Warum wählt niemand die Linken?

18 Antworten

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Wer sagt das sie keiner wählen würde? In vielen Landesteilen sind sie sogar die stärkste Partei. Zumindest in den Östlichen. In den Westlichen Ländern traut man ihnen aber nicht. Sie meinen das sie die Nachfolger der SED wären und noch dem altem DDR Regime nahe stehen würden. Die Parteien machen auch genug Propaganda damit der Gedanke auch bei der Bevölkerung verfestigt wird. Dennoch haben sie auch in einigen Westlichen Ländern gute Ergebnisse erzielt, trotz der Propaganda. Aber ihr Haupt Sektor sind immer noch die neuen Bundesländer. Ein anderer Punkt ist nun das Erscheinen der Piraten die ihnen die Wähler weg schnappen. Aber grundsätzlich sind die Linken bei vielen sehr beliebt.

Genau, der einzige Grund ist in der Linken sind heute u nach der Wende viele aus der SED-

In Nachkriegszeiten war fast die ganze Politik mit NSlern voll und bei Wiederinführung der Bundeswehr ebenfalls

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  • Kommunistischer Background (SED war eine Partei die von ihrer Unmenschlichkeit nahe bei der NSDAP angesiedelt werden kann, auch wenn eine rechts eine links ist.)
  • Viele Ideen, wenig Konzepte und die Finanzierung? Da happert es manchmal!
  • Als Unternehmer würde ich mich wirklich bei einigen der Vorstellungen doch sehr geknechtet und bevormundet fühlen (Millionärssteuer, prinzipiell hab ich kein Problem damit mehr Steuern zu zahlen als jemand der am Existenzminum lebt, aber muss ich mich für meinen beruflichen Erfolg bestraft fühlen, mit teilw. unrealistischen Steuersätzen)
  • Freiheit, Individualität, Eigenverantwortung und Selbstbestimmung halte ich für wichtiger als Kollektivität. Der Staat sollte nur dann eingreifen wenn Chancenungleichheit besteht. Was jeder aus den Chancen macht ist seine Sache, nicht die der Allgemeinheit....

Kommunistischer Background (SED war eine Partei die von ihrer Unmenschlichkeit nahe bei der NSDAP angesiedelt werden kann, auch wenn eine rechts eine links ist.)

Ja, in der Linken gibt es auch Kommunisten und das ist sogar wichtig, weil die verhindern, dass die Linken nach rechts in die bürgerliche Beliebigkeit von SPD, CDU usw. abdriften. Die SED in Sachen Unmenschlichkeit in die Nähe der NSDAP zu stellen, offenbart eine erschreckende historische Ahnungslosigkeit. Die wird zwar hierzulande gerne gesehen, dumm ist sie aber trotzdem.

Viele Ideen, wenig Konzepte und die Finanzierung? Da happert es manchmal!

Die üblichen Plattitüden eines auch hier Ahnungslosen. Ein Staat, der es sich leistet Hunderte von Milliarden in die Rettung sich verspekulierender Banken zu stecken, der könnte die paar sozialen Maßnahmen locker finanzieren. Nur der Wille muss da sein und da haperts an der Gier und an dem Wahn, dass der Markt das alles von alleine kann. Vielleicht stimmt das sogar mit dem Markt. Nur die Menschen, die dabei auf der Strecke bleiben, die interessieren nicht.

Als Unternehmer würde ich mich wirklich bei einigen der Vorstellungen doch sehr geknechtet und bevormundet fühlen (Millionärssteuer, prinzipiell hab ich kein Problem damit mehr Steuern zu zahlen als jemand der am Existenzminum lebt, aber muss ich mich für meinen beruflichen Erfolg bestraft fühlen, mit teilw. unrealistischen Steuersätzen)

Zunächst einmal ist es ein Märchen, dass Vermögen gleichbedeutend mit Erfolg und Tüchtigkeit ist. Es ist maximal gleichbedeutend mit dem geschickten Ausnutzen der Gesetzmäßigkeiten in dieser Gesellschaft. Das hat aber weniger mit Tüchtigkeit, sonder eher mit Skrupellosigkeit zu tun. Es ist auch nicht einzusehen, dass Vermögen in der Bundesrepublik so gering besteuert wird. Vermögen zu haben ist nämlich keine Leistung, höchstens Vermögen zu bekommen, aber auch hier nur in den seltensten Fällen. Ausbeuten, Spekulieren, Rauben, Stehlen und Betrügen sind nämlich keine anzuerkennenden Leistungen.

Die wirklich tüchtigen Unternehmer, vorallem das Heer der Kleinunternehmer bewegen sich zum großen Teil am Rande des Existenzminimums und sind vollends aufgeschmissen, wenn sich die derzeitigen Zwangsrentenpläne der neoliberalen Koalition in Berlin durchsetzten.

Da sind Ideen der Linken, wie ein Grundeinkommen für jeden und ein gesetzlicher Mindestlohn bedeutend sozialer und letztendlich wirtschaftlicher, als ein immer größer werdendes Heer von sozial Abgehängten. Von den Vollzeitbeschäftigten, die mit ihrer Arbeit noch nicht einmal ihren Lebensunterhalt bestreiten können mal ganz zu schweigen.

Freiheit, Individualität, Eigenverantwortung und Selbstbestimmung halte ich für wichtiger als Kollektivität. Der Staat sollte nur dann eingreifen wenn Chancenungleichheit besteht. Was jeder aus den Chancen macht ist seine Sache, nicht die der Allgemeinheit....

Freiheit, Individualität, Eigenverantwortung und Selbstbestimmung sind in dem von dir gebrauchten Kontext nur wohlklingende Synonyme für Ellenbogenmentalität, Egoismus, sozialer Verantwortungslosigkeit und einem unerträglichen Sozialdarwinismus, der nicht nur die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert, sondern auch noch den Armen die Schuld dafür in die Schuhe schiebt. Übrigens besteht die größte Chancenungleichheit im ungleich verteilten Vermögen.

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@exFlottiLotti

War nicht die SED für die Einmauerung eines ganzen Staates und die Knechtung eines ganzen Volkes verantwortlich? Die Schießbefehle an der Mauer wo kamen die her???

Mein Vermögen ist in der Tat etwas, dass ich nicht geerbt oder gewonnen habe, ich habe es mir erarbeitet. Selbständig, eigenverantwortlich, da hat mir kein Staat bei geholfen. Und ja ich bin stolz drauf.

Sozialdarwinismus ist nicht was ich anstrebe sondern lediglich eine Leistungskultur, in der Menschen die wirklich Leistungen erbringen, Grenzen überschreiten nun mal mehr haben sollen und auch mehr verdienen als 08/15!

Chancengleichheit ist ein Thema von Bildung und Integration, da ist der Staat gefragt anzusetzen!

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@kevin1905

Das hört sich ja schön an. Nur haben wir keine Leistungskultur und schon gar keine Leistungsgesellschaft. Wir haben eine Marktwertgesellschaft., bei der der Mensch nur das wert ist, was der Markt für ihn her gibt.

Was die "Knechtung" eines ganzen Volkes betrifft incl. Mauerbau und bis heute unbewiesener "Schießbefehle", so ist das derart aus dem Zusammenhang gerissen einfach nur billige Polemik, die bei einem gebildeten Menschen nur Kopfschütteln hervorruft.

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@exFlottiLotti

Du kämpfst ja an allen Fronten...:-)

Marktwertgesellschaft?

Ist das eine Wortschöpfung von Sudel-Ede oder ist Dir das selber eingefallen?

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@riara

Man muss nur die Augen aufmachen, um zu sehen, wonach es in dieser Gesellschaft geht.

Marktwert - nichts anderes!

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@exFlottiLotti

Also eine Eigenschöpfung...

Wie würde man dann die Verhältnisse in der DDR beschreiben?

Mangelverdeckung?

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@exFlottiLotti

und bis heute unbewiesener "Schießbefehle",

Genau, die toten im Mauerstreifen sind von selbst da hingekommen und wurden nicht von irgendeinem Ossi-Schützen abgeballert. Das ist genauso lächerlich wie zu behaupten dass es den Holocaust nie gegeben hätte.

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@Tobias722

Ich merke schon, deinem Verständnis sind Grenzen gesetzt. Der Unterschied zwischen einem Schießbefehl und den Toten an der Grenze erschließt sich dir nicht. Pass also auf. Ich erkläre es dir. Es ging nicht um die Toten an der Mauer, sondern um den Schießbefehl, dessen Existenz nie bewiesen wurde.

Um an der Grenze von der Schusswaffe Gebrauch zu machen, hätte es keines extra Schießbefehls bedurft. Die dafür notwendigen Richtlinien standen nämlich in der Schusswaffengebrauchsvorschrift, einer Vorschrift, die fast Wortgleich auch in der Bundeswehr für die Bewachung militärisch gesicherter Objekte existiert.

Ein extra Schießbefehl hätte einfach keinen Sinn für die DDR gemacht. Denn man muss nicht regeln, was bereits geregelt ist. Aber für die Bundesrepublik im Kalten Krieg und auch heute noch macht der Schießbefehl Sinn - nämlich als Propaganda!

Die Ablehnung der bundesdeutschen Schießbefehlspropaganda mit der Leugnung des Holocausts zu vergleichen zeugt vom mangelnden politischen und historischen Verständnis.

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Das ist wohl einer der Hauptgründe. In den alten Bundesländern ist dieses Denken ausgeprägter als in den neuen Bundesländern. Das zeigen ja auch die jüngsten Wahlergebnisse. Viele Wählerstimmen haben sie hier vermutlich an die Piraten verloren.

Auch wenn man es der Partei gern unterstellt, aber ich glaube nicht, dass es in ihren Inhalten um den Aufbau einer sozialistischen/kommunistischen Gesellschaft nach dem Vorbild der alten DDR geht. Es geht ihnen um Alternativen zu dem fest gefahrenen neoliberalen Gesellschaftsbild. Und im Osten Deutschlands haben viele Menschen vermutlich klarere Vorstellungen, wie eine solche Gesellschaft funktionieren könnte, weil einige es noch selbst erlebt haben. Trotz aller staatlichen Kontrolle und Einschränkungen gab es wie überall eine ganz normale Zivilgesellschaft jenseits der Politik und die funktionierte eben nicht nur nach dem heutigen Leistungs/Konsumprinzip. Auf der zwischenmenschlichen Ebene gab es viel mehr persönliche Berührungspunkte und Solidarität.

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