Warum spielen reiche Menschen häufig Golf?

16 Antworten

Mittlerweile gilt das nicht mehr so ganz, da es auch Golfclubs für Normalsterbliche gibt.
Früher waren das etwas anders:

Eiltäre Golfclubs kosten einiges an Gebühr, so dass es sich nur Menschen ab einem gewissen Einkommen leisten können, dort Mitglied zu sein.
Das birgt gewisse "Vorteile":

  • es ist ein Statussymbol
  • man weiß sofort, dass andere Mitglieder mindestes ein ähnlichen monetären Status haben
  • so kommt man natürlich gleich mit Menschen in Kontakt die beruflich interessant sein könnten (zumindest ist die Chance größer): siehe auch http://www.jobware.de/Karriere/Golf-spielen-fuer-die-Karriere.html
  • oft wurden/werden auch berufliche Gespräche mit dem sportlichen verbunden. Da werden dann eben bei einer Runde Golf am Wochenende auch firmenrelevante Dinge besprochen. (Klingt wahnsinnig altbacken)

Natürlich kann man jetzt einfach nur negatives unterstellen. Die Menschen, die nur wegen des Status golfspielen gibt es natürlich auch. Das sind dieselben, die ein großes Auto brauchen, nur um es zu zeigen.

Aber es bietet eben auch gewisse Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind.

Die Mitgliedschaft in Golfclubs in Deutschland ist meist teuer.

Von denen die sich das leisten können, spielen einige, weil es als schick gilt, oder weil sie sich Zugang zu den Kreisen erhoffen, aber die meisten, weil sie sich für Golf begeistern.

Es gibt auch eine Reihe von Leuten, die es sich vom Munde absparen, oder bei "Online-Clubs" Mitglied sind und nur per Greenfee (also Zahlung pro Runde, spielen.

Weil es ein Prestige-Sport ist und sie dort "unter sich" sind, da nicht jeder sich diese Freizeitbeschäftigung leisten kann.

Des weiteren ist es eine gute Kontaktbörse (sei es beruflich oder privat) und es gibt meist gute Gastronomie vor Ort. Man ist im Grünen und das Ambiente ist gediegen und gehoben.

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