aber du liebst deine Freunde&Familie oder? Das reicht schon

machst Du Deine Religion zum Thema im Bekanntenkreis?, das könnte nerven, Menschen die einer anderen oder keiner Reli angehören... gibt doch viele Themen die alle betreffen, Rentengesetze , Arbeitplatz, Ausbildung, Studium, .Kunst & Kultur..Buchmessen...Wahlen, unsere Gesetze, Erhalt der Umwelt.. die Gefahren des staatlichen Waffenhandels &&&&

bedenke Glauben ist immer rein privat und muß nicht von andern Zustimmung erfahren, darf abgelehnt werden und es darf sich darüber auch lustig gemacht werden.. denke an die kritischen Karikaturen..

Im Gegenteil ich sag garnichts manchmal überleg ich sogar ob ich überhaupt sage das ich christlich bin, also nicht denken das ich total fanatisch bin, überhaupt nicht, aber wenn ich sowas höre wie "Die Bibel ist nur für Idioten geschrieben." Ich sag nichts aber wieso sagen die Leute sowas darum gehts mir.. das ich Christ bin wissen nur meine Freunde und selbst die naja.. einmal gesagt dann vergessen.

Darum geht es nicht es geht um die Intoleranz gegenüber Christen. Beleidigungen nur weil man eine andere Meinung hat.

1
@Mariealina92

Dann lies doch die Bibel mal intensiv von Anfang (Altes Testament) bis Ende (Neues Testament).

3
@Mariealina92

das Christentum war & ist ein Instrument (inclv. der Bibel) um den Herrschungeanspruch des römmischen Reiches auszudehnen... um Völker zu unterdrücken, Länder zu besetzen mit unheimlich vielen Gewalttaten.. zuerst in Europa uns später auf den ges. Planeten... die Ausrottung der Indianer ist nur ein Beispiel..

wenn jemand das und noch mehr über das Christentum kennt, dann ist es irgendwie verständlich das man das Ur-Werk-Bibel ablehnt, weil darauf sich ja alle Greueltaten der gr. Kirchen, kl. Sekten.. und deren Missionaren stützen..

2
@geschoepf

eigentlich eine gute idee, allerdings würde ich mir eine bibellesehilfe besorgen. die erklärt die schwierigen passagen. wenn dir der erste vorschlag besser entsprochen hat: achtung im 2. moses kommen recht uninteressant und nicht relevante dinge zur sprache wie stammbäume oder regeln betr. tempelbau ;)

0
@stylee

stylee, ich finde, man muss alles lesen, auch die extrem grausamen Stellen, ebenso die gähnend langweiligen. Alles ist "relevant"! Oder wer will das Gegenteil behaupten?

3
@geschoepf

Danke, schön das es Dich gibt ;)) ... ich habe schon gedacht das Buch müßte umbenannt werden in die Kriegsfibel ... Untertitel..Warnung nicht für Kinder & Jugendliche geeignet..

wünsche Dir ein schönes WE m. lieben Grüßen ;)himako

2
@himako333
das Christentum war & ist ein Instrument (inclv. der Bibel) um den Herrschungeanspruch des römmischen Reiches auszudehnen

Und deshalb haben die Römer das drei Jahrhunderte lang unterdrückt .... ja, logisch. ;)

wenn jemand das und noch mehr über das Christentum kennt

Nun, es gibt auch die andere Seite. Christen sind in den letzten 2000 Jahren immer wieder verfolgt und unterdrückt worden, von römischen Kaisern, von der Inquisition, von Muslimen, Hindus, Buddhisten, Kommunisten etc. und die wahren Christen haben sich nach dem gerichtet, was Jesus gesagt hat:

Mt 5,44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen. 45 So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne scheinen auf böse Menschen wie auf gute, und er lässt es regnen auf alle, ob sie ihn ehren oder verachten. 46 Wie könnt ihr von Gott eine Belohnung erwarten, wenn ihr nur die liebt, die euch ebenfalls lieben? Das tun auch die Betrüger! 47 Was ist denn schon Besonderes daran, wenn ihr nur zu euresgleichen freundlich seid? Das tun auch die, die Gott nicht kennen! 48 Nein, wie die Liebe eures Vaters im Himmel, so soll auch eure Liebe sein: vollkommen und ungeteilt.«

Es waren Christen Quäker und Baptisten), die die Religionsfreiheit für alle "erfunden" haben, es waren Christen (Methodisten), die die Abschaffung des internationalen Sklavenhandels und dann auch die Abschaffung der Sklaverei durchgesetzt haben, es war ein Christ, der für die von ihm angedachte Organisation für Kriegsverwundete das Blutrote Kreuz Christi auf weißem Hintergrund als Symbol vorschlug ... und so weiter, und das war nur ein kleiner Teil der Beispiele, was Christen alles an Gutem bewirkt haben.

Mensch kann alles schlecht machen, indem nur die negative Beispiele hervorgehoben werden. Als das erste Mal eine humanistische Bewegung an die Macht kam (Frankreich, frz. Revolution), hat sie zigtausende guillotiniert. im 20. Jh. haben Atheisten noch buchstäblich tausendmal so viel Menschen umgebracht. Reicht das aus, um Humnanismus und Atheismus zu beurteilen?

3
@helmutwk

Auszüge aus der Mord-Bilanz in der Kirche... aus der theologe.de/kirche_verbrechen_skandale_verharmlosungen.htm..

Mord an Andersgläubigen im eigenen Land; Inquisition: Jahrhunderte lang; ca. eine Million Tote

Mord an Andersgläubigen im eigenen Land und außerhalb; Judenmord; viele Millionen Tote

Mord an Andersgläubigen in anderen Ländern, v. a. Moslems; Kreuzzüge: viele Millionen Tote

Mord an Ureinwohnern eroberter Länder, z. B. Indianer: ca. 100 Millionen Tote, der größte Völkermord aller Zeiten

Mord an Kriegsgegnern und deren Familien; zahllose von der Kirche inspirierte und gesegnete Kriege; viele Millionen Tote

Mord an Behinderten; gefordert, beteiligt oder geduldet, z. B. im Dritten Reich; Tausende von Toten

Mord an Regimegegnern von Diktaturen unter direkter kirchlicher Beteiligung, z. B. in Argentinien;

Mord an Volksgruppen innerhalb eines Staates unter direkter kirchlicher Beteiligung; z. B. Serben in den 40-er Jahren in Kroatien oder Tutsi in den 90-er Jahren Ruanda

Mord an Tieren; Abwertung als "seelenlose" Wesen und Freigabe zur Schlachtung; Milliarden und Billionen von Toten

dazu ... es war ein Christ, der für die von ihm angedachte Organisation für Kriegsverwundete das Blutrote Kreuz Christi auf weißem Hintergrund als Symbol vorschlug ..... die Anhänger der KKK & des White- KKK sind auch Christen, sehr viele Baptisten, auch hier in der BRD..verfolge der Aktivifäten in der aktuellen Presse.Fernsehen.. das sind die Kaputzen-Männer, mit dem brennenden Jesus-Kreuz und dem Jesus-Bluttropfen in ihrem Logo :(

Dir noch einen schönen Abend

2
@himako333

Sinnlos.. merkst du was du da schreibst? Moslems haben genau so viel zu verschulden wenn nicht sogar mehr, das kann niemand beurteilen, aber es ist natürlich einfach zu sagen "Die sind dran schuld." Die Menschen, die an keinen Gott glauben haben nichts zu verschulden? Großes Gerücht. Jede Glaubensrichtung hat gutes und schlechtes bewirkt, wir sind alle Menschen, aber zu sagen Christen(tum) sind/ist sche*ße, weil sie das und das gemacht haben, ist ein absolut unsinniges Argument, nicht alle Christen sind der gleichen Meinung wie in der Politik auch da sind Anhänger einer Partei nie ein un der selben Meinung. Außerdem brauchst du mir nicht aufzählen wer alles von wem umgebracht wurde.. die Frage war einer andere und die Kreuzzüge waren vor meiner Zeit, damit habe ich nichts zu tun, genauso das dritte Reich, man kann nicht von einem auf alle schließen und von früheren Auffassungen nicht auf heute. Meinungen ändern sich und Handlungen genauso, ich lass mich hier nciht schuldig sprechen für Christen, die während der Kreuzzüge Menschen umgebracht haben, diese Argumente sind teilweise genauso haltlos.

2
@helmutwk

Welche Atheisten im 20. Jh.? Die Soldaten im 1. und 2. Weltkrieg waren in der Mehrheit getaufte Christen. All die Gräuel sind von Menschen der jeweils herrschenden Macht verübt worden.

1
@Mariealina92

Guten Morgen historische Tatsachen aufzulisten ist seriös. Diese zu verleugnen ist eine Gutheißung selbiger und s. Bsp. Holocaus hier strafbar! Ebenso wie auch den Genozid an den Roma.

HOLOCAUST-LEUGNUNG Williamson zu Geldstrafe verurteilt Der katholische Bischof Williamson muss wegen Volksverhetzung eine Geldstrafe von 10.000 Euro zahlen. Der Geistliche hatte den Mord an sechs Millionen Juden geleugnet.

Aktualisiert** 16. April 2010 ** 18:54 Uhr .. aus...http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-04/williamson-holocaust-urteil

evtl. besorgst Du Dir das Buch ...Lexikon der "Vergangenheitsbewältigung" in Deutschland: Debatten- und ....> eine Vergangenheitsbewältigung sollten auch die Christen beginnen und nicht immer verharmlosen...mit Sprüchen wie, mich gab es ja damals nicht &&&& aber schau was haben andere gemacht...** wenn hier über Christen gesprochen wird.. gehören die Taten der Christen auf den Tisch... .. im Bsp. oben.. in Deutschland lebten in den 30/40zigern überwiegen Christen.. und der Holocaus ist ein von Christen begangenes Verbrechen gegen die Menschlichkeit.**

m. traurigem Gruß

1
@geschoepf

@ geschoepf @himako

Wollt Ihr zwei denn Christus noch einmal an den Holzpfahl schlagen, dieses mal,weil andere unbefugt in seinem Namen böse Dinge tun? Seht mal, wie er solche unechten Christen bezeichnet:

21 Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämờnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

2
@himako333

Gehts eigentlich noch? Ich hab überhaupt nichts verleugnet. Ich weiß selber das Christen mit daran schuld sind, Betonung auf mit. Du kannst nicht sagen das ausschließlich Christen daran schuld sind, solltest du nicht christlich sein, was ich glaube, dann ist es eher ein Selbstlob, so kommt es zumindest rüber und ja ich war nicht dabei, ich kann zu diesem Thema nichts sagen und das war auch überhaupt nicht die Frage, du erzählst mir gerade was, worum es gerade überhaupt nicht geht.

1
@Mariealina92

Mariealina92, gewöhn´ dir erst einmal diese pöbelnde Teeniesprache ab, wenn du ernst genommen werden willst. Es steht dir jederzeit frei, dir entsprechendes Geschichtswissen anzueignen.

1
@geschoepf

kdd1945, durch dein DH für meinen Kommentar gehe ich davon aus, dass du ihn einfach nicht verstanden hast.

"Ihr Täter der Gesetzlosigkeit" - darin sehe ich all die Heuchler. Aber keine Angst, die Heuchler werden und wurden nie bestraft. Sie sind lediglich ihrem eigenen Gewissen verantwortet. Bekanntlich haben Narzissten aber kein Gewissen.

1
@kdd1945

Deine billigen Bibelverse beeindrucken mich nicht. - Zuviel Missbrauch!

1
@Mariealina92

Hallo Mariealina, die weiteren Themen die ich ergänzt habe, hast Du ins Spiel gebracht... ich hatte Dir geschrieben glauben ist immer rein privat.. und das will Dir doch keiner verbieten :)) allerdings mußt Du aushalten es gibt viele, viele Menschen, die sich intensiv mit dem Thema Religionen beschäftigen und auch alle Auswirkungen selbiger sehen & nicht ausblenden, noch schlimmer in Selbsterhöhung unsachlich & pampig werden...

wenn Du in Deinem Bekanntenkreis genau so unqualifiziert reagierst ist es kein Wunder , Du wirst dann im besten Fall mitleidig belächelt werden..

aber das muß ja nicht so bleiben..viel Glück :))

aus "Friedrich des Großen, Gedanken über Religion",

,,Die Religion ist das Grab der Vernunft, sie hindert uns, in den Wissenschaften Fortschritte zu machen. Kurz, die Religion zielt dahin ab, uns unter der Hoffnung eines andern als des gegenwärtigen Lebens, hier in dieser Welt unglücklich zu machen. Mit einem Worte, um ein guter Christ zu heißen, muß man unwissend sein, alles blindlings glauben, was uns unsere Geistlichen lehren, allen Ergötzlichkeiten, Ehrenstellen und Reichtümern entsagen, einsam in einer Wüste leben, Eltern und Freunde verlassen und ledig bleiben; kurz, alles tun, was wider die Natur ist, und den Mönchen alle Arten von Reichtümern zuwenden, alsdann kann man nach ihrem Versprechen gewiß versichert sein, geraden Weges in den Himmel zu kommen!"

übersetzt aus der französischen Ausgabe der Werke Friedrichs des Großen von 1789, XII. Band, Seite 1147-172. H. Jaenickes Verlag. Dresden, 1893

1
@himako333

Die einen sehen das Schlechte der römisch-katholischen Kirche, die anderen nur das Gute und einige sehen beides und vertrauen weiter auf Gott und helfen.

1
@kdd1945

Wollt Ihr zwei denn Christus noch einmal an den Holzpfahl schlagen, dieses mal,weil andere unbefugt in seinem Namen böse Dinge tun? Seht mal, wie er solche unechten Christen bezeichnet:

Kyrie eleison...frei übersetzt ...* bitte Mensch* erbarme Dich und folge nicht den Unrecht gut-heißenden un-r- echten Propheten

1
@himako333
Auszüge aus der Mord-Bilanz in der Kirche

Welche Kirche? Meine jedenfalls nicht, was natürlich auch daran liegt, dass dsie erst 1854 gegründet wurde. Die sieht sich eher in einer Tradition, zu der z.B. auch die Täufer gehören.

http://down-to-earth.de/leseproben/Buch_Feuertaufe_Probe.pdf

Das sind nur "Leseproben". Der vollständige Text des englischen Originals ist aber im Netz zu finden ("The secret of their strength").

Mord an Behinderten; gefordert, beteiligt oder geduldet

Das stimmt so nicht. Proteste aus kirchlichen Kreisen (am bekanntesten der katholische Bischof von Münster) haben dazu geführt, dass die Euthanasie schließlich beendet wurde.

oder Tutsi in den 90-er Jahren Ruanda

Das war aber keine Aktionder Kirche. Das ist schon die zweite Verleumdung in deiner Aufzählung, die mir auffällt.

das sind die Kaputzen-Männer, mit dem brennenden Jesus-Kreuz und dem Jesus-Bluttropfen in ihrem Logo

Leute, die Kirchen und kreuze verbrennen, sind in deinen Augen Christen? Na, dann können wir auch Hitler zum Atheisten ernennen ;)

Dass im Mittelalter die offizielle ziemlich unchristlich war und erst durch die Reformation bzw. die evangelische "Konkurrenz" allmählich wieder zu christlicheren verhalten zurükkehrte, ist allgemein bekannt.

Nur statt alle Christen in einen Topf zu werfen, solltest du mal zwischen guten und schlechten Christen unterscheiden. Zum Maßstab, was ein guter Christ ist, empfiehlt sich ein Blick ins Neue Testament, aus dem ich zitiert hatte.

0
@geschoepf
Welche Atheisten im 20. Jh.?

Lenin, Stalin, Mao und so weiter.

Bei Lenin kannst du nachlesen, dass die Kommunisten (bzw. vor 1917 Bolschewisten) eine atheistische Ideologie vertraten, also Atheisten waren.

0
@XXholditXX
Gibt es die denn?

Christen, die sich an Jesus halten. Und ja, die gibt es. in guten Gemeinden kannst du fündig werden. Wohl eher im freikirchlichen Raum als in den großen Kirchen.

Aber einen Blankoscheck werde ich nicht ausstellen, ich weiß auch, dass es an allen möglichen Ecken Defizite oder sogar geistlichen Missbrauch gibt. So wie das Geschöpf es erlebt hat. Trotzdem ist so was im Bereich der VEF eher die Ausnahme als die Regel.

0
@helmutwk

helmutwk

Bei Lenin kannst du nachlesen>

Hä?? Na und! Bei AH kannst Du nachlesen, dass er sich als Nachfolger Christi verstand, also nach dem Papst mal der Oberhirte war!?

Lächerlich!

Lenin, Stalin, Mao waren genau solche "Atheisten" wie der Papst ein Freikirchler war/ist!

2
@helmutwk
Bereich der VEF >

Wieviele Christen (prozentual im Verhältnis zu allen, die sich als solche verstehen bzw. bezeichnen) gibt es in diesem Bereich denn?

Was sind "gute" Gemeinden? Der Gegensatz zu den "schlechten"?

Nein, verehrter "helmutwk"! Glaubwürdig und respektabel wird Deine Religion (von Kirchen rede ich gar nicht), wenn sich die absolute Mehrzahl ihrer Verfechter an ihre Regeln hält, und zwar an alle!

2
@XXholditXX
Bei AH kannst Du nachlesen, dass er sich als Nachfolger Christi verstand

Also Nachfolger des Sohn Gottes, der als Jude auf diese Erde kam?

Zeig mir bitte, wo das bei AH steht. ich wette, du findest nur Zitate, die zeigen, dass er einen anderen Jesus meinte (vgl. 2.Kor 11,4).

Hitler hat beispielsweise persönlich angeordnet, dass in Stadt-des-Kraft-durch-Freude-Wagens (seit 1945: Wolfsburg) keine Kirchen gebaut werden durften. und der Befehl sollte geheim bleiben - ein Indiz für den Unterschied von Fassade und der Wirklichkeit dahinter.

Lenin, Stalin, Mao waren genau solche "Atheisten" wie der Papst ein Freikirchler war/ist!

Also erst mal wäre "Freikirchler" was Spezielles. Atheismus ist ein Sammelbegriff: ein Atheist ist jemand, der glaubt, dass es keinen Gott gibt - und das trifft auf die drei zu.

Hitler war "gottgläubig", nur war das Wort damals auch ein Kampfbegriff gegen das Christentum.

0
@XXholditXX
Wieviele Christen (prozentual im Verhältnis zu allen, die sich als solche verstehen bzw. bezeichnen) gibt es in diesem Bereich denn?

Ich hab nicht gesagt, dass es nur in dem Bereich Gutes gibt. Aber das ist was, wo ich mir sicher bin.

Und weltweit gesehen gehören zu dieser Gruppe (wenn du es nicht an der Organisation festmachst) mindestens so viel wie z.B. Lutheraner oder Reformierte, die in D in den Kirchen der EKD organisiert sind.

Glaubwürdig und respektabel wird Deine Religion (von Kirchen rede ich gar nicht)

Du musst auch nicht "das Christentum" respektieren, nur dass die Gräuel was mit der Bibel zu tun hätten, ist eine Lüge.

0
@helmutwk

helmut

Zeig mir bitte, wo das bei AH steht.>

"Mein Kampf", irgendwo findest Du das! Ich hasse dieses Buch, deswegen keine Seiten dazu!

ich wette, du findest nur Zitate, die zeigen, dass er einen anderen Jesus meinte (vgl. 2.Kor 11,4).>

In "2Kor 11,4" beschreibt Paulus (der gewandelte Saulus, der auf dem Weg nach Damaskus einen Ordentlichen auf den Hypothalamus bekommen hat und dessen geistige Fähigkeiten spätestens ab dann arg angezweifelt werden dürfen - was er selbst auch zugibt - siehe z.B. 2Kor 12, 7-10) die Leute, die er selbst nicht "gepredigt" hat (ebenda 11,4: "den wir nicht gepredigt haben").

Er meint also Leute, die nicht seinem Glauben huldigen!

Wiedermal: "volle Toleranz" der Christen gegenüber Nicht- und Andersgläubigen!

Danke, helmutwk, für diese Steilvorlage!

1
@helmutwk

Ach, weißt Du, helmut, ich habe u. a einen Abschluss in Statistik! Diese Aussage von Dir

"Und weltweit gesehen gehören zu dieser Gruppe (wenn du es nicht an der Organisation festmachst) mindestens so viel wie z.B. Lutheraner oder Reformierte, die in D in den Kirchen der EKD organisiert sind."

ist statistischer Unsinn! Denn damit müsstest Du z. B. den Inuit ihre Existenzberechtigung absprechen!

Ich weiß, dass nicht nur Christen Verbrechen begangen haben in der Geschichte der Menschheit! Aber sie sind eine der Gruppen von Menschen, die am lautesten für sich "Anstand", "Nächstenliebe", "Moral", "Ethik", usw. beanspruchen!

Und das finde ich lächerlich, historisch daneben oder schlicht und einfach geheuchelt!

0
@XXholditXX
"Mein Kampf", irgendwo findest Du das!

In Mein Kampf nimmt sich Hitler den Juden Jesus zum Vorbild?

Wiedermal: "volle Toleranz" der Christen gegenüber Nicht- und Andersgläubigen!

Toleranz ist es, zu dulden (lat. tolerare), dass jemand was Falsches glaubt, verkündet, tut, ... etwas als Falsch zu bezeichnen ist noch keine Intoleranz.

0
@XXholditXX
ist statistischer Unsinn! Denn damit müsstest Du z. B. den Inuit ihre Existenzberechtigung absprechen!

Du redest wirr ;) Dass es weltweit mehr "freikirchlich" orientierte Christen gibt als Lutheraner, stimmt nun mal. Allein an Baptisten gibt es doppelt so viel wie Lutheraner (jedenfalls laut Wiki).

Was das mit der Existenzberechtigung von Innuits zu tun hat, bleibt dein Geheimnis.

Und das finde ich lächerlich, historisch daneben oder schlicht und einfach geheuchelt!

Dann reduzier das auf die, bei denen das nicht geheuchelt ist. Die Leute, die die Religionsfreiheit gewissermaßen "erfunden" haben, die im 19. Jh. die Abschaffung des internationalen Sklavenhandels durchgesetzt haben (Methodisten), und die Abschaffung der Sklaverei (in GB Methodisten, in den USA v.a. Quäker), die die Gleichberechtigung von Mann und Frau praktiziert haben (Heilsarmee). Und so weiter ...

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/tuerkei-witwe-vergibt-moerdern-von-malatya-1437687.html

0