Warum scheinen in manchen Nächten der Mond und in manchen die Sterne, gibt es Sterne- und Mondnächte, scheinen die Sterne, weil Licht auf oder durch sie fällt?

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6 Antworten

Sterne strahlen selbst Licht ab. Die hierfür erforderliche Energie wird durch Kernfusion erzeugt. Die Sonne ist der Stern, um den die Erde kreist (und die anderen Planeten in unserem Sonnensystem ebenfalls).

(Genau genommen kreisen alle Körper um den gemeinsamen Schwerpunkt. Dieser liegt jedoch im Inneren der Sonne, weil die Sonne so eine große Masse hat.)

Der Mond erzeugt selbst keine (oder nur wenig - ein paar radioaktive Elemente werden vermutlich auch dort vorhanden sein - das reicht aber nicht, um sichtbares Licht abzustrahlen) Energie, sondern reflektiert das Licht, das von der Sonne kommt.

Du kannst Sterne (abhängig von ihrer Entfernung und Leuchtkraft) nur sehen, wenn die Umgebung dunkel genug ist und wenn sich nicht zu viel Material zwischen dem Stern und Dir befindet, welches Licht absorbiert.

Deswegen siehst Du in Nächten, in denen der Mond zu sehen ist, bei gleichem Bedeckungsgrad tendenziell wesentlich weniger Sterne. Das Licht, das vom Mond kommt und in der Erdatmosphäre gestreut wird, ist einfach zu stark und "überstrahlt" die Sterne. Außerdem adaptieren Deine Augen auf eine größere Helligkeit, wenn der Mond sichtbar ist und werden somit selbst unempfindlicher für einfallendes Licht.

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Hallo,

ich vermute, dass du darauf hinaus willst, warum man in manchen Nächten mehr Sterne sieht und in manchen Nächten weniger. Richtig?

Des Weiteren führst du hier den Mond auf.

In Nächten wo kein Mond am nächtlichen Himmel steht (was um den Neumond herum der Fall ist), siehst du mehr Sterne am Himmel weil der Mond als störende Lichtquelle entfällt. Der ist tatsächlich so hell, dass er das Licht von einigen Sternen überstrahlen kann.

Bei der totalen Mondfinsternis letztes Jahr konnte man das gut beobachten. Der Mond überstrahlte die weniger lichtstarken Sterne, aber es zur Phase der Totalität kam, zeigten sich diese Sterne wieder.

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Sterne sind Sonnen in anderen Sonnensysteme. Sie leuchten also selbständig, wogegen der Mond nur das Licht der Sonne reflektiert. Je heller die Umgebung ist, desto weniger Sterne kannst du sehen. Das heisst in den Nächten wo der Mond hell scheint, siehst du weniger Sterne als bei Neumond zum Beispiel. Unsere Städte sind sowieso viel zu hell um vernünftig Sterne beobachten zu können. Dazu fährst du am besten ganz weit raus, quasi an den Arsch der Welt, wo es keine Lichtquellen gibt und es richtig schöööööööön dunkel ist. Dann siehst du richtig viele Sterne.

Gruß

Henzy

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Die Sterne leuchten alle selbst. Sie sind im Prinzip genau das Gleiche, wie unsere Sonne, nur viel viel  - wirklich extrem viel - weiter weg, so dass wir sie nur noch als Punkt sehen können. Die Sterne leuchten immer, auch am Tag. Und diue Sterne wsind in jeder Naqcht sichtbar, wenn nicht gerade Wolken oder Nebel dazwischen ist.

Der Mond wird von der Sonne belewuchtet und ist recht nah an der Erde, deshalb wirkt er so hell. Da er aber um die Erde kreist, verändert er seine Position am Hiummel von Tag zu Tag (oder von Nacht zu Nacht). Und wenn er gerade aus Sicht der Erde auf der entgegen gesetzten Seite zur Sonne steht, dann ist es Vollmond und der Mond kann die ganze Nacht gesehen werden.

Steht der Mond aber in Richtung Sonne, dann ist er gleichzeitig mit der sDonne am Himmel und für uns praktisch unsichtbar. Gleichzeitig sehen wir dann auf seine unbeleuchtete Seite (seine helle - von der Sonne beleuchtete - Seite ist ja in Richtung zur Sonne, also dann von uns weg gerichtet.)

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Der Mond scheint nur, wenn er von der Sonne angestrahlt wird.

Sterne sind nichts anderes als Sonnen. Sie sind nur viel weiter entfernt als unsere Sonne.

Die Sterne kann man manchmal nicht sehen. Dies hat verschiedene Gründe. Streulicht von Städten, die davon ablenken, Hochdruckgebiet und somit schlechte Sicht, der angestrahlte Mond, der ähnlich wie Streulicht unser Auge irretiert.

Den Mond sieht man manchmal nicht - Neumond - falls er im Erdschatten ist.

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Kommentar von JTKirk2000
17.06.2016, 06:26

Der Mond scheint nur, wenn er von der Sonne angestrahlt wird.

Das wird er immer, selbst bei einer Mondfinsternis, obwohl dann das Licht der Sonne durch die Erdatmosphäre zum Teil gefiltert, und durch die Masse der Erde entsprechend dem Gravitationslinseneffekt gebündelt wird, wodurch es den Mond selbst im Kernschatten noch erreicht.

Den Mond sieht man manchmal nicht - Neumond - falls er im Erdschatten ist.

Neumond bedeutet nicht, dass der Mond nicht von der Sonne angestrahlt wird, sondern es bedeutet nur, dass wir die Seite des Mondes, die von der Sonne angestrahlt wird, von der Erde aus nicht sehen können. Dazu kann man bequem nach der Entstehung der Mondphase googeln und wird mit Sicherheit fündig.

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Wenn der Mond im Erdschatten ist, ist er sichtbar und kupferrot. Das nennt man dann Mondfinsternis und geht nur bei Vollmond.
Neumond ist, wenn der Mond zwischen Sonne und Erde steht. Daher finden Sonnenfinsternisse nur bei Vollmond statt.

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Kommentar von JTKirk2000
17.06.2016, 06:30

Genau genommen kann bestenfalls nur zweimal im Jahr eine Mondfinsternis entstehen, weil die Umlaufbahnebene des Mondes um die Erde gegenüber der der Erde um die Sonne geneigt ist. (Dasselbe gilt auch für Sonnenfinsternisse, die nur bei Neumond maximal zweimal im Jahr stattfinden können.)

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Kommentar von NoHumanBeing
17.06.2016, 09:26

Neumond ist, wenn der Mond zwischen Sonne und Erde steht. Daher finden Sonnenfinsternisse nur bei Vollmond statt.

Du meinst wohl bei Neumond. ;-)

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Kommentar von SlowPhil
17.06.2016, 09:40

Natürlich! Früher sind mir solche Flüchtigkeitsfehler unterlaufen, wenn ich blau war, heute, wenn ich müde bin.

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