WARUM SIND SO VIELE RASSISTEN?

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Alle Menschen haben Vorurteile. Technisch gesehen, sind wir alle Rassisten, Sexisten und was auch immer es da noch gibt. Wir denken in Kategorien, wir ordnen Menschen ganz automatisch nach Erfahrungswerten in bestimmte Schubladen ein.

Ist so, wird sich nicht ändern. Das Beste, das wir tun können, ist dagegen anzukämpfen, bereit zu sein, neue Erfahrungen zu machen.

Ich denke, heutzutage liegt es an der politischen Radikalisierung. Wenn du kein Anita-Sarkeesian-Level-Hardcore-Social Justice Warrior bist, nennen dich die Linken Nazi, wenn du auch nur anmerkst, Muslime seien nicht automatisch böse, dann bist du für die Rechten ein 'Cuck' oder was auch immer. Der Mittelweg verschwindet zunehmend.

Zudem werden uns die Unterschiede heute immer stärker vor Augen geführt. Vorfälle wie der IS-Terror haben rechte Schwingungen aus dem Schatten gelockt, die wir vorher nicht sehen wollten, Trump und die AfD fühlten sich legitimiert.

Wenn wir diese Probleme in den Griff kriegen wollen, dann brauchen wir, erstens, mehr Bildung, und zweites, etwas mehr Rücksichtslosigkeit auf der Seite der Linken. Ich rede nicht von Gewalt oder sowas, aber wie gesagt, ich denke, viele Leute wechseln zu Rechts, weil die Linke versucht, es allen Recht zu machen. Ich meine, wenn du hörst, dass radikale Islamisten Schulen in die Luft jagen, Frauen vergewaltigen und Journalisten live im Netz enthaupten und dann stellen sich ein paar Linke auf eine Seifenkiste und rufen "Islam ist eine Religion des Friedens!", dann wirst du irgendwann denken "Da stimmt was nicht."

Versteh mich nicht falsch, ich bin für die Freiheit jeder Religion, die mit unserem Grundgesetz vereinbar ist, doch Probleme totzuschweigen, etwas, das die Linke in vielen Fällen leider tut, dazu gehören kulturelle Streitereien, unbequeme Ungleichheiten und Fakten, bringt nichts. Und wenn es rauskommt, ist es Öl im Feuer der Nazis, denn die können dann auf uns zeigen und sagen "Die haben alles unter den Teppich gekehrt! Wenn sie glauben, Recht zu haben, warum verheimlichen sie dann so viele Probleme?"

Auf den Punkt gebracht: Rassismus verbreitet sich, weil die Feinde der Diskriminierung darin versagt haben, ihrer Verantwortung gerecht zu werden.

Deiner Aussage, dass es mit den Erfahrungen zusammengängt kann ich nur zustimmen. Wir hatten in der Grundschule 3 Schwarze (wenn man das so sagen darf) in unserem Jahrgang und alle 3 waren total Asozial. Einer sitzt heute (mit 15) im Jugendgefängnis wegen Diebstahls und Körperverletzung... Schon damals hat er geklaut, geraucht und gerne geprügelt. Er hat auch immer gewonnen, schließlich war er 2 Jahre älter als die anderen. Die beiden anderen sind auch immer mit dabei gewesen, aber eigentlich waren sie rellativ zierlich und eher Mitläufer. Im Unterricht kamen alle 3 gar nicht zurecht, haben lieber die Lehrerin beleidigt. Einmal kam ein Vater von den Jungen (sehr dunkel, schlechtes Deutsch, Lederjacke) ins Klassenzimmer gestürmt und hat unsere Lehrerin angebrüllt (btw die Falsche xD), weil sein Kind in der Arbeit ne 6 hatte. Das war schon krass, wir waren ja erst 10 Jahre alt und unsere Lehrerin ist regelrecht geflüchtet. Viele der Kinder haben angefangen zu weinen und am nächsten Tag waren wir so wenig wie noch nie, weil fast die halbe Klasse zuhause war. 

Jetzt auf der Weiterführenden Schule ist es überhaupt nicht mehr so, es gibt viel mehr dunklere Hauttypen, ettliche Stufen und noch nie ist so etwas passiert.

Bei so einem Erlebnis kann ich es aber auf jeden Fall verstehen, wenn man eine schlechte Einstellung Ausländern gegenüber hat... :(

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@Stace

Vor allem Kinder, die noch keine Ahnung von sozialen Problemen haben, können in solchen Fällen nur mit dem arbeiten, das sie erkennen können.

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WARUM SIND SO VIELE RASSISTEN?

Ich habe da jetzt lange drüber nachgedacht und ich für meinen Teil denke - man wird dazu gemacht.
Wenn man mit bestimmten Bevölkerungsgruppen immer wieder nur Ärger und Scherereien hat, wenn man nicht respektiert wird und dann auch noch beschimpft wird, fällt es jeden Tag schwerer, nicht alle zu verteufeln. Wenn zu viele anders denkende auf engem Raum leben und man sich im eigenen Land fremd fühlt, sich an andere Kulturen anpassen muss, und dann noch angepöbelt wird, weil man Deutsch ist, wenn Deutsche / Deutscher ein Schimpfwort ist, Die Reklametafeln in Türkisch geschrieben sind, Flaschen auf Polizisten geworfen werden und man sich nicht mehr aus dem Haus traut, wundert es mich eigentlich eher, warum es noch
Leute gibt, die keine Rassisten sind.

Ich gebe mal ein Beispiel. Gerade vorhin telefoniere ich. Endlich konnte ich die Fenster öffnen, dann auf einmal draussen lautes Gekreisch, erst dachte ich Streit - ich gucke aus dem Fenster, da sind da 6 junge Mädchen - Auto steht direkt in der Kurve , Motor läuft - Anderes Auto quer auf dem Bürgersteig, sie verabschieden sich. Telefonieren war nicht möglich, sie waren zu laut. ich warte noch 5 Minuten, dann gehe ich ans Fenster um zu sehen, ob sie wegfährt. Ich denke sie steigt ein, da ich aber am Fenster stehe, holt sie m.E. provokativ ein Kissen vom Beifahrersitz, macht es hinten rein. Ich sage - und nicht böse, sondern ganz normal... "Wenn Sie noch ein Weile da stehen, stellen Sie doch bitte Ihren Motor ab. " Ich nehme das Handy wieder hoch um weiter zu telefonieren - das Mädchen rastet völlig aus. "Was du darfst mich nicht filmen, du darfst keine Fotos machen, die anderen fangen auch völlig hysterisch an rumzukreischen" Obwohl ich immer wieder sage, ich habe sie nur gebeten, den Motor auszustellen, schreit sie weiter draussen rum. Sie würde die Polizei rufen, ich sage bitte, dann muss ich es nicht tun, dann können sie ja mal erklären ,warum jetzt seit 20 Minuten der Wagen läuft. (es war übrigens 21. 30) Natürlich kam immer noch keine Polizei.. ich wartete weiter. Dann kamen 2 weitere Jungs - eindeutig auch Südländer - fangen an mitzuschreien obwohl sie keine Ahnung hatten, was los ist. Aber immer erstmal zusammenhalten - und genau das ist das Problem !!!!
Sogar ein älteres Pärchen, aber ruhig und bedacht - fragt wenigstens ob ich sie den wirklich filme - ich verneine. Aber statt dem Mädchen zu sagen, sie soll den Motor ausstellen - standen die 2 auch gute 5 Minuten noch dabei und beobachteten die ganze Sache - wo doch sonst alle sooooo Umweltbewusst sind - aber da müssen wir ja die Ausländer beschützen, nicht wahr? Die Mädchen schreien alle immer noch durcheinander, aber weg fährt sie nicht. Sie will immer noch das die Polizei kommt und ich lache sie aus - interessant wie sie ihr Fehlverhalten gar nicht wahr nimmt, aber völlig darauf fokussiert ist, dass ich sie filme (was ich ja nicht tat) und das auch nie gesagt habe. Als ich sage, sie solle doch jetzt bitte einfach weiterfahren oder wenigstens den Motor ausstellen - bin ich auf einmal der Rassist weil ich ja sage, sie soll hier weg. Ich hab das ja nicht gesagt, weil sie mitten auf der Straße steht und den Verkehr blockiert und erst nach 45 MInuten dann unter lautem Hupen und mit aufheulemden Motor endlich weiterfährt - ich habe das ja nur gemacht weil sie Ausländerin ist.
Und alle halten zu ihr -- obwohl sie sich nicht an die Regeln gehalten hat und ich nur gebeten hatte, den Motor abzustellen .... und genau SO WIRD MAN Rassist...

es geht nicht um Rassen, sondern um vitale Interessen. Die rechtsbrüchige, völlig unkontrollierte Massen-Einwanderung und Massen-Ansiedlung kulturfremder, bildungsferner Menschen führt zu erheblichen Interessenkonflikten, materiell und ideell.

Nicht die Deutschen sitzen nun auf der Anklagebank und müssen sich permanent wegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit anklagen lassen. Das ist das Land der Deutschen, ihr Land, ihre Heimat - die einzige übrigens, die sie haben. Jeder der hier einwandert, hat immer noch sein eigenes Land. Und wer nicht willens ist, sich hier zu assimilieren, sondern beständig auch noch Sonderrechte für sich einfordert, der sollte daran erinnert werden, dass niemand Einwanderer gerufen, hergebeten oder gar gebraucht hat.

Assimilierung ist eine Bringeschuld derer, die ungerufen in ein fremdes Land kommen.

Da gebe ich dir als ausgewanderter Deutscher recht!

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"dass niemand Einwanderer gerufen, hergebeten .... hat.

Leider habe ich das anders in Erinnerung. Da gab es Teddybären-Aktionen unter dem Motto "Refugees welcome" und Selfies, die zeigten, wie willkommen sie doch sind, die "Goldstücke und Ingenieure".

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@HansH41

Na ja, nach Silvester 2015 sind auch die Jubelbürger und Willkommmensklatscher ziemlich verschwunden aus den Tagesthemen. Vielleicht waren es doch gar nicht so viele, sonst müsste doch die Partei der offenen Grenzen und offenen Gesäßregionen die absoluteste Mehrheit errungen haben, und nicht bloß schäbige 30 plus noch was.

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@HansH41

Mich hat keiner bejubelt, und ich fühle mich hier mehr als Willkommen. Ich finde aber, das Schlimmste ist, wenn die Einheimischen einen mit Samthandschuhen anfassen, und übertrieben nett sind, einen sogar besser behandeln als andere Einheimische. Ich möchte hier im Ausland so behandelt werden wie jeder Einheimische! Was ich aber mitbekommen habe ist, dass sich diese übertriebene Höflichkeit manchmal auch gut ausnutzen lässt. Besonders in der Schule ist das ein Vorteil! So hat mir eine Lehrerin schonmal eine 2 gegeben, auch wenn ich eigentlich eine 5 bekommen sollte. Sie meinte, dass sie mir eine bessere Not gibt, weil ich angeblich Probleme damit hätte, die Sprache zu verstehen. Eigentlich habe ich nur keine Lust gehabt die Hausaufgaben zu machen! :D

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oke also hier haben wir die absolut feindlichr form wow dachte nicht das solche leute auch auf gutefrage(wo ich bisher nur weltoffene getroffen habe) rumtreiben

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@lotamet

Ich bin weltoffen. Bin beruflich auch schon ziemlich herumgekommen in der Welt. Bei gewissen Benehmen und Mentalitäten aus dem Nahen Osten und Nordafrika hauts mir aber dann doch die Sicherung durch. Kann so einen Menschenschlag nicht nachvollziehen.

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@lotamet

Das ist ein gutes Beispiel - da schreibt jemand was er/sie denkt und weil es eine andere Meinung ist, bezeichnest Du sie als "feindlich" ... schreib doch gleich, dass du nur Bestätigung für deine Meinung suchst

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"Rassist" ist immer eine Fremdbezeichnung.

Die übliche Eigenbezeichnung von Rassisten lautet: "Ich-bin-kein-Rassist-aber". Sie trifft auch auf Sie mit Ihrem oben stehenden etwas wirren Text zu.

warum ich geb doch offen zu ... oh ich glaube das habe ich da oben nicht gemacht ... das ich auch vorurteile hab auch wenn ich versuch keine zu haben

egal danke für die antwort

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Ein schwacher Geist ohne Bildung greift gern zum nächstbesten "Feindbild" was sich finden lässt: Die, auf die man mit dem Finger zeigen kann, sind schuld an ALLEM Übel: Schon Hitolf Adler bekam auf diese Art seine Macht.

Ich denke, die Quelle allen Übels sind immer Extreme. Alles ist, in gewissen Maßen, gut und notwendig, aber alles wird gefährlich, wenn es zu viel oder zu wenig davon gibt.

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