Warum sind manche Affen Affen geblieben?

12 Antworten

Biologisch gehören auch wir Menschen zu den Menschenaffen wie Schimpansen oder Gorillas bilden aber eine eigene Gattung die der Homo . Auch sind zb Schimpansen näher mit dem Menschen als mit dem Gorilla verwandt. Wir stammen von keiner heutigen Art der Affen ab sondern hatten gemeinsame Vorfahren . Warum sich gerade die Gattung der Homo weiter entwickelte kann ich nicht genau sagen. Wahrscheinlich waren es Anpassungen an die sich verändernde Umwelt und Umgebung.  Bei einigen Schimpansen kann man etwas ähnliches beobachten. Sie leben am Rand eines Dschungels und ziehen öfter ins Grasland.  Darum gehen die sehr viel öfter aufrecht als andere Schimpansen. Auch stellen sie Speer her indem sie Stöcke anspitzen um damit kleine Tiere aufzuspiessen die in Höhlen leben. Ausser dem Menschen sind sie die einzigen anderen Tiere die hergestellte  Waffen zur Jagd nutzen. Es dauert natürlich sehr lange um sich weiter zu entwickeln. Von den Höhlenmenschen haben wir uns nicht wirklich weiter entwickelt. Wir haben einiges an Erkenntnissen gewonnen mehr aber nicht.  Würde man natürlichen theoretisch ein Baby der Steinzeit in die heutige Zeit holen hätte es keinerlei geistige Nachteile. Ein Kind der heutigen Zeit hätte keine geistigen Vorteile gegenüber dem Menschen die damals noch in Höhlen lebten. 

Ausser dem Menschen sind sie die einzigen anderen Tiere die hergestellte  Waffen zur Jagd nutzen.

Es gibt Vögel, die das auch tun.

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Erstmal: auch Menschen sind Affen (geblieben). Nur andere halt.

Jede Spezies entwickelt sich nach den Anforderungen, die die Umwelt für eine erfolgreiche Reproduktion stellt. Hier gibt es allerhand biologischen Nischen, also Bedingungen, die einen kleinen Mikrokosmos darstellen. Die für eine erfolgreiche Reproduktion vom Organismus zu treibenden Maßnahmen sind unterschiedlich, je nach verschiedenen Parametern der Umwelt.

Für die Affen, die wir gemeinhin als Affen bezeichnen, ist es am besten, so zu sein, wie sie sind. Und sie sind keineswegs völlig gleich mit den Vorfahren, die wir noch gemeinsam haben.

Unsere Veränderung war in einigen Punkten sehr gravierend, weil wir Sprache, Verstand und Feinmotorik entwickelt haben. All das brauchen die anderen Affen aber nicht, um sich erfolgreich vermehren zu können.

Wir haben die ganze Erde besiedelt und dabei Lebensräume erobert, die andere Affen nicht bewohnen könnten. Und das in relativ kurzer Zeit. Die hierfür erforderlichen Anpassungen wurden nicht in unserer körperlichen Gestalt geschaffen, sondern in unsrem Vermögen, uns und die Umwelt zu manipulieren. Die "Eskimos" haben von der Evolution kein langes, dichtes Fell bekommen sondern die Fähigkeit, anderen Tieren eben dieses abzuziehen und zu Kleidung zu verarbeiten.

Es ist kein Vorteil, ein Mensch zu sein gegen über einem anderen Affen. Jede Spezies, die heute kreucht und fleucht ist ein Gewinner des gleichen Hauptpreises der Evolution: Reproduzierbarkeit.

Schnecken sind genaus Sieger wie wir auch. Sie sind für ihre Nische perfekt ausgestattet, dass es ihnen Generation um Generation gelingt, Nachkommen zu erzeugen.

Das gilt für andere Affen ebenso wie für den Menschen. Wir sind anders, aber nicht besser als andere Affen. Schon gar nicht evolutionär.

Menschen und die heutigen Affen hatten einen gemeinsamen Vorfahren, unsere Linien teilten sich vor Millionen Jahren.

Damals dürfte die Population unserer gemeinsamen Vorfahren durch Umweltumstände getrennt worden sein. Ein Teil verblieb in den schrumpfenden Wäldern Afrikas, ein anderer Teil musste sein angestammtes Gebiet im Wald verlassen und in die Steppe ziehen. Mit einem anderen Umfeld zeigen diverse Eigenschaften auch vollkommen andere Ergebnisse im Bezug auf die Überlebensfähigkeit eines Individuums. Die Fähigkeit aufrecht zu gehen ist für einen Wald- und Baumbewohner kein großer Gewinn, für einen Steppenbewohner ist die Möglichkeit über das hohe Gras hinweg zu sehen überlebenswichtig. Das veränderte Nahrungsangebot machte unsere Vorfahren erst zu Aasfressern und dann zu Jägern. Sie mussten Werkzeuge entwickeln um zu überleben. Ein größeres Gehirn wurde zu einem enormen Vorteil, der den großen Nachteil des massiv gesteigerten Energieverbrauchs und der erschwerten Geburt wettmachte. Es führte aber auch dazu, dass die Jungtiere unserer Vorfahren hilflos zur Welt kamen, ein vollkommen ausgebildetes Gehirn wäre schlicht zu groß für den Geburtskanal gewesen. Unsere Vorfahren mussten sich in engen Gruppen zusammenschließen, die Kinder aufziehen, Arbeiten aufteilen etc.

Auf den Teil, der in den Wäldern blieb, wirkten all diese Einflüsse nicht. Sie hatten dasselbe Nahrungsangebot wie in den Millionen Jahren davor, dieselben Feinde, dieselbe Umgebung und dieselben Überlebenstaktiken. Es bestand keim Bedarf für massive Änderungen, abgesehen von kleineren Anpassungen, deswegen entstanden aus ihnen die modernen Affen.

Woher ich das weiß:Beruf – Wissenschaftler/Molekularbiologe

Wie lange haben die Affen die sich weiterentwickeln mussten gebraucht bis sie aufrecht stehen könnten und jagen konnten? Und wären wir dann nicht fast ausgestorben ?!O.o

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Man muss sagen, dass sich die Umwelt nicht von heute auf morgen verändert hat. Es war ein langsamer Klimawandel der dafür sorgte, dass die Wälder schrumpften und die Steppe sich ausbreitete.

Unsere Vorfahren standen also nicht plötzlich in der Steppe, der Bewuchs wurde nach und nach spärlicher, es gab immer weniger Bäume und größere Grasflächen dazwischen, bis irgendwann auch die letzten Waldstücke weg waren. Sie hatten den aufrechten Gang schon davor entwickelt, auch wenn sie wahrscheinlich damals nur über kurze Strecken auf zwei Beinen laufen konnten. Durch die Asbreitung der Steppe wurden die Strecken die sie zurücklegen mussten immer länger, sie passten sich daran an, bis sie gar nicht mehr auf vier Beinen gingen.

Aber ja, die Anpassung hat sicher große Opfer gefordert. Unsere Vorfahren waren auf der Steppe wohl eine leichte Beute.

Die Jagd hat noch länger gedauert, zu Beginn waren wir Aasfresser. Aber schon Aas ist als Fleisch wesentlich energiereicher als die pflanzliche Ernährung der Waldbewohner. Auch dies förderte die Entwicklung eines großen Gehirns.

Ein großes Gehirn ist eine enorme energietechnische Investition, wenn man so will. Ein Großteil der Energie die wir aufnehmen wird von unserem Gehirn verbraucht. Das bedeutet, wenn eine Spezies ein großes Gehirn entwickeln soll, muss dies schon massive Vorteile bringen. Dies war bei unseren Vorfahren durch die Entwicklung von Werkzeugen und dem besseren Jagderfolg zum Glück der Fall.

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Die Familie Menschenaffen (Hominidae) ist ein Oberbegriff der Systematik nicht ein Vorläufer der Art Mensch (Homo sapiens), die dazu gehört.

Der Vorläufer der Art Mensch (Homo sapiens) ist eine fossile Art der Menschenaffen, die eine entsprechende Mutation hervorgebracht hat.

Es gab damals einen ,,Uraffen" der sich in unterschiedliche richtungen entwickelt hat. Einmal zum Menschen, einmal zum Schimpansen u.s.w Die heutigen Affen sind nicht unsere Vorfahren sondern haben sich mit uns zusammen entwickelt.

ps: bevor hier irgendjemand sagt meine antwort wäre nicht ganz korrekt: ich weiß das es so nicht ganz richtig ist aber mir sind keine anderen worte eingefallen um es einfach zu erklären.

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